Nader Rahy ? Vom Leben tätowiert


Seit der dritten Staffel von »The Voice of Germany« ist Nader Rahy in deutschen Wohnzimmern kein Unbekannter mehr, genau wie in der Berliner Musikszene. Vielmehr kann er schon auf eine erfolgreiche Musikkarriere zurückblicken; als Gitarrist bei Nena ist er schon zwölf Jahre aktiv. Sie war es schließlich, die ihm dazu riet, sich bei »The Voice of Germany« zu präsentieren, bis er es nun tatsächlich durchzog.

Nader Rahy »Ich lasse mich vom Leben tätowieren«
»Ich lasse mich vom Leben tätowieren. Es muss etwas Besonderes passieren. Meine letzten zehn Tattoos sind so entstanden.« Nader Rahy


Wie ist deine Karriere als Musiker verlaufen, wie bist du dahin gekommen, wo du heute bist?
Als ich zwölf Jahre alt war, brachte ich mir das Schlagzeugspiel bei, nachdem ich jahrelang auf Farbeimern und Papierkörben rumgetrommelt hatte. Die Gitarre kam im Alter von 15 Jahren in mein Leben. Ich war damals in einer Rockabilly-Band Drummer und mein Gitarrist vergaß die Gitarre oft bei uns im Proberaum. Ich experimentierte einfach ein bisschen damit herum und konnte vier Jahre später schon ganz okay spielen. Ich schrieb erste Songs und landete auch irgendwann mal am Mikrophon.
NADER RAHY
Bei einer Schulaufführung in West-Berlin hörte der 1974 geborene Nader Rahy einen älteren Mitschüler Schlagzeug spielen. Er war fasziniert und begann, auf Eimern zu trommeln. Als er 12 war, brachte sein Vater ein Schlagzeug mit, mit 14 kam die Gitarre dazu, mit 15 gründete er die erste Band. Er sei ein »ungehobeltes Kind« gewesen, die Musik habe ihn kultiviert. Ohne die Band, sagt Nader, wäre er »damals irgendwann in ernsthafte Schwierigkeiten geraten«. Heute ist er Berufsmusiker und spielt in der Gruppe Les Blaque Pearlz.

Im Jahr 2000 gewann ich mit meiner damaligen Band Nada Brama den weltweiten Emergenza Bandcontest und wurde als bester Sänger ausgezeichnet, aber die Band löste sich nach einem erfolglosen Showcase in Los Angeles 2001 auf. Ich tingelte mit Singer/Songwriter-Kram mit der Gitarre durch die Bars, und eines Tages hatte ich in der Junction Bar in Kreuzberg einen spontanen Gastauftritt mit dem damaligen Bassisten von Nena. Sie selbst war auch da und ich habe wohl einen ziemlich guten Eindruck hinterlassen. Kurz darauf flog ich in die Staaten zu meiner damaligen Freundin, doch wir trennten uns, und als ich wiederkam, stand ich erst mal vor dem großen Nichts.
Und genau in dieser Situation klingelte das Telefon – Nena war dran! Und heute bin ich, dank diesem Anruf, seit fast zwölf Jahren ihr Gitarrist, hab mit ihr über 1000 Shows gespielt und Platten aufgenommen. Ich habe auch eine eigene Band, Les Blaque Pearlz, mit der ich eine Mischung aus Rockabilly und Stoner-Rock fahre, und arbeite auch an meiner Solokarriere. 

Wie bist du auf die Idee gekommen, dich bei »The Voice of Germany« vorzustellen und was denkst du wird dir das bringen?
Nach 20 Jahren Musiker-Dasein als Sänger, Songwriter, Gitarrist und Drummer in diversen Bands im Underground-Bereich, hab ich nun genug von überaufwändigen und unterbezahlten Gigs vor gerade mal 30 Leuten. Darum nutze ich diese Plattform als Sprungbrett in das Gedächtnis der Menschen.

Keine Kompromisse: Naders Tattoo-Leidenschaft macht auch an den Händen nicht Halt.

Keine Kompromisse: Naders Tattoo-Leidenschaft macht auch an den Händen nicht Halt.  


Kannst du uns etwas zu deiner Einstellung zu Tattoos erzählen?
Ich habe eine sehr persönliche Beziehung zu Tätowierungen. Und eine gespaltene Meinung über das Klientel. In der Zeit, als ich mich zum ersten Mal tätowieren ließ – das war 1992 – war das noch bei weitem nicht so hip wie heute. Ich war ziemlich früh einer der wenigen großflächig Tätowierten in Berlin, die nichts mit Motorrädern zu tun hatten. Ich finde gut, dass die Monopole aufbrechen, aber ich beobachte auch eine ziemlich unbedachte Herangehensweise der jungen Leute, was die Motivauswahl angeht und die Sichtbarkeit des Tattoos.
Ich bin, ehrlich gesagt, kein Fan der sogenannten Szene – aber ich war auch noch nie ein Fan von irgendwelchen Szenen.
 

»Ich plane mein nächstes Tattoo nicht mehr. Es es muss mir einfach »passieren.« Nader Rahy
»Ich plane mein nächstes Tattoo nicht mehr. Es es muss mir einfach »passieren«.


Was bedeutet für dich Tätowierung?
Die Motivation, mich tätowieren zu lassen, hat sich im Laufe der Jahre verändert. Am Anfang musste es bedeutungsschwanger sein, worunter aber die Motive litten. Später waren es spirituelle Symbole und viel Schwarz, dass nun auch großflächig alte Old-School-Sachen überdeckt. Heute lass ich mich vom Leben tätowieren. Es muss etwas Besonderes passieren. Es muss ein Motiv in mein Leben kommen, das einen unmittelbaren Zusammenhang mit einer intensiven Situation hat. Meine letzten zehn oder mehr Tattoos sind so entstanden.

Tokunbo: Das nigerianische Wort für »Der Mann von der anderen Seite des Ozeans«. Die Libelle ist eine Erinnerung an eine verstorbene Freundin.

Tokunbo: Das nigerianische Wort für »Der Mann von der anderen Seite des Ozeans«. Die Libelle ist eine Erinnerung an eine verstorbene Freundin.


Das hört sich an, als ob es da auch interessante Geschichten dazu gibt?
In Thailand habe ich mich mal vor einem schweren Gewitter in ein Barviertel gerettet. Ich war mit einem Motorrad unterwegs – obwohl ich dafür keinen Führerschein hab, aber in Thailand reicht da oft der Reisepass.
Ich war umgeben von Eurodance-Mucke, Stripperinnen, Nutten und vielen respektlosen, jungen Touristen, deren schlechtes Benehmen proportional mit ihrem Alkoholkonsum anstieg. Nach zwei Stunden, in denen ich auf ein Ende des Regens gewartet hatte, war ich betrunken genug, darauf zu scheißen, klatschnass zu werden. Ich fühlte mich den Touristen um mich herum so fremd, dass ich auf mein Motorrad stieg, und durch teilweise knietiefes Wasser das nächstbeste Tattoostudio ansteuerte, von denen es in der Umgebung viele gab. Dort ließ ich mir dann das Wort »Alien« auf Thai auf die rechte Seite meines Halses stechen. Es steht auch für Monster und Vampir, was ich erst später erfuhr. Das ist aber auch in Ordnung. Eine Stunde später saß ich in der nächsten Bar und betrank mich.

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Eine ähnliche Bedeutung hat ein tibetisches Schriftzeichen, das ich mir von Hannes (Blut und Eisen, Anm. d. Verf.) unter mein rechtes Ohr hab tätowieren lassen. Es bedeutet »Einsamkeit« und diese ist mein geliebter Feind. Ich habe in den letzten 13 Jahren die schönsten Dinge auf Reisen in der ganzen Welt erlebt. Da ich aber meist allein unterwegs war, gibt es leider niemanden, der diese Erlebnisse mit mir teilen konnte. Ich frag mich oft, ob diese Erinnerungen für mich an Wert verlieren würden, wenn es da jemanden gäbe. Auf meinem linken Daumen steht das nigerianische Wort »Tokunbo«, das ich von einem Rastaman aus Venezuela in einer Bar auf St. Lucia in der Karibik gelernt habe. Nach einem dreistündigen Gespräch über Gott und die Welt, war es das letzte Wort, das er mir zum Abschied sagte. Es heißt »Mann von der anderen Seite des Ozeans«. Ich liebe es. Die beiden schwarzgrauen Blumen auf meiner linken Brust wurden mit von Jana von Glorious Ink in Berlin gestochen. Sie stehen für eine große Liebe in meinem Leben. Es sind keine Rosen, sondern Gardenien, weil ich den Song »Dos Gardenias« vom Buena Vista Social Club und seine Bedeutung liebe.

Hast du denn auch Tattoos, die einen Bezug zu deinem Beruf, zur Musik haben?
Witzig, jetzt, wo du das fragst, fällt mir auf, dass ich nicht ein musikbezogenes Tattoo habe. Einerseits seltsam, da Musik so eine große Rolle in meinem Leben spielt. Andererseits bin ich froh, wenn ich mit Menschen nicht immer über Musik reden muss.

Wie würdest du es finden, wenn sich jemand das Logo deiner Band oder sogar dein Porträt tätowieren lassen würde?
Es würde mir natürlich schmeicheln. Es kommt auch sehr auf den Menschen an. Wenn jemand sowas tut, weil meine Musik ihn bereichert hat, find ich das legitim.

Gibt es Tattoos, die du bereust, die du heute anders machen würdest?
So funktioniert nun mal das Leben nicht. Ich finde, dass selbst die schlechteste Tätowierung mit einem wächst. Am Ende ist jedes Tattoo eine Art Meilenstein. Ich bereue nichts, auch wenn ich mit der Erfahrung von heute anders vorgehen würde, was gewisse frühe Motive angeht.
 
 Nader mit seinem Les-Blaque-Pearlz-Bandkollegen Big G.
Nader mit seinem Les-Blaque-Pearlz-Bandkollegen Big G. 


Wo und bei wem hast du dich denn bis jetzt tätowieren lassen?

Auf der ganzen Welt; in Berlin, meiner Heimatstadt ging es bei Oli vom Tattooparadise los. Danach war ich langjähriger Kunde von Hannes bei Blut und Eisen, der mich auch stromlos mit Stock und Nadel tätowierte. In den USA habe ich mich von Litos in Clearwater, Florida,  stechen lassen. Es folgten viele, lange Trips durch Asien, wo ich mir auf den Philippinen von Noel auf Boracay zwei Lotusblüten machen ließ. In Bangkok war ich ein paar Mal bei Chili Joe, der meinen linken Sleeve und ein traditionelles Tattoo auf meinem Hinterkopf machte. Den Schriftzug »Exorcised« über meiner Brust hat Jana gestochen, auch die kleine rote Libelle an meinem linken Handgelenk stammt von ihr. Sie ist eine Erinnerung an meine damalige Freundin aus Florida, die vor zweieinhalb Jahren gestorben ist. Sie hatte schon ewig zwei Libellen auf ihrer Haut und ihr ganzer Freundeskreis hat sich nach ihrem Tod, ihr zu Ehren, Libellen stechen lassen.

Hast du schon ein nächstes Tattoo geplant? Und ist es einfach, einen guten Tätowierer in Berlin zu finden?
Wie gesagt, ich plane sowas nicht mehr. Es ist zwar unwahrscheinlich, dass ich mich nicht mehr tätowieren lasse, aber es muss mir einfach »passieren«. In Berlin gibt es Tätowierer wie Sand am Meer – und sicherlich gibt es mehr mittelmäßige als sehr gute. Aber mit ein wenig Zeit und Sorgfalt landet man bestimmt irgendwann unter der richtigen Nadel.



KONTAKTE

www.nader-rahy.de
www.lesblaquepearlz.com


Text: Tamboly
Bilder: Tamboly




31.01.2014
Text: Tamboly Bilder: Tamboly
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