Das Schwaben-Comeback - Itchy Poopzkid


Das Schwaben-Comeback


Nachdem Itchy Poopzkid seit ihrer letzten Platte „Ports And Chords“ eine schöpferische Pause eingelegt haben, hauen sie mit ihrem sechsten Album „SIX“ nun ordentlich aufs Blech. Die selbsternannte „trendresistente Non-Hit-Wonder Band“ aus Eislingen an der Fils, ist dabei nicht weniger sarkastisch und gesellschaftskritisch als zuvor. Schon die erste Single „Dancing In The Sun“ erteilt unserer unbekümmerten Spaßgesellschaft eine gehörige Backpfeife. Weshalb es nötig war, dieses Mal alles anders zu machen und warum Panzer einen Erste-Hilfe-Kurs für Zimmerpflanzen absolviert hat, erläutern Sibbi und Panzer im folgenden verbalen Schlagabtausch.


Euer neues Album „SIX“ habt ihr diesmal in Berlin aufgenommen. Was treibt drei waschechte Schwaben wie euch in die chaotische Großstadt?
Panzer: Wenn man bedenkt, dass Berlin genau 3 Millionen 481 Tausend und 683 Einwohner mehr als unsere Heimatstadt Eislingen hat, war das natürlich ein großer Schritt. Wir haben diesmal einfach mal alles anders gemacht als sonst, haben zum ersten Mal mit einem neuen Produzenten und teilweise sogar mit anderen Musikern zusammengearbeitet. Am Ende ist dabei ein Album rausgekommen, das wir total abfeiern und das sicher anders klingen würde, wenn wir alles wie immer gemacht hätten. Für mich war es besonders interessant zu sehen, wie unser neuer Produzent Flo Nowak mit Problemsituationen umgeht: Sibbi ist zum Beispiel irrsinnig ruhelos und ging uns ständig mit Fragen wie „Und jetzt?“ oder „Wann machen wir endlich weiter?“ auf die Nerven. Also hat Flo ihm kurzerhand ein Puzzle mit 2000 Teilen bestellt. Den restlichen Monat konnten wir dann in Ruhe arbeiten.

Mit welchen anderen Musikern habt ihr zusammengearbeitet?
Panzer: Ausschließlich mit Typen, die wir schon lange kennen und mögen. Früher haben wir einen Song geschrieben und wenn er fertig war, war er fertig. Diesmal haben wir es zugelassen, ausgewählte Leute drüber hören und ihren Senf dazugeben zu lassen. Stefan Fehling von der Band Tüsn war so jemand und auch mit Fabian Strangl, der im gleichen Gebäude arbeitet, haben wir zusammen an einem Lied herumgeschraubt. Auch unser Produzent Flo hat oft dazwischen gefunkt: „Neeee, probier das doch mal so…!“ Fand ich sehr spannend.


SIBBI – DER WELTBESTE STAUBSAUGER

Habt ihr für die Zeit eine WG gegründet oder seid ihr gependelt?
Sibbi: Max hat das Glück, sich schon vor langer Zeit eine nette Dame aus Berlin angelacht zu haben und konnte dort hausen. Panzer und ich haben uns für knapp zwei Monate eine Wohnung gemietet und mussten uns mit Staubsaugen und Blumengießen abwechseln.
Panzer: Ich muss zugeben, Sibbi ist Weltklasse im Staubsaugen, da macht ihm keiner so schnell was vor. Dafür hat er die Topfpflanze auf dem Küchentisch einmal komplett ersäuft. Zum Glück kam mein Rettungsversuch noch rechtzeitig.

Sie hat es also überlebt?
Panzer: Ja, gerade so. Ich habe die überschüssigen acht Liter Wasser weggeleert und die Pflanze mit ein paar geübten Handgriffen umgehend in die stabile Seitenlage verfrachtet. Das hat ihr das Leben gerettet.

In eurem Song „Out There“ zeigt ihr, wie „wichtig“ es ist, von Freitag bis Sonntag auf den coolsten Partys zu sein. (Ironie off) Wie „Out There“ seid ihr?
Sibbi: Ich glaube, wir sind nur so halb „Out There“. Besonders Leute, die nach Berlin ziehen, verspüren diesen ungeheuren Ausgehzwang und haben ständig Angst, sie könnten lebenswichtige Dinge, Erlebnisse und Kontaktknüpfungen verpassen. Daher sind sie jeden Tag auf Achse und hart am Feiern, immer auf der Gästeliste stehend natürlich. Wir sind zum einen froh, dass es dieses Problem in unserer Gegend nicht gibt, sind zum anderen jedoch auch davon überzeugt, dass man sich diesem Zwang in einer Stadt wie Berlin auf Dauer nur schwer entziehen kann. Solange wir also nur halb „Out There“ sind, schreiben wir Songs darüber.
Panzer: Es geht in dem Lied auch ein bisschen um Leute, die Facebook, Twitter und Instagram ausschließlich dafür nutzen, um allen anderen zu zeigen, dass ihr eigenes Leben viel geiler, spannender und vor allem aufregender ist als das der anderen. Darüber amüsieren wir uns.


Was denkt ihr, würde passieren, wenn diese sozialen Plattformen von einem Tag auf den anderen aussterben würden? Könntet ihr noch ohne?
Panzer:
Man ist natürlich schon daran gewöhnt und als Band sind diese Netzwerke auch echt praktisch, weil man direkt mit den Leuten kommunizieren und sie auf dem Laufenden halten kann. Privat nutzen wir Facebook aber nicht so intensiv. Jedenfalls postet keiner von uns Bilder von seinem Mittagessen oder dem letzten Strandurlaub. Ich behaupte mal, dass wir uns zwar umstellen müssten, aber sicher nicht rumheulen würden, wenn die ganzen Plattformen aussterben würden. Da gibt’s Wichtigeres.

Was war euer Place To Be in Berlin?
Panzer: Mein Place To Be war in erster Linie der Falafelladen Gude gegenüber vom Studio. Die Mitarbeiter dort habe ich an manchen Tagen öfter gesehen als unseren Produzenten. Es ist aber auch richtig geil, wenn man zusätzlich zur Falafel noch gegrilltes Gemüse bekommt. Ansonsten saßen wir verdächtig oft im Oberbaumeck. Das ist ’ne Punkerkneipe, in der die Musik immer so laut ist, dass man sich auf keinen Fall unterhalten kann. Perfekt! Außerdem übertragen die Fußball und man kann nach regelmäßigen Niederlagen der Lieblingsmannschaft wunderbar ins Bierglas heulen, ohne dabei gestört zu werden.


PLEITEN, PECH UND PANNEN

Nicht genug damit, dass ihr ein neues Album rausgebracht habt, dazu habt ihr auch noch ein Buch geschrieben. War es an der Zeit für eure Memoiren oder was erwartet uns mit „How To Survive As A Rockband“?
Panzer: Der Untertitel des Buches lautet „Der ultimative Ratgeber einer trendresistenten Non-Hit-Wonder Band“ und trifft den Inhalt eigentlich recht gut. Es ist eine Mischung aus erfahrungsschwangeren Tipps und Tricks für junge Bands und eben auch ein Rückblick auf unsere 14-jährige, von Pannen, Katastrophen und Unfällen geprägte Bandkarriere. In einem Kapitel geht es zum Beispiel darum, was man tun kann, wenn man bei einem Festival vor 20000 Leuten auf der Bühne steht und sich auf einmal nicht mehr daran erinnern kann, welche Akkorde der Song beinhaltet. Es ist ein Buch über eine junge Band, die sich ihren Weg durch den Nonsens des Musikbusiness bahnt, sich mit riesigen Plattenfirmen streitet, es sich mit großen Radiosendern verscherzt und es trotz vieler Rückschläge und Unannehmlichkeiten schafft, nie den Spaß am Musikmachen zu verlieren. Zwischendurch erklären wir außerdem, wie man mit Gaffa-Klebeband gerissene Kupplungszüge im Bandbus reparieren kann.

Von wem kam die Idee zu dem Buch?
Sibbi: Wir haben direkt nach der ersten Show 2001 angefangen, nach jedem Konzert einen Bericht darüber zu schreiben. Mittlerweile sind dadurch über 800 Konzertberichte zusammengekommen. Von Fans wurden wir immer wieder gefragt, ob wir diese nicht als Buch herausbringen wollen. Das haben wir zwar nicht gemacht, aber „How To Survive As A Rockband“ ist gespickt mit unzähligen witzigen wie erschütternden Auszügen aus diesen Berichten.

Wie findet man neben einem neuen Album und einem eigenen Label noch die Zeit ein Buch zu schreiben?
Sibbi: Es war in der Tat sehr viel Arbeit, das alles unter einen Hut zu bringen. Hätten wir gewusst wie viel Arbeit das ist, wären wir wahrscheinlich lieber in den Urlaub gefahren. Aber es hat sich total gelohnt und wir sind stolz auf das Ergebnis. 

Obendrein beantwortet ihr auch noch Fan-Mails, Nachrichten und Facebook-Kommentare selbst, da geht ja sicher auch noch einiges an Zeit bei drauf, oder?
Sibbi: Ja, aber das machen wir gerne. Ist ja was Schönes, wenn jemand schreibt und uns eventuell sogar lobt. 

Was war der ausschlaggebende Grund mit Findaway Records euer eigenes Label zu gründen?
Panzer: Die Antwort darauf findet sich auch ausführlich in unserem Buch wieder. Major-Plattenlabels haben zwar viel Geld und man hat dadurch ganz andere Möglichkeiten seine Band zu promoten, auf der anderen Seite hat man aber keine alleinige Entscheidungsfreiheit mehr. Mit der Zeit kann das zu ernsthaften Problemen führen, wenn die Meinungen beider Parteien auseinander gehen. Als wir uns irgendwann nur noch gestritten haben, war beiden Seiten klar, dass es besser ist, künftig getrennte Wege zu gehen. Jetzt bringen wir das dritte Album auf unserem eigenen Label raus und fühlen uns pudelwohl damit. Es ist zwar eine Menge Arbeit und die finanziellen Möglichkeiten sind eingeschränkt, aber wir können komplett selbst entscheiden und alles genau so machen, wie wir das gut finden. Das ist mehr wert als alles andere.


ALS MAN SICH NOCH LEIDEN KONNTE

Ich kann mir vorstellen, dass ihr alles in allem sehr häufig aufeinanderhockt. Und dann macht ihr auch noch zusammen Urlaub – zum Beispiel zum Tauchen in Ägypten. Ist das nicht manchmal etwas zu viel der Dreisamkeit?
Sibbi: Der Tauchurlaub mit Max war eine Ausnahme. Damals konnten wir uns auch noch leiden. Heutzutage sprechen wir nur noch über Anwälte miteinander. Nee, um ehrlich zu sein, verstehen wir uns alle blendend. Das ist aber auch absolut notwendig, um in einer Band zusammen zu spielen. Man sitzt in den Hochphasen wie Studio oder Tour schließlich permanent aufeinander und da wäre es nicht von Vorteil, wenn man sich nicht leiden könnte. Außerhalb der Band hat trotzdem jeder seinen eigenen Freundeskreis und auch andere Interessen, sodass wir ein freies Wochenende durchaus getrennt voneinander genießen können.

Wie sieht so ein freies Wochenende ohne Backstage, Catering und schreiende Groupies aus?
Panzer: Ich vermute mal, nicht großartig anders als bei Nichtmusikern. Wir verbringen Zeit mit Menschen, die uns am Herzen liegen und jeder macht das, was er am liebsten mag. Sibbi kocht zum Beispiel total gerne oder geht mit Alpakas spazieren, ich liege im Park herum oder gehe ins Stadion und Max hängt eigentlich nur in Kneipen ab. Aber das hat ja auch was.

Apropos Tauchen, gibt es auch neue Projekte in Richtung Wohltätigkeit, wie damals mit Sonar Sucks?
Panzer: Wir arbeiten seit einiger Zeit eng mit Sea Shepherd zusammen und bleiben der Thematik somit treu. Das sind super Leute, die uns auch auf unseren Touren begleiten und immer mit einem Stand vor Ort sind. Zusätzlich handelt unsere aktuelle Single „Dancing In The Sun“ von unserer wundervollen Welt, die nicht mehr ganz so super ist, wenn man die Augen mal aufmacht und hinter die Kulissen schaut. Für das Video haben wir mit unterschiedlichen NGOs wie Greenpeace, Amnesty International und vielen anderen zusammengearbeitet und wir hoffen mit dem Song viel Aufmerksamkeit auf deren tolle und wichtige Arbeit lenken zu können. 


ALLES EGAL

Meistens seid ihr ziemliche Spaßvögel, welche Themen bringen euch ins Grübeln, machen euch wütend und vielleicht sogar traurig?
Panzer:
Ich finde eigentlich diese „Das geht mich nichts an“-Haltung am schlimmsten. Vielen Leuten ist alles, was nicht direkt vor ihrer eigenen Haustür geschieht, egal und ich fände es schön, wenn sich mehr Menschen für eine gute Sache engagieren würden. Auch sein eigenes Verhalten in Bezug auf Konsum und dessen Auswirkungen zu hinterfragen, kann etwas bewirken: Woher kommt eigentlich der Pelzkragen an meiner Jacke? Wer hat meine neue Hose von Primark zusammengenäht und unter welchen Bedingungen? Das sind nur zwei Beispiele, die zeigen, dass man durch sein eigenes Handeln auch immer mitverantwortlich ist. Außerdem schäme ich mich regelmäßig dafür, Mensch zu sein, wenn im Mittelmeer jeden Tag verzweifelte Familien mit Flüchtlingsbooten untergehen und hierzulande zeitgleich Tausende durch die Straßen laufen und „Deutschland den Deutschen“ grölen. Da wird mir richtig schlecht.

Und zum Schluss: Worauf freut ihr euch dieses Jahr am meisten?
Sibbi: Wir freuen uns, nach dieser ewigen Live-Pause im April endlich wieder in den Bus zu steigen. Wir werden direkt nach der Albumveröffentlichung eine Tour in kleinen Clubs spielen, die netterweise auch schon ausverkauft ist. Dann stehen ein Haufen Festivals an und im Herbst steigt schließlich eine große sechswöchige Tour durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Könnte also spaßig werden, dieses 2015.



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Text: Vicky
Bilder: Joachim Bozler, Rainer Ruber




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22.06.2015
Text: Vicky Bilder: Joachim Bozler, Rainer Ruber
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