Chaim Machlev


Emotion in Perfektion! Chaim Machlev von Dots to Lines aus Berlin ist der Gewinner des TätowierMagazin-Nachwuchscontests 2013.

Chaim Machlev von Dots to Lines aus Berlin ist der Gewinner des TätowierMagazin-Nachwuchscontest 2013.
Chaim Machlev von Dots to Lines aus Berlin ist der Gewinner des TätowierMagazin-Nachwuchscontest 2013.

Kaum jemand, der sich für die monochromen Tattoos des Nachwuchscontest-Siegers 2013, Chaim Machlev vom Studio Dots to Lines in Berlin, begeistert, ahnt, dass der 32-jährige Israeli noch vor wenigen Jahren erfolgreicher IT-Manager war. Die Präzision der vektorgleichen Linienführung und der filigranen Mandalas weist den Betrachter darauf hin, dass hier ein mathematisch geschultes Hirn am Werk war. Innerhalb kürzester Zeit scharte der charismatische Tätowierer eine Fangemeinde um sich, die vielfältig und loyal ist. Seine außergewöhnlich ästhetische Linienführung, sein spiritueller Background und ein extrem persönlicher Ansatz eroberten die Kreuzköllner Szene auf Anhieb.

Ornamentale Blütenmotive und Mandalas fordern dieselbe Präzision und  Konzentration wie Chaims Grafikmotive.Ornamentale Blütenmotive und Mandalas fordern dieselbe Präzision und Konzentration wie Chaims Grafikmotive. Ornamentale Blütenmotive und Mandalas fordern dieselbe Präzision und  Konzentration wie Chaims Grafikmotive.Ornamentale Blütenmotive und Mandalas fordern dieselbe Präzision und Konzentration wie Chaims Grafikmotive.

Ornamentale Blütenmotive und Mandalas fordern dieselbe Präzision und Konzentration wie Chaims Grafikmotive.


Chaim bedeutet auf Hebräisch »Leben«, und Chaim Machlev aus Tel Aviv genießt das seinige in vollen Zügen, jetzt, da er endlich seine Berufung gefunden hat, nach der er so lange suchte. Der Sieg beim Nachwuchscontest ist das Sahnehäubchen auf seiner bisherigen Karriere. Plötzlich melden sich Kollegen bei ihm, die er noch vor kurzem aus der Ferne bewundert hat, und gratulieren ihm zu diesem Erfolg. Chaim freute sich bereits sehr darüber, dass er unter die letzten Zehn des Nachwuchswettbewerbs kam, was er als Ritterschlag durch die professionelle Jury innerhalb der TM-Redaktion ansieht. Das er am Ende tatsächlich den Sieg einfährt, kann er sich nur so erklären: »Es waren viele gute Tätowierer unter den letzten Zehn, aber ich denke, dass ich gewonnen habe, weil ich etwas anders arbeite als andere. Wenn neun Blondinen vor dir stehen und eine Rothaarige, für welche stimmst du?«
 

Einfach schön: Ein Tattoo als Ohrschmuck.
er Wahl-Berliner tätowiert auch Gegenständliches – sein eigener Stil schimmert aber dabei stets durch.
Einfach schön: Ein Tattoo als Ohrschmuck. Aber der Wahl-Berliner tätowiert auch Gegenständliches – sein eigener Stil schimmert aber dabei stets durch.

Suche nach Freiheit 

Vor gerade einmal vier Jahren lebte er, der jetzt den Eindruck eines bescheidenen und ruhigen Künstlers vermittelt, noch in einer anderen Welt. Als smarter Manager in einer israelischen IT-Firma hatte er vierzehn Stunden am Tag malocht und erinnerte sich kaum noch, warum er diesen Job eigentlich einmal angenommen hatte. Er – Programmierer mit Studienabschluss in Psychologie – war sich sicher gewesen, hier glücklich zu werden. Doch es kam anders.
Vor seinem bürgerlichen Leben war er schon einmal ausgebrochen, hatte Indien monatelang auf dem Motorrad erforscht, ein Jahr in der Schweiz gelebt, worauf es ihm schwer gefallen war, sich wieder in Israel einzuordnen. Seine Heimat war ihm plötzlich eng und restriktiv vorgekommen, stets auf erzwungene Harmonie bedacht und paranoid. Um sich ein wenig Luft zu verschaffen, beschloss er sich bei Avi Vanunu tätowieren zu lassen, einem Künstler, der in Israel bereits eine Institution war, als Tattoos dort noch als Zeichen von Gangstern und Prostituierten verschrien waren. »Mit einem Schlag öffneten sich bei mir die Schleusen«, erinnert sich Chaim. »Etwas wirklich Großes passierte dort. Diese Kombination aus Schmerz, Kunst und sich vollkommen der Kreativität von jemandem überlassen zu können, überwältigte mich.«
Von da an gab es kein Zurück mehr: Chaim würde sein Leben wieder selbst in die Hand nehmen und Tätowierer werden. Und der erste Schritt dorthin würde der Umzug nach Berlin sein, in diese multikulturelle Metropole, tolerant, tattoosüchtig, so ganz anders als Israel eben. Er war zwar noch nie dort gewesen, aber so stellte er sich die Stadt vor.

Chaims Tattoos sind eigentlich minimalistisch und bestehen oft nur aus wenigen Linien, sind aber extrem wirkungsvoll. Chaims Tattoos sind eigentlich minimalistisch und bestehen oft nur aus wenigen Linien, sind aber extrem wirkungsvoll.

Chaims Tattoos sind eigentlich minimalistisch und bestehen oft nur aus wenigen Linien, sind aber extrem wirkungsvoll.


Vom Manager zum Künstler  
Einige Jahre später: Chaim Machlev sitzt in seinem Studio in Kreuzkölln, einem Gebiet Neuköllns. Zwischen kühlen Kanälen und Cafés liegt sein privates Atelier, versteckt im Souterrain eines Altbaus, die Tür unauffällig  mit dem Studionamen Dots to Lines beschriftet. Unter buddhistischen Gemälden serviert er veganen Käsekuchen und Cappuccino, während im Hintergrund Pink Floyd aus den Boxen perlt. Das Tor zur Außenwelt ist fest verschlossen, denn nur so kann Chaim den nötigen Frieden finden, um sich hundertprozentig auf die Kundschaft einzulassen.
Lediglich einem Kunden oder einer Kundin widmet er über den gesamten Tag nicht nur seine Zeit, sondern auch Geist und Seele. Zu Chaim kommen ohnehin nur Menschen, die diesen holistischen Ansatz verfolgen. Die absolute Wahrung der Privatsphäre ist da unumgänglich: »Wenn du dich tätowieren lässt, dann entblößt du dich vollkommen. Nicht, weil du deine Kleidung ablegst, um deine Haut herzugeben, sondern weil du dich deines Egos entledigst«, erklärt er. »Und wenn alles gut geht und die Kanäle auf beiden Seiten offen stehen, dann wird eine Verbindung hergestellt. Das ist eine enorme Verantwortung und nur möglich, ohne Einmischung von außen. Speziell, da ein Großteil meiner Kunden zum ersten Mal bei einem Tätowierer ist und nach dem Besonderen sucht. Sie wollen nichts Gewöhnliches, nichts Traditionelles, sondern absolute Individualität.«
Chaim Machlev empfängt Kunden daher nur auf Termin und seine Adresse gibt er erst nach virtueller Kontaktaufnahme preis. Das klingt ein wenig überzogen, hat aber wenig mit einer affektierten Mystik zu tun, sondern schlicht damit, wie Chaim arbeitet und seine Tattoo-Kunst erschafft: »Oft wache ich morgens auf und verspüre diese Energie, diese Kraft, und ich liebe es, hier mit dem Kunden alleine zu sein. Ich kann nicht in der Öffentlichkeit arbeiten. Nicht, weil ich mich nicht konzentrieren könnte, es geht um die Beziehung zum Kunden. Wir entwickeln unsere Ideen zusammen und bringen sie in die Realität«, versichert er enthusiastisch.

Pärchen Tattoos gehören zu einer Spezialität von Chaim. Dieses Pärchen aus Kanada ist durch die dynamischen Linien miteinander verbunden. Dennoch kann auch jedes der beiden Motive für sich stehen.
Pärchen Tattoos gehören zu einer Spezialität von Chaim. Dieses Pärchen aus Kanada ist durch die dynamischen Linien miteinander verbunden. Dennoch kann auch jedes der beiden Motive für sich stehen.

Pärchen Tattoos gehören zu einer Spezialität von Chaim. Dieses Pärchen aus Kanada ist durch die dynamischen Linien miteinander verbunden. Dennoch kann auch jedes der beiden Motive für sich stehen.

Dots to Lines: Eine spirituelle Oase 
Wenn Chaim seine weit ausholenden vektor-ähnlichen Linien ersinnt und konstruiert, kann er auf jene systematische Denkweise zurückgreifen, die er als Programmierer verinnerlicht hat. Das Resultat sind Liniengebäude, die an Bildschirmschoner auf Computerbildschirmen erinnern oder der Visualisierung von Musikstücken auf einem Mediaplayer ähneln. Und darum handelt es sich sogar mitunter tatsächlich: »Manchmal kommt jemand zu mir und möchte eine Zeile aus einem Songtext. Das ist langweilig. Wir können dann zum Beispiel die jeweilige Stelle aus dem Stück nehmen und die dazu passenden Rhythmen und Schallwellen optisch umsetzen. Ist doch viel origineller, attraktiver und nicht so offensichtlich.«
Doch Chaim verlässt sich natürlich nicht ausschließlich auf Technik und seine mathematischen Wurzeln: »Da ist diese Zerrissenheit in mir, die in Kreativität resultiert: Die Spiritualität, die ich in Indien gelernt habe, vermengt sich mit einem psychologischen Hintergrund und konkurriert mit der Methodologie und Geduld eines Programmierers. Die Kombination aus all diesen Faktoren ergibt dann die Tattoos, die du nun siehst.«
Als Chaim vor zwei Jahren zu tätowieren beginnen wollte, waren es Freunde gewesen, die ihm dazu die Chance gaben. Bei Toeloop Tattoo, unweit seines heutigen Ateliers, konnte er seine ersten Gehversuche machen. Das Vertrauen in den fleißigen und enthusiastischen Newcomer machte sich bald bezahlt und heute kann Chaim Machlev bereits auf ein gehöriges Maß an Erfahrung zurückgreifen. 
Schon früh wurde er gebeten, Handinnenflächen zu bearbeiten, eine der technisch schwierigsten Aufgaben, denen sich ein Tätowierer stellen kann. Nach gründlichem Überlegen kam er darauf, dass es wohl am besten ist, die Linien an solch diffizilen Stellen aus unendlich vielen Einzelpunkten zusammen zu setzen, um ein dauerhaftes Ergebnis zu erreichen. Dass damit bald der Name für sein eigenes Studioprojekt Dots to Lines fest stand, war ein Nebeneffekt.

Bibliophiles Tattoo mit Lyrik von Erich Fried. Tattoos auf Handfläche und Fußsohle sind technisch anspruchsvoll.

Tattoos auf Handfläche und Fußsohle sind technisch anspruchsvoll. Rechts daneben: Bibliophiles Tattoo mit Lyrik von Erich Fried. 


Aus vielen Punkten entsteht eine Linie 
Farbe und Realismus sind dagegen absolut nicht sein Ding: »Wenn jemand von mir einen Vogel möchte, dann nehme ich eine Outline und fülle sie mit fein linierten Ornamenten. Das sieht wunderschön aus, und – ganz ehrlich – habe ich keine Ahnung, wie ich sonst Flügel oder Federn schattieren sollte.«
Chaim kompensiert seine Defizite in Zeichentheorie mit wilder Entschlossenheit und unendlicher Geduld, die ihm erlaubt, über viele Stunden diszipliniert Muster zu komponieren, bis sie seinem angeborenen Sinn für Ästhetik und Schönheit genügen.

Wenn man ihn beobachtet, wie er die Biegung einer raumgreifenden Linie erkennt, ohne die Harmonie des Körpers zu zerstören oder auch ein Mandala mit einem eleganten Design zum Leben erweckt, erkennt man, dass es tatsächlich Künstler gibt, die von der Natur mit dieser Gabe gesegnet wurden.  Erst wenn er »dieses Kitzeln in der Wirbelsäule verspürt«, gibt er sich mit einem Entwurf zufrieden, schließt den emotional aufgeladenen Schaffungsprozess ab und beginnt die Realisierung seines Projektes als Tattoo.

Ornamentale Blütenmotive und Mandalas fordern dieselbe Präzision und  Konzentration wie Chaims Grafikmotive.Ornamentale Blütenmotive und Mandalas fordern dieselbe Präzision und Konzentration wie Chaims Grafikmotive.Perfekte Linien, absolut symmetrisch – und ohne Stencil direkt auf der Haut entworfen!Dabei scheint es ziemlich verblüffend, dass ausgerechnet er, als professioneller Computermensch, nicht etwa auf Grafikprogramme und 3-D-Simulationen zurückgreift, sondern schlicht mit dem Stift in der Hand direkt auf die Haut malt. Für Chaim dagegen ist dies nur konsequent und seinem ganzheitlichen Ansatz geschuldet: »Ich kann nichts wirklich vorbereiten, ohne den Körper des Menschen vor mir zu haben. Das Tattoo muss exakt die richtige Form an der passenden Körperstelle einnehmen, sonst ist es nur ein aufgeklebter Fremdkörper. Am liebsten kreiere ich Designs, die durch ein Körpergelenk wie Ellbogen oder Knie geteilt sind, oder auf andere Körperteile übergreifen. Durch die natürliche Bewegung des Körpers ändert sich dann das Bild, wird lebendig und betont die jeweiligen Körperpartien.«
Chaims Philosophie beinhaltet, dass ein Tattoo nicht nur ein Bild ist, das auf die Haut transferiert wird, sondern Körper und Tätowierung eine harmonische Einheit ergeben müssen. Um diesen Anspruch an sich selbst erfüllen zu können, scheut er nicht, sich körperlich und emotional voll zu engagieren: »Die wenigen Male, bei denen ich Kompromisse eingegangen bin, haben mich lange verfolgt. Es kam vor, dass ich wegen eines Tattoos, mit dem ich nicht vollständig zufrieden war, schweißgebadet oder in Tränen nachts aufgewacht bin. Ich konnte einfach keinen Frieden mehr finden.«
Sein Leben mag eine emotionale Achterbahnfahrt für Chaim Machlev sein, aber er hat nun in Berlin seine Berufung gefunden. Und indem wir seine Tattoos bewundern oder gar selbst tragen können, haben wir das Privileg, an diesem Glück teilhaben zu können.           



KONTAKTE

Chaim Machlev

Dots to Lines
Berlin
www.DotsToLines.com
www.facebook.com/DotsToLines


Text: Travelingmic
Bilder: Chaim Machlev




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02.12.2013
Text: Travelingmic Bilder: Chaim Machlev
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Stand:18 July 2018 20:36:44