Neo-Traditional-Pionier Uncle Allan jetzt in Berlin


Es ist die Sensation des Jahres in der europäischen Szene: Uncle Allan, die dänische Ikone des Neo-Traditional, hat seinen Laden in Kopenhagen dichtgemacht und ist mit seiner Frau Amelie nach Berlin gezogen! Das brandneue Conspiracy Inc. Studio im Stadtteil Schöneberg ist ein wahr gewordener Traum auf mehreren Stockwerken und mit Sicherheit einer der stylischsten Tattoo-Shops auf diesem Planeten.
 

Uncle Allen jetzt in Berlin! Sein Studio im Berliner Bezirk Schöneberg ist ein Knaller.
Uncle Allen jetzt in Berlin! Sein Studio im Berliner Bezirk Schöneberg ist ein Knaller. Auf 600 Quadratmeter befinden sich Privaträumen, Bibliothek, verschieden gestalteten Arbeitsplätzen, Räume zum Malen und Gestalten. Alleine 
wegen des stylishen und gemütlichen Warteraums lohnt es sich, hierher zu kommen.

Zunächst einmal: Willkommen in Berlin! Aber warum habt ihr denn das schöne Kopenhagen verlassen?
Dankeschön! Ach, ich habe mich in Großstädten immer wohler gefühlt. Ganz besonders in Tokio. Da erscheint Kopenhagen plötzlich so klein und unscheinbar. Dänen sind stolz auf ihre Hauptstadt, und es ist ja auch gemütlich dort, aber wir hatten uns an andere Dimensionen gewöhnt. Tokio ging aber leider gar nicht. Es ist immer noch meine Lieblingsstadt, aber dort zu leben? Lieber nicht. Wir hatten Conspiracy Inc. zusammen mit Electric Pick und Eckel gegründet, aber beide sind dann auf Reisen gegangen: Pick nach Hongkong und Eckel nach Brighton. Das war, als ob die Kinder erwachsen geworden sind und die Eltern nun selbst reisen können. 

Uncle Allen, Conspiracy Inc., Berlin: Der kräftige Neo-Traditional-Stil eignet sich hervorragend, um essentielle Dinge wie Leben und Tod zu symbolisieren. Uncle Allen, Conspiracy Inc., Berlin: Für seine Rosen ist Uncle Allan berühmt!Uncle Allen, Conspiracy Inc., Berlin: Sein oder nicht sein … ein Motiv, das an die Sterblichkeit gemahnt.
Links: Sein oder nicht sein … ein Motiv, das an die Sterblichkeit gemahnt. Mitte: Für seine Rosen ist Uncle Allan berühmt. Rechts: Der kräftige Neo-Traditional-Stil eignet sich hervorragend, um essentielle Dinge wie Leben und Tod zu symbolisieren.


Und wie erschien dann Berlin auf der Bildfläche? 
Na ja, wir wollten weg aus Dänemark, und plötzlich erzählte uns jeder wie genial Berlin ist, wunderschön einfach! Unsere gute Freundin Sarah zog hierher und als wir zu Besuch kamen, wurde schnell klar: Das isses! Berlin ist wirklich so toll, wie alle sagen.

Und was genau ist so toll an der Stadt?

Alles! Die Vielschichtigkeit. Jeder Bezirk hat seine eigene Atmosphäre, ähnlich wie in Tokio. Egal wo du aus der S-Bahn steigst, du fühlst dich zu Hause, obwohl es überall anders aussieht. Im Sommer lebt man in den Straßen, in Cafés, trinkt abends ein Bierchen oder zwei, ohne sich gleich abzuschießen, wie es in Skandinavien am Wochenende üblich ist. Ich will das nicht mehr. Meinst du ich kann mir einen verkaterten Tag leisten? Außerdem wird man so akzeptiert, wie man ist. Anders zu sein, das ist in Berlin normal!
 
 

Uncle Allen, Conspiracy Inc., Berlin: Neo-Traditional trifft auf Okkultismus: Ein Mix, der prima funktioniert!
Uncle Allen, Conspiracy Inc.: Eine dämonische Frauenfigur opfert einen Vogel.
Neo-Traditional trifft auf Okkultismus: Ein Mix, der prima funktioniert! Natürlich auch als Tattoo, wie bei diesem Motiv einer dämonischen Frauenfigur, die einen Vogel opfert.

Laden kann man Euer Studio ja wirklich nicht nennen, eher ein künstlerisches Projekt, das eine Mischung aus Design-Museum, Werkstatt, Galerie, kreativer Kommune und Spielplatz für Erwachsene darstellt. Jedes Mal wenn ich hier bin, haut es mich um: 600 Quadratmeter mit Privaträumen, Bibliothek, verschieden gestalteten Arbeitsplätzen, Räume zum Malen und Gestalten. Alleine 
wegen des Warteraums lohnt es sich, hierher zu kommen. Wisst ihr übrigens, dass exakt an dieser Adresse in den Siebzigern David Bowie und Iggy Pop gelebt haben?
Ha ha. Ja, als ich das rausfand, hatten wir das Haus aber schon gemietet. Klar war es eine Herausforderung, aber so viel Platz ist toll, und die Gegend ist klasse. Schöneberg soll ja das neue Kreuzberg sein. Alles, was wir brauchen, finden wir in der Umgebung, und die U-Bahn-Station Kleistpark ist gleich nebenan. Das ist wichtig, da die meisten Kunden mit dem Flugzeug zu uns kommen.

Selbst in Kopenhagen waren die meisten deiner Kunden ja keine Dänen. Ist es dann eigentlich nicht egal wo du arbeitest? 
Stimmt, und es ist bequemer und billiger nach Berlin zu kommen, und vor allem dort auch eine Weile zu bleiben, um größere Tattoos zu bekommen. Die Flüge sind so günstig, und direkt um den Laden gibt es etliche nette Hotels.

Uncle Allen, Conspiracy Inc., Berlin: Nicht kleckern, sondern klotzen ist die Devise! Allans Tattoos explodieren förmlich vor Intensität! Uncle Allen, Conspiracy Inc., Berlin: Hübsche Alternative zum Dreimaster!Uncle Allen, Conspiracy Inc., Berlin: Der satanistische Ziegenbock trägt ein umgedrehtes Kreuz aus Wachs auf der Stirn.

Links: Der satanistische Ziegenbock trägt ein umgedrehtes Kreuz aus Wachs auf der Stirn. Mitte: Hübsche Alternative zum Dreimaster! Rechts: Nicht kleckern, sondern klotzen ist die Devise! Allans Tattoos explodieren förmlich vor Intensität!


Selbst die bekanntesten Künstler hier passen ihre Einnahmen kaum den ständig steigenden Kosten in Berlin an. Die meisten haben ja viele loyale Stammkunden, denen man gerne Zugeständnisse macht. Wie gehst du mit den doch recht niedrigen Tattoo-Preisen der Stadt um?
Ich weiß gar nicht, was einzelne Tätowierer hier so verlangen, daher berechne ich ziemlich genau dasselbe wie immer schon. Da darf man schon konsequent bleiben, und ich glaube auch nicht, dass ich besonders teuer bin. Ich hatte ja schon in Kopenhagen viele deutsche Kunden, und da hat sich niemand beklagt.

Ihr macht fast alle Renovierungen selbst, richtet das Haus ein, und hin und wieder tätowierst du auch noch. Wie bewältigen du und deine Frau das tägliche Leben in der Stadt?
Bisher habe ich tagsüber gearbeitet und dann abends gemalert, Lampen aufgehängt, und so weiter. Aber damit sind wir jetzt ziemlich durch. Unsere beiden Mitarbeiter Wendy Pham und Matthew Gordon aus Australien sind angekommen und machen schon richtig cooles Zeug. 

Meinst du, dass der Umzug deinen Stil beeinflussen wird?
Die Arbeit am Haus war eine echte Inspiration, und unsere neuen Mitarbeiter füttern mich ebenfalls mit neuen Ideen. Die Entwicklung steht ja sowieso nie still.

Woher kommt eigentlich der Name Uncle Allan?
Ich bin nicht einmal ein echter Onkel. Als ich noch Lehrling war, habe ich einem Kumpel den Rücken tätowiert. Nachdem wir fertig waren hatte er zu viele Schmerzen, um sich das Shirt wieder selbst anzuziehen. Er stand dann da und hat wie ein Kind nach »Onkel Allan« gerufen, damit ich ihm helfe. Das blieb dann eben hängen.

Uncle Allen, Conspiracy Inc., Berlin: Darth Vader geht auch in Neo-Traditional – ein Klassiker ist das Motiv sowieso!
Uncle Allen, Conspiracy Inc.: Knallig, sauber, intensiv: Ein Tattoo wie ein pompöses Schmuckstück!
Uncle Allen, Conspiracy Inc.: Extrem reduzierter, aber umso eindringlicherer Sensenmann.
Links: Darth Vader geht auch in Neo-Traditional – ein Klassiker ist das Motiv sowieso!. Mitte: Knallig, sauber, intensiv: Ein Tattoo wie ein pompöses Schmuckstück! Rechts: Extrem reduzierter, aber umso eindringlicherer Sensenmann.

Dann hast du Ende der Neunziger eine Tattoo-Lehre gemacht. War das, wenn du zurückschaust, der richtige Weg?
Nun, damals fand ich es ziemlich blöd: Die ewige Zeichnerei, Arbeitsplätze vorbereiten und sauber machen, Nadeln löten, und das ohne bezahlt zu werden. Heute denke ich, dass es genau richtig war. Man muss die Basics lernen, und ich wollte eben wirklich Tätowierer werden. Dann macht man das halt und respektiert seinen Lehrer. Er ging dann irgendwann ins Ausland, sodass ich mit einem Kollegen 2001 die Tiki Lounge eröffnete, obwohl ich mich noch nicht vollkommen bereit fühlte.

Viele Tätowierer kümmern sich dann mehr ums Geschäft, ohne sich weiter um die eigene Entwicklung zu bemühen. Wie hast du es damals vermieden, in diese Falle zu tappen?
Man muss kapieren, dass man weiter lernen kann, ja lernen muss. Ich ging auf Reisen, machte Guest Spots, Conventions … und als ich dann das erste Mal in Japan war, hat etwas in mir klick gemacht.

Schon lustig, dass Uncle Allan, eine der Ikonen der westlichen Tätowierung, sich derartig von Japan angezogen fühlt. Du lässt dir auch ein japanisches Backpiece stechen.
Stimmt. Schon früh habe ich bemerkt, dass ich selbst in diesem Stil nicht so gut bin, aber die Bildsprache hat mich immer fasziniert. Für ein Backpiece ist das perfekt. Die Western Traditionals waren als kleine Patches konzipiert, höchstens mal eine ganze Brust. So funktionieren sie am besten.

Aber selbst tätowierst du größere Stücke. Wie legst du die an, damit sie eben nicht überdimensioniert oder langweilig aussehen?
Den komplett flachen Look der Traditionals lockere ich mit vielen Details auf, modernisiere das Ganze. Dazu versuche ich, über zusätzliche Elemente eine Komposition zu schaffen, durchaus nach japanischem Vorbild. Das lässt sich wunderbar im westlichen Stil anwenden.
 

Uncle Allen, Conspiracy Inc., Berlin: Vergänglichkeit und Schönheit, symbolisiert durch den Schädel und die Rosen.Uncle Allen, Conspiracy Inc., Berlin: Füchse sind die neuen Tiger. Oder Löwen. Oder Pumas. Auf alle Fälle sind sie tierisch beliebt!
Füchse sind die neuen Tiger. Oder Löwen. Oder Pumas. Auf alle Fälle sind sie tierisch beliebt!
Vergänglichkeit und Schönheit, symbolisiert durch den Schädel und die Rosen.


Und wir nennen das dann Neo-Traditional. Du bist einer der Begründer dieses Stils, der sich ursprünglich aus den Seefahrer-Tattoos der Hafenstädte, wie zum Beispiel auch Kopenhagen, entwickelt hat. Bist du damals bewusst in diese Richtung gegangen, um deinen dänischen Wurzeln gerecht zu werden? 
Nein, gar nicht. Im Gegenteil! Zu meiner Anfangszeit waren Tribals und Wikinger-Tattoos populär. Ich kam aus der Graffitiszene und kannte mich ein wenig mit Malerei aus, allerdings auf Comic-Basis. Da gab es diese Amis wie Seen, Grime oder Paco Excel, die daraus New-School-Tattoos entwickelt haben. Das waren meine Vorbilder. Heute trägt jeder Hipster Old-School-Tattoos, aber früher hat man diesen Stil als Opa-Tattoos verspottet. Das machte man, wenn man nicht zeichnen konnte. Ironischerweise war mein Lehrer ein Old Schooler, und er zwang mich immer, endlos Rosen zu zeichnen. Das habe ich dermaßen gehasst …

… und heute sind Uncle-Allan-Rosen ein Markenzeichen! Deine Rosen haben das gewisse Etwas, dass sie sofort als dein Tattoo erkennbar macht. Ebenso ist es die leuchtende Klarheit deiner Farben, die man an deinen Tattoos schätzt – und die optische Tiefe deiner Werke. Wie machst du das?
Hmm. Meinst du? Klar, Dreidimensionalität ist stets mein Ziel, aber das geschieht eher unterbewusst. Ich benutze enorm viel Schwarz, und dieser Kontrast hebt die Farben hervor. Viele machen den Fehler, dass sie bunte Farben kreieren wollen, indem sie das Schwarz weglassen. Dabei vergessen sie, dass es gerade die dunklen Schattierungen und Linien sind, die die Farben leuchten lassen.

Das Witzige an der Popularität der Neo-Traditionals ist, dass sie wie gewisse Motive schnell zur Mode werden, eine Weile ungemein populär sind, und man sie dann genauso fix nicht mehr sehen kann. Wie Eulen, jetzt Matrioschkas, die viktorianischen Ladys mit Hörnern, Gentlemen mit Monokel und Zylinder … kann es sein, dass du so eine Art Trendsetter in dieser Richtung bist?
Würg. Ja, vielleicht, aber nicht wirklich. Ich habe die Eule nicht erfunden. Na ja, vielleicht geholfen, sie zu pushen. Ich habe lange zusammen mit Eckel gearbeitet und wir haben uns enorm gegenseitig inspiriert. Wir haben etwas gemacht, andere haben das gesehen, und so beginnt ein Kreislauf. Eigentlich ist es Eckel, der am meisten kopiert wird. Da fällt mir ein: Ich habe gerade eine geniale Idee für ein Design, aber ich sag’s dir natürlich nicht. Sobald ich eine Inspiration habe und jemandem davon erzähle, beschwöre ich den Fluch! Dann sehe ich am nächsten Tag genau diese Idee irgendwo im Internet! Das kollektive Bewusstsein der Szene funktioniert einfach zu gut.

Ha ha, aber leider gibt es diese verzögerte Reaktion: Du bringst ein Design heraus, das dir gefällt, machst etwas in der Art ein paar Mal und entwickelst dich weiter. Aber dann wird das veröffentlicht, 
die Leute sehen es und verlangen danach, wenn du es schon vollkommen satthast.
Yep. So geht es mir gerade mit Sanduhren. Warum will jeder von mir eine Sanduhr? Die sind toll, voller Symbolik, und jeder sollte eine haben. Aber nach circa 500 Sanduhren wird es schwierig, das Thema neu zu interpretieren.

Mach doch mal eine Kuckucksuhr!
Habe ich schon eine gemacht! Ich will mehr davon! Leute, hört ihr mich? Hier ist der 
neue Trend!                          


KONTAKT

Uncle Allan
Conspiracy Inc. 
Hauptstr. 155, 2. Hinterhaus
10827 Berlin

http://conspiracyinctattoo.blogspot.de
http://wendyphamart.tumblr.com
http://theartofmatthewgordon.tumblr.com




Text: Travelingmic 
Bilder: Travelingmic, Conspiracy Inc




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03.07.2013
Text: Travelingmic  Bilder: Travelingmic, Conspiracy Inc
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tattoo kuenstler

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Stand:17 December 2018 18:15:05