The Sonics: Urgesteine des Garage-Rock


The Sonics: Urgesteine des Garage-Rock


48 Jahre sind eine ganz schön lange Zeit, mehr als ein halbes Leben. Doch manchmal lohnt es sich, so lange auf ein neues Album zu warten. Wir sprachen mit Jerry Roslie, dem Sänger der legendären amerikanischen Garage-Urgesteine.


The Sonics live beim Sjock Festival 2014


Die Stadt Tacoma liegt vor den Toren Seattles im Bundesstaat Washington. Hier fangen die beiden Brüder Andy und Larry Parypa Anfang der Sechziger an, auf billigen Gitarren
Rock’n’Roll-Songs zu spielen. Es ist die Mutter der beiden, die ihre Liebe zum Rock entfacht und sie dazu bringt, eine Band zu gründen – in der Anfangsphase hilft sie sogar gelegentlich am Bass aus. Nach einigen Besetzungswechseln gründen sie 1963 zusammen mit Sänger und Keyboarder Jerry Roslie, Saxofonist Rob Lind und Drummer Bob Bennet The Sonics. Inspiriert von den lokal erfolgreichen The Wailers aus Seattle und The Kingsmen aus Portland, die unter anderem für ihre Version des Klassikers „Louie Louie“ berühmt sind, fangen sie an, rohen Garage-Rock zu machen. Dass das nicht jedem gefiel, daran erinnert sich Sänger Jerry Roslie noch genau: „Wir haben wirklich in einer Garage angefangen zu proben. Das Problem war, dass die Nachbarn immer die Polizei gerufen haben. Die kam dann und sagte, dass wir zu laut seien und dass wir leiser machen sollen. Aber wir haben einfach genauso laut weitergespielt und es ist nie was passiert.“


Erste Single, erster Hit


Die junge Band versucht sich anfangs an Coversongs und spielt erste Konzerte in der Region. Aber der große Durchbruch kommt, als Buck Ormsby, der Bassist von The Wailers und Teilhaber des Labels Etiquette Records, im Proberaum vorbeischaut. Die Coverversionen begeistern ihn zwar nicht, Noch fast grün hinter den Ohren: Nicht allzu lange vor Entstehung des Fotos half noch die Mutter von Andy und Larry am Bass ausdafür aber der erste eigene Song: „The Witch“. Die Single mit diesem Stück erblickt kurz darauf das Licht der Welt und wird zum großen Hit in der Region, vor allem bei den Teenagern an den High Schools. Die rohe Aufnahmequalität und die Intensität werden schnell zum Markenzeichen der Sonics. „Das war ein Song über eine Hexe“, erinnert sich Jerry Roslie. „Der musste einfach ein bisschen wilder sein. Natürlich war es auch Absicht, so zu klingen, weil wir eben so spielen. Wir spielen mit ganzem Herz und ganzer Seele. Das ist der natürliche Sound für uns. Hinzu kommt, dass wir nichts übers Aufnehmen wussten, das war alles neu für uns. Deshalb klingen wir so rau.“

Mit „The Witch“ kommen auch die ersten Airplays bei kleineren Radiostationen. Dort steigen The Sonics schnell zu Lieblingen der Hörer auf, was dazu führt, dass auch größere Sender den Song ins Programm aufnehmen. Innerhalb von wenigen Monaten sind sie die Sensation der Region. „Wir haben überall gespielt“, erinnert sich Jerry. „In Dancehalls, High Schools, auf Unipartys, auf Bar Mitzwas, Ladeneröffnungen und manchmal sogar in Gemeindehäusern. Die Kirchen haben Dances organisiert, um Gelder für die Kirche zu sammeln. Da ging es damals aber sehr gesittet zu.“ Aber The Sonics wären nicht eine Rock’n’Roll-Band, wenn sie nicht auch die ein oder andere skurrile Tourstory auf Lager hätten: „Rob, unser Saxofonspieler, hatte einen Pilotenschein und hat uns gelegentlich ein Flugzeug gemietet. Dann sind wir in einer kleinen Propellermaschine zu den Shows geflogen. Das war manchmal ganz schön hart, weil einem in einem solchen Kleinflugzeug schnell schlecht werden kann. Als wir die Band aufgelöst hatten, ist er dann Pilot bei einer großen Airline geworden.“


„Here Are The Sonics“ – die großen Jahre


Durch den Erfolg angestachelt, muss natürlich ein Album her. Also geht die Band 1964 nach Seattle ins Studio und nimmt ihr Debütalbum „Here Are The Sonics“ auf, das im Frühjahr 1965 auf Etiquette Records erscheint. Die Songs nehmen sie mit einem 2-Track-Aufnahmegerät auf. Ein zeitloser Klassiker mit Hits, die bis heute weltweit auf den Plattentellern ihre Runden drehen und auf keiner guten Party fehlen dürfen. Der Sound ist roh und aggressiv, die Tracks schnell – sie schwitzen die Energie der Sonics nur so raus, ein Rock’n’Roll-Meilenstein! Neben Coverversionen von Chuck Berry und Motown-Gründer Berry Gordy Jr. sind es vor allem die Eigenkompositionen wie „Strychnine“ oder „Psycho“, die zu den großen Hits werden. Der wohl bekannteste Song ist aber die Version von „Have Love, Will Travel“, ein Cover von Richard Berry, dem Songwriter, der auch „Louie Louie“ geschrieben hat.
Nur wenige Monate nach Erscheinen des ersten Albums stehen die Sonics wieder im Studio und arbeiten an Platte Nummer zwei. „Boom“ erscheint im Februar 1966 – wieder bei Ettiquette Records – und bringt der Band den endgültigen Durchbruch. Konzerte mit den Beach Boys, The Kinks oder The Byrds folgen, ebenso erste Fernsehauftritte. Jerry Roslie: „Ein Fernsehproduzent hat uns mal an der Ostküste in seiner Show auftreten lassen. Nach dem Auftritt hat er mich auf die Seite genommen und gefragt: ,Müsst ihr denn so barbarische Musik machen?‘ Ich habe gesagt: ,Wir sind einfach The Sonics. Wir wollen nicht barbarisch klingen, aber das ist eben unsere Musik‘.“ Ende 1966 wechseln die Sonics zum Label Jerden Records, um ihr drittes Album „Introducing The Sonics“ aufzunehmen. Dafür gehen die Jungs erstmals neue Wege und verlassen ihre Heimatregion, um in Hollywood aufzunehmen.

Eine Entscheidung, die die Band schnell bereut. Jerry erinnert sich heute daran, wie die Plattenfirma versuchte, sich in den Klang des Albums einzumischen: „Wir haben angefangen zu spielen und ganz normal wie immer unsere Amps aufgedreht, um warm zu werden. Dann kam der Toningenieur und sagte: ,Hey, ihr müsst nicht so laut spielen.‘ Da sagte Larry zu ihm: ,Aber das ist, wie wir spielen. Wir brauchen die Lautstärke, damit die Gitarren diese Verzerrung bekommen und der typische Sonics-Sound herauskommt.‘ Der Tonmann erwiderte: ,Hier machen wir das hinten im Mischerraum.‘ Und wir dachten uns nur: ,Wie willst du denn sagen, was unser Sound ist? Du kennst uns doch gar nicht.‘ Das war eine schlechte Erfahrung. Denn irgendwie ging es damals für diese Leute nur ums Geld. Es ging nicht darum, den Ruf der Sonics zu bewahren oder zu erfüllen, was die Leute von uns erwarteten. Die Leute wollten den typischen Sound und nicht, was ein Toningenieur glaubt, dass der Sound sein sollte.“ Mit ihrer Skepsis behält die Band recht. Das Album floppt und bald darauf lösen sich die Sonics 1968 auf.


Von der Auflösung zur Legende


So sieht ein halbes Jahrhundert Musikgeschichte aus: Die fünf Kerle prägen schon seit vielen Jahren die Welt des Rock?n?RollsNach der Trennung gehen die Mitglieder verschiedene Wege, Rob Lind geht zur Army, die anderen aufs College. Jerry Roslie veröffentlicht 1980 mit anderen Musikern noch das Album „Sinderella“ unter dem Namen The Sonics, das aber nicht an alte Erfolge anknüpfen kann und heute von der Band nicht als offizielles Release betrachtet wird. Die Musik hängt er danach an den Nagel. „Ich habe in der Zwischenzeit nur noch gejammt, aber nie wieder richtig Musik in einer Band gemacht. Stattdessen habe ich ein Geschäft für Asphaltbau und Dachdeckerarbeiten aufgemacht.“

Während die Mitglieder ihr eigenes Leben leben, entstehen Ende der Sechzigerjahre in New York City und Michigan die ersten frühen Punkbands wie Iggy and the Stooges oder The Velvet Underground. Vor allem die Stooges mit ihren Garage-Rock-Einflüssen berufen sich direkt auf die Sonics, bei denen sie sich den aggressiven, rohen Sound abgucken. Als Punk gegen Ende der Siebzigerjahre weltweit explodiert, werden die ersten beiden Alben der Sonics als „Proto-Punk“ neu aufgelegt und verkaufen sich gut. Ihre Verehrung für die Band aus Tacoma zeigen die Punks auch, indem sie ihre Songs covern. Stiv Bators von The Dead Boys, einer der legendären New Yorker Punk-Bands rund um die CBGBs-Szene, spielt „Have Love Will Travel“ für eine Single auf Bomp Records ein, The Cramps covern den Song „Strychnine“.

Gegen Mitte der Achtzigerjahre kommt neuer Wind in die Subkultur. Im Nordwesten der USA beginnen Bands wie Mudhoney, die Screaming Trees und Nirvana, einen neuen Sound zu spielen. Auch die Grungebands sehen The Sonics als ihre Väter im Geiste an. Kurt Cobain behauptet zwar in einem Interview mit dem Kult-Kanadier Nardwuar, dass er die Sonics hasse, gibt aber später zu Protokoll, dass sie seiner Meinung nach den besten Drum-Sound überhaupt hinbekommen haben. Der Kult um die Sonics wächst weiter. Ihre Songs werden für Soundtracks von Hollywoodfilmen verwendet und mit „Here Ain’t The Sonics“ erscheint 1993 ein erstes Tribute-Album. Auch in den Neunziger- und Nullerjahren erinnern sich Künstler noch regelmäßig an Songs, die schon lange vor ihrer Geburt erschienen sind. Etwa The Hives oder The White Stripes nennen The Sonics einen wichtigen Einfluss.


Die langersehnte Reunion


Diese Begeisterung geht jedoch zunächst noch völlig an der Band vorbei. „Wir haben von unserem Manager gehört, dass er Anfragen aus Europa bekommt“, erzählt Jerry Roslie, wie die Band von ihrem unverhofften Ruhm erfahren hat. „Er hat uns Magazine aus der ganzen Welt gezeigt, die Artikel über uns geschrieben haben. So haben wir erfahren, dass unsere Musik überall auf der Welt bekannt ist und gehört wird. Das fühlt sich wirklich gut an.“ Die Band findet sich 2007 wieder zusammen, fast 40 Jahre nach der Trennung. Beim Cavestomp Festival in New York City treten sie erstmals wieder auf. Von der Originalbesetzung sind nur noch Jerry Roslie, Rob Lind und Larry Parypa dabei. Doch die Energie ist immer noch da. Die Kritiken überschlagen sich mit Lobeshymnen. Dabei war vor allem die Band selbst anfangs skeptisch, wie Jerry erzählt: „Als wir gefragt wurden, ob wir ein paar Festivaldates spielen wollen, wussten wir nicht, ob wir die Songs überhaupt noch können. Wir haben dann zum ersten Mal nach fast 40 Jahren wieder geprobt. Beim Auftritt hatten wir wirklich die Hosen voll, vor allem, als wir dann hinter dem Vorhang standen und die Ankündigung kam: ,This is the Sonics!‘ Aber als sich der Vorhang öffnete, sahen wir, dass es dasselbe Publikum war wie 40 Jahre zuvor. Vielleicht ein bisschen durchmischter, aber im Grunde genommen waren viele da, die aussahen wie die Teenager, vor denen wir früher immer gespielt haben. Wir hatten einfach keine Ahnung, was wir überhaupt erwarten sollen, denn in New York zeigen einem die Leute, wenn sie einen nicht mögen. Deshalb hatten wir Angst, dass sie mit Tomaten nach uns werfen würden. Aber die Leute haben den ganzen Abend nur mitgeschrien und -gesungen. Das war fantastisch.“

Weitere Festivaldates und Auftritte folgen. Die Band erlebt einen zweiten Frühling. Für die mittlerweile doch etwas älteren Herren ein tolles Gefühl: „Auch jetzt, acht Jahre nachdem wir wieder angefangen haben zusammen zu spielen, kann ich es kaum glauben, dass wir viel erfolgreicher sind, als wir es vor über 40 Jahren waren. Aber ich liebe es! Das macht uns jünger. Manchmal denke ich, dass Rock’n’Roll ein Jungbrunnen ist. Wenigstens in einem drin. Außen verfällt man, bekommt Falten und wird älter, aber innen drin bleibt man jung.“


„This Is The Sonics“ – Das neue AlbumLive und auch auf der neuen Platte klingen die Sonics immer noch alles andere als in die Jahre gekommen


Nun hat das lange Warten also endlich ein Ende. Mit „This Is The Sonics“ veröffentlichen die Garage-Rock-Helden ihr erstes richtiges Studioalbum seit 1967. Wieso es so lange gedauert hat? Auf diese Frage antwortet Jerry nur schmunzelnd: „Wir versuchen, alle 40 Jahre oder so ein neues Album rauszubringen.“ Schon nach dem ersten Hören wird klar, hier hat sich niemand verändern oder verbiegen lassen. Die Sonics klingen auch 2015 noch wie die Sonics eben klingen müssen – und das, obwohl es mittlerweile alles alte Männer sind. Jerry erzählt, dass er gerade 70 geworden ist. Aber das hält ihn nicht auf: „Es ist verrückt. Wir sind alle älter geworden, aber wenn wir zusammen Musik machen, ist die Energie dieselbe wie damals, als wir noch Teenager waren. Der Spirit ist immer noch da, das hält einen jung.“

Aber die Band muss sich heute auch mehr Mühe geben, um in Form zu bleiben, gibt Jerry zu: „Mittlerweile geh ich auch manchmal joggen, um den Körper fit zu halten. Aber eigentlich hält uns das Spielen selbst fit, denn so eine Show ist ein echter Work-out. Wir spielen immer noch so hart wie wir können und stecken alles rein, was wir haben. Danach sind wir völlig durchgeschwitzt und fertig. Aber die Rolling Stones stehen auch noch mit 70 auf der Bühne. Es tut gut zu sehen, dass es noch andere gibt, die das immer noch machen.“

Und weil sie sich immer noch so jung fühlen, gehen sie mit über 70 noch einen weiteren neuen Schritt und veröffentlichen „This Is The Sonics“ auf ihrem eigenen Label. Jerry Roslie: „Wir wollten die volle Kontrolle über unsere Musik haben. Wenn wir ein Instrument lauter stellen wollen, dann machen wir das auch und da brauchen wir keine Plattenfirma, die uns vorschreibt, wie wir unsere Musik spielen sollen. Es gab früher Plattenfirmen, die uns sagen wollten, was wir zu spielen hatten. Aber das ist eben nicht der Sound der Sonics. Wir spielen keine Waltzes oder anderen Kram. Wir machen das, was wir wollen. Deshalb haben wir uns dafür entschieden, es komplett selbst zu machen.“ Nach über 50 Jahren Bandgeschichte ernten die Sonics jetzt den Ruhm ihrer harten Arbeit. Aber für Jerry zählt all das nicht, sondern nur, dass die Fans seine Musik hören können. „Ich bin zufrieden, wenn es den Leuten gefällt“, bleibt der Garage-Rock-Mitbegründer ganz bescheiden. «



www.thesonicsboom.com

Text: Martin Weber
Bilder: Arny Raedts, Merri L Sutton, Archiv The Sonics




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28.04.2015
Text: Martin Weber Bilder: Arny Raedts, Merri L Sutton, Archiv The Sonics
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musik rock-and-roll

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