Die Sexy Fotos des Szene-Fotografen Gili Shani


»Meine Tattoos bin ich. Ohne sie fühle ich mich nackt«, bekennt der EROTICA-Fotograf Gili Shani. in Berlin hat er vor fünf Jahren sein Basislager aufgeschlagen und reist von dort aus durch ganz Europa, um die schönsten Mädchen aus der Tattoo-Szene zu fotografieren.


TS: Empfindest du Tattoos als erotisch?
Gili: Schwere Frage. Ich würde mal sagen: Eine gut gestochene Tätowierung auf einem gut aussehenden Mädchen oder Jungen kann durchaus erotisch aussehen. Aber die meisten Tattoos sind sicherlich eher so etwas wie ein Schmuckstück oder Accessoire.

TS: Was macht für dich ein gutes erotisches Foto aus?
Gili: Das Schwierige bei erotischen Fotos ist, dass der Fotograf in einem Bild alles ausdrücken muss. Das Wichtigste ist das Model, das vor der Kamera eine Rolle verkörpert. Als Fotograf kann ich das Licht ändern, ich kann anleiten, ich kann die Atmosphäre schaffen oder eine besondere Location auswählen – aber am Ende liegt es allein am Model, was es von sich auf den Bildern zeigen will.

TS: Du fotografierst ja nicht nur Tattoo-Models, sondern auch für die Modebranche. Sind Tätowierte die besseren Models?
Gili: Das kann man so generell nicht sagen. Wenn ich Tattoos fotografiere, muss ich das Hauptaugenmerk auf die Tattoos richten, ohne dabei das Model und die Geschichte, die ich mit dem Bild erzählen will, aus den Augen zu verlieren. Eine sehr ähnliche Situation ergibt sich bei Modeaufnahmen. Statt um ein Tattoo geht es da um eine Kette oder Jacke. Für manche stark tätowierten Menschen ist ihre Haut Ausdruck ihrer Persönlichkeit. Wenn diese bereit sind, etwas von sich zu zeigen, dann sind sie sicherlich die besseren Models. Es kann mir aber auch passieren, dass sie ihre Privatsphäre schützen wollen und eben nicht so viel tätowierte Haut zeigen. Es hängt also immer von der Person ab und nicht davon, ob sie tätowiert ist oder nicht.

TS: Häufig fotografierst du für das TätowierMagazin auf Conventions. Wie empfindest du die Arbeit unter diesen besonderen Bedingungen?
Gili: Auf Conventions sehe ich natürlich immer viele Menschen. Ich weiß aber auf den ersten Blick, wen ich gerne fotografieren möchte. Jeder Fotograf hat da seine Vorlieben. Porträtaufnahmen kann man auch auf einer Convention machen. Es findet sich immer ein stilles Plätzchen, wo das geht. Erotische Fotos mache ich nicht auf Tattoo-Veranstaltungen. Dafür muss sich das Model vorbereiten können und die Aufnahmen sollten an einem Ort stattfinden, wo es sich wohl fühlt.

TS: Manche deiner Models arbeiten semi-professionell, andere haben noch keinerlei Erfahrung mit einer Fotosession. Wie unterschiedlich ist die Arbeitsweise?
Gili: Es liegt auf der Hand, dass es wesentlich einfacher ist, ein Model mit Erfahrung zu fotografieren. Mit unerfahrenen Models muss man sich eben etwas mehr Zeit nehmen und Anregungen geben, wie sie sich vorteilhaft präsentieren können. Unerfahrenen Frauen hilft es beispielsweise, wenn sie am Anfang noch etwas mehr Kleidung tragen. So haben sie Zeit, sich an die Atmosphäre zu gewöhnen. Vor den Shootings für erotische Bilder spreche ich mit dem Model genau ab, was ich gerne machen würde und sie sagt mir, wie viel sie zeigen möchte.

Gili Shani Gili Shani Gili Shani  


KONTAKT


Gili Shani
gili@gilishani.com
www.facebook.com/gilishani
 
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Den vollständigen Artikel gibt es in der der Oktober/November-Ausgabe 2011 von TattooStyle.


Text: Heide Heim
Bilder: Gili Shani




14.10.2011
Text: Heide Heim Bilder: Gili Shani
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