Indianer


Die Bezeichnung Indianer ist genau genommen ebenso unzutreffend wie politisch unkorrekt, denn eigentlich müsste es Native Americans heißen, also Ureinwohner Amerikas. In Europa ist es kein Problem, Native Americans als Indianer zu bezeichnen, denn weder haben unsere Vorfahren an der Ausrottung der Stämme mitgewirkt noch werden Indianer bei uns diskriminiert. Unser Bild von ihnen ist eher geprägt von Respekt und Achtung, was bis zur Glorifizierung ihrer Lebensweise reicht: Sie stehen für ein Leben in Eintracht mit der Natur.

In der Tattoo-Szene ist momentan ein Indianer-Revival zu beobachten, einer Motivgruppe, die in den 90er Jahren große Popularität genoss und in den letzten zehn Jahren etwas aus dem Blickfeld geraten ist. Früher wurden vor allem realistische Porträts tätowiert, auf die Haut verewigt wurden heroische Kampf- und Jagdszenen und berühmte Häuptlinge. Abgelöst wird diese Darstellung heute durch Tattoos, die im westlich-traditionellen Stil umgesetzt sind und den Tätowierern viel Freiheit bei der Gestaltung geben. Squaws, Häuptlinge und Kriegsbeil wirken eher romantisch verspielt, als dass sie ein politisches Statement sein wollen.



Tattoo von Myke Chambers · Art Machine Productions · Philadelphia (US) Tattoo von Alexey Golandes · Revolucion · Novosibirsk (RU) Tattoo von Steve Soto · Goodfellas Tattoo Art · Orange (US)  
Myke Chambers
Art Machine Productions
Philadelphia (US)
Alexey Golandes
Revolucion
Novosibirsk (RU)
Steve Soto
Goodfellas Tattoo Art
Orange (US)
 


Text: Heide
Bilder: TattooStyle Archiv






12.10.2013
Text: Heide Bilder: TattooStyle Archiv
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...was hinter ihrer Tätowierung steckt In unserer Rubrik »Tattoo-Stories« wollen wir auch zeigen, was hinter diesen Tattoos steckt. Wir lassen einige Tattoo-Fans zu Wort kommen, die uns etwas über die persönliche Bedeutung ihrer Tätowierungen erzählen

Piraten

Klar zum Entern! Die Haut der Tattoo-Fans haben die Piraten-Tattoos schon vor vielen Jahren erobert und das Motiv hat nichts von seiner Attraktivität verloren.

Motive März-April
2010

In jeder Ausgabe die angesagtesten Motive in den unterschiedlichsten Stilrichtungen: von Oldschool bis Realistik, von Biomechanik bis Tribal! In TattooStyle 2/2010 stellen wir euch Motive aus dem Bereich Japanische Blüten, Film, Tattoos auf Tattoos, Horror und Schmetterlinge vor; in einer Extra-Rubrik »Small Stuff« finden all jene Anregung, die nicht gleich ein ganzes Backpiece wollen.

Licht

Licht ist vielleicht das stärkste Symbol, das wir kennen. Es steht für das Leben, so wie die Dunkelheit den Tod symbolisiert. Die größte Lichtquelle, die Sonne, ermöglicht erst das Leben auf der Erde, ihre Abwesenheit in der Nacht war für die Menschen seit Anbeginn der Zeit ein Grund zur Besorgnis und Furcht. Die Möglichkeit, mittels Fackeln, Lagerfeuer, Kerzen oder Lampen der nächtlichen Dunkelheit zu trotzen, ist wohl noch vor der Erfindung des Rads die wichtigste kulturelle Errungenschaft der Menschheit.

Raben

Man spricht von Rabeneltern, wenn die Sprösslinge von ihren Erzeugern vernachlässigt werden, das Schimpfwort Rabenaas bezieht sich darauf, dass Raben sich unter anderem von Aas ernähren, und der Unglücksrabe zielt auf die vermeintliche Ankündigung von Krankheit, Krieg und Tod. Als Tattoo-Motiv werden sie momentan neu entdeckt, und gerade wegen ihres sündigen Images werden die schwarz Gefiederten eine steile Karriere hinlegen: Sie sind die bösen Buben unter den Vögeln.

Platzierung: Tattoos
auf den Händen

Krass! Tattoos auf Händen und Fingern trugen vor fünf Jahren allenfalls Tätowierer oder solche Hardcore-Tattoo-Fans, die auf ihrem übrigen Körper keinen Platz mehr für neue Hautbilder hatten. Tätowierungen an Körperstellen, die nicht durch Kleidung zu bedecken sind, waren tabu, ein absolutes No-Go! Das hat sich gewaltig geändert.

Todesmotive

Der Sensenmann, die abbrennende Kerze, eine Sanduhr, der Totenschädel, der Rabe, Sinnsprüche wie »Memento mori« (Gedenke, dass du sterben musst) oder »Carpe Diem« (Nutze den Tag) … zahlreiche Motive erinnern an die Vergänglichkeit des Lebens. Die so genannten Vanitas-Motive sollen nicht die Angst vor dem Tod schüren, sondern die Menschen zu einem gottgefälligen Leben erziehen.
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Stand:27 May 2020 01:20:26 Warning: fopen(cache/937848b9c507f156e98abbe6a6f21687.html): failed to open stream: No such file or directory in /var/www/vhosts/rockandroad.de/httpdocs/index.php on line 163 Warning: fputs() expects parameter 1 to be resource, boolean given in /var/www/vhosts/rockandroad.de/httpdocs/index.php on line 164 Warning: fclose() expects parameter 1 to be resource, boolean given in /var/www/vhosts/rockandroad.de/httpdocs/index.php on line 165