Convention Tokio 2012


Der Name »King of Tattoo«, den sich die Tokioter Tattoo-Convention selbst verliehen hat, hat so gar nichts von asiatischer Zurückhaltung und Understatement. Die Show, die von Katsuta, dem Besitzer des Tokio Hardcore Studios organisiert wird, hat einen königlichen Anspruch. Willkommen beim Schaulaufen der Royals der japanischen Szene!

King of Tattoo Convention Tokio 2012, Fukoshi Crew

Nur im Fundoshi bekleidet, damit ihre Bodysuits ganz zu sehen sind, hebt die Mikoshi-Crew Schalen voll Sake und feiert unbändig.


»Geheimeingang«

Die Vorfreude ist jedes Jahr wieder gigantisch, die Anreise aus Europa oder den USA enorm anstrengend und kostspielig, aber es lohnt sich einfach: Die King-of-Tattoo-Show in Tokio, Japans einzig wahre Tattoo-Convention ist schlichtweg unantastbar. Gelegen im schicken Shopping-Stadtteil Daikanyama mitten im Zentrum von Tokio, versammelte sich dort über drei Tage lang die Elite der modernen und traditionellen japanischen Szene auf wenigen hundert Quadratmetern.
The Room, ein etwas seltsam anmutender Veranstaltungsort, ist über drei winzige Stockwerke in einem Geschäftsgebäude verteilt – und wer nicht ganz genau Bescheid weiß, wo er neben einem Blumenladen den Aufzug in den dritten Stock nehmen soll, der wird die Party vielleicht sogar verpassen. Das Organisationsteam um Katsuta bemüht sich sogar zusätzlich, den Veranstaltungsort nicht zu offensichtlich einsehbar zu machen. Es ist in der Vergangenheit schon vorgekommen, dass besorgte Anwohner die Polizei riefen, angesichts einer Handvoll vor der Tür rauchender Tätowierter.

Schneckentattoo von Sabado aus Nagoya
Der japanische Tätowierer Sabado aus Nagoya zelebriert den Wahnsinn durch flächendeckende Schnecken-Styles.


Von der hierzulande allgegenwärtigen Toleranz des Mainstreams gegenüber Tätowierten, können japanische Tattoo-Fans nur träumen. Dort sind selbst versteckte kleine Hautbildchen noch ein Grund, den Zutritt zu öffentlichen Räumen verwehrt zu bekommen oder gar den Job zu verlieren. Wer in einer Bar die Hemdärmel hochkrempelt, kann im Falle einer Auseinandersetzung tatsächlich des bewaffneten Angriffs schuldig gesprochen werden.
Zu sehr ist die von Medien gehypte Verbindung von traditionellen japanischen Tattoos mit dem organisierten Verbrechen der Yakuza-Banden noch in der öffentlichen Meinung verankert, als dass unser geliebter Hautschmuck in Nippon allgemeine Akzeptanz finden würde. Und das, obwohl viele Yakuza heute selbst lieber davon absehen, sich überhaupt derart markieren zu lassen. Immer rigidere Gesetze gegen ihre Verbindungen bringen die Gangs dazu, lieber unauffällig zu bleiben.
 

Partycroud: King of Tattoo Convention Tokio 2012
In Tokio werden Grundsteine gelegt: Die Japaner werden mutiger, lassen sich ihre Hände zustechen und feiern Tattoo-Feste.


King of Tattoo: Party-
Convention
Doch wer die Tore der »King of Tattoo« gefunden und durchschritten hat, der wird empfangen von tosendem Partyvolk. Jeder und jede, die hierher kommt, ist richtig zugetackert, oder zumindest auf dem besten Wege dahin. Aus ganz Japan sowie Taiwan und Korea kommen die Fans zusammen, um auf engstem Raum die Crème der ostasiatischen Szene auf einem Haufen zu sehen. Dazu bietet sich sogar die Gelegenheit einigen der Superstars aus den USA und Europa mal aus der Nähe auf die Finger zu schauen. Denn immer mehr westliche Künstler haben inzwischen herausgefunden, wie leger und spaßig es in Tokio zugeht, und genießen es, entweder selbst die Maschinen zu schwingen oder sich mal von Kollegen aus Japan tätowieren zu lassen.

Hochkarätig auf drei Etagen
Direkt gegenüber der winzigen Bühne arbeitete ein phänomenales Dreigestirn von Tätowierern, die allesamt in Japan verehrte Stars der Szene sind und sich vor dem Kundenansturm kaum retten konnten. Innerhalb von Minuten waren Nikko Hurtado, Bob Tyrrell und Robert Hernandez für die drei Tage ausgebucht, obwohl sie sich doch vorgenommen hatten, es ein wenig ruhiger angehen zu lassen und die Atmosphäre des Events ein wenig auf sich wirken zu lassen.
Geschickter stellt sich da der Lettering-Experte
Boog an, der erst am zweiten Tag zusammen mit seinem Kumpel, dem japanischen Chicano Krazy-K, einen Stand bezog und am Samstag lieber an der Bodypainting-Show teilnahm. Auch der tschechische Black-and-Grey-Experte Milosch und die Oriental-Könner Jan (Für Immer, Berlin) und Amar (Dragon Tattoo, Eindhoven) ließen sich nicht lumpen, als sie gebeten wurden, die hyperniedlichen japanischen Models zu bemalen. Wer könnte auch bei so einem süßen Lächeln widerstehen?

Shige, King of Tattoo Convention Tokio 2012Horiyoshi III, King of Tattoo Convention Tokio 2012
Tätowierer Shige vom Yellow Place aus Yokohama ist weltberühmt. Seine Anwesenheit und die Horiyoshi III aus Yokohama, der die Nadeln gegen Farbstifte getauscht hat, erklärt die Wichtigkeit der Tokio-Convention.


Relativ unberührt von den weiblichen Reizen auf der Bühne baute der Comic-Pionier Sabado gleich nebenan sein selbstkonstruiertes Arbeitsgestühl auf und tätowierte über drei Tage hinweg mit irrsinniger Geschwindigkeit und verblüffender Originalität seine exzentrischen Designs. Auch Hata von Inkrat oder Hiroyuki spezialisierten sich auf ihre ganz eigenen Interpretationen von westlichen Tattoo-Motiven und zeigten, was sie über das Jahr produziert hatten. Besonders fleißig war Washun von Last Gate Tattoo, ein echter Sonderfall unter den japanischen Künstlern. Jedes Jahr präsentiert er seine Tattoos, die einen Grenzbereich von biomechanischen Designs gepaart mit Realismus zum Thema haben, und wird damit immer erfolgreicher. Sensationellerweise gewann er am Montag – einem der seltenen arbeitsfreien Feiertage in Japan – den Titel »King of Tattoo« für das beste auf der Convention gestochene Piece.
Das Beste dabei ist, dass Washun 2013 tatsächlich nach Deutschland und Österreich kommen wird, um dann im Dezember auf der Berlin-Convention und im Artline Tattoo in Wien als Gast zu arbeiten.

Tattoo von Chiro vom Super Ultra Great Ink aus SeoulTattoo von Mr. En vom Detroit Diesel Tattoo Works in Tokio
Manga meets Suikoden. Chiro vom Super Ultra Great Ink aus Seoul in Südkorea vermischt Tradition mit Moderne. Aber Neo-Traditionals sind auch in Japan am Drücker. Dieses entfloss der Nadel von Mr. En vom Detroit Diesel Tattoo Works in Tokio.


Treue hat Tradition
Eine der ganz großen Attraktionen in jedem Jahr ist der Stand eines der berühmtesten Tattoo-Studios der Welt im fünften Stockwerk des » The Room«: Ungerührt vom Trubel um sie herum tätowierten dort Shige und sein kongenialer Lehrling Tomo ihre raumgreifenden und modernen Variationen japanischer Ganzkörperkonzepte vor Publikum, das oft von weit her anreist, um sich Sleeves, Backpieces oder gar einen kompletten Bodysuit von den Stars von Yellow Blaze stechen zu lassen.
In diesem Jahr sind es meistens Australier und Schweizer, die das Glück hatten, einen Termin bei den beiden zu ergattern.
Gegenüber war Tim Kern von Tribulation aus New York zugange, der sich mit seinen fein-detaillierten, plastischen Farbstücken über etliche Jahre hinweg eine treue Fangemeinde in Japan erarbeitet hat. Oft sind Tattoofans dort äußerst treue Seelen, die sich immer wieder bei ihrem Künstler auf den Sessel setzen. Diese Treue hat in der japanischen Szene Tradition.
Echte Sammler, die sich über viele Jahre hinweg von verschiedenen Tätowierern kleine Souvenirs holen, sind in Fernost noch immer recht selten anzutreffen.
Ein schönes Beispiel für die Treue der fernöstlichen Tattoofans ist ein junges Paar, das sich über vier Jahre lang von Horishachi in Osaka unglaublich farbenfreudige und ästhetische Tattoos von Hand stechen ließ, die sie über all die Zeit niemals irgendjemandem gezeigt haben, bis sie auf der King of Tattoo erstmals mit ihren Tattoos an die Öffentlichkeit gingen, (S. 48, oben).
Dies ist ein weiteres Charakteristikum der japanischen Tintenjünger: Exhibitionismus in Sachen Tattoos ist ihnen fremd. Nur zu bestimmten Anlässen und Gelegenheiten, wie der King-of-Tattoo-Convention, bekommen ausgewählte Mitmenschen das individuelle Kunstwerk zu sehen. Ansonsten bleibt es das diskret verborgene Geheimnis der Träger.

Tattoo von Horishachi aus OsakaTattoo von Horishachi aus Osaka
Nur zu besonderen Anlässen präsentiert diese fernöstliche Grazie ihre von Hand schattierten Tattoos auf Arm und Rücken, die sie sich von Horishachi aus Osaka stechen ließ.


Spitzenunterhaltung garantiert
Wie jedes Jahr waren wieder etliche Gäste aus Südkorea angereist, wo sich anscheinend eine teilweise Legalisierung des Tätowierens abzeichnen könnte, wie Inkbomb-Veranstalter Taenam von Sunrat Tattoo am Rande der Convention verriet. Der rührige Künstler und engagierte Aktivist wird also nach aller Wahrscheinlichkeit im Mai 2013 sein eigenes Event in Seoul wieder durchziehen können. Die Details werdet ihr rechtzeitig im TM nachlesen können.
Ein echtes Highlight des langen Wochenendes war neben den nicht enden wollenden gemeinschaftlichen After-Show-Partys, das jedes Jahr ausgefeiltere Entertainment, mit dem Katsuta auffährt. Der ehemalige Punksänger hat nicht nur einige richtig gute musikalische Einlagen im Programm, sondern auch echte Leckerbissen in Form schöner Frauen und noch schönerer Tattoos.
Ein Pin-up-Contest, dessen erster Preis ein Covershooting mit dem japanischen Magazin Tattoo Burst ist, ließ die Emotionen steigen, während dann der Auftritt einer traditionellen Festival-Gruppe aus dem alten Tokioter Stadtteil Asakusa die Stimmung zum Höhepunkt bringt. Während die gut zwei Dutzend Bodysuit-Träger im letzten Jahr noch die Produktion einheimischer Süßwaren demonstriert hatten, beschränken sie sich 2012 darauf, sich und etliche der Gäste mit allerbestem Sake-Reiswein abzufüllen.
Mittendrin im munteren Chaos war Tattoo-Legende Horiyoshi III aus Yokohama zu sehen, der nach einigen Versuchen im Bodypainting dann auch schnell den Pinsel fallen ließ, um das eine oder andere Bierchen mit alten Freunden wie Diau-An aus Taiwan oder Jess Yen aus Kalifornien zu lüpfen.
Es ist offensichtlich: »King of Tattoo« bietet Top-Kunst und Unterhaltung für wirklich jeden Tattoofan, egal woher. Diese Convention ist ein wahrhaft königliches Vergnügen und selbst die weiteste Reise wert!  



Text: Travelingmic
Bilder: Travelingmic




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24.11.2012
Text: Travelingmic Bilder: Travelingmic
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