Volbeat ? Die Grenzgänger kehren zurück


Volbeat ist Michaels Leben, seine Familie; umso wichtiger ist es ihm auch, die Zügel jetzt nicht aus der Hand zu gebenNun ist es amtlich: Volbeat spielen mit den ganz großen des Rock’n’Rolls in einer Liga. Ihr neues Album „Outlaw Gentlemen & Shady Ladies“ kletterte in der ersten Verkaufswoche auf Platz 1 der deutschen Albumcharts und erhielt mit über 100 000 verkauften Exemplaren bereits nach wenigen Tagen Goldstatus. Drei Jahre und vierzehn Songs nach dem letzten DYNAMITE-Interview plauderte der sympathische Frontmann Michael Poulsen erneut mit uns …

Vor drei Jahren kam das letzte Studioalbum der Dänen auf den Markt. In der Zwischenzeit waren sie fleißig wie die Bienen und peitschten ihre Karriere voran. Jetzt können sie bei ihren Konzerten mit neuen Stücken glänzen. Ob es da so etwas wie Ladehemmungen gibt? „Wir warten meistens, bis das Album draußen ist, bevor wir mehrere Songs live spielen, da wir ja auch wollen, dass das Publikum die Songs besser kennt und dazu abgehen kann. Ein paar Lieder haben wir allerdings schon in Dänemark gespielt und die Fans gingen ab – ihnen hat es echt gut gefallen. Das ist natürlich ein tolles Gefühl.“ Darüber, welcher Song wohl am meisten überraschen wird oder welcher zum neuen Everybody’s Darling wird, wollte Michael noch nichts sagen. Vielleicht macht er sich keinen Kopf darüber oder er wollte uns nicht die Überraschung nehmen. Die Alben von Volbeat haben wohlklingende Namen, die an eine andere Welt erinnern, in der umtriebige Damen und coole Ganoven den Ton angeben. Woher nimmt Michael all die Bilder? „Das kommt mir einfach so beim Schreiben. Mal inspirieren mich diese Dinge – ich erinnere mich dann daran, wie mein Vater Westernfilme schaute oder Musik aus den Fünfzigern hörte. Ein anderes Mal wissen wir wiederum nicht so genau, weshalb wir Dinge so oder so nennen.“ Er ist es, der beim Songschreiben einen kreativen Kopf beweist, alles stammt aus seiner Feder. Im Privatleben legt er keinen Wert darauf, die Rock’n’Roll-Stereotypen auszuleben – auch wenn seine Tattoos und sein Haarstyle darauf schließen lassen. „Das sind wirklich nur Dinge, die uns inspirieren und über die wir singen“, beteuert Michael. Er weiß auch gar nicht, wie es sich als Outlaw in Dänemark so leben würde: „Wenn ich in Dänemark bin, dann gehe ich dort nicht viel raus. Viel lieber ziehe ich mich in meinem Haus zurück.“

Rock’n’Roll Parenthood

Mit Anthrax-Gitarrist Rob Caggiano (links) an Bord stürmen Volbeat die europäischen ChartsMichael Poulsen erzählt oft, er habe früher die Platten seiner Eltern gehört und dabei Chuck Berry und Jerry Lee Lewis bewundert. In seiner Jugend verfiel er dann jedoch dem Metal, seine Band vor der Volbeat-Ära spielte ebenfalls Härteres. Eine Rebellion gegen den Geschmack seiner Eltern sei das aber nie gewesen – im Gegenteil. Michael hat den Inbegriff einer ehrlichen, liebevollen und dennoch liberalen Erziehung genossen: „Ich fühlte mich eigentlich nie danach, gegen meine Eltern rebellisch werden zu müssen. Immerhin gaben sie mir immer die Freiheit, all das zu tun, was immer ich mochte. Sie haben mir nie gesagt, was ich tun oder lassen soll. Klar, sie sagten mir, ich soll auf die Schule achten – das habe ich nie gemacht. Mein Vater hasste die Schule, meine Mutter hasste die Schule, daher wussten sie, wie es mir ging. Für sie war es nicht wichtig, ob ich mit Bestnoten durch die Schule marschierte, solange ich später Arbeit finden würde. Sie haben mich eigentlich in fast allem unterstützt, was ich getan habe. Als ich ein Teenager war, brachte meine ältere Schwester einen Freund mit nach Hause, der sehr auf Heavy Metal stand. So kam ich dann dazu. Als ich die Songs zu Hause laut spielte, schrie mein Vater oft ,Mach das leiser!‘. Wenn es dann mal ein richtig guter Metal-Song war, schrie er wiederum ,Dreh das auf!‘. Wie gesagt, sie unterstützten mich quasi immer“, erzählt der Sänger stolz. Im Rückblick war es da wahrscheinlich nur eine Frage der Zeit, bis Michael mit dem Musikmachen anfangen würde: Aufgewachsen mit Daddys Platten, zum Metal verführt vom Freund der Schwester und immer den Rückhalt der lockeren Eltern in der Hinterhand. „Ich komme aus einer normalen Arbeiterfamilie. Bei uns zählten vor allem Werte, Charakterstärke und ein gutes Verhalten den Mitmenschen gegenüber – was du beruflich machst, das war nicht wichtig. Ich habe nie gefaulenzt, daher gab es nie ein Problem mit den Vorstellungen meiner Eltern und dem, was ich draus machte.“

Platzhirsch Poulsen

In den nächsten Wochen stehen Michael und Co. erneut auf einigen großen deutschen FestivalbühnenAus ihm ist ein leidenschaftlicher Musiker geworden, der nicht fleißig Songs schreibt und Alben aufnimmt, weil ein profitgieriges Management dahinter die Strippen zieht, sondern weil er das so möchte. Volbeat ist sein Leben, seine Familie; umso wichtiger ist es ihm auch, die Zügel jetzt nicht aus der Hand zu geben, wo die Band längst im Rockolymp angekommen ist und sich für jeden Job Angestellte und Berater leisten kann. Auf die Frage hin, wie sehr er Boss ist und wie viel das Management überhaupt zu sagen hat, kommt Michael ins Grübeln: „Ich weiß nicht, wie ich das beantworten soll. Aber wenn du die anderen Jungs fragst, werden sie vielleicht sagen ,Es ist Michaels Band.‘ Als wir noch kein Geld hatten, Leute zu engagieren, war ich der Booker, der Mann für den Transport und habe das Merchandise gemacht. So hat es sich eben entwickelt. Heute haben wir Personal für alles, ich telefoniere aber jeden Tag mit ihnen. Volbeat ist mein Baby und ich muss wissen, was vor sich geht. Bei uns Bandmitgliedern ist es wie in einer Bruderschaft, wir vertrauen einander. Ich packe schon viel Verantwortung auf meine eigenen Schultern, doch solange die anderen einen so tollen Job machen – was könnte ich mir mehr wünschen? Wir motzen öfters mal, wenn die Manager denken, sie wissen was besser. Über Jahre haben wir selbst entschieden. Jetzt sind wir Musiker mit einer Meinung. Wenn sie über unseren Kopf hinweg entscheiden, dann explodiere ich. Auch wenn ich allein für so vieles verantwortlich bin, fühle ich immer das starke Band zwischen uns allen. Ich lege Wert auf die Meinung der anderen Bandmitglieder und wenn es etwas gäbe, wogegen sie sich sträubten, würde ich es überarbeiten.“
 

Bäumchen wechsel dich

Mit dem neuen Album kam auch ein neues Line-up: Volbeat ist um einen neuen Gitarristen reicher. Wie passend war es doch, dass der frühere Anthrax-Gitarrist Rob Caggiano „Outlaw Gentlemen & Shady Ladies“ mit produziert hat. Für Michael scheint das Sprichwort mit dem kleinen Finger und der ganzen Hand recht gut zu passen … „Mit Rob Caggiano haben wir einen neuen Kerl in der Band, der ein Gitarrenspiel beherrscht, wie ich es für das neue Album suchte. Rob ist technisch sehr begabt, das bedeutet, wir haben mehr Raum für Dinge, die wir noch nie ausprobiert haben. Ich möchte dadurch niemanden abstufen, der vorher in der Band gespielt hat. Er passt wirklich gut zu meiner Spielart. Du hörst richtig, dass es jetzt zwei starke Gitarristen gibt – auch live. Das gibt dem Ganzen eine starke Dynamik. Ich denke, in Zukunft werde ich mehr mit ihm zusammenarbeiten bei den Songs, er hat nämlich großes Talent beim Songschreiben“, freut sich der Leader über die Neuerungen. Rob Caggiano ist mittlerweile der vierte Gitarrist bei Volbeat. Über die Tatsache, dass es wohl bei dieser Position ein Problem gibt, spricht der Sänger nicht so gerne. Von 2006 bis 2011 war der Däne Thomas Bredahl Teil von Volbeat, für die Fans kam sein Aus vor zwei Jahren sehr überraschend. Michael erklärte sein Ausscheiden folgendermaßen: „Ich will niemals sagen, dass die Gitarristen nicht gut waren – damit hat es nichts zu tun. Aber ich sage immer, in einer Band zu sein, ist wie in einer Ehe zu leben. Man ist immer zusammen und manchmal kommen eben Probleme auf. Du versuchst gegen die Probleme zu arbeiten, sie zu beseitigen. Lassen sie sich beseitigen, kann die Ehe weiterhin Bestand haben. Und manchmal gibt es Paare, die die Probleme nicht lösen können. Und dann ist es besser, Schluss zu machen, als sich gegenseitig weiter auf die Nerven zu gehen. Wenn jemand die Band verlassen muss, dann entscheiden wir das gemeinsam. Es ist nicht so, dass ich sage: ,Er hat zu gehen.‘ Die ganze Band sitzt zusammen – und so sollte es sein. Jeder sollte spüren, dass es nicht funktioniert – und so war es bisher immer.“

Bei Volbeat finden sich viele Einflüsse wieder: Von Metallica bis Elvis Presley unter anderem aus Metal, Rockabilly, Blues und Country.Beim Songschreiben vertraut Michael nicht immer auf den Rat oder die Meinung seiner Bandkollegen. Er hat es früher immer so gemacht, dass er zuerst Jon nach seiner Einschätzung gefragt hat. Immer, wenn dieser sagte „Oh Michael, das werden wir nie live spielen“, wurde ein Hit aus dem Song. Das traf so oft zu, dass es zum Running Gag innerhalb der Band wurde. Heute sagt Jon bewusst meist gar nichts mehr. Wenn ihm ein Song dann doch mal so missfällt, das er es kundtun muss, foppt Michael ihn und sagt „Oh, ich glaube, wir haben da etwas, dass ein Hit werden könnte.“ Während den letzten Touren kamen dem Bandleader zahlreiche Ideen für neue Songs. Immer wieder liest man davon, dass er Stücke oft verwirft, wenn sie nicht eingängig genug sind und der Zuhörer nicht drauf einsteigen kann. Das bedeutet aber keinesfalls, dass Michael an seichter Unterhaltungsmusik interessiert ist. In den Liedern erzählen Volbeat oft Geschichten: Mal von Personen, die früher wirklich gelebt haben, und mal rein Fiktives. Andere Bands singen über Bier. Michael erklärt, wieso das so ist: „Ich singe nach jeder Show über Bier – das langweilt mich. Ich bin in meiner eigenen Seifenblase, in der ich mein eigenes kleines Universum kreieren kann. Wir alle wissen verdammt gut, wie es ist, total betrunken zu sein und kennen den Tag danach. Ich denke, darüber muss ich nicht auch noch einen Song schreiben.“ Es gibt einfach andere Dinge, die ihn mehr faszinieren. Das können legendäre Outlaws sein oder umtriebige Damen. Wenn man sich die anderen Alben anschaut, findet man viele Lovesongs. „Ich meine, Liebe – damit kann jeder etwas anfangen, jeder braucht Liebe. Es ist menschliches Benzin. Das neue Album geht eher um Outlaws, die aber einen guten Gentlemen-Touch haben.“

Fucking Poser

„Wenn ich meine Lieblingssongs anderer Bands höre, bekomme ich Gänsehaut und dieses Gefühl möchte ich haben, wenn ich Songs für uns schreibe.“ Er sitzt nicht nur da und denkt: „Okay, das klingt gut“. Das würde seinem Anspruch nicht gerecht werden und wäre einfach zu wenig. „Es kann schon eine ganze Zeit dauern, bis du zu diesem Punkt kommst, an dem du richtig zufrieden bist. Aber es ist deine eigene Arbeit und da denkt man meistens ,Ich kann das noch besser.‘ Ich denke trotzdem, die besten Songs sind oftmals die, die man in 15 Minuten runterschreibt“, erklärt Michael. Immer wieder ist von der großen Bandbreite die Rede, derer sich Volbeat bedienen. Auf ein einziges Genre kann man sie schwer festlegen. Von Metallica bis Elvis Presley finden sich viele Einflüsse, unter anderem aus Metal, Rockabilly, Blues und Country. Das liegt allerdings nicht daran, dass sie sich nicht entscheiden können. Michael Poulsen: „Ich würde nie im Leben Zeit für etwas aufwenden, dass sich für mich nicht richtig oder echt anfühlt. Mich inspirieren so viele verschiedene Stile, wie Rockabilly, Country, Metal oder Punk – so schreibe ich gerne Musik. Ich kümmere mich nicht darum, zu 100 % ein Genre zu bedienen. Weil du nur ehrlich zu dir selbst sein kannst, wenn du direkt vom Herzen spielst oder schreibst“. Das ist es auch, was Michael immer macht, wenn er für Volbeat arbeitet. Nach seiner Meinung ist jeder ein fucking Poser, der zu viel darüber nachdenkt, wonach welcher Song klingen soll. Er ist sicher, man kann viele Bands finden, die nicht zu 100 % mit dem Herzen dabei sind, weil sie zu viel darüber nachdenken, wohin sie wollen, anstatt einfach zu spielen. Und darin besteht für Michael der Erfolg von Volbeat: „Wir verändern uns nicht für andere Leute – an erster Stelle machen wir das, was wir wollen und spielen, womit wir uns wohlfühlen. Und dass wir das mit so vielen anderen teilen können, ist wunderschön.“

Sarah vs. June

So findet sich auf „Outlaw Gentlemen & Shady Ladies“ auch ein Duett mit Sarah Blackwood (The Creepshow, Walk Off The Earth). In der Pressemitteilung zum neuen Album heißt es, vielleicht sei das eine moderne Version von Johnny Cash und June Carter. Dem Cash-Fan Poulsen schmeichelt das, er beteuert allerdings auch, dass sie nicht auf den Vergleich abgezielt hatten. Davon abgesehen beichtet der Däne: „Sarah Blackwood singt viel besser als June Carter. Sorry, dass ich das so sagen muss. Ich bin kein großer Fan von Sängerinnen – so viele klingen gleich. Aber bei Sarah Blackwood ist es anders. Wir mögen ihre Band Creepshow sehr, ich sprach viel mit ihr. Und als ich den Song schrieb, wusste ich: Es gibt nur eine, die das kann. Also rief ich Sarah an. Ihr gefiel der der Song gleich sehr und sie machte einen wirklich guten Job.“ Hinter Volbeat stecken mittlerweile echte Vollprofis, die zurzeit professioneller an ihrer Karriere feilen denn je. Das hört man und spürt man – Michael ist es ernst mit Volbeat. Auf der Bühne jedoch bleibt er der Vollblutmusiker, der bei aller Ernsthaftigkeit vor allem Spaß am Musikmachen hat und es schlicht und einfach liebt.

www.volbeat.dk

Text: Jula Reichard, RNR
Bilder: Nathan Gallagher, Frederik Trampe (Live)


DYNAMITE 04/13 bestellen
DYNAMITE Abonnieren
auf Facebook teilen

DYNAMITE 03.06.2013
Text: Jula Reichard, RNR Bilder: Nathan Gallagher, Frederik Trampe (Live)
DYNAMITE 04/13 bestellen
DYNAMITE Abonnieren
auf Facebook teilen

musik rock-and-roll

Verwandte Artikel

Volbeat – Die
Grenzgänger kehren
zurück

Volbeat spielen mit den ganz großen des Rock’n’Rolls in einer Liga. Ihr neues Album „Outlaw Gentlemen & Shady Ladies“ kletterte in der ersten Verkaufswoche auf Platz 1 der deutschen Albumcharts und erhielt mit über 100 000 verkauften Exemplaren bereits nach wenigen Tagen Goldstatus.

Lanfear: X The Power
Of Ten

Freunde anspruchsvollerer Musik, denen Progressiver Metal mit komplexen Songs gefällt, werden mit Lanfear sicher glücklich.

Guns Of Moropolis:
In Dynamite We Trust

Ein neuer Musikstil wurde geboren. Die Band nennt ihre Musik, die einen Mix aus Rockabilly und Heavy Metal darstellt, treffsicher Metalbilly. Als deutsche Antwort auf Volbeat sollte das Trio nun durchstarten.

Volbeat – Michael
Poulsen

Keine andere Band ist derzeit so erfolgreich am Rocken wie das dänische Quartett »Volbeat«. Die Dänen spielen eine individuelle Mixtur aus Metal, Punk und Rock ’n’ Roll, die derzeit einzigartig und deshalb auch so erfolgreich ist.

Metal Church: This
Present Wasteland

Seit 25 Jahren steht die Band für Power Metal vom Feinsten. Hier kommt nun das dritte Album mit Sänger Ronny Munroe.

Halford: Halford IV
Made Of Metal

Neben seiner Stammband Judas Priest ist Sänger und Metal God Rob Halford auch weiterhin solo unterwegs. Hier kommt seine neueste Scheibe.

P. Paul Fenech

Die einen vergöttern ihn, die anderen hassen ihn: P. Paul Fenech. 1979 gründete er in England mit zwei Freunden die Band The Meteors – der Tag, an dem das geschah, gilt bis heute als Geburtsstunde des Psychobilly. Und diesen Ruhm lässt er sich auch nicht nehmen. Fenech besteht darauf, dass seine Band den einzig wahren Psychobilly macht. Um das zu verdeutlichen, hat er sich das Wort auch gleich patentieren lassen. Nun ist sein achtes Solo-Album erschienen und wir haben die Gelegenheit genutzt, um dem König des Psychobillys ein paar Fragen zu stellen.

RNR fragt, BOURBON
BOYS antworten

Die vier Country-Rocker aus dem Land der Elche haben unserer Redaktion im Zuge ihres Albumreleases, "Hail To The Chief", bereitwillig ein paar Fragen beantwortet - zum Release, zu ihrem Zweitprojekt, der Metalband "Raubtier", zu Schweden und dessen Countryaffinität.

The Meteors

Das omnipräsente Gerücht, P. Paul Fenech wäre ein arroganter Sack, der sich nicht mit jedem unterhält, sollte man nicht eins zu eins übernehmen. Doch ein dankbarer Gesprächspartner, wenn es um die wirklich interessanten Themen geht, ist er auch nicht. Darum muss durchaus mal die Frage gestellt werden, wieso man sich überhaupt mit ihm austauschen sollte. Trotzdem gebührt ihm Respekt für 30 Jahre The Meteors, denn immerhin ist Fenech der Pionier des Psychobilly, den er seitdem lebt.

Bai Bang: Are You
Ready

Was für eine Frage, natürlich sind wir bereit. Die vier Schweden rocken ordentlich und ihr sechstes Album macht Laune

Pilgrim: Misery
Wizard

Das Album enthält zwar nur fünf Songs, die kommen aber dennoch auf 55 Minuten Laufzeit. Eilig braucht ihr es dennoch nicht zu haben. Hier wird Doom Metal in Reinkultur geboten.

Iron Maiden:
Somewhere Back In
Time

Mit einem besonderen Best of-Album haben Iron Maiden das passende Produkt zur laufenden Tour heraus gebracht.

Diretone: Diretone

Aus Dänemark kamen in den letzten Jahren vor allem die inzwischen recht bekannten Volbeat auf sich aufmerksam machen. Nun startet mit Diretone eine weitere Band von dort durch.

Die Apokalyptischen
Reiter: Licht

Die irren Reiter aus Weimar galoppieren mal wieder. Auf ihrem siebenten, rein deutschsprachigen Album regieren allerdings nicht nur schnelle Songs.

Sonic Syndicate:
Love And Other
Disasters

Die Jungspunde aus Schweden bringen am Erstverkaufstag dieser Zeitschrift ihr zweites Album für Nuclear Blast in die Läden.

Zapa: Du Bist Du und
I Bin I

Der bayrische Mundart-Musiker und Biker-Poet Zapa hat ein neues Album heraus gebracht. Es handelt sich um die Aufnahmen eines Livekonzerts vom Oktober 2009, das im Wirtshaus zum Isartal aufgenommen wurde.

Shelton Hank
Williams III

Shelton Hank Williams der Dritte ist der Enkel des Country-Kings Hank Williams, der Sohn von Country-Star Hank Williams Jr. und ein Mann mit zwei Seelen in der Brust. Er lebt Tradition und Moderne zugleich, liebt den Country und rebelliert gleichzeitig gegen seine Stumpfheit, kurz: Hank 3 ist ein geradezu „faustischer“ Charakter, Country-Musiker und Metal-Rocker zugleich.

Skull Fist: Head Öf
The Pack

Im Frühjahr machte das kanadische Quartett mit einer EP auf sich aufmerksam und war auch für einige Auftritte in Europa unterwegs. Nun liegt der erste Longplayer vor.
Newsletter bestellen
weiter
Welche Themen interessiern dich?
Bike Auto Tattoo Musik
Stand:12 August 2020 11:05:25 Warning: fopen(cache/c0129700f66514a0f9e3b9cc1a125722.html): failed to open stream: No such file or directory in /var/www/vhosts/rockandroad.de/httpdocs/index.php on line 163 Warning: fputs() expects parameter 1 to be resource, boolean given in /var/www/vhosts/rockandroad.de/httpdocs/index.php on line 164 Warning: fclose() expects parameter 1 to be resource, boolean given in /var/www/vhosts/rockandroad.de/httpdocs/index.php on line 165