Vintage Hochzeiten ? Traut euch!



by: Phillip Gaetz

Traut euch!


Cadillac statt Audi TT und Diner statt Wirtshaus: Wer den Rock’n’Roll täglich lebt, möchte natürlich auch am wichtigsten Tag im Leben nicht darauf verzichten. Ob gigantisch wie einst King Elvis in Vegas oder in romantischer Zweisamkeit – wir zeigen euch, wie eine gelungene Rock’n’Roll-Hochzeit aussehen kann.


Es soll der romantischste Tag im Leben eines Paares sein: Die gemeinsame Hochzeit besiegelt ganz offiziell die Liebe und Verbundenheit zueinander und weil das etwas Besonderes ist, wird dieser denkwürdige Tag auch so gebührend gefeiert. Heute gibt es in Sachen Prunk, Protz und Partyspielchen kaum noch Grenzen: Kein Feuerwerk zu groß, keine Zitronenbuttercreme zu mächtig und kein Blumenbouquet zu üppig. Die Planungen beginnen oft mindestens sechzehn Monate vorher – das empfiehlt auch der teuer engagierte Weddingplanner dringend. Fragt sich am Ende, ob bei diesen Hochzeiten der Superlative nicht die zwei wichtigsten Menschen auf der Strecke bleiben: Braut und Bräutigam. Immer mehr Paare suchen daher nach einer Art, ihrer Hochzeit eine ganz persönliche Note zu verleihen. Doch wie gelingt es, dem Hochzeitstag die persönliche Note zu verleihen? Auch unter unseren Lesern gibt es viele Pärchen im heiratswilligen Alter, auf deren Traumhochzeit weder Helene Fischer als Musik noch ein Audi TT als Hochzeitsauto infrage kommen. Viel eher soll alles im Vintage-Glanz erscheinen und eine Portion Rock’n’Roll enthalten – doch es ist gar nicht so einfach, eine Hochzeit stilecht zu inszenieren. Wir haben uns mit Lesern unterhalten, die sich getraut, auf sämtliche Standards gepfiffen und so eine ganz individuelle Hochzeit gefeiert haben. Ebenso sprachen wir mit Herstellern und Experten, die wissen, was es für eine Vintage- oder Rock’n’Roll-Hochzeit braucht.


Ganz in Weiß?


Tina und Stefan wählten die Elvis-Variante: Ein großes Fest mit Freunden und Family. Dem Paar aus Schmachtenberg (ja, der Name ist hier wirklich Programm) sieht man auf den ersten Blick an, dass es sich für den unkonventionellen Weg entschied, denn das Brautkleid ist nicht weiß, sondern rot-schwarz und der Bräutigam hat sich farblich passend dazu abgestimmt. Dieses Outfit schreit förmlich „Rock’n’Roll“ und das war auch die Intention der beiden: „Da wir mit Herz und Seele den Rock’n’Roll lieben, gab es für uns dieses Outfit zur Hochzeit“, erzählt Tina. „Unsere Wohnung versprüht den Fifties-Stil, unsere Outfits ebenso. Da wir so sind und so leben und das unser Tag war, haben wir ihn ganz nach unseren Wünschen und unserem Lebensstil gestaltet. Uns war wichtig, nicht im spießigen Schwarz-Weiß zu heiraten wie jedermann.“ Ihr traumhaftes Kleid ließ die Braut bei einer Schneiderin anfertigen, die sich auf Mode der Fünfziger und Sechziger spezialisiert hat. „Mit einem Schnipsel Stoff haben wir dann Stefans Hemd maßschneidern lassen –
die Farbe musste ja passen. Seine Hose kauften wir in einem Rockabilly-Geschäft und seine Fliege war eine Zugabe meiner Schneiderin.“ Ein Argument für die Wahl einer Schneiderin: Als Tina heiratete, war sie im fünften Monat schwanger und dank der Schneiderin konnte das Kleid jederzeit abgeändert werden.

Auch die Location der beiden war alles andere als nullachtfünfzehn. Sie heirateten auf Schloss Raesfeld, das Tina aus ihrer Studienzeit noch gut kennt. Sie mochte schon damals die Kulisse und vor allem die Küche. Die Canapés wurden also bereits ausreichend vorgekostet. Sie heirateten im Verlieszimmer, da ihnen das so passend erschien und feierten anschließend bei ihrem Lieblingsitaliener. Unkonventionell eben, doch sehr persönlich. Für die Gäste war es ein Tag voller Überraschungen, denn niemand wusste, wo und wie geheiratet wird. Allerdings konnten sie sich denken, dass die Fifties hier eine wichtige Rolle spielen würden. „Selbst Stefan wusste bis zu meiner Ankunft am Hochzeitsort nicht, wie ich aussehe. Die Nacht vor der Hochzeit hat er nämlich nicht zu Hause verbracht, denn das bringt Unglück – oldschool eben!“, erinnert sich die bezaubernde Braut.



Mit Cadillac und Reisebus


Die Gäste trafen sich mit dem Bräutigam zu Hause, stiegen dort in einen Reisebus und fuhren zum Schloss – was für eine Gaudi. Tina reiste derweil mit ihrer Trauzeugin stilecht im Cadillac an – wer kein altes Ami-Eisen sein Eigen nennt und auch im Bekanntenkreis weder Mustang noch Chevy borgen kann: Viele Oldtimer-Verleiher bieten für Hochzeiten besondere Pakete an. Die Gäste durften übrigens so erscheinen, wie sie mochten – ob Jeans oder Petticoat, jeder sollte sich wohlfühlen. Auch für das Brautpaar gab es eine Überraschung: Der Lieblingsitaliener renovierte kurz vor der Hochzeit seine Räumlichkeiten und strich die Wände im passenden Rot zu Stefans und Tinas Outfit. Glück muss man halt auch haben. Bei der Gestaltung der Feier bewiesen die Turteltäubchen viel Liebe zum Detail: Angefangen bei der Tischdeko bis hin zur Hochzeitstorte, überall pulsierendes Rot, Polkadots und Anker, wohin das Auge reichte. „Die Torte haben wir individuell gestalten lassen. Als Vorlage dafür dienten unsere Hochzeitskarten“, erzählt Tina.
Die Torte ist zum Essen wirklich fast zu schön und sieht dabei zum Anbeißen aus: Ein rot-schwarz-weißes Fondant-Kunstwerk mit Pünktchen, Ankern und Seemannsgarn und einer leckeren Füllung.

Tina und Stefan entschieden sich für eine ganztägige Begleitung durch den Fotografen. So entstanden tolle Fotos vom Ankleiden der Braut und vom Styling beim Frisör und Make-up-Artist. Generell ist die Wahl des richtigen Fotografen sicher ein ganz wichtiger Punkt, denn wer so viel Herzblut in die Gestaltung der perfekten Feier investiert, möchte sicher Erinnerungsstücke für den Rest des Lebens davon haben. Am besten ist hier natürlich ein Fotograf, der weiß, worauf es ankommt: Viele freie Fotografen, die ansonsten Bands, Weekender und Konzerte dokumentieren, sind auch für Familienfeiern zu haben – besonders, wenn es rock’n’rollig und locker zugeht. Die ganze Arbeit und Organisation hat sich in Tina und Stefans Fall jedenfalls sehr gelohnt. Die beiden hatten ihre ganz persönliche Traumhochzeit, bei der alles aufeinander abgestimmt war und durch den ganz persönlichen Geschmack wirklich individuell wurde. „Alle waren begeistert, vom Kleid, der Location und der Feier. Wir waren sehr glücklich und hatten auch glückliche Gäste“ – ein schöneres Fazit für eine Hochzeit gibt es sicher nicht.


Ja-Wort im Leuchtturm


Unser zweites Leserpärchen, Martina und Manuel, wählte nach sieben Jahren wilder Ehe die romantische Variante unter sechs Augen – an einem ganz besonderen Ort: dem Leuchtturm von Pilsum in Ostfriesland. „Ein wichtiger Punkt in unserer Beziehung ist es, die persönlichen Einstellungen und Vorlieben des anderen immer zu respektieren. Kein Verdrehen, kein Verbiegen. Und wie bereits erwähnt, ging es in erster Linie um uns. So haben wir auch den Ort der Trauung ausgesucht. Da wir beide die Ruhe Ostfrieslands lieben, war es klar, dass wir dort heiraten. Zu Hause zu heiraten, wäre mit zu viel Trubel verbunden gewesen und hätte nicht die Bedeutung gehabt, die wir beide mit einer Trauung verbinden“, erzählt Manuel. Sie organisierten im Voraus den Termin beim Standesamt, wählten das Trauzimmer im Leuchtturm, beantragten Urlaub beim Arbeitgeber und buchten sich ein schönes Ferienhaus. Das klappte alles reibungslos – möglicherweise auch, weil die beiden sich nur um sich kümmern mussten.





Mit Chucks im Standesamt


„Martina wusste von Anfang an, dass sie einen Hut tragen wird und ich meine geliebten Chucks. Ein klassischer Brautstrauß kam auch nicht infrage –
wer hätte ihn am Ende fangen sollen? Nein, ein Korb mit Sonnenblumen sollte es sein. Das restliche Outfit hat sich ergeben.“ Hier spiegelt sich der Stil der beiden wider, sie wollten sich wohlfühlen und sein, wie sie sind. Manuel und Martina war sehr wichtig, dass die Bedeutung einer Hochzeit erhalten bleibt. Zwei Menschen gehen den Bund der Ehe ein – aus Liebe, aus Vertrauen. „Man ist sich gegenseitig nicht nur Liebhaber und Ehepartner, sondern auch der dickste Freund, der größte Kritiker. All das und weitere Punkte haben wir mit der Eheschließung im Vorfeld verbunden. Daraus sind der Ort der Trauung, der Stil etc. entstanden.“ Die beiden wollten nicht in ihrem Heimatort heiraten, denn aus Erfahrungen in ihrem Freundeskreis lernten sie, dass am Ende Fragen wie „Wen lade ich ein?“, „Wer kann mit wem?“, „In welcher Location sollen wir feiern, um den größten Eindruck zu hinterlassen?“ alles andere überschatten. „Es soll nicht der Eindruck entstehen, dass wir das verteufeln. Für uns hatten die vorher beschriebenen Punkte einfach einen größeren Stellenwert“, erklärt der Bräutigam. Wie ist das, wenn man sich entscheidet, so nonkonform zu heiraten? Erntet man da nicht auch Kritik? „Unser engster Freundeskreis fand die Vorstellung, mit Chucks und Hut auf einem Leuchtturm zu heiraten, klasse. Sie sagten: ,So seid ihr!‘ Aber es gab auch Gegenwind. Viele konnten es nicht verstehen, dass wir nicht klassisch heiraten.

Keinen Dreiteiler, kein Brautkleid, heiraten in der Ferne ohne Freunde und Familie – das passte vielen nicht ins Bild.“ Einer stellte sogar bedauernd fest, dass es ohne Gäste ja gar keine Geschenke gibt. „Denen unsere Vorstellung von Heirat zu erklären, war echt Schwerstarbeit.“


Tolle Fotos waren aber natürlich auch für Manuel und Martina wichtig. Sie wollten bleibende Erinnerungen für die Ewigkeit und die Garantie, dass diese ihnen auch gefallen. So suchten sie lange nach einem passenden Fotograf und wurden fündig. „Seine Bilder drücken genau das aus, was wir an diesem Tag fühlten. Diese tollen Bilder waren unser Hochzeitsgeschenk an uns selbst!“
 Auch diesem Pärchen gelang das Projekt der ganz besonderen, eigenen Hochzeit. „Es passte alles: Trauzimmer, Unterkunft, der Fotograf und die größte Unbekannte – das Wetter.“ Einen Gast hatten die beiden übrigens doch: Ihren Hund Blacky, der während der Trauung unter der Bank zwischen ihren Füßen lag.


Vecona Vintage:
Heirat im Swing-Stil


by: Vecona Vintage
Doch nicht jeder möchte alles aufwendig und maßgeschneidert, wie Manuel mit seinen Chucks, insbesondere und wortwörtlich beim Thema Kleidung: Schließlich ist die Zeit knapp und manch einer will vielleicht lieber noch eine Band oder einen DJ organisieren. Eine Alternative bieten hier Labels, die bereits stilechte Roben vertreiben. So zum Beispiel Vecona Vintage. Wer ein Faible für die Roaring Twenties hat und sich bei seiner Hochzeit in die Swing-Ära zurückbeamen möchte, ist hier an der richtigen Adresse. „Die eleganten Zwanziger bis Vierziger sind ein wunderbares Thema für eine unvergessliche Hochzeitsfeier mit ganz besonderem Charme. Unsere figurbetonten Schnitte für Damen und Herren verkörpern den mondänen Glanz dieser ganz besonderen Ära und lassen Braut und Bräutigam in Charaktere schlüpfen, von Bonnie und Clyde bis Ginger und Fred“, so die Macher. Hier wird dann auch der stilbewusste Bräutigam fündig.

Ein schnöder Schleier passt zu einem ausgefallenen Vintagedress natürlich nicht wirklich, aber Fascinators und Hüte zieren die Braut passend. Eine tolle Adresse hierfür ist sicher das Label Tate Millinery: Der Kopfputz von Designerin Karen Cavallaro versprüht Glamour und Eleganz und davon kann die Braut nie genug haben. Die Designerin sagt selbst über ihre Stücke: „Für mich gehören Hüte zum Lifestyle der Vierziger- und Fünfzigerjahre. Da man aber heute zwar traumhafte Bilder aus den vergangenen Zeiten, aber nicht die passenden Hüte findet, lag es für mich nahe, diese selbst zu machen. Hochzeiten gehören heutzutage zu den wenigen Anlässen, zu denen sich mehr Frauen trauen, einen Hut zu tragen. Deshalb habe ich sowohl für Bräute als auch für Hochzeitsgäste einige Hüte in meiner Kollektion. Für alle, die ganz eigene Vorstellungen haben, mache ich auch Individualanfertigungen. Dazu kommen die Damen auch gerne mal mit ihrem Brautkleid in mein Atelier, sodass dann optimal zugeschnittene Hütchen entstehen.“



Kein 08/15-Ringwechsel


Ihr seid nun stilecht ausstaffiert, seid möglicherweise sogar wie Tina mit einem Cadillac zur Kirche gefahren – und nun soll’s ins Dorfgemeinschaftshaus zum Feiern gehen? Passt irgendwie nicht so richtig. Wenn euch das Drumherum eurer Rock’n’Roll-Hochzeit wichtig ist, ist auch die Location entscheidend. Wie wäre es mit einer Feier im Lieblingsdiner? Miniburger statt Canapés und zur Hochzeitstorte gibt’s Milchshakes mit Sahnedekor – das wäre doch was. Es gibt in Deutschland zahlreiche Adressen, die man für besondere Anlässe mieten kann. So zum Beispiel auch das Big’s Diner von Konrad Thöns in der Nähe von Berlin. „Im August 2014 fand bei uns die erste Rockabilly-Hochzeit statt. Unser Ballroom bot dafür die perfekte Location. Die Hochzeit wurde im Voraus in ständiger Absprache mit dem Brautpaar ganz individuell und nach den Wünschen unserer Gäste realisiert. Mit viel Liebe zum Detail schafften wir es gemeinsam, den Tag für alle unvergesslich zu gestalten“, erinnert sich der Betreiber von Big’s Diner.

Das Wichtigste zum Schluss: die Ringe. Hier gibt es auf dem Hochzeitsmarkt wenig, was man noch nicht zigmal gesehen hat. Auch hier soll es also ausgefallen, rock’n’rollig und stilecht sein – und es kann: Schmuckschmieden wie Custom Ringz haben mit Sicherheit das Richtige für euch, denn auch ausgefallene Wunschanfertigungen sind hier kein Problem. Lasst eurer Kreativität freien Lauf – schließlich handelt es sich hierbei um ein Schmuckstück, das ihr (hoffentlich) ein Leben lang tragen werdet. «




 

Text: Jula Reichard
Bilder: Matthias Lux, Marvin Hüttermann




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01.07.2015
Text: Jula Reichard Bilder: Matthias Lux, Marvin Hüttermann
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Stand:13 December 2018 07:14:12