Das sexy Tattoo-Model Mary Leigh


»Glamorous« steht in schön geschwungenen Buchstaben auf ihrem Bauch. Und genau das ist das Tattoo-Model Mary-Leigh auch. Ihre Augen leuchten golden wie Bernstein, ihr glänzendes Haar scheint in Flammen zu stehen und auf ihrem Körper trägt sie eine beeindruckende Sammlung an High-Class-Tätowierungen. Im Interview verriet uns die 25-Jährige, wie sie ihren Model-Traum lebt.


TS: Als du ein Teenager warst und in den Spiegel geschaut hast, hat dir das Bild gefallen?
Mary-Leigh: Als ich jünger war, hatte ich wirklich Probleme, meinen eigenen Stil zu finden. Ich war ein hübsches Mädchen, aber sehr angepasst, ich wollte immer bei den anderen beliebt sein. Als ich auf die High School kam, hat sich das geändert. Ich habe alternative Musik gehört und Freunde gefunden, die ähnlich drauf waren. Ich wurde mehr ich selbst. Und plötzlich wollten alle mit mir befreundet sein. Es ist schon lustig, wie das läuft!

Mary Leigh Mary Leigh
KONTAKT


Mary Leigh Maxwell
www.missmaryleigh.tumblr.com
www.twitter.com/missmaryleigh
und auf Instagram: missmaryleigh


TS:
Kann man diese Erfahrung deines neu gewonnen Selbst-Vertrauens auf die Model-Karriere übertragen? 
Mary-Leigh:
Natürlich. Du musst mit Selbstvertrauen vor der Kamera stehen. Und wenn du dich am Fototermin nicht gut fühlst, dann musst du das vorspielen. Dabei hilft es, vorher Posen geübt zu haben um zu sehen, wie man am Besten wirkt. Wichtig ist dabei auch der Fotograf, der dir ein gutes Gefühl beim Fototermin vermittelt.

TS:
Erinnerst du dich noch an dein erstes Shooting?
Mary-Leigh:
Mit 16 hat mich eine Model-Agentur entdeckt, aber ich habe damals nicht ernsthaft daran geglaubt, Model zu werden. Das fing erst vor sechs oder sieben Jahren mit meinen Tattoos an. Mein erster Termin war für ein Shooting im Pin-up-Style. Nachdem sich meine anfängliche Nervosität gelegt hatte, machte es mir großen Spaß. Obwohl Tattoos heute gesellschaftlich viel besser akzeptiert sind, bekommt man als Tattoo-Model leider nicht kontinuierlich Aufträge. 

TS:
Du trägst eine fantastische Tattoo-Sammlung an Traditionals und Portraits. Wie kamst du zu deinen wunderschönen Tätowierungen?
Mary-Leigh:
Mein erstes Tattoo hab ich mit 17 Jahren in einem schäbigen Studio in New York bekommen. Mit 18 entdeckte ich dann die Traditionals aus dem Immortal Ink Studio in Flemington. Ich wusste sofort, dass ich mir meinen ganzen Arm von Josh Kohn vom Immortal Ink tätowieren lassen will. Mein erstes Tattoo von ihm waren aber die Flügel auf meinem Rücken, danach erst tätowierte er mir den Arm mit Girly Style-Motiven. Irgendwann arbeitete ich dann im Immortal Ink in Clinton, dem Partnerstudio. Da lernte ich Tätowierer wie Chris Adamek und Mohawk John kennen, die heute die meisten meiner Tätowierungen gestochen haben.

TS:
Welche sind deine drei Lieblings-Tattoos?
Mary-Leigh:
Das ist zum einen das Portrait meiner Mutter, die die wichtigste Person in meinem Leben ist. Dann der traditionelle Pferdekopf. Er ist ein Erinnerungsstück an meinen Vater, der vor eineinhalb Jahren gestorben ist. Er war Jockey und Pferdetrainer. Das dritte Stück ist der Tigerkopf. Ich hab ihn bekommen, weil ich ein großes und beeindruckendes Motiv für Vorne haben wollte. Er ist noch nicht koloriert, das lasse ich aber nächsten Monat machen.


Den vollständigen Artikel gibt es in der der Dezember/Januar-Ausgabe 2012 von TattooStyle.


Text: Heide Heim
Bilder: Liz Besanson




09.12.2011
Text: Heide Heim Bilder: Liz Besanson
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