Convention Kassel 2013


Die letzten beiden Jahre fand die Tattoomenta in Kassel in den Räumlichkeiten einer ehemaligen JVA statt, dieses Jahr in den Documenta-Hallen. Die Tätowierer fanden die Knasterfahrung zwar fetzig, schätzen nun aber wieder den Komfort einer modernen Veranstaltungshalle.

Volle Gänge auf der Convention Kassel
Viele gutgelaunte Besucher besuchten die Convention Kassel, die in diesem Jahr in den Documenta-Hallen stattfand.


Das Line-up: Ein Querschnitt durch die Szene
Die Tätowierer sind hier alle total jung!«, bemerkt mein Kollege Daniel bereits, als wir am Freitag unseren TätowierMagazin-Stand aufbauen. Der Eindruck bestätigt sich, als wir am nächsten Tag durch die Documenta-Hallen schreiten und uns anschauen, wen Jenny B und ihr Team zur »Tattoomenta« in die Kunststadt Kassel eingeladen haben: Die Jungs von Electric Circus, Miezwars von Heavy Mental Tattoo aus Leipzig, Sonja von Punktum Tattoo sowie Basti aka Voller Kontrast oder das Studio Lions Grave aus Luxemburg. Alles Tätowierer irgendwo in den Zwanzigern. Selbst Studios wie das Lonien Tattoo aus Trier oder Today Tomorrow Forever aus Salzgitter wirken dagegen regelrecht etabliert. Die Tattoomenta ist jung, jugendlich, frisch.

Insekt mit Glühbirne im Po? Es stammt von Lions Grave Custom Tattoo aus Luxemburg.Der Preis »Best of Sunday« ging an das Porträt von Kustom Kings aus Hannover.Tattoo nach dem Werk »Oversoul« des visionären Künstlers Alex Grey, tätowiert von Trioxin Gallery, Frankfurt.
(l) Tattoo nach dem Werk »Oversoul« des visionären Künstlers Alex Grey, tätowiert von Trioxin Gallery, Frankfurt. (m) »Best of Sunday« ging an die Kustom Kings aus Hannover für das ausdrucksstarke Porträt. (r) Das Insekt mit der Glühbirne im Po stammt von Lions Grave Custom Tattoo aus Luxemburg.


Das Line-up der Tattoo-Artists ist eine wirklich repräsentative Mischung der aktuellen deutschen Tattoo-Szene: Grafik und Dotwork, Experimental und Realistic, Asia, und viel, viel New School. Man merkt, das ist keine Besetzung nach dem Motto »Same procedure as every year«, hier werden Tätowierer und Tätowiererinnen nicht aus Gewohnheit eingeladen oder weil sie Kumpels vom Veranstalter sind, hier hat wirklich jemand – mit Erfolg – eine interessante Mischung für die Besucher zusammengestellt, bei der spezialisierte Experten für bestimmte Styles ebensowenig fehlen wie Brot-und-Butter-Tätowierer, die auch Standardmotive nicht ablehnen.
 

Wahl-Berliner Bammer war nicht selbst in Kassel, tolle Tattoos von ihm konnte man  dort trotzdem sehen.
Grafik-Sleeve von Jenny B’s Tattoo (Kassel).Tribute to Dimebag Darrel von Pantera, gestochen von Takami Horikoshi.
(l) Wahl-Berliner Bammer war nicht selbst in Kassel, tolle Tattoos von ihm konnte man  dort trotzdem sehen. (m) Den Grafik-Sleeve stammt aus dem Studio Jenny B’s Tattoo (Kassel). (r) Tribute to Dimebag Darrel von Pantera, gestochen von Takami Horikoshi.


Termine waren schnell vergriffen
Den jeweils richtigen Ansprechpartner aus den gut 90 anwesenden Tätowierkünstlern herauszufinden, macht den Hauptspaß der Convention aus, schließlich kann man dabei viel Neues und Interessantes entdecken. Kenner wissen bereits, dass sie bei Traditional-Wünschen bei Marco Heilig gut aufgehoben sind, wer es gern etwas experimenteller mag, wendet sich an Madeleine Doll, Freunde japanischer Tätowierkunst schauen bei Hautnah aus Landau vorbei und Neo-Traditionalisten sind bei Holy Diver an der richtigen Adresse. Sich erst mal umschauen macht zwar Spaß, aber schnell sein, wenn’s um einen konkreten Termin geht, ist auch nicht verkehrt, denn die Tätowierer sind gut, die Besucher wissen das, und bei nur zwei Conventiontagen sind die Terminbücher fürs Wochenende überall schnell voll!

Kristin, Holy Diver Tattoo (Essen)KRISTIN (Tätowiererin von Holy Diver Tattoo, Essen)

Du warst letztes Jahr schon auf der Tattoomenta, als sie noch in der ehemaligen JVA stattfand. Welche Location gefällt dir besser?
Beide haben Vor-und Nachteile. In den Knastzellen hatte man enorm viel Platz, aber die Kunden haben sich oft kaum getraut reinzukommen. Es war nicht so offen wie hier in der Documenta-Halle. Hier kommen sie besser an einen ran, können besser zuschauen. Aber im Knast, das war natürlich schon was Besonderes.
Und im Vergleich zu anderen Conventions, gibt es was, was Kassel aus der Masse heraushebt?
Also, klingt vielleicht blöd, aber das Essen, das Catering! Und außerdem ist das Licht hier in der Halle sehr gut zum Arbeiten.
Sonst noch was, was dir besonders gut gefällt?
Dass wir einen Stand zusammen mit vielen Freunden und Kollegen haben, mit denen wir uns gut verstehen. Das ist total schön, alle auf einem Haufen.
Hast du denn überhaupt  Zeit, dich mit Freunden zu unterhalten?
Ja, ich teile mir meinen Stand mit meinem Azubi, der heute dort arbeitet. So hab ich genug Zeit selbst mal rumzugehen und zu schauen.
Und wie viele wollten euch schon den Taucherhelm abkaufen?
(Lacht) Unzählige!         


Klecksige und aquarellartige Tattoos wie dieses von Yves Webster (on the road) sieht man in letzter Zeit häufiger.Marge lebt SM-Fantasien aus, Homer ist tiefenentspannt. Das Tattoo stammt von Dr. Jekyll Mr. Hyde.Ein Teufel spuckt Regenbogen und Ufo aus. Surrealistisch-traditionelles Tattoo von Fetz.

(l) Ein Teufel spuckt Regenbogen und Ufo aus. Surrealistisch-traditionelles Tattoo von Fetz. (m) Marge lebt SM-Fantasien aus, Homer ist tiefenentspannt. Das Tattoo stammt von Dr. Jekyll Mr. Hyde. (r) Klecksige und aquarellartige Tattoos wie dieses von Yves Webster (on the road) sind momentan beliebt.


CSI Kassel: Tatortanalyse auf der Bühne
Keinen Termin abbekommen? Halb so wild, man hat genug Möglichkeiten, die Zeit auf der Tattoomenta zu verbringen. Mit Shopping zum Beispiel: auch hier nicht der übliche Kram, denn man bereits von zig anderen Conventions kennt, sondern auch gern mal Ungewöhnlicheres oder auch Kunst (wir sind in Kassel!). Auf der Bühne: Abwechslung. Mit handfestem Rock, sanfteren Tönen fürs Herz von Liedermachern und Eklig-Faszinierendem mit einer Freak-Show von Crazy White Sean. Unser Kolumnist, der forensische Biologe Dr. Mark Benecke, analysiert nach den Auftritten des Freaks anhand der zahlreichen Spuren den »Tatort« und erklärt dem Publikum, was er aus Crazy Whites Hinterlassenschaften auf der Bühne für Schlüsse zieht. Kult-Moderator Knicki-Knacki hakt nach und fühlt dem Blood-and-Crime-Spezialisten auf den Zahn; Beneckes zahlreiche Fans im Publikum hören sich fasziniert die Geschichten von Mord, Totschlag, Maden und Blutspritzern aus seinem Berufsalltag an.

Chaim Machlev, Sieger des TM-Nachwuchs-Contests 2013CHAIM MACHLEV (Sieger des TM-Nachwuchs-Contests 2013)

Das ist ja nun deine erste Convention. Wie gefällt es dir hier?
Da es die Erste ist, kann ich es mit nichts vergleichen, aber ich mag es, es fühlt sich beinahe familiär, privat an, gar nicht kommerziell.
Ich hatte ein wenig Bedenken, ob du dich auf einer Convention wohl fühlen würdest.
Ja, ich selbst auch, ich war mir nicht sicher, ob ich das, was ich im Studio mache, auch hier umsetzen kann. Aber es ging. Ich hatte meinen Stand und genug Platz. Das war völlig okay!
Es kamen ja auch ziemlich viele Leute zu dir an den Stand?
Ja, einige Leute, die ich bisher nur über Facebook kannte, konnte ich hier mal treffen. Das war prima.
Könntest du dir vorstellen, in Zukunft wieder mal auf eine Convention zu gehen?
Wenn es so wie hier ist, in so einer freundschaftlichen Atmosphäre, klar. Warum nicht?


Bibliophiles Tattoo aus dem Studio von Jenny B, Kassel.
Hommage an die Rap-Crew N.W.A. aus Compton, hier vertreten durch Eazy-E, Dr. Dre und Ice Cube. Fehlen noch MC Ren und DJ Yella, um die Clique komplett zu machen. Porträts von Reni, Inkaholic.Ornithologisches Grammophon von Marco Heilig, Pinprick Tattoo.

(l) Bibliophiles Tattoo aus dem Studio von Jenny B, Kassel.
(m) Hommage an die Rap-Crew N.W.A. aus Compton, hier vertreten durch Eazy-E, Dr. Dre und Ice Cube. Fehlen noch MC Ren und DJ Yella, um die Clique komplett zu machen. Porträts von Reni, Inkaholic.
(r) Ornithologisches Grammophon von Marco Heilig, Pinprick Tattoo.


Conventionpremiere für den Nachwuchs-Sieger
Auf der anderen Seite der Documenta-Hallen schart sich ebenfalls ein Gruppe von Fans um einen jungen Mann, der nicht so wirklich weiß, wie er damit umgehen soll. Chaim Machlev vom Studio Dots to Lines aus Berlin wurde beim TätowierMagazin-Nachwuchs-Contest zum Sieger gewählt, der Stand auf der Tattoomenta, zur Verfügung gestellt von Veranstalterin Jenny B und ihrem Team, war neben einem Feature im TM sein Preis – aber Chaim ist sich gar nicht sicher, ob er hier richtig ist. Tätowieren ist für ihn eine Sache, bei der die Beziehung und Interaktion zwischen Tätowierer und Kunde von größter Wichtigkeit ist. Ob das in dem Trubel einer Convention überhaupt möglich ist? Chaim ist skeptisch, aber auch offen für neue Erfahrungen und resümiert am Sonntagabend: »Das hat sich gelohnt, die Convention ist ganz anders, als ich sie mir vorgestellt hatte!« Vielleicht etwas zu viele Menschen für seinen Geschmack (die Tattoomenta platzte an beiden Tagen schier aus den Nähten!), aber er nimmt viele interessante Kontakte und Anregungen mit. Chaim ist froh, dass er mitgemacht hat, seine zahlreichen Fans   sowieso!

Moderator »Master of Ansage« Knicki KnackiMODERATOR »MASTER OF ANSAGE« KNICKI KNACKI
(im Bild mit Bodypainting-Model)

Das wievielte Jahr machst du das hier nun schon?
Ich glaub, jetzt zum fünften Mal. Ein Jahr musste ich absagen, da hab ich in Wacken mit meiner Comedy-Gruppe was gemacht.
Fühlst du dich eigentlich komisch, so untätowiert auf einer Convention?
Nö. Ich bin ja so aufgewachsen, zwischen lauter Tätowierten, und ich war immer untätowiert. Doch ich hatte nie das Gefühl, das was fehlt.
Hast du denn auch Zeit, dir die Tätowierer anzuschauen?
Ja, auf alle Fälle, das interessiert mich ja schon. Und ich hab schon den Eindruck, hier sind wirklich nur gute Leute am Start.
Wo moderierst du lieber, Rockertreffen, Metalmeeting oder Tattoo-Convention?
Es ist einfach immer ein anderes Arbeiten. Bei Metalmeetings präsentiert man einfach die Musik, da freuen sich die Leute drauf. Hier ist die Bühne eher Nebensache, weil die Besucher wegen der Tätowierer da sind, da muss man eben schauen, wie man das Publikum packen kann.


Rechtschaffen platt
Die Atmosphäre an beiden Tagen: ausgelassen, kollegial, entspannt, mit Tendenz zum Rumalbern, woran sicher Moderator Knicki-Knackis Einfluss nicht ganz unschuldig ist, oder auch der irgendwie überall präsente, auch durch die 150. Fotoanfrage nicht aus der Ruhe zu bringende Mark Benecke, der am Sonntag beschließt, sich noch etwas zu gönnen: Einen Delfin, am Knöchel. Jetzt, sofort, unbedingt. Mark ist bekannt für seine skurrilen Tattoos, und eigentlich sammelt er ja Geschichten, die Tätowierungen dazu sind ja nur der davon jeweils sichtbare Teil. Alle Tätowierer, die er anspricht, würden ihm liebend gern das Hassmotiv der 90er Jahre stechen, aber: Keine Zeit, keine Zeit, alle schon komplett ausgebucht!
Jenny B, Alex, Mini B und alle anderen im Tattoomenta-Team sind am Sonntagabend rechtschaffen platt, trotzdem glüht ihnen die Begeisterung über das gelungene Wochenende aus den Augen. Am liebsten würden sie wahrscheinlich gleich damit loslegen, die Tattoomenta 2014 zu planen. Und wahrscheinlich machen sie jetzt im Moment auch genau das.

Veranstalterin Jenny B mit Mark BeneckeVERANSTALTERIN JENNY B (im Bild mit Mark Benecke)

Dieses Jahr ist die Tattoomenta in der Documenta-Halle, letztes Jahr war sie noch im ehemaligen Knast. Was ist leichter zu organisieren?
Der Aufwand ist ähnlich. Im Knast hatten wir zwar keine Messewände wie hier, dafür mehr Arbeit dadurch, dass wir alles die Treppen hoch und in die Zellen tragen mussten.
War es die richtige Entscheidung, jetzt in die Documenta-Halle zu gehen?
Ja, das Knasterlebnis fanden die Tätowierer die letzten beiden Jahre natürlich toll, aber es hat sich auch viel verlaufen durch die Zellen und die Etagen, während hier jetzt eine ganz andere Atmosphäre herrscht, so ein freundschaftliches miteinander feiern, so ’ne Art Partymeile.
Wollt ihr die nächsten Jahre hier bleiben?
Ja, ich ruf da gleich am Montag an, ich hätte gern für nächstes Jahr wieder denselben Termin hier drin. Hier kann man eine Convention in einer sinnvollen Größe machen, das Niveau halten oder steigern und durch die Räumlichkeiten, die Wände und das Licht kann man auch viel mit Kunst machen.
Wer entscheidet darüber, welche Künstler eingeladen werden?
Also wir sind ja ein großes Team, eine große Family und jeder kann sich da einbringen. Das sind nicht nur Alex und ich, sondern auch Ronja (Mini B), unser ganzes Orga-Team, alle können da Vorschläge machen. Und wir haben auch bewusst nach jungen Tätowierern gesucht, beispielsweise über Facebook. Und uns war auch wichtig, dass die, die wir einladen, wirklich nett sind. Bei uns in der Szene sind nämlich nicht alle nett.


 



Text: Dirk-Boris
Bilder: Katrina Friese




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21.01.2014
Text: Dirk-Boris Bilder: Katrina Friese
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Stand:14 November 2018 07:43:38