V8 Wankers - Offenbach Outlaw!





V8 Wankers
Offenbach Outlaw


15 Jahre ist es her, dass sich die Vorzeigeassis um Lutz Vegas in Offenbach gründeten. Im Jubiläumsjahr donnert der V8 mit dem neuen Longplayer „Harden The Fuck Up“ im Kofferraum über die Autobahn. Wir sprachen mit den High-Speed-Rock’n’Rollern über Pornos, Polizei und Political Correctness.


Manchmal vergeht die Zeit doch wie im Fluge. Wobei es bei den Wankers natürlich heißen müsste wie auf der Überholspur. 15 Jahre sind seit der Gründung der wohl bekanntesten deutschen Punk’n’Roll-Band vergangen. Und der Big Block aus Offenbach zeigt keinerlei Verschleißerscheinungen – er läuft und läuft und läuft. Das liegt vielleicht auch daran, dass das Label „Punk’n’Roll“ nur bedingt auf die V8 Wankers passt, wie Frontmann Lutz Vegas auch bestätigt: „Es wäre uns zum Verhängnis geworden, wenn wir uns auf ,Punk’n’Roll‘ festgelegt hätten“. Und Gitarrist André aka King W. Rock ergänzt erklärend: „Wir machen auch einfach mehr Rock und weniger Punk.“ „Hardrock“, fügt Lutz hinzu, woraufhin Gelächter durch die Runde geht. „Ja, eine Oldschool-Bezeichnung ...“ Aber im Grunde passt sie.


Die Rose-Tattoo-Connection


Dass die Punk’n’Roll-Welle ihren Höhepunkt fast schon überschritten hatte, als die Wankers im Jahre 2000 gegründet wurden, hat ihnen jedenfalls kaum geschadet. Im Gegenteil: Es ist erstaunlich, wie schnell der Fünfer damals als Support für alte Hasen des Business gebucht wurde und sich auch dadurch einen Namen machte: Bereits ein Jahr nach der Gründung spielten die Wankers mit der australischen Hardrock-Band Rose Tattoo, den „kleinen AC/DCs“. Doch nicht nur spielfreudig war man von Anfang an, sondern auch in Sachen Aufnahmen durchweg fleißig: Mit „Blown Action Rock“ erscheint schon 2002 das Debütalbum, seitdem folgten ein halbes Dutzend weitere. Nun steht mit „Harden The Fuck Up“ der achte Longplayer in den Regalen. Und der hat es in sich, denn für ihre Jubiläumsscheibe haben sich die Wankers prominente Unterstützung mit ins Boot geholt. Obwohl das anfangs eigentlich gar nicht geplant war: „Die Idee, Gastsänger einzuladen, war mir eigentlich fremd“, resümiert Lutz. „Das hat sich erst im letzten Drittel der Aufnahmen so ergeben. Mit ,Fist Of Rock‘ hat es angefangen. Der Song klang vorher schon nach Rose Tattoo.“ Da lag es natürlich nahe, den Rose-Tattoo-Sänger Angry Anderson zu fragen, ob er mit dabei sein will. André machte den Vorschlag. Und natürlich hat Anderson zugesagt, schließlich besteht zwischen den Bands mittlerweile eine Freundschaft, über die Jahre hat man mehrere Touren zusammen gespielt. Doch es sollte nicht dabei bleiben: Mit „Fist Of Rock“ war ein Stein ins Rollen gebracht, eine Eigendynamik entwickelte sich und die Zahl derer, die man unbedingt auch dabei haben musste, wuchs beständig. Außer Angry Anderson versammeln sich auf „Harden The Fuck Up“ nun schließlich auch Chuck Ransom von The Chuck Norris Experiment, Stuart McKie von Doomfoxx, Peter van Alderen von Peter Pan Speedrock, Marcel „Schmier“ Schirmer von Destruction, Andreas „Gerre“ Geremia von Tankard, Dusty Bo von Future Villains und Eddie Guz von The Carburetors – und das waren nur die Vocals, denn auch an Bass und Gitarre sind Gäste mit dabei, ebenfalls von diesen Bands oder aus dem Umfeld der Wankers. Aufgenommen wurde natürlich traditionell, analog mit einem 2-Zoll-Band, ohne Metronom – das ist zwar heutzutage nicht alltäglich, für die Wankers aber Ehrensache.





V8W Speedclub: Die Fans


Genau diese Attitüde wissen auch die Fans zu schätzen, die sich im V8W Speedclub organisiert haben. Die Turbojugend der Punk’n’Roll-Band Turbonegro ist vielleicht etwas Ähnliches – aber auch dieser einordnende Vergleich hinkt. Was zunächst als interner Club für die V8 fahrende Gang in Offenbach geplant war, hat heute 47 Chapter – und es gibt aktuelle Anfragen zur Neugründung. Auflagen oder Beiträge gibt es nicht, es ist kein kommerzieller Fanclub. In der Öffentlichkeit zeigen die Mitglieder ihre Loyalität durch Tragen des Logos auf frei wählbarem Textil. Einmal im Jahr trifft man sich zum Speedcamp auf dem Firmengelände von Schrauberkumpel Ingo Sillus in der Nähe von Hamburg, dieses Jahr am 22. August, Eintritt und Campen sind frei, gefeiert wird bei Livemusik der Wankers und diverser Supportbands bis zum Umfallen.

Von den Ur-Wankers ist mittlerweile nur noch Lutz übrig, über die Jahre hat sich die Zusammensetzung der Band immer wieder geändert. Ist es da nicht schwierig, einen bandtypischen Sound aufrechtzuerhalten? Nein, meint der Frontmann. Natürlich bringe jeder Line-up-Wechsel immer auch musikalische Nuancen mit sich, die Konstanten seien aber in der Überzahl. Und abgesehen davon, dass sich mit der jetzigen Besetzung eine Truppe zusammengefunden habe, in der die richtige Atmosphäre herrsche, sei es immer auch an sich erfrischend, wenn sich das Personalkarussell dreht: „Was einige Zeit gefehlt hat, war diese Kumpelbasis“, meint Lutz. „In Bands ist es wie in vielen alten Ehen – irgendwann kann man sich einfach nicht mehr sehen. Außerdem ist dieses Musik-Ding auf Dauer nicht für jeden gemacht. Dann gibt es Ermüdungserscheinungen, vom ständigen Touren zum Beispiel.“ Wer nach Skandalen und Skandälchen sucht, wird also leider enttäuscht, denn die Trennung von einem Bandmitglied läuft bei den Wankers meistens ohne Zickenkrieg und Streit. Meistens. „Bei einem war das nicht so, leider“, lacht Lutz. „Namen nenne ich jetzt keinen, aber die Person hat die Band wegen Beleidigung vor Gericht gezerrt. Das wurde natürlich auf seine Kosten abgeschmettert. Wegen sowas gehe ich doch nicht zu den Bullen – ,hallo, Herr Wachtmeister!‘ Da fällt mir nix mehr zu ein.“



Alter und neuer Heimathafen Hamburg


Neben Sänger Lutz ist das Label Rude Records eine weitere Konstante in der Bandgeschichte – von einem kurzen Gastspiel bei Steamhammer einmal abgesehen, wo die beiden Alben „Iron Crossroads“ (2011) und „Got Beer?“ (2013) erschienen sind. Nun sind die Jungs wieder bei Rude Records, einem Sublabel von Remedy Records aus Hamburg. Betreiber Jörn Rüter hatte es eigens für die Wankers ins Leben gerufen, sein liebstes Pferd im Labelstall – auch nicht unbedingt alltäglich. Bei Steamhammer hatte man sich kaum um die Musiker gekümmert, sondern ihnen ein Standardding vorgesetzt. Vor allem aber waren die Wankers in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt. „Wir hatten nicht die Freiheit, 7“-Singles oder Splits zu machen, wie es bei uns zuvor und von Anfang an Usus war. Bei Rude Records dagegen weiß man, dass das ein wichtiges Tool in unserer Subkultur ist.“ Nun darf und kann die Band wieder, wie sie will – und so gibt es gleich mehrere Vinyl-Singles zum neuen Album auf kleinen Szenelabels. Bei Ring Of Fire Records aus Münster ist bereits die Demoversion von „Oh, What A Jerk He Is“ mit dem Non-Album-Track „Damn Dirty Ape“ auf der Flipside erschienen, bei I Sold My Soul Media aus Speyer sind zwei weitere 7inches in konkreter Planung – und weitere sollen folgen. Man könnte es natürlich auch mal bei einem Major versuchen, schließlich arbeitet Lutz selbst für eines der großen Labels. Doch genau deswegen kennt er ihr Credo, das es einer Band wie den Wankers schwer macht – und das lautet ,Rock is dead‘. „Das hat auch was mit der Schnelllebigkeit zu tun“, ergänzt Dirty Dick Dicksen, der nach einer Pause seit zwei Jahren wieder bei den Wankers an der Schießbude sitzt. „Keiner befasst sich mehr genau mit einer Band. Deswegen machen es viele ja auch selbst, ohne Label.“ „Die haben auch einfach nicht mehr die Zeit und das Geld, eine Band aufzubauen. AC/DC wird noch gemacht, klar“, bestätigt der Sänger.



Exkurs: Die Billy-Vergangenheit



Nicht zuletzt über Ring Of Fire Records und I Sold My Soul Media, auf denen auch namhafte Rocka- und Psychobilly-Bands veröffentlichen, schließt sich der Kreis wieder zur Rock’n’Roll-Szene im engeren Sinne, in der sich Lutz schon seit den frühen Achtzigern herumtreibt. Während er als Zehnjähriger Ende der Siebziger noch absoluter AC/DC-Fan war und alles sammelte, was in den Teenie-Zeitschriften wie Bravo oder Pop Rocky über die Hardrock-Legenden zu finden war, sollte er bald auf den Rockabilly kommen. Denn als fleißiger Konzertgänger, der alles mitnahm, was Anfang der Achtziger in der Offenbacher Stadthalle spielte, sah er dort auch die Stray Cats – und die liefen mit ihrer eigenen, neuen Interpretation von Rockabilly und Rock’n’Roll nach dem Konzert bei Lutz in Dauerschleife. Sie waren sein Einstieg in die Szene, 1987 gründete er seine erste Band, die Rockabilly-Gruppe Spike’s Rockin’ Four. Die großen Vorbilder waren die englischen Neo-Rockabilly-Bands der Zeit wie die Sharks oder Restless. Zwei Jahre übten sie in einem Frankfurter Proberaum, bis sie sich wieder auflösten, ohne jemals einen Gig gespielt zu haben. Doch nach der Trennung gingen sie Anfang der Neunziger doch noch zusammen ins Studio, aus der Session entstand eine Vinyl-EP mit vier Songs, die passenderweise den Titel „Finally“ erhielt. Doch trotz der EP: 1991 war Schluss für Lutz: „Ich bin 1991 komplett aus der Billy-Szene ausgestiegen, habe mir die Haare lang wachsen lassen und wieder Rock gehört. Meine persönliche Rückkehr zu AC/DC also. Die lokale Szene hier in Frankfurt war mir einfach zu langweilig und konservativ. Die Kreise der Szene wurden immer enger und kleiner. Neue Leute wurden nicht mehr akzeptiert und die Alten sonnten sich in arroganter Selbstgefälligkeit“, äußerte er sich bereits Mitte 2009 in einem Interview mit dem DYNAMITE.





Die Nebenprojekte


Doch schon ein paar Jahre später rief er seine zweite Billy-Band ins Leben: Wyldfyre, deren Debüt „Can You Say Kool?“ 2007 ebenfalls bei Rude Records erschien und die erst im letzten Jahr mit „Violent Gospel“ ein neues Album auf dem Familientreffen der Psychobilly-Szene, dem Satanic Stomp in Speyer, präsentierte – ein passender Ort für die rock’n’rollige Variante des Gospel. Seit 2012 gibt es außerdem die international besetzte, nach einem Wankers-Song benannte Band Autobahn Outlaw, bei der neben den beiden Wankers Lutz und Luke Le Duke mit Steve „Kingy“ King am Bass – wieder einmal – Rose Tattoo mit im Spiel sind. Und um den Bogen wieder zu den Wankers zu spannen, müssen last but not least natürlich die V8 Wixxxer erwähnt werden, das deutsche Pendant der V8 Wankers. Auch hier spielte der Song „Autobahn Outlaw“ vom ersten Album wieder eine entscheidende Rolle. Denn angefangen hat alles mit den üblichen Blödeleien, die nach einer Wankers-Show und ein paar Bierchen halt dazugehören. So wurde aus „Autobahn Outlaw“ schnell „Autobahn Arschloch“ und schließlich entwickelte sich die Idee, Songs der Wankers auf Deutsch zu spielen. Was 2008 aus einer Bierlaune entstand, kann mittlerweile auf eine Geschichte zurückblicken. Eine eigene, denn nach „Wixxxer Ohne Grund“ und „Riecht Nach Friedhof“ präsentierte die Band Mitte letzten Jahres mit „Nur Für Dich“ erstmals ein Album mit ausschließlich eigenen Songs. Und auch das Line-up hat außer mit André und Lutz keine Überschneidungen mit den Wankers. Die Wixxxer konzentrieren sich thematisch gefühlt mehr auf Möpse als Motoren – Porno-Rock nennen sie selbst es. Folgerichtig ist auch das Logo der Band „porno“: Es ist an den Schriftzug der deutschen Pornofirma Videorama angelehnt. Damit handelten sich die Wixxxer zunächst Probleme ein, denn Videorama war erst nicht begeistert von dieser Hommage. Doch man einigte sich. Schließlich lieferten die Wixxxer den Soundtrack zum mit der Venus ausgezeichneten Film „One Night In Bang Cock“, bei dem Texas Patti eine der Darstellerinnen ist, deren Intimbereich dann auch das Cover von „Nur Für Dich“ zierte – den Titel des Albums hatte sich das Pornostarlett kurzerhand ein paar Zentimeter unter den Bauchnabel tätowiert – die Band ihrerseits widmete der Lady einen Song.

Ja, von Political Correctness könnten die V8 Wankers kaum weiter entfernt sein. Dass man mit benzin- und testosterongetränkten Themen in Zeiten von Feinstaubplaketten und Frauenquoten hier und da aneckt, ist kaum überraschend. Doch selbst das hat sich im Laufe der Jahre geändert. Während die Band früher noch von Teilen der Punkszene und ihrer Presse ignoriert wurde oder gar Konzertplakate systematisch abgerissen wurden, weil sie ein Eisernes Kreuz zierte, ist die Situation heute entspannt. Schocken und provozieren können die Wankers auch mit ihren reichlich vorhandenen Tattoos nicht mehr wie noch vor ein paar Jahren. Und momentan ist mit André ja sogar wieder ein Bandmitglied dabei, das ganz und gar untätowiert ist – bereits auf dem Album „Hell On Wheels“ durften Basser und Drummer ohne Tinte unter der Haut mitmachen. Lutz, der ansonsten das Zusammenwachsen der Szenen zu der „einen Subkultur“ ebenso begrüßt wie die Tatsache, das Produkte für den „Rock’n’Roll Lifestyle“ heute leichter zu bekommen sind als in den Achtzigern oder Neunzigern, wird hier dann doch etwas wehmütig. Denn früher gab es einen Kodex unter den Tätowierern und der Kunde war alles andere als König. Wollte man als erstes Tattoo direkt ein sichtbares auf Händen oder Hals, konnte man lange suchen, bis man ein Studio fand. Heute ist eben vieles anders. Nur die Wankers nicht: „Die V8 Wankers haben sich nach 15 Jahren kaum verändert“, meint Lutz. „Wir wollten es nie allen recht machen. Und das ist uns immer noch wichtig. Rock’n’Roll bedeutet für mich, das zu tun, was man will.“


Forever Offenbach


Obwohl die Wankers im Laufe der Jahre komplett ausgetauscht wurden, sind sie immer noch, was sie von Anfang an waren – und das heißt auch: eine hessische Band: „Die Wankers werden immer eine Offenbacher Band bleiben“, betont Lutz. Was mittlerweile streng genommen nicht mehr stimmt, denn Luke Le Duke wohnt in Karlsruhe, André in Viernheim, Marc DeVil in Bad Dürkheim und Dirty Dick in einem Kaff im Vogelsberg. Aber es ist Teil der Wankers-Tradition: Entgegen den Ratschlägen, die Band doch offiziell aus Frankfurt kommen zu lassen, entschieden sie sich damals bewusst für den Underdog-Status als Band aus der Hauptstadt der Assis. Lutz würde seinen dortigen Wohnsitz –
einen von drei – auch niemals aufgeben; und zwar nicht nur weil er ein „Edel-Messi“ ist, sondern auch, weil er auf die Buchstaben OF auf seinem Nummernschild nicht verzichten will. Das hängt seit Kurzem übrigens nicht mehr an dem 1970er Oldsmobile 442, das er 15 Jahre lang fuhr, also genau so lange, wie es die Wankers gibt, sondern an einem Plymouth Satellite aus demselben Baujahr, den er von einem Bandmember im Austausch erhielt. Also auch diesbezüglich im Grunde alles beim Alten bei den Wankers. Gut so. «


www.facebook.com/V8Wrock

Text: Tilmann Ziegenhain
Bilder: Andreas Bradt




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01.07.2015
Text: Tilmann Ziegenhain Bilder: Andreas Bradt
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musik rock-and-roll

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Stand:17 December 2018 17:52:53