Saxofon-Gott - Big Jay McNeely


Big Jay Mc NeelyZu einer Zeit, da hierzulande Opa Friedrich noch Kameradschaftslieder auf seinem Schifferklavier spielte, schwarze Bakelit-Telefone noch Kabel und die Trümmerfrauen keine Männer hatten, präsentierte Big Jay McNeely in den USA unvergleichbare musikalische Liveshows, die einen elementaren Grundstein des R’n’R legten. Ende 2013 trafen wir die Saxofon-Legende in Berlin.

Der große McNeely – „Big Jay“ – thront in der Hotelhalle wie ein Fels in der Brandung, umflossen vom quirligen Berliner Touristenstrom. Er ist Big Jay der Live-Sax-Gott, Big Jay der R’n’R-Wegbereiter, Big Jay, der 1989 in der Nacht im Berliner Quasimodo spielte, als die Mauer fiel und von der Hauptstadtpresse folgerichtig als „moderner Joshua“ gefeiert wurde, der „mit seinem Horn half, die Mauer zum Einsturz zu bringen.“ 24 Jahre später wird er wieder im Quasimodo spielen – vor nicht ganz so vielen Zuschauern wie damals – aber immer noch kraftvoll wie einst und voller unbändiger Leidenschaft. Cecil James „Big Jay“ McNeely wird 1927 in Kalifornien in der Zeit der Depression geboren und zählt zu den letzten aktiven Jazz- und R’n’B-Musikern der Nachkriegsepoche. Gemeinsam mit seinen Brüdern Robert (genannt Bob) und Dillart wächst er auf dem elterlichen Hof auf und lernt bereits zu Grundschulzeiten Posaune spielen. Aber es ist Bob, der von der Kusine ein Alto-Saxofon bekommt und schon bald in den Big Bands der Umgebung spielt. Cecils Posaune landet in der Folgezeit immer öfter unter dem Bett. Keine Lust zum Üben und schließlich gibt es Wichtigeres als Musik: Als Halbstarker zieht es Cecil vor, lieber Geld in einer Fabrik zu verdienen als eine „brotlose Kunst“ auszuüben. Erst nach einem Wechsel zur Polytec Highschool mit deutlich besserem Musikunterricht und mit Mr. Browne, Cecils enthusiastischem Musiklehrer, beginnt die Leidenschaft zur Musik erneut aufzuflackern. Mittlerweile erledigt C.J. bei der Firestone Rubber Company die Arbeit von acht Stunden in der Hälfte der Zeit. Doch das Geld wird dadurch nicht mehr und selbst die vier Stunden empfindet er als zu anstrengend. So nimmt er für 25 Cent die Stunde zusätzlichen Unterricht am Saxofon bei Frau Hightower, die auch Sonny Criss unterrichtet. Danach geht er zu Joseph Cadaly, der ihm den „Big Sound“ beibringt und den nützlichen Mehrwert bietet, Vorsitzender beim RKO-Filmorchester und Tonstudio zu sein. Bei Cadaly lernt Cecil, mit dem ganzen Körper zu spielen, um das „E im großen offenen Ton der Opernhäuser“ zu erreichen, wie man es damals eigentlich nur bei der Dixielandmusik einsetzte. Obwohl sechs unterschiedliche Praktiken gezeigt werden, ist Cecil der einzige in seiner Klasse, der es schafft, mit einem leichten Lippenansatz am Blasinstrument den richtigen Druck aufzubauen.

Erbstück: das erste eigene Saxofon
Big Jay McNeely
Als Bob 1943 schließlich zur Armee eingezogen wird und sein Instrument an Cecil abgibt, ist dessen zukünftiger Weg vorgezeichnet. Das Leben als Musiker ist allerdings alles andere als einfach. Allein in der Region um San Jose (bei San Francisco) spielen 10 bis 15 große Bandbesetzungen, die aus weißen Musikern bestehen und nur manchmal eine farbige Rhythm-Sektion einsetzen. Erschwerend kommt hinzu, dass Cecil kein Interesse an den steifen Partituren hat, mit denen die Big Bands ihr Geld verdienen. So lernt er sein Handwerk von den durchreisenden farbigen Musikern wie Charlie Parker, Lester Young, Lucky Thompson, Sonny Stitt, Gene Ammons, Illinois Jacquet, Don Byas und anderen. Seine Familie unterstützt ihn dabei; als z. B. Charlie Parker in der Stadt spielt, wäscht Cecils Mutter Parkers Hosen, damit Cecil mitdarf. Als der Krieg vorbei ist und Bob zurück nach Hause kommt, nehmen beide Gesangsunterricht bei einem coolen Typen Namens Gene Barham, zu dem auch die Hi-Lo’s und die McGuire Sisters gehen. Die Atemtechniken sind vergleichbar und sollten auch beim Blasinstrument helfen, um den „E-Sound“ zu festigen. Erst jetzt beginnt Cecils Saxofon geschmeidig wie ein Cello zu klingen, wenn er es denn so will. Seitdem haben seine Kritiker zwar immer wieder über „den hupenden Ton“ berichtet, aber nie über seine Soundtechnik gemeckert! In der neu gewonnenen Freiheit der frühen Nachkriegszeit vermischen sich unterschiedliche musikalische Genres z. B. aus Jazz, R’n’B, Boogie Woogie und Latin. Von Rock’n’Roll kann aber noch lange keine Rede sein. Big Jay sieht sich selbst als „seelenvoller, harter, avantgardistischer Jazzer, der für Leute spielt, die tanzen wollen“. Die Brüder stellen eine eigene Band auf die Füße, bei der auch Sonny Criss und Hampton Hawes mitmachen. Doch schon 1947 wirbt „Mister BeBop“ Howard McGhee Criss und Hawes ab.

Der Weg zu Platz 1 der R 'n' B-Charts

Am anderen Ende der Straße, in der die McNeelys wohnen, hat der Schlagzeuger und Arrangeur Johnny Otis seinen Barrelhouse Club, in dem Cecil ab 1947 regelmäßig spielen kann. Dort wird eine ganze Menge Blues gespielt, sodass er entsprechende Elemente schnell aufnimmt und seine Idee reift, nach New York zu gehen, um dort sein Glück im Apollo Theater zu versuchen. Doch jeder, dem er davon erzählt, rät ihm davon ab, da man dort nur abgezockt und beklaut werde. So bleibt er bei Otis in Kalifornien und spielt seine ersten Tonaufnahmen für das Johnny Otis Orchestra ein. Ende 1948 kommt dann Ralph Bass (1954 Labelchef bei Federal Records) mit einem A&R-Talentsucher vom Savoy-Plattenlabel und fragt, ob Cecil Interesse hat, eine eigene Platte aufzunehmen – sofern er einen eigenen Song hätte. Wenig später erzählt dieser einem schrägen Typen in seiner Heimatstadt Watts davon, der einen kleinen Plattenladen besitzt. Von ihm bekommt er Platten von Glenn Miller. Aus einem der Intros nutzt Big Jay Sequenzen und formt sie etwas um. So entsteht im Dezember 1948 sein „The Deacon’s Hop“ als vierte Single bei Savoy unter dem Namen Big Jay McNeely. Der Song erreicht 1949 Platz 1 der R’n’B-Charts.

 
Big Jay McNeelyExtrovertierte Live-Shows

Bei Live-Auftritten spielt Big Jay bislang sein Tenorsaxofon mitten im Publikum, dann stehend und auf Knien. Anfang der Fünfzigerjahre ist Big Jay auf riesigen Festivals gebucht – so auch in Clarksville, Tennessee, für 6 000 weiße Hep Cats und in Fort Worth, Texas, wo jeder Act maximal zwölf Minuten und vier Songs für seinen Auftritt hat. Verdammt wenig Zeit, um einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen – wenn man so Musik spielt, wie alle anderen auch. Big Jay nutzt seine Chance, legt sich zum Spielen auf den Rücken und rockt über die Bühne. Die breite Masse hat es sofort aus den Stühlen gerissen. Von da an weiß er, dass er „seine“ Performance gefunden hat. Vor seinem nächsten Auftritt im Olympic Auditorium hat sich Big Jay mit dem Foto-Journalisten Bob Willoughby unterhalten, der im Trubel des Backstage-Bereiches von niemandem beachtet wurde und wie Falschgeld versauerte: „Auf der Bühne zeige ich dir was, was du so bei anderen nie erleben wirst!“ Die Fotoserie, die daraus entstand, zementierte Big Jays Ruhm als extrovertiertesten Live-Saxofonisten seiner Zeit. Vor allem ein Foto ging um die Welt: Es zeigt McNeely auf dem Rücken liegend, die Augen voller Leidenschaft geschlossen und vor ihm die weißen Kids, die ihn frenetisch feiern. Gerade wenn man bedenkt, wie unüberwindbar damals die Rassentrennung war, erkennt man den Sprengstoff dieses Fotos, das später selbstverständlich in sämtlichen Dokumentationen über R’n’R, Jazz, Jump Blues, Saxofonisten sowie Kunst, Design, Layout und Fotografie der Vierziger und Fünfziger zu finden war. Dieses phänomenale Foto lässt sich sogar auf Tonträgern finden, auf denen Big Jay gar nicht dabei ist.

Aber er setzt seiner Performance noch die Krone auf. Eines Tages ging er in eine Schwarzlicht-Strip-Show, wo man nur die Bikinis der Mädels tanzen sehen konnte. Er wusste sofort, wie er diesen Effekt für sich umsetzen konnte: Seit 1952 arbeitet er mit zwei Tenorsaxofonen, von denen eines eine farblose Lackierung hat und bei Schwarzlicht glühend aufleuchtet. Dies in Kombination mit weißen Handschuhen lässt das – damals noch nicht elektrisch verstärkte – Saxofon wie magisch von allein in der Luft rocken! Big Jay McNeely gehört seitdem mit seinem „Honkin’ Sax“ zu den Wegbereitern des R’n’R. Ab Mitte der Fünfzigerjahre steht er u. a. mit Billy Haley & his Comets, Carl Perkins sowie Little Richard auf der Bühne. Hierzu gibt Big Jay immer wieder gern seinen Kommentar ab: „Man nimmt das Saxofon raus und bringt die Gitarre in den Vordergrund und nennt es Rock’n’Roll!“ All diese Musiker haben an sich keine Angst, mit Big Jay zu spielen, aber „wohl zu großen Respekt, um sich auf eine Schlacht einzulassen“. Und so ist es zum Beispiel zu keinem „Sax Show Battle“ mit Sam Butera gekommen. Als der R’n’R Ende der Fifties etabliert und erwachsen ist, kann man so was nur noch in einigen kleinen Clubs machen. Erst in den Achtzigerjahren ist das wieder en vogue. Blues- und Jazz-Musiker wie z. B. der texanische Gitarrist Roy Gaines freuen sich 1987 auf Shows mit Big Jay.

Heirat mit Jackie Day

In den Fifties lernt Big Jay Jacquelene Baldain kennen, die aus Arkansas stammt, in Shreveport, Louisiana, aufgewachsen und mit ihren Eltern gerade nach San Francisco gezogen ist. Jackie liebt Musik und ist deshalb oft bei einem Musiker namens Bobby None aka Rocky Wilson, der bei einer lokalen Band spielt, die wie Fats Domino und seine Band klingt. Bobby, Jackie und Big Jay werden eines Tages wieder kreativ und Bobby schreibt zum Gospel „Something On My Mind“ einen Text und verändert die Melodie. Big Jay ist begeistert und kauft Bobby den neuen Song sofort für 25 Dollar ab. Er geht daraufhin mit dem Sänger Haywood „Little Sonny“ Warner ins Tonstudio und nimmt ihn auf. Im Juni 1959 erscheint „There Is Something On Your Mind“ als erste von sechs Singles auf dem Label Swingin’ Records. Es wird Big Jays größter Erfolg. Über all die nachfolgenden Jahre taucht dieser Song immer wieder in den Charts auf, interpretiert z. B. von B. B. King, Etta James, Gene Vincent, Willie Nelson, Professor Longhair, Buddy Guy, Grateful Dead und Freddy Fender. 1960 heiraten Big Jay und Jackie. Von 1965 bis 1970 nimmt seine Frau unter dem Namen „Jackie Day“ einige Soul-Singles auf, die bei diversen Labels erscheinen. Beide Musiker sind nun im Geschäft. Und obwohl Big Jay viel bekannter ist als seine Ehefrau, fährt Jackie einen großen Cadillac, er aber einen kleinen Volkswagen. Auch heute noch fährt Big Jay seinen kleinen Käfer mit Leidenschaft. In den Siebzigerjahren lassen sich beide scheiden und Jackie erkrankt bald an einem Lungenemphysem. Big Jay pflegte sie, bis sie 2007 der Krankheit erliegt.

Aktiv wie eh und je

Auf dem internationalen TV Grammy Awards in Los Angeles spielt Big Jay 1987 mit B. B. King, Robert Cray, Etta James, Albert King und Junior Wells. In West-Berlin spielt er 1989 in der Nacht als die Mauer fällt, was bei Big Jay einen nachhaltigen Eindruck hinterlässt. In den Neunzigerjahren beginnt ein neuer Hype um den alten R’n’B und so spielt Big Jay wieder überall auf der Welt. Nach über zehn Jahren der Abwesenheit in Australien, ist er 2007 Tourneegast beim „australischen Michael Bublé“ Adam Hall und spielt mit ihm und den Velvet Playboys die CD „I’ve Got News For You“ ein. Ein Jahr später produziert er mit Axel Zwingenberger & The Bad Boys das Album „Saxy Boogie Woogie“. 2010 arbeiten Ray Collins und sein Hot-Club mit Big Jay im Tonstudio und drehen dabei sogar einen Dokumentarfilm. In Deutschland steht jedoch vor allem der Pianist Chris Rannenberg seit über 30 Jahren an seiner Seite. Als Duo haben die beiden 1990 das Album „Blues At Daybreak“ eingespielt und dafür 1991 den Deutschen Schallplattenpreis erhalten. Obwohl Big Jay immer wieder gern mit Jazz-, Blues- oder Funkmusikern alle Arten von Grooves, Feel und Sound spielt, hat er am liebsten immer einen Kontrabassisten dabei – denn das ist für ihn wie die Fahrt in einem Rolls-Royce.
 

www.bigjaymcneely.com


Text: Johannes-Sebastian Strauß
Bilder: Archiv McNeely, Johannes-Sebastian Strauß, Bob Willoughby




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09.04.2014
Text: Johannes-Sebastian Strauß Bilder: Archiv McNeely, Johannes-Sebastian Strauß, Bob Willoughby
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Stand:20 January 2019 00:16:25