Convention Frankfurt 2014


Overkill! Overkill! Bei dem Überangebot an Spitzentätowierern sieht man auf der Tattoo-Convention Frankfurt oft den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr.

Die Pokale bei den Contests waren hart umkämpft. Frankfurt fixierte auch damit seinen Status, einer der ganz großen Conventions zu sein.Die Convention Frankfurt lockt sowohl Szenepublikum als auch nicht-Tätowierte an.
(l) Die Pokale bei den Contests waren hart umkämpft. Frankfurt fixierte auch damit seinen Status, einer der ganz großen Conventions zu sein. (r) Die Convention Frankfurt lockt sowohl Szenepublikum als auch nicht-Tätowierte an.


Hoppla – war da nicht eben Noi Siamese vom 1969 Tattoo, dachte ich mir, während ich zum gefühlt hundertsten Mal durch die Messehalle 5 lief. Ich ging noch mal zwei Schritte zurück – tatsächlich, der Asia-Experte aus Oslo saß da, ganz unauffällig, beinahe hätte ich ihn übersehen. Zwei Gänge weiter Remis, der Realistic-Profi aus Irland. Auch ihn hatte ich erst wahrgenommen, als ich die Reihe schon ein halbes Dutzend Mal abgeschritten hatte. Und das passierte einem in Frankfurt ständig: Einige der weltbesten Tätowierer, die bei jeder anderen Tattoo-Messe gefeierte Headliner wären, saßen da an unauffälligen kleinen Ständen, die man leicht übersehen konnte. Das Angebot an Spitzentätowierern war nahezu inflationär, selbst Souryou, Sohn des legendären Irezumi-Großmeisters Horiyoshi III aus Yokohama, war hier einfach einer unter vielen.

Sieht brutal aus, soll aber weniger schmerzhaft sein als das Tätowieren mit Maschine: die japanische Tebori-Technik. Jay von Taiwan Tiao Tattoo stach dieses spektakuläre Kunstwerk.
(l) Jay von Taiwan Tiao Tattoo stach dieses spektakuläre Kunstwerk. (m) Unter die Zirkusleute mischten sich auch blutdurstigere Gestalten. (r) Sieht brutal aus, soll aber weniger schmerzhaft sein als das Tätowieren mit Maschine: die japanische Tebori-Technik.


Inflationäres Angebot an Top-Tätowierern
Frankfurt ist in dieser Hinsicht seit einigen Jahren einfach ein absoluter Overkill, die Menge an erstklassigen Tattoo-Künstlern ist kaum noch überschaubar. Bei Conventions habe ich es mir zur Angewohnheit gemacht, stets von allen anwesenden Tätowierern Visitenkarten mitzunehmen. Man erinnert sich dann besser an Begegnungen, Gespräche und Eindrücke. Doch in Frankfurt geht das eigentlich gar nicht. Wollte man Business-Kärtchen von allen Tattoo-Künstlern einsammeln, bräuchte man dafür einen Schuhkarton. »Ich hab erst gedacht, so groß ist das hier doch gar nicht«, meinte mein Kollege Perry vom englischen Magazin Total Tattoo, »erst als ich versuchte mir alle Reihen und Gänge anzuschauen, wurde mir klar, welche Ausmaße diese Veranstaltung hat!«
 

Filigrane Realistic-Arbeit von Michele Agostini.Füchse sind die neuen Eulen: Dieser stammt von Csiga von Dark Art Tattoo.Granatapfel-Wolpertinger von Kathy aus Budapest.
(l) Filigrane Realistic-Arbeit von Michele Agostini. (m) Füchse sind die neuen Eulen: Dieser stammt von Csiga von Dark Art Tattoo. (r) Granatapfel-Wolpertinger von Kathy aus Budapest.


Schwerpunktthema hadgemachte Tattoos
Allein das Line-up der traditionellen Tätowiermeister, die das Thema der diesjährigen Frankfurt-Convention vorgaben, dürfte unerreicht sein: Neben bereits erwähntem Souryou, der mit bürgerlichem Namen Kazuyoshi Nakano heißt, tätowierten rings um den großzügigen Café- und Restaurantbereich in der riesigen Messehalle Koryphäen wie Horimatsu, Durga aus Indonesien, Brent McCown aus Australien beziehungsweise inzwischen Österreich, Tomasi Suluape, der, wie auch Santos Tattoo, polynesische Tattoos klopft, oder auch Sanya Youali und Olman vom mexikanischen Studio Ancient Tattoo, die ihre Tattoo-Sessions mit exotisch-esoterisch anmutenden Reinigungszeremonien einleiteten. Sehr spannend und ungewöhnlich, doch dieser spirituelle Ansatz kam bei vielen Besuchern, die sich mehr als nur ein Mode-Hautbildchen wünschten, sehr gut an.
 

»Wichtig ist die Symbiose aus Schönheit und Tattoos«
Nico Imhof, Chefredakteur des Magazins Tattoo Erotica

 
Nico Imhof, Chefredakteur des Magazins Tattoo ErotikaDu bereitest ja gerade die zehn Jahre Jubiläumsausgabe der Tattoo Erotica vor. Hast du hier auf der Messe Models gefunden, die man in der Juni-Ausgabe sehen wird?
Auf jeden Fall, die Tattoo-Convention Frankfurt war ein Mekka für Tattoomodels. In der extradicken Jubiläumsausgabe wird man gleich drei Schönheiten sehen, die ich in Frankfurt getroffen habe. Die Leser können sich unter anderem auf exklusive und hochwertige Aktstrecken von Cervena Fox, Betty Bittersweet und Celina Blanchette freuen.
Ich habe hier auf der Messe gesehen, dass viele junge Frauen dich auch direkt ansprechen, ob sie Chancen haben, in die Tattoo Erotica zu kommen. Was sind denn da die Kriterien?
Ja, das stimmt, das Interesse an einer Tattoo-Erotica-Veröffentlichung ist enorm groß. Starre Kriterien gibt es bis auf den Shootingbereich Teilakt/Akt keine. Wichtig ist die Symbiose aus Schönheit und Tattoos. Einfach nur gut und umfangreich tätowiert sein reicht definitiv nicht. Man muss sich fragen, würde die Frau auch ohne Tattoos positiv aus der Masse herausstechen?
Und was war dein persönliches Highlight hier in Frankfurt?
Da gab es einige, aber wenn ich etwas hervorheben muss, sind es die vielen internationalen Models, die man in Frankfurt trifft. Es ist schon großartig sich mit Damen wie Bernadette Macias aus Kalifornien, Cervena Fox aus London oder Gogo Blackwater aus Mailand auszutauschen. Ideal ist es, wenn man sie dann noch direkt für ein Tattoo-Erotica-Shooting begeistern kann.
 


Traditionell von Hand gestochene Tattoos gab?s bei Sanya Youali aus Mexiko.Traditionelles Tätowieren war in diesem Jahr das Thema in Frankfurt.
 

 

 

 

 

 

(l/) Traditionelles Tätowieren war in diesem Jahr das Thema in Frankfurt. (r) Traditionell von Hand gestochene Tattoos gab’s auch bei Sanya Youali aus Mexiko.


Die kulturelle Vielfalt des Tätowierens
Wikinger- und Celtic-Experte Colin Dale, der zusammen mit Kai Faust natürlich keinesfalls in dieser traditionellen Gesellschaft fehlen durfte, brachte es auf den Punkt: »Bei vielen internationalen Tattoo-Conventions hat man zwar Tätowierer aus Frankreich, Italien, Australien oder Amerika, aber diese stechen oft die gleichen Stile, wie Realistic oder Old School, sie unterscheiden sich da nicht aufgrund ihrer Nationalität. Hier bei den traditionellen Tätowierern ist das ganz anders, da ist der jeweilige Tattoo-Stil auch wirklich repräsentativ für das Herkunftsland des Künstlers. So können die Besucher sehen, wie die Ursprünge des Tätowierens in verschiedenen Gegenden der Erde aussehen. Das macht diesen Bereich der Convention wirklich international!«

TM-Chefredakteur Dirk-Boris ließ sich von Colin Dale sein erstes handgemachtes Tattoo stechen.Ein germanisches Schriftzeichen ließ sich Chefredakteur Dirk-Boris Rödel auf die Finger stechen.
(l/r) TM-Chefredakteur Dirk-Boris ließ sich von Colin Dale sein erstes handgemachtes Tattoo stechen.


Inspiriert vom Thema der Convention nahm ich die Gelegenheit wahr, mich auch mal wieder tätowieren zu lassen und ließ mir von Colin eine kleine isländische Rune auf den Finger stechen. Mein erstes handgestochenes Tattoo übrigens, das wurde auch mal höchste Zeit. Ich empfand es im Vergleich zu Maschinen-Tattoos als nicht weniger schmerzhaft, aber aufgrund der geringeren Stichfrequenz als deutlich angenehmer. Zudem sollen handgestochene Tattoos insbesondere auf Finger und Hand auch besser halten – darüber kann ich noch nichts sagen, da es im Moment, da ich diesen Bericht schreibe, noch nicht abgeheilt ist.

Madagascar-Motiv in der Splatter-Variante von Michel von Heaven Of Colours aus Zwickau.Convention Frankfurt war auch 2014 gut besucht. Da die Gänge sehr breit waren, gab es aber genug Platz, um den Tätowierern bei der Arbeit zuzuschauen.
(l) Passend zum Thema: Bärtige Bräute und Pokale im Zylinderformat, auch das gabs auf der Ink Ex. (m) Madagascar-Motiv in der Splatter-Variante von Michel von Heaven Of Colours aus Zwickau.


Für jeden was dabei
Dass die Frankfurter Convention in diesem Jahr traditionelle Tätowierkulturen zum Hauptthema hatte, bedeutete nicht, dass andere Stile und Bereiche deshalb weniger ausgeprägt gewesen wären. Die Asiaten wie Lion King und Diau Farn aus Taiwan, Zi You oder auch Wei Yi Tattoo, die schon im letzten Jahr das Publikum begeistert hatten, waren auch diesmal wieder da und präsentierten prächtige Ganzkörper-Tattoos von Weltklasse-Niveau, aber man fand auch erstklassige Vertreter für sämtliche vorstellbaren Stile wie Chicano, Realistic, Dotwork, Old School, Comic, Grafik-Style oder Neo-Traditional.

Leoparden-Lady von Tibi vom Temple Tattoo aus München.Best of Saturday ging an dieses Farb-Realistic-Tattoo von Randy Engelhard,  vom Heaven Of Colours aus Zwickau.Der Film Madagascar ist als Tattoo-Vorlage sehr beliebt.
(l) Leoparden-Lady von Tibi vom Temple Tattoo aus München. (m) Best of Saturday ging an dieses Farb-Realistic-Tattoo von Randy Engelhard,  vom Heaven Of Colours aus Zwickau. (r) Weiteres Madagaskar-Motiv.


Die Schattenseite bei dem Tätowierer-Staraufgebot ist oft, dass viele Tätowierer schon Monate vor einer Convention ausgebucht sind. Wer dann, inspiriert vom Surren der Nadeln, spontan Lust auf ein kleines Souvenir-Tattoo bekommt, schaut da natürlich in die Röhre. Deshalb laden wir seit einiger Zeit stets auf unsere TätowierMagazin-Messestände einen Gasttätowierer ein, der garantiert keine Vorab-Termine hat und auf der Convention nur Walk-ins macht, also Tattoos ohne Voranmeldung. Diesmal war es Sebastian aka Bob Fizz vom Mint Club Atelier aus Österreich, der einige dutzend kleine Designs mitgebracht hatte und spontane Tattoo-Fans mit Walen, Origami-Tierchen, Messern und Dolchen oder kleinen Ornamenten tätowierte. Auch Lysann aus Zwickau, die bei unserem Instagram-Fotowettbewerb ein Gratis-Tattoo von Sebastian gewonnen hatte, holte sich am Samstag ihren Gewinn bei dem sympathischen Salzburger ab.
 
»80 Prozent der Tattoos waren wirklich sehr gut«
Perry, Redakteur der britischen Zeitschrift »Total Tattoo«
 
Perry, Redakteur der britischen Zeitschrift »Total Tattoo«Perry, du warst zum ersten Mal auf der Tattoo-Convention Frankfurt. Wie sind deine Eindrücke?
Die Show ist sehr, sehr gut, toll organisiert, sie ist sehr groß und man hat sich toll um uns als Aussteller gekümmert. Die breiten Gänge finde ich gut, so haben die Leute die Möglichkeit, gut an die Tätowiererstände heranzukommen und trotzdem staut es sich nicht, obwohl so viele Leute hier sind. Und es sind so viele großartige Tätowierer hier, aus jedem Bereich, den man sich nur vorstellen kann.
Du kennst ja die ganzen britischen Shows. Gibt es da Unterschiede zur Frankfurter Convention?
Oh ja, grundsätzlich unterscheiden sich alle britischen Shows von anderen europäischen Events schon allein dadurch, dass Großbritannien eben eine Insel ist – hier ist es für Tätowierer aus anderen europäischen Ländern viel einfacher zu reisen, dadurch bekommt man eine bessere Mischung. Was mir auch auffiel: Viele Besucher hier scheinen gar keine Tattoos zu haben, oder nur sehr wenige oder kleine. Das scheint mir hier ein Event zu sein, das sowohl die Tattoo-Szene wie auch den Mainstream anspricht, was das Ganze nochmal interessanter macht.
Was hat dir denn am besten gefallen?
Ich denke, das war der Standard der Arbeiten, den man in den Competitions gesehen hat. Die Wettbewerbe hatten außergewöhnlich viele Teilnehmer. Gestern beim »Best of Day« waren es 50 Anmeldungen und 80 Prozent der gezeigten Tattoos waren auch wirklich sehr gut. Klar gibt es auch hier den ein oder anderen Tätowierer, der nicht so toll ist, aber das fällt kaum auf.
 


Der Gasttätowierer am TätowierMagazin-Stand, Sebastian aka Bob Fizz war rund um die Uhr beschäftigt. Top-solider Traditional-Käfer von Stefan Krämer von der Skullfactory aus Hamburg.
 
(l) Der Gasttätowierer am TätowierMagazin-Stand, Sebastian aka Bob Fizz war rund um die Uhr beschäftigt. (r) Top-solider Traditional-Käfer von Stefan Krämer von der Skullfactory aus Hamburg.


Ein teures Pflaster
Sicher ist die Messehalle 5 in Frankfurt eher zweckmäßig als attraktiv und auch die Tatsache, dass die Parkgebühren rund um das Messegelände bei mehrstündigem Aufenthalt leicht den Eintrittspreis zur Convention übersteigen können, ist für manche Besucher ein kleiner Wermutstropfen. Aber man kann sagen, was man will, auch in diesem Jahr stellte Veranstalter Tommy unter Beweis, dass es quantitativ wie auch qualitativ kaum eine andere Tattoo-Messe gibt, die Frankfurt das Wasser reichen kann.

Der Vorhang schließt sich
Am Ende der Convention kam jeder auf seine Kosten, egal ob Realistic-Fan oder Black-and-Grey-Befürworter, die große Vielfalt der Tattoo Ink Explosion bot dem generationsübergreifenden Publikum alles, was das Tattoo-Herz begehrt. Durch ein perfektes Zusammenspiel aus familiärer Atmosphäre, wohliger Location, Kreativität und einer Menge Herzblut wurde eine Convention zum Wohlfühlen geschaffen. Veranstalter Andy ist überzeugt: seine Convention ist einzigartig. Er hat Recht!

Text: Dirk-Boris
Bilder: Katrina Friese




Sneaker Authentic Slim Scarf
Sneaker Authentic Slim Scarf
69,90€
14,90€
Motorradhose Stroker Cargo beige
Motorradhose Stroker Cargo beige
259,90€
194,90€
Flanellhemd Grayland
Flanellhemd Grayland
74,90€
39,90€
T-Shirt Power & Speed Wmn schwarz
T-Shirt Power & Speed Wmn schwarz
29,90€
9,90€
02.07.2014
Text: Dirk-Boris Bilder: Katrina Friese
auf Facebook teilen

tattoo events

Verwandte Artikel

20 Jahre WILDSTYLE
& TATTOO MESSE

Niemals hätte Jochen Auer, Erfinder und Produzent der "Wildstyle & Tattoo Messe", gedacht, dass seine Idee und sein Konzept einen derartigen Aufruhr verursachen, ein Millionen-Publikum erreichen und massiv zu mehr Toleranz beitragen würde und die Welt so um ein Vielfaches bunter machte und immer noch macht!

Evil Fantasies

Teuflische Fantasien? Bei Tom Lennert von Evil Fantasies ist eigentlich gar nichts teuflisch. Seine Tätowierungen sind knallbunt, die Motive lustig-liebenswert und Tom selbst ein netter Kerl, der viel Enthusiasmus und Kreativität in seine Arbeit legt.

Realistic-Special:
Ist das ein Foto?

Bei keiner anderen Stilrichtung ist die Entwicklung des Tätowierens so beeindruckend fortgeschritten wie bei realistischen Tätowierungen. Bei den Ergebnissen kann man schon mal fragen kann: Ist das fotografiert oder tätowiert?

Licht

Licht ist vielleicht das stärkste Symbol, das wir kennen. Es steht für das Leben, so wie die Dunkelheit den Tod symbolisiert. Die größte Lichtquelle, die Sonne, ermöglicht erst das Leben auf der Erde, ihre Abwesenheit in der Nacht war für die Menschen seit Anbeginn der Zeit ein Grund zur Besorgnis und Furcht. Die Möglichkeit, mittels Fackeln, Lagerfeuer, Kerzen oder Lampen der nächtlichen Dunkelheit zu trotzen, ist wohl noch vor der Erfindung des Rads die wichtigste kulturelle Errungenschaft der Menschheit.

Bunte Haut

»Das Bild einer schönen Frau verkörpert Leben und Tod.« Dies ist die Ansicht von Adriaan Machete. »Selbst in der Blüte des Lebens, zum Zeitpunkt ihrer größten Schönheit, schwingt die Endlichkeit des Lebens bereits mit«, erklärt er. Der aus Mexiko stammende Adriaan tätowiert viele Frauenporträts, die alle einen stolz-morbiden Charme ausstrahlen.

18. Tattoo Show
Dortmund

Am Wochenende vom 14. bis 16. Juni haben wir unser Videoteam einmal mehr auf Reise geschickt. Dieses Mal ging es nach Dortmund zur 18. Internationale Tattoo und Piercing Convention in der Westfalenhalle.

Minitattoos von
Sebastian

Sebastian aus Salzburg wird am TätowierMagazin-Stand auf der Convention Frankfurt vom 11. bis 13. April kleine Tattoos im Walk-in-Verfahren stechen. Sein Motto ist: Wer zuerst kommt, wird zuerst bemalt!

Speedrocker V8
Wankers

Gegründet im Jahr 2000, können die Offenbacher Kult-Speedrocker V8 Wankers nun auf 15 Jahre Bandgeschichte zurückblicken. Zum 15-Jährigen erzählt Frontmann Lutz Vegas, was in den letzten Jahre musikalisch und tattoomäßig los war.

Tattoos by Mini St.
Pölten

Neu ist nur das am Rande der Celler Altstadt gelegene Studio Trendkill Tattoo, der Tätowierer Tony ist jedoch ein 100%iger Old Schooler. Sein Stil erscheint wie eine Zeitreise zurück zu den Anfängen des elektrischen Tätowierens.

Tattoo-Fans
berichten...

...was hinter ihrer Tätowierung steckt In unserer Rubrik »Tattoo-Stories« wollen wir auch zeigen, was hinter diesen Tattoos steckt. Wir lassen einige Tattoo-Fans zu Wort kommen, die uns etwas über die persönliche Bedeutung ihrer Tätowierungen erzählen

Kultur trifft Kunst
und Design:
Tattoo-Ausstellung
in Winterthur

Anfang September eröffnet das Gewerbemuseum in schweizerischen Winterthur die neue Ausstellung „Tattoo“. Sie erzählt eine fatastisch lebendige, innovative und vielfältige Tattoo-Geschichte an der der Schnittstelle von Kultur, Kunst und Design.

Iceland Tattoo-Expo
2012

Überwältigende Natur, ein spektakuläres Nightlife und nicht zuletzt eine überschaubare und besondere Tattoo-Szene: Das ist Island. Eine gar nicht mal so kleine Insel am Polarkreis zeigte auf der Icelandic Tattoo Expo zum ersten Mal, dass auch am nördlichsten Rande Europas tätowiert wird was das Zeug hält. Svanur vom Studio Tattoos og Skart in Reykjavik rockte mit seinem Team die allererste isländische Tattoo-Convention.

Convention Zwickau
2014

Auf der Convention Zwickau spiegeln Tattoos die farbenprächtigen und schwarz-grauen Gesichter der Wirklichkeit wider. Die Tattoo-Elite der Realistic-Szene trifft sich auf der Convention in Zwickau!

Trends 2011: Die
beliebtesten
Tattoo-Motive

Tristesse adé – das neue Jahr wird bunt! Mit den bunten Sugar Skulls, Farb-Porträts und Horror-Motiven lassen es in diesem Jahr die Tätowierer und Tattoo-Fans auf der Haut richtig knallen. Wir sagen, was in diesem Jahr geht!

Demon Art Tattoo

Unterschiedlicher können die Vorlieben zweier Tätowierer in einem Studio nicht sein: Marko kann man mit Fug und Recht einen Allrounder nennen, er tätowiert aber am liebsten Horror, Realistic und Biomechanics, und das gerne in Black-and-Grey. Dea bevorzugt süß-verspielte New-School-Tattoos, steckt Hund und Maus in geblümtes Kaffeegeschirr und spielt virtuos auf der Klaviatur der bunten Farben.

Convention Tokio
2012

Der Name »King of Tattoo«, den sich die Tokioter Tattoo-Convention selbst verliehen hat, hat so gar nichts von asiatischer Zurückhaltung und Understatement. Die Show, die von Katsuta, dem Besitzer des Tokio Hardcore Studios organisiert wird, hat einen königlichen Anspruch. Willkommen beim Schaulaufen der Royals der japanischen Szene!

Cradle of Filth

Cradle Of Filth gehören zu den härtesten und erfolgreichsten Black-Metal Bands der Welt. Für ihre Single »Nymphetamine« wurden sie sogar für den Grammy nominiert. Dennoch fordert man sie beim Kauf von DVDs auf sich als Erwachsene auszuweisen;

Convention Taiwan
2013

Wer eine Tattoo-Convention in Taiwan besucht, dem gehen schnell die Superlative aus. In Kaohsiung, dem wichtigsten Event dort, ist alles ein wenig größer, spektakulärer, schöner, schneller und tatsächlich auch besser als auf den meisten Conventions weltweit.
Newsletter bestellen
weiter
Welche Themen interessiern dich?
Bike Auto Tattoo Musik
Stand:14 November 2018 07:44:21