Record Kicks - This Funky S**t Kicks


Record KicksDass man die Leidenschaft für groovige Black Music Styles der Sechziger und Siebziger als Inspiration für heutige Produktionen nutzen kann, ohne dabei in belanglosen Retro-Kitsch abzugleiten, beweist das italienische Label Record Kicks seit nunmehr zehn Jahren. Zum Jubiläum berichtet Label-Chef Nick über die Anfangszeit, die Philosophie und aktuelle Projekte.

Wie lange hattest du die Idee, „vielleicht eines Tages ein eigenes Plattenlabel zu betreiben“, bis du sie in die Tat umgesetzt hast?
Seitdem ich Teenager bin, schätze ich. Independent-Musik, Plattenfirmen und musikalischen Subkulturen gilt schon seit Langem meine Leidenschaft – speziell denen, die mit Schwarzer Musik zu tun haben, wie zum Beispiel Northern Soul, Funk, Dancefloor Jazz …. Meine Abschlussarbeit an der Uni habe ich über Marketinginstrumente bei Indies geschrieben. Nach dem Studium habe ich drei Jahre bei einem Musikvertrieb gearbeitet und schließlich 2003 Record Kicks gegründet.

Gab es damals einen konkreten Anlass?Record Kicks
Die Idee war einfach, großartige neue Künstler zu entdecken und zu fördern und ganz allgemein gute Musik zu veröffentlichen. Da wir selbst noch keine Künstler unter Vertrag hatten, brachten wir zuerst eine Zusammenstellung neuer Funk- und Soul-Bands heraus, „SoulShaker Vol. 1“. Damals gab es noch nicht so viele Funk-Bands; Daptone Records standen noch am Anfang und Neal Sugarman war ziemlich überrascht, als ich ihn aus Mailand anrief und nach den Rechten für seine damals neuen Projekte Sharon Jones & The Dap-Kings sowie Sugarman 3 fragte.

Mit welchen Erwartungen bist du an die Sache herangegangen? Hast du ganz am Anfang schon vorausgedacht, wo das Projekt in einem, in zwei, fünf Jahren sein soll?
Ich habe eher von Tag zu Tag geplant, aber ich habe vom ersten Tag an meine gesamte Energie eingesetzt, um meinen „Traum“ Wirklichkeit werden zu lassen. Ich erinnere mich, dass ich die ersten Jahre zehn bis zwölf Stunden ohne Pause am PC gesessen habe im Kontakt mit Vertrieben, neuen Bands, Plattenläden, Journalen – um mein neues Label bekannt zu machen.

Erfolg trotz schwieriger Zeiten

Würdest du die Entwicklung von RK im Wesentlichen als Erfolgsgeschichte bezeichnen?Record Kicks
Das hängt natürlich davon ab, was du unter Erfolg verstehst. Aber ich denke schon, dass RK eine Erfolgsstory ist, denn in all diesen für den Musikmarkt schwierigen Jahren – und 2003, als wir angefangen haben, war bereits eine schwierige Zeit für die Musik-industrie – haben wir es geschafft, unser Ding zu machen und damit zu wachsen. Meine Absicht war es, neue Künstler herauszubringen und einen kleinen Teil zur Entwicklung der aktuellen Funk- und Soul-szene beizutragen. Mit diesem Ziel habe ich das Label gegründet; einfach nur coole Sachen machen, ein Publikum dafür finden und für das, was wir machen, anerkannt werden.

Gab es in den zehn Jahren mal einen Punkt, an dem du aufgeben wolltest?

Zum Glück noch nicht, auch wenn es manchmal wirklich schwer ist, neuer Musik zum Durchbruch zu verhelfen. Das ist oft mit einem Auf und Ab der Gefühle verbunden. Leider scheinen die jüngeren Generationen so ein bisschen das Interesse an Musik verloren zu haben; es sieht so aus, als wenn selbst bei Songs, die ihnen gefallen und die sie hören oder herunterladen, nur ein oberflächliches Interesse da ist und sie gar nicht weiter nachfragen, wer eigentlich dahintersteht, welcher Künstler, Produzent oder welches Label. Gott sei Dank können wir auf eine wachsende Schar loyaler Fans zählen.

Die Philosophie

Hat RK eine Firmenphilosophie und wenn ja, welche?

Ja, die gibt es: Wir behandeln Musik mit Ernsthaftigkeit, wir veröffentlichen nur Material, von dem wir denken, dass es Wert ist, weiterempfohlen zu werden und hinter dem wir auch selbst stehen. Leider hat man diesen Eindruck bei den Majors oft nicht, wenn man nur an diese ganze Plastik-Musik aus den Reality-TV-Shows denkt. Unsere Mission ist eindeutig, neue Bands zu unterstützen, Independent-Musik zu unterstützen und – die wichtigste Sache – Vinyl als Format zu unterstützen. Nahezu alle unsere Veröffentlichungen gibt es auch auf Vinyl; entweder als 45er, die mein persönliches Lieblingsformat ist, als LP oder 12“. Ich werde mich niemals mit der Idee abfinden, dass eine gesamte Plattensammlung auf einen Datenstick zusammengepresst werden kann. Ich bin nicht gegen digitale Musik, aber ich finde, dass man eine LP einfach nicht mit einem Zip-File oder einer MP3-Datei vergleichen kann. Platten sind etwas Dauerhaftes.

Welcher Teil der täglichen oder regelmäßigen Arbeit bereitet dir am meisten Freude und was machst du nicht gern?
Der beste Teil ist das Anhören, neue Musik zu entdecken und vor allem, sie mit der Öffentlichkeit zu teilen. Am schlimmsten finde ich die Buchführung und den Umgang mit der italienischen Rechteverwertungsgesellschaft SIAE, die ist einfach vorsintflutlich.

 

Mit wie vielen Mitarbeitern hat RK angefangen und wie viele sind es heute?
Ich habe das Label allein gegründet und die ersten beiden Jahre auch als Ein-Mann-Firma geführt. Im Laufe der Jahre haben viele Personen ihren Teil beigetragen. Im Moment sind wir zu dritt. Ich bin der Geschäftsführer und für A&R verantwortlich, Luca kümmert sich um die Lizenz- und Veröffentlichungsangelegenheiten sowie um den Shop und Leon betreut die sozialen Netzwerke und die Promo. Aber wie bei allen kleinen Labels kommt es vor, dass jeder mal alles machen muss.

Wer ist für das oftmals sehr geschmackvolle Design eurer Veröffentlichungen verantwortlich?
Fabio Conti (www.neopop.it) ist unser Mann für das Grafikdesign. Er hat sich von Beginn an darum gekümmert; die meisten Arbeiten stammen von ihm. Er hat auch unser Logo und das Design der Webseite entworfen.

Wie viel Zeit nimmt die Arbeit für das Label in Anspruch?
Es ist definitiv ein Vollzeitjob!

Wie viel Planung gehört dazu, um so eine Firma am Laufen zu halten? Der Koordinierungsaufwand scheint hoch zu sein, wenn ihr parallel, aber eben zeitversetzt verschiedene Projekte entwickelt, die alle Schritt für Schritt abgearbeitet werden müssen ...
Planung erleichtert die Arbeit sehr, aber manchmal hast du gar nicht die Zeit, um Dinge zu planen, sondern musst sie einfach machen. Wenn du zum Beispiel die Chance bekommst, ein fantastisches Album herauszubringen, der Künstler aber eine sofortige Veröffentlichung wünscht. Oder wenn du kurzfristig eine Lizenzfrage klären oder eine Bandtour ändern musst. Ich denke, je flexibler man ist, desto besser.

Etabliertes und Neues

Wachst ihr noch weiter und in welchem Tempo/Umfang?
Inzwischen haben wir ein Dutzend sehr aktive Bands unter Vertrag und jedes Jahr kommen ein oder zwei neue hinzu. Wir entwickeln uns dadurch weiter, dass wir neue Künstler entdecken und dass diejenigen, die wir bereits im Repertoire haben, neue gute Sachen herausbringen.

Wird es damit nicht immer schwieriger für neue Bands, in euren Katalog aufgenommen zu werden, da ja die bereits „etablierten“ Acts mit ihren „Folgeproduktionen“ sicher einen großen Teil eurer Ressourcen beanspruchen?
Am besten für ein Label ist es, mit seinen Künstlern eine langfristige Beziehung einzugehen und sich gemeinsam zu entwickeln. Das ist also eine Priorität, wenngleich oft schwierig umzusetzen. Aber ich halte auch immer nach neuer Musik und neuen Künstlern Ausschau und wie gesagt: Wenn möglich, kommen pro Jahr ein bis zwei neue Bands hinzu.

Wie oft müsst ihr „Bewerbungen“ von Künstlern ablehnen?
Das passiert leider recht oft; wir sind ein kleines Label und können nur eine sehr begrenzte Zahl an Veröffentlichungen realisieren, müssen also sehr stark aussortieren. Und wir sind auch eindeutig auf Vintage Black Music spezialisiert, also muss ich einfach alles ablehnen, was vom Stil her nicht zu RK passt, selbst wenn es supercool ist.

Auf welche Weise kommt ihr mit den Künstlern in Kontakt?
Meistens ergibt sich der Kontakt online und über Demos. Die Funk- und Soulszene ist nicht so groß; es gibt nicht viele Labels. Also senden uns die Künstler ihre Demos und wenn sie mir gefallen, melde ich mich bei ihnen zurück. Es kam schon vor, dass Demos so gut waren, dass wir sie nur noch gemastert haben, so z. B. die Debütalben von Baby Charles oder Nick Pride & The Pimptones. In anderen Fällen bin ich stärker an der Produktion beteiligt; wir spielen Tracks noch einmal ein oder geben sie an andere Leute ab zum Produzieren oder Mixen. Manchmal dauert der gesamte Prozess vom Demo bis zur Veröffentlichung zwei bis drei Jahre, wie bei Hannah Williams & The Tastemakers.

Ist Mailand eine Stadt mit einem speziellen positiven Klima für die Art von Musik, die auf eurem Label erscheint oder hätte sich die Geschichte von RK so auch in Rom oder anderswo ereignen können?
Ich denke, wir könnten auch anderswo sitzen. Wahrscheinlich wäre es für RK sogar viel einfacher in London oder New York, wo es viel mehr Fans unserer bevorzugten Musikstile gibt. Soweit ich mich erinnern kann, sind wir tatsächlich das erste und einzige Deep-Funk- und Soul-Label in Italien. Jahrelang dachten viele Leute, RK wäre in London ansässig und wir bekommen noch immer Mails von Italienern auf Englisch, die Informationen haben möchten oder auch einfach nur fragen, wo man unsere Platten in Italien kaufen kann.

Enthusiasmus als Antrieb

Wie sehen die nächsten Projekte von RK aus?
Wir haben etliches in Vorbereitung. Im September bringen wir die langerwartete zweite LP der Liberators heraus. Des Weiteren stehen neue Alben von Nick Pride & The Pimptones, den Third Coast Kings und den Baker Brothers an. Es gibt auch ein Gerücht, dass Trio Valore (u. a. mit Steve White – ex Style Council und Damon Minchella – ex Ocean Colour Scene) ein neues Album machen werden … Im November kommt eine neue Folge der „Let’s Boogaloo“-Reihe; Dean Rudland hat tief im sagenumwobenen Katalog von Bobby Marin geforscht und eine Auswahl an heißen und unveröffentlichten Latin-Boogaloo-Tracks zusammengestellt.
Es wird eine weitere SoulShaker-Compilation geben sowie die übliche Handvoll Singles, darunter neue Aufnahmen und Wiederveröffentlichungen seltener alter Stücke.

Hast du vor, das Label so lange zu betreiben, wie es erfolgreich ist?
Ich werde das Label definitiv so lange betreiben wie ich kann oder wenigstens so lange, wie mein Enthusiasmus mich trägt.

 

www.recordkicks.com


Text: Peanut Vendor
Bilder: Record Kicks




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11.10.2013
Text: Peanut Vendor Bilder: Record Kicks
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musik ska und soul

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Stand:19 January 2019 23:55:12