Ist das Kunst oder kann das weg?


Kaum ein anderer Tätowierer sorgte in den vergangenen Jahren für so viele Diskussionen: Was ist ein Tattoo? Was ist Kunst? Fuzi UVTPK, ein legendärer Graffiti-Sprayer aus Frankreich, tätowierte unlängst Hollywood-Star Scarlett Johansson ein umstrittenes Kunstwerk auf die Rippen. Wer ist dieser Franzose und warum sehen seine Tattoos so aus, als wären sie spontan auf dem Küchentisch entstanden? Ist das Kunst oder kann das weg?

Beim Tätowieren wie auch beim Sprayen bleibt Fuzi UVTPK dem Ignorant Style treu.
Beim Tätowieren wie auch beim Sprayen bleibt Fuzi UVTPK dem Ignorant Style treu. 


Paris, im November 2012: Fuzi UVTPK zeigt seine Show im Le Salon, einer exklusiven Kunstgalerie, als sich plötzlich die Tür öffnet. Eine außergewöhnlich attraktive Amerikanerin tritt auf den Künstler zu und sagt so etwas wie: »Hey, ich bin Scarlett Johansson, und ich will ein Tattoo von dir.« Fuzi aus Paris ist überrascht, dass so ein berühmter Hollywood-Star ausgerechnet zu ihm kommt und hat auch Bedenken: »Kennst du mich eigentlich? Weißt du, was ich genau mache?«, fragt er sie. »Ich bin kein normaler Tätowierer. Ich bin ein Künstler der tätowiert«, erklärt er, und will ihr damit sagen, dass sie keinesfalls ein nettes Fashion-Statement von ihm tätowiert bekommen wird.

Scarlett Johanssons Glücksbringer.Scarlett Johansson wusste worauf sie sich einließ, als sie sich dieses Hufeisen stechen ließ.

Scarlett Johansson wusste worauf sie sich einließ, als sie sich dieses Hufeisen stechen ließ.


Die Filmschönheit lässt sich nicht beirren: »Ich weiß, was du tust, und genau das möchte ich haben.«  Am Ende bekommt sie ihr so umstrittenes und ziemlich verwackeltes Lucky-You-Hufeisen, dessen Symbolik näher betrachtet doch einiges über das Leben eines Hollywood-Stars aussagt. Und wenn man Scarletts Lächeln auf dem gemeinsamen Foto mit Fuzi sieht, scheint ihr dieses ästhetisch fragwürdige, aber tiefgründige Tattoo sehr zu gefallen.
 

Es braucht schon viel Toleranz, um Fuzis Tattoos zu akzeptieren.
Tattoo von Fuzi UVTPK.

Es braucht schon viel Toleranz, um Fuzis Tattoos zu akzeptieren.


Graffiti und ignorante Tattoos
Aber wer ist dieser Typ, der sich Fuzi UVTPK nennt, eigentlich? Eine Persönlichkeit mit Ecken und Kanten, so viel ist sicher. Umstritten, nicht nur in der Tattoo-Szene. Fuzi stammt aus den berüchtigten Banlieues, den Vorortvierteln der französischen Großstädte. Seit den 90er Jahren war der 1975 geborene Fuzi eine der bekanntesten Persönlichkeiten der Graffiti-Szene in den Vorstädten von Paris. Seine Crews, die UV (Ultra Violent) und TPK (The Psychopath Killaz) waren mindestens ein Jahrzehnt lang die Kings des Pariser Untergrunds. Doch auch die Biografie eines Outlaws ändert sich, und mit einem Umzug 2005 nach Südfrankreich rückten andere Schwerpunkte in sein Leben: Fuzi konzentrierte sich neben vielseitigen künstlerischen Tätigkeiten darauf, seine Fähigkeiten als Kickbox-Profi zu perfektionieren. Seinen kreativen Ausdruck fand er als Buchautor, Maler, Bildhauer und schließlich als Tätowierer. Während es ihm oft leicht fiel, sich in neue Medien einzuarbeiten, erwies sich die Tattoo-Szene als widerspenstig: Niemand wollte ihm Branchengeheimnisse verraten.

»Street Rage«: Fuzi UVTPK wuchs in den berüchtigten »Banlieues« auf.Bemaltes Fell vor Stacheldraht: Ist das Kunst? Oder kann das weg?

(l) Bemaltes Fell vor Stacheldraht: Ist das Kunst? Oder kann das weg? (r) »Street Rage«: Fuzi UVTPK wuchs in den berüchtigten »Banlieues« auf.


Doch wenn jemand wie Fuzi auf eine Wand stößt, gibt es für ihn nur einen Weg: Nicht darüber hinweg, nicht drunter durch und niemals warten, bis jemand eine Tür öffnet. Nein, mit dem Kopf dagegen rennen, bis etwas nachgibt. Er brachte sich die Techniken des Tätowierens schnell selbst bei und entwickelte bald sein eigenes Genre, das auf dem Ignorant Style aufbaut, für den schon seine Graffiti bekannt waren. Diese ignoranten Graffiti basieren auf dem ursprünglichen Stil, der aus der New Yorker Anfangszeit dieser erst später zur Kunstform entwickelten Underground-Aktivität stammt. Genauso wie die rohen U-Bahn-Malereien der 1970er und 80er Jahre, erscheinen Fuzis Tattoos heute ein wenig naiv, simpel im Design und ohne erwähnenswerte zeichnerische Fähigkeiten ausgeführt. Dennoch überzeugen sie durch direkte Symbolik, brutal schnelle und gezielte Ausführung sowie ihren emotionalen Ausdruck. Als Ignorant Tattoos visualisiert, entstehen monochrome und individuelle Designs, die mit einfachsten Mitteln innerhalb weniger Minuten spontan und auf der Stelle tätowiert werden. Die Ergebnisse erscheinen roh und unperfekt, ohne große Schattierungen und mit reichlich verwackelten Linien, aber dennoch solide und auf Dauerhaftigkeit ausgelegt. Die Entwürfe selbst sind spontane Momentaufnahmen, die emotionale Visionen des Künstlers oder des Trägers zum Ausdruck bringen und sich einer direkten Symbolik bedienen, die in ihrer Offensichtlichkeit unmissverständlich ist.

Gewollt stümperhaft: Bei der »Gurke des Monats« würden die Tattoos von Fuzi UVTPK nicht weiter auffallen.
Tattoo von Fuzi UVTPK.

Gewollt stümperhaft: Bei der »Gurke des Monats« würden die Tattoos von Fuzi UVTPK nicht weiter auffallen.


Besonders wichtig ist für Fuzi die freie Wahl des Ortes seiner kreativen Tätigkeit: Er tätowiert in Galerien, die gegenüber seinem Stil offen genug sind und ein Mindestmaß an hygienischen Umständen bieten können, oft aber auch an noch ungewöhnlicheren Plätzen. So hat er bereits Ignorant Tattoos über den Dächern von Los Angeles, in einem Pariser U-Bahn-Schacht oder auf einem Kirchenaltar gestochen. Ähnlich wie in seinem geliebten Kampfsport ist Fuzi auch beim Tätowieren kompromisslos: Viele Mittel sind erlaubt! 

Das Tribut-Tattoo an das legendäre New Yorker »The Sandow Trocadero Vaudevilles« wurde von Inge aus dem Studio Lucky 7 in Oslo gestochen

Nicht nur mit seinen Tattoos, sondern auch mit den Bedingungen während des Tätowierens provoziert der Franzose. 


Spontane Performance-Kunst

Fuzi ist ganz Purist und verwendet ausschließlich eine 9er-Rund-Nadelkonfiguration, eine technische Parallele zu seiner Arbeit als ultrakonservativer Graffiti-Sprayer: »Wir haben unsere Spraydosen natürlich immer gestohlen und standardmäßig haben sie dann eine Spraycap drauf, die bei gleichmäßigem Sprühen eine mitteldicke Linie hinterlässt. Daran hatte ich mich gewöhnt und nur damit habe ich gearbeitet. Genauso wie mit meinem Liner beim Tätowieren verzeiht diese Technik nichts, speziell bei größeren Stücken. Da werden keine Fehler mit irgendwelchen fancy Schattierungen verdeckt. Alles liegt offen für den Betrachter.«  Fuzi macht sich keine Illusionen darüber, dass er mit seinem künstlerischen Werk den Mainstream bedienen könnte: »Ich verstehe es vollkommen, wenn der ein oder andere nicht mag, was ich tue. Aber wenn es dir nicht gefällt, brauchst du dich nicht bei mir tätowieren zu lassen. So einfach ist das«, sagt er.

Das soll ein Tattoo sein? Fuzi UVTPKs Arbeiten polarisieren extrem.
Tattoo von Fuzi UVTPK.

Muss Kunst provozieren? Und ist etwas Kunst, nur weil es provoziert? 


Obwohl er praktisch keinen Kontakt zu anderen Tätowierern hat, respektiert er durchaus die französischen und belgischen Vertreter der Tattoo-Avantgarde, die mittlerweile ja gar nicht mehr so bahnbrechend, sondern bereits allgemein im Kanon der Tattoo-Bildsprache verankert ist: »Diese Leute, wie zum Beispiel Jef von der Boucherie Moderne, die haben Persönlichkeit, und das macht sie interessant für mich. Dennoch: Das Einzige, was wir gemeinsam haben, ist, dass wir uns vom Mainstream unterscheiden wollen. Unser Background könnte kaum unterschiedlicher sein.«
Wenn Fuzis hauptsächlicher stilistischer Einfluss auch aus dem New Yorker Underground kommt, liegen seine Wurzeln doch in den Straßen des Pariser Ghettos: »Wenn du in der Banlieue tätowiert warst, dann warst du einer von den bösen Jungs, vielleicht gerade frisch aus dem Knast. Da zählt die Qualität gar nichts, nur die Tatsache, dass du tätowiert bist.«

Muss Kunst provozieren? Und ist etwas Kunst, nur weil es provoziert?
Muss Kunst provozieren? Und ist etwas Kunst, nur weil es provoziert?

  Fuzi: Da zählt die Qualität gar nichts, nur die Tatsache, dass du tätowiert bist« 


Jedes Tattoo ein kreativer Ausdruck
Dennoch gibt es gewaltige Unterschiede zwischen Knasttattoos und Fuzis künstlerischen Tätowierungen: »Gefängnistattoos wiederholen sich ständig. Das ist überhaupt nichts für mich. Und die Bedeutung könnte kaum unterschiedlicher sein«, versichert er im Gespräch in der Berliner Galerie Renate, wo er bereits öfter tätig war. »Manchmal kommt jemand mit einem dieser Russian-Prison-Tattoos-Bücher zu mir und möchte Motive daraus. Das kommt gar nicht in Frage. Das sind tiefgehende Symbole und wenn du kein russischer Gangster bist, solltest du das auch nicht tragen. Genauso wenig steche ich Punkte auf der Hand oder Knasttränen. Meine Tattoos sind eine Fusion meines Backgrounds mit meiner Persönlichkeit, kombiniert mit den Wünschen des Kunden. Sie sind Teil meines Lebens, genauso wie du das in meinen Zeichnungen sehen kannst.«
Fuzi sagt, dass er sich nicht als Tätowierer fühlt und auch nicht bezeichnet. Das Tätowieren ist ihm ein Medium von vielen, genauso wie es auch die Malerei, das Schreiben, Druckgrafik und Bildhauerei sind. Doch warum interessiert er sich dann überhaupt dafür?

 
Tattoo-Performance-Kunst
 
Fuzi ist nicht der Einzige, der Tattoos in der Performance-Kunst verwendet und damit neue Wege geht. Legendär ist bereits das leicht im Netz zu findende Video des amerikanischen Tätowierers Scott Campbell, der darin aus gefundenen Materialien eine Tattoo-Maschine bastelt. Ungerührt hackt er damit auf einer Parkbank sitzend seinem Filmproduzenten den Satz »Bless this Mess« in die Haut.
Auch Jef Palumbo und Kostek von der Boucherie Moderne in Berlin und Brüssel gehen mit ihrem Tattoo Noise Act an die Schmerzgrenze dessen, was ein verantwortungsbewusster Dienstleister im Tattoo-Geschäft ertragen kann – und manchmal auch noch ein bisschen darüber hinaus, wenn sie Phil, den Sänger ihrer Band auf der Bühne mit Trash Art à la Jackson Pollock zuhämmern, während er Frust, Schmerz und Lyrics ins Publikum shoutet.
Innovative Kunst entsteht eben nicht im Mainstream, sondern polarisiert. Auch in der Tattoo-Szene, die selbst nicht immer so tolerant ist, wie sie sich gerne sehen würde.
Ein verschlüsseltes Signal
Die Anziehungskraft liegt für Fuzi im eigentlichen Vorgang des Tätowierens, den er aus seinem zeitgemäßen natürlichen Lebensraum, dem Tattoostudio, herauszerren und ihm seine ursprüngliche Freiheit wiedergeben möchte. Das mag bizarr klingen, waren Tattoos doch in den guten alten Zeiten hauptsächlich hinter verschlossenen Türen gestochen worden, mit einem Hauch des Verbotenen. Doch es ist gerade dieser fassbare emotionale Stress, den der Respekt vor dem kommenden Schmerz oder gar die Angst des Kunden vor dem »bösen« Tätowierer auslöst, der ihn fasziniert.
Es ist dieser Moment des ungeschönten Empfindens, das Ritual der Vorbereitung, der Schmerz der Penetration, der dem Tätowierten auf Ewigkeit in Erinnerung bleibt. Das Resultat Tattoo wird dabei lediglich zum verschlüsselten Signal, das später beim Betrachten als Auslöser dieser Emotionen dient.
Nicht jeder kann Fuzis Tattoos mögen und es wäre eine beeindruckende Demonstration von Toleranz, wenn eine große Gesamtheit ihn als Tätowierer akzeptieren könnte und auch, dass es nunmal verschiedene Sichtweisen auf dieses uralte Kunsthandwerk gibt. Unter all den endlosen Variationen und Interpretationen, die Tattoos zulassen, ist vielleicht auch noch etwas Raum für die ignorante Tattoo-Kunst von Fuzi UVTPK.



KONTAKT

Fuzi UVTPK
On the road
fuzi-uvtpk.com



Text: Travelingmic
Bilder: Fuzi UVTPK und Travelingmic




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05.03.2014
Text: Travelingmic Bilder: Fuzi UVTPK und Travelingmic
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tattoo kuenstler

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