So Eighties!


Es gab eine Zeit, da trug man weiße Tennissocken zu Karottenhosen, die Männer Vokuhila und die Frauen eine löwenartig geföhnte Mähne mit blonden Strähnchen à la Farrah Fawcett, die Straßen waren wie leergefegt, weil im Fernsehen die Seifenoper »Dallas« lief oder, total crazy, ein Affe »Ronny's Pop Show« moderierte. Dazu trank man Batida de Coco mit Kirschsaft und knabberte am Käseigel. Die 80er Jahre waren in vielem ein Jahrzehnt des Grauens – aber nicht in allem. Die 80er sind viel besser als ihr Ruf!

Dotwork-Astro-Dino von Mateusz vom Zmierzloki Tattoo aus Tychy in Polen.

In den 80er Jahren ging es turbulent zu. Allein im Jahr 1983 bewegte die Menschen in Deutschland unter anderem das: Proteste gegen den NATO-Doppelbeschluss. Der Stern veröffentlicht die Hitler-Tagebücher. AIDS tritt ins Bewusstsein der Bevölkerung. Das Space Shuttle »Challenger« startet zum Jungfernflug. Der IBM Personal Computer XT wird vorgestellt. Das erste und 800 Gramm schwere Handy von Motorola wird in den USA zugelassen. Der 1. FC Köln holt den DFB-Pokal. Michael Jacksons Album »Thriller« steht seit 37 Wochen auf Platz 1 der amerikanischen Charts. Nena veröffentlicht »99 Luftballons« … Tattoo von Sarah von Cute & Ugly Tattoo aus Trippstadt.


Der eher diffamierend gemeinte Ausruf »You’re so eighties!« ist ungerecht. Denn in den 80er Jahren nahm all das seinen Anfang, was heute unsere Zeit prägt. So lautet schon das beherrschende Zauberwort »Informationszeitalter«. Wer heute um die 45 Jahre alt ist, dem öffnete sich als Jugendlicher und Heranwachsender eine wunderbare Welt:  PCs, Spielekonsolen, tragbare Musikanlagen waren die großen Neuerungen. Darüber hinaus betrieb man Aerobic und flog in ferne Länder in den Urlaub, was der das Jahrzehnt tonangebende Kanzler Helmut Kohl mit dem Vorwurf kommentierte, dass sich die Deutschen zu einer »kollektiven Freizeit- und Spaßgesellschaft« entwickelt hätten. Kurz und gut, in den 80er Jahren wurden die Weichen in Richtung vieler Errungenschaften gelegt, die unsere Zeit heute prägen.
Wir haben Gegenstände zusammengestellt, die die 80er Jahre prägten. Bemerkenswert ist, dass vieles davon noch heute als Vorlage für ein Tattoo-Motiv ausgewählt wird. Der Grund ist sicherlich nicht nur die romantische Verklärung dieser Jahre. Vielmehr brachte das Jahrzehnt in Musik, Sport, Film und Technik Dinge hervor, die noch heute Bestand haben.



Musik immer dabei!
 
Mixtapes waren in den 80er Jahren der Hit. Wer einem guten Freund etwas wirklich Einzigartiges schenken wollte, nahm eine Kassette mit Lieblingsliedern auf. Tattoo von Dennis Bebenroth, Culture Shocks aus Wolfsburg.Mit Walkman oder Ghettoblaster hatten man von nun an die Musik immer dabei. Tattoo von Amina vom Brightside Tattoo in Kopenhagen.
(l) Ob mit Walkman oder mit Ghettoblaster, von nun an hatte man die Musik immer dabei. Tattoo von Amina vom Brightside Tattoo in Kopenhagen. (r) Mixtapes waren in den 80er Jahren der Hit . Wer einem guten Freund etwas wirklich Einzigartiges schenken wollte, nahm eine Kassette mit Lieblingsliedern auf. Tattoo von Dennis Bebenroth, Culture Shocks aus Wolfsburg.


Was heute das Smartphone, war Anfang der 80er Jahre der Kassetten-Walkman: Die »körpergebundene Kleinanlage für hochwertige Wiedergabe von Hörereignissen« war das Statussymbol der Jugendlichen. Das Hören von Musik war nicht mehr orts- und zeitgebunden, fortan hatten alle unter 20 Jahre einen Drahtbügel auf dem Kopf und zwei Schaumstoffmuscheln an den Ohren oder schleppte ein Ghettoblaster auf den Schultern mit sich rum. Verschenkte Mixtapes mit aus dem Radio oder von Langspielplatten aufgenommenen Songs wurden zum ultimativen Freundschafts- und Liebesbeweis. 60 Minuten mit zusammengesuchten Lieblingsliedern waren ein Statement, damit gab der Schenkende mehr über sich preis, als ein Brief offenbaren konnte. Und dann die Mühe, die es kostete, solch eine Kassette ohne das Gequatsche des Radiomoderators aufzunehmen … Die technischen Entwicklungen der 80er lösten das Industriezeitalter ab und stießen das Tor ins Informationszeitalter auf: Heimcomputer wie der Commodore 64 (C64), Ghettoblaster und Handheld-Spielekonsolen – plötzlich waren diese Artikel erschwinglich und beeinflussten unser Freizeit- und Kommunikationsverhalten entscheidend.
 



Die Daddelitis kam in der Welt!

Ein italienischer Klempner im Blaumann wird zum Held der Kindheit: Super Mario. Hier tätowiert von Sergey Finch von Custom Rose aus Moskau.
Handhelds und Spielekonsolen waren die elektronischen Neuerungen. Das beliebteste Spiel war unbestritten »Mario Bros.«, dessen dicklicher Held permanent »Mamma Mia« rief. Sleeve von Julian vom Studio Corpsepainter in München.1-Up-Pilz taucht in fast allen Super-Mario-Spielen auf. Tattoo von Silke vom Brand New Tattoo in Ihringen.
(l) Ein italienischer Klempner im Blaumann wird zum Held der Kindheit: Super Mario. Hier tätowiert von Sergey Finch von Custom Rose aus Moskau. (m) Handhelds und Spielekonsolen waren die elektronischen Neuerungen. Das beliebteste Spiel war unbestritten »Mario Bros.«, dessen dicklicher Held permanent »Mamma Mia« rief. Sleeve von Julian vom Studio Corpsepainter in München. (r) B1-Up-Pilz taucht in fast allen Super-Mario-Spielen auf. Tattoo von Silke vom Brand New Tattoo in Ihringen.


Suchtfaktor hoch zehn löst ein kleiner, knollennasiger Klempner mit blauer Latzhose und roter Schirmmütze aus: Zusammen mit der 1987 auch in Deutschland eingeführten Videospielkonsole Nintendo Entertainment System (NES) wird der dickliche Super Mario zur Ikone der 80er Jahre. Mit über 40 Millionen (Stand 2010) verkauften Einheiten war es das mit Abstand meistverkaufte Videospiel, erst die Wii Sports konnte dem sympathischen Helden im Jahr 2008 diesen Rang streitig machen. Und so rennt, springt, schwimmt, duckt sich der kleine Kerl, um die Prinzessin aus den Fängen des bösen Koopa zu befreien. Dabei schießt er Feuerbälle ab, dopt sich mit Super-Pilzen und dank gelber Sterne wird er für wenige Sekunden unverwundbar. Und das tut er in abgewandelter Form noch heute. Auf Handhelds zählen die Super-Mario-Spiele nach wie vor zu den beliebtesten überhaupt.



Film ab!
 
Horror-Puppe Chucky, tätowiert von Cecil Porter aus Murrieta in den USA.
Hellraiser erschien erstmals 1987. Porträt von Max Pniewski von Southmead Tattoo aus Bristol.Jack Nicholson in »The Shining« ist mittlerweile ein Porträt-Klassiker, hier gestochen von Hanz vom King Street Tattoo in Lübeck.
(l) Jack Nicholson in »The Shining« ist mittlerweile ein Porträt-Klassiker, hier gestochen von Hanz vom King Street Tattoo in Lübeck. (m) Hellraiser erschien erstmals 1987. Porträt von Max Pniewski von Southmead Tattoo aus Bristol. (r) Horror-Puppe Chucky, tätowiert von Cecil Porter aus Murrieta in den USA.


Wenn der Erfolg an der Kinokasse
ausschlaggebend für die Wahl eines Tattoo-Motivs wäre, dann sähen viele Tattoos heute ziemlich, na ja, eigenartig aus. Auf unzähligen Körpern wäre ein hageres Gesicht mit schütterem langen blonden Haar zu sehen: Der Ostfriese Otto lockte in den 80er Jahren mit gleich zwei Filmen die meisten Besucher in die Kinos. Als Tattoo ist er glücklicherweise eine Seltenheit.
Anstatt auf Blödeleien stehen die Tattoofans eher auf Horror: Hellraiser, Freddy aus der Nightmare-Serie, Chucky – Die Mörderpuppe und natürlich Jack Nicholson als wahnsinniger Hausmeister und Schriftsteller in »The Shining« lassen das Grauen auch auf der Haut wieder auferstehen. Mit Ausnahme von Shining zielen die Horrorfilme weniger auf psychologische Wirkung von Plot, Schnitt und schauspielerische Leistung, sondern zeigen mit einem hohen Splatteranteil die Gewalt in gnadenlosem Realismus. Das scheint auch heute noch vielen Fans des Horror-Genres zu gefallen.



Metal, Pop und die Deutsche Welle

Paillettenbestickte Strümpfe konnte nur einer tragen: Michael Jackson, tätowiert von Yomico Moreno aus Caracas in Venezuela.
Der Metallica-Sänger James Hetfield ist selbst Tattoofan; sein Porträt lassen sich viele Fans tätowieren. Tattoo von Michele Agostini vom Tribal Tattoo aus Rom.Nicht tot zu kriegen: Iron-Maiden-Maskottchen Eddie. Tattoo von SoFat Martin Müller vom Studio Lunatics aus Lübeck.
(l) Paillettenbestickte Strümpfe konnte nur einer tragen: Michael Jackson, tätowiert von Yomico Moreno aus Caracas in Venezuela. (m) Der Metallica-Sänger James Hetfield ist selbst Tattoofan; sein Porträt lassen sich viele Fans tätowieren. Tattoo von Michele Agostini vom Tribal Tattoo aus Rom. (r) Nicht tot zu kriegen: Iron-Maiden-Maskottchen Eddie. Tattoo von SoFat Martin Müller vom Studio Lunatics aus Lübeck.


Die 80er Jahre waren ein musikalisches Durcheinander. Und doch thront über allem, was in dieser Zeit musikalisch neu (Neue Deutsche Welle, House), weiterentwickelt (HipHop, Gangsta-Rap, Hardcore-Punk), wiederauferstanden (Metal, Grunge) ist, ein Musiker, der alle anderen Künstler in den Schatten stellte: Michael Jackson ist der »King of Pop«.
Neben den Megahits der großen Rockbands dieser Zeit wie Pink Floyd, AC/DC und Queen waren in den Jugend-Radiosendern ganz neue, nämlich deutsche Töne zu hören. Vollkommen unverkrampft und ohne jegliches gesellschaftliches Problem- und politisches Sendungsbewusstsein machte »Major Tom« »einen Scherz« (Peter Schilling), sangen die Musikfans voller Inbrunst »nur der Scheich ist wirklich reich« (Ideal) und feierten die Natur mit »Hohe Berge« (Fräulein Menke). Mit einer Punk-light-Version schafften es die Anfang der 80er Jahre gegründeten Bands »Die Ärzte« und »Die Toten Hosen« ebenso ins Radio wie der Österreicher Falco mit seinem Sprechgesang, der ihn zu einem der ersten deutschsprachigen Rapper machte.
Die Nachhaltigkeit von Musik, also welchen Einfluss Musiker und Bands noch gut 30 Jahre nach ihrer Gründung und großen Erfolgen haben, zeigt sich in der Häufigkeit, wie oft die Musiker selbst, ihre Logos und Plattencover tätowiert werden. Ohne Zweifel zählt der Sänger und Gitarrist der US-amerikanischen Metal-Band Metallica, James Hetfield, dazu. Die großen Gewinner sind aber die britische Heavy-Metal-Band »Iron Maiden«. Vor allem die meist von Derek Riggs entworfenen Plattencover und das Maskottchen Eddie sind noch heute die Vorlage für unzählige Tattoos.



Es lebe der Sport

Freiheit auf vier Rollen: Rollerblade-Girl von Eva Schatz vom Mint Club Tattoo Atelier in Salzburg.

Freiheit auf vier Rollen: Rollerblade-Girl von Eva Schatz vom Mint Club Tattoo Atelier in Salzburg.


Um Sport zu treiben,
musste man nicht mehr im Verein angemeldet sein. Diese Erkenntnis setzte sich mit der Einführung des Skateboards schon in den 70er Jahren durch, die neuen Spaßgeräte BMX-Rad und Roller-Skates verstärkten diesen Trend. Möglicherweise gab es noch nicht einmal den Begriff Individualsportarten, aber die Heranwachsenden feierten, dass es jenseits von käsigem Turnhallenmief aktive Freizeitgestaltung gab. Es war zwar Sport, fühlte sich aber nicht an wie Leibesertüchtigung, war eher Lifestyle: Ohne die Anleitung und Kontrolle von Erwachsenen mit Gleichgesinnten rumhängen und einfach ausprobieren. War Skateboarden und BMX eher was für die Jungs, übten sich die Mädchen in Side-Tap, Toe-Touch, V-Step, Grape-Vine oder Jumping Jack. Aerobic hieß die neue Sportart, die vor allem Frauen zu sportlicher Höchstleistung antrieb. Wenn die Vortänzer zum Beat der treibenden Musik »noch vier, noch drei, noch zwei, noch eins …« schrien, lief der Schweiß und stieg die Hoffnung auf das Versprechen ewig jugendlichen Aussehens durch Aerobic. Und das alles in eng anliegender Kleidung aus Lycra in schrill-poppigen Farben und den obligatorischen Stulpen.



Der Würfel des Grauens

Der Rubik's Cube, oder auch »Zauberwürfel« ist ein mechanisches Geduldsspiel, das vom ungarischen Bauingenieur und Architekten Ern? Rubik erfunden wurde und nicht nur das bekannteste  Spielzeug der 80er Jahre, sondern aufgrund seines einprägsamen Designs auch ein Sinnbild dieser Epoche ist. Tattoo von Marcin Aleksander Surowiec aus Polen.

Der Rubik's Cube, oder auch »Zauberwürfel« ist ein mechanisches Geduldsspiel, das vom ungarischen Bauingenieur und Architekten Ern? Rubik erfunden wurde und nicht nur das bekannteste  Spielzeug der 80er Jahre, sondern aufgrund seines einprägsamen Designs auch ein Sinnbild dieser Epoche ist. Tattoo von Marcin Aleksander Surowiec aus Polen.


Ein bunter Würfel
überschwemmte Anfang der 80er Jahre die Kinder- und Jugendzimmer – und war der große Offenbarungseid: Wer den Würfel in seine Ausgangsstellung drehen konnte, so dass die jeweils neun Quadrate jeder Würfelseite die gleiche Farbe aufzeigten, gehörte zu denen, die meist auch bei den Mathetests mit Bestnote abschnitten. Für alle anderen war es das untrügliche Zeichen, niemals in den Olymp der Götter des räumlichen Denkvermögens aufzusteigen. Gänzlich unbescheiden als »Gottes Algorithmus« wurde die Methode bezeichnet, aus einer beliebigen Stellung heraus den kürzesten Weg der Lösung zu finden. Rein rechnerisch sollte man mit maximal zwanzig Zügen die um drei Achsen rotierenden Elemente wieder zu einem einheitlichen Bild zusammenfügen können.
Der aktuelle Weltrekord liegt bei 5,55 Sekunden, viel schneller ging es jedoch, das Teil aus Wut und Zorn einfach gegen die Wand zu schleudern. Wie zum Hohn zerlegt sich der auch unter der Bezeichnung Rubik's Cube bekannte Würfel nicht einmal in seine Einzelteile, sondern provozierte zu weiteren masochistischen Versuchen. Dieses Spielzeug des Grauens hat über 350 Millionen Menschen erst süchtig gemacht und dann gedemütigt; es soll Leute geben, die haben aus reinem Selbsterhaltungstrieb die Farbfelder umgeklebt. Für das millionenfach ausgelöste  Gefühl der Herabsetzung wurde das mechanische Geduldsspiel 1980 mit dem Sonderpreis »Bestes Solitärspiel« und mit dem Kritikerpreis »Spiel des Jahres« ausgezeichnet.



Text: Heide Heim
Bilder: TM-Archiv




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12.09.2014
Text: Heide Heim Bilder: TM-Archiv
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tattoo motive

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Stand:17 December 2018 18:13:41