The Lennerockers - Rockabilly Workaholics


The LennerockersWeltweite Tourneen in die entlegensten Winkel der Erde, 60 000 verkaufte Tonträger, ein Eintrag ins „Guinness World Records“-Buch sowie 2 500 Konzerte und etliche verschlissene Tourbusse sind nur einige markante Facts einer äußerst interessanten Band-Biografie. Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums und der neuen Scheibe „Rustin’ And Rollin’“ sprachen wir mit Lennerockers-Frontmann Michael „Ele“ Koch.

Gegründet 1984 im Kinderzimmer, debütierte das Teenager-Quintett kurz danach beim örtlichen Reitverein und veröffentlichte 1986 sein erstes Album „Keep Cool“. Die Wurzeln der Lennerockers liegen nach eigenen Angaben in der Neo-Rockabilly-Musik der Achtzigerjahre, allen voran bei Matchbox, Shakin’ Stevens und den Stray Cats, wobei sich aufgrund der Instrumentierung mit Banjo und Klavier und der Songauswahl auch die Wurzeln im klassischen Rockabilly und Boogie-Woogie sowie deutliche Country-Einflüsse nicht leugnen lassen. Markenzeichen der Band waren von Anfang an die Eigenkompositionen: Bereits auf der ersten LP befanden sich neben den zwei Traditionals „Ol’ Black Joe“ und der Südstaatenhymne „Dixie“ zehn eigene Songs. Mit dem vierten Album wagte die Band im Jahre 1992 den Sprung ins Lager der Berufsmusiker.

Im Laufe der Jahre haben sich die Lennerockers mit vielen internationalen Stars wie Fats Domino, Wanda Jackson, Tanya Tucker, Mark Chesnutt etc. die Bühnenbretter geteilt, aber auch selbst regelmäßig englische und auch amerikanische Künstler für Auftritte und Tourneen nach Deutschland geholt und teilweise auch selbst begleitet, wie zuletzt Sandy Ford, Graham Fenton und Linda Gail Lewis. Eine elementare Rolle im Bandleben der Lennerockers spielt seit den Anfängen die Familie Koch: Die Brüder Michael „Ele“ (Banjo, Vocals) und Stefan (Piano) spielen in der Band, während sich Mutter Inge um das Management und Vater Sigi um das Merchandising kümmert.


„Ele“ Koch im Interview

Ele, woher kommt eigentlich euer Name Lennerockers?
Das ist eine Kombination aus dem Namen des Flusses unserer Heimatstadt Hohenlimburg (Lenne) und dem hinteren Teil unserer Lieblings-Teddy-Boy-Band Crazy Cavan & The Rhythm Rockers. Lenneboys fanden wir uncool, Rockers ist zeitlos. Heutzutage wäre „Boys“ ja auch gar nicht mehr zutreffend – aber welche Band will schon „Alte Lennesäcke“ heißen?

Wie hält man das Leben als Berufsmusiker eigentlich 30 Jahre lang aus, ohne auf dem Zahnfleisch zu gehen?
Man muss das einfach lieben! Wir haben im Laufe der Jahre vier Tourbusse verschlissen. Der Rekordhalter war nach zwei völlig überforderten VW-Bussen unser erster Fiat Ducato, der zwischen 1994 und 2009 genau 735. 000 km zurückgelegt hat! Der „Neue“ hat seit Januar 2010 auch schon wieder die 200. 000-km-
Marke überschritten! Was macht man also in so einer rollenden Blechdose außer aus dem Fenster schauen, schlafen und Bier trinken? Kein Witz, wir haben dank unseres DVD-Players 13 Staffeln Dallas hintereinander durchgeschaut! „Two And A Half Men“ und „Big Bang Theory“ waren danach echt eine Erlösung.
Eigentlich haben wir drei Berufe gleichzeitig: Trucker (80 %), Möbelpacker (15 %) und erst dann Rockabilly-Stars (5 %) – aber die reißen das alles wieder raus!

Und wie ist das so bei euch untereinander – Friede, Freude, Eierkuchen?The Lennerockers
Klar kriegen wir uns auch hin und wieder an die Köppe, streiten kann schließlich jeder, aber die Kunst ist es ja, sich hinterher wieder zu vertragen. Der Erlebniswert der ganzen Sache, die manchmal erst im Nachhinein wirklich guten Geschichten und Anekdoten, machen das Rock’n’Roll-Leben eigentlich erst so richtig interessant und geben die nötige Würze, aus der man seine Motivation ziehen kann! Beispiele? Okay! Wenn man seine Fähre in Dover rechtzeitig erreichen will, ist es erst einmal doof, wenn einem auf dem Londoner Ring (M25) ein Reifen platzt. Aber wir haben ja einen Ersatzreifen. Also raus und Radwechsel. Dumm nur, wenn einem dann in Belgien mitten in der Nacht ein weiterer Reifen platzt. Das russische Smolensk ist Partnerstadt von Hagen. Wir wurden 2002 im Rahmen eines Kulturaustausches nach Moskau geflogen, besichtigten den Roten Platz und fuhren in einem Minibus 400 km lang Holperstrecken nach Smolensk, einem Ort ohne Rasthöfe – aber mit viel Trockenfisch. Nach dem Auftritt im Zentralpark vor 7000 Zuschauern wurden wir direkt abtransportiert und mussten aus den Fenstern Autogramme geben. In den folgenden Tagen sind wir mit den Stadt-oberen und den führenden Militärs der Gegend von Gelage zu Gelage gezogen. Wodka und Cowboyhüte – ich finde Kulturaustausch super. Nastrovje!


Highlights aus 30 Jahren Rock’n’Roll

Was sind deine persönlichen Highlights des Musikerlebens: Künstler, mit denen und Konzerte, auf denen ihr gespielt habt?
Nach 30 Jahren und 2 500 Konzerten fällt es nicht ganz leicht, einzelne Highlights herauszupicken, da jeder von uns auch sicher seine ganz persönlichen Favoriten auf der Liste haben dürfte. Ob auf dem Sonnendeck der MSC Opera im Hafen von Palma de Mallorca mit Graham Fenton (2004) oder vor 5 000 Zuschauern im Schlosspark Bauska bei Riga in Lettland mit der Band Asleep at the Wheel (2008). Ob unter Tage, im Steinbruch, im Flugzeug oder in einer Stierkampfarena – das hatte alles seinen ganz spezifischen Reiz. Als ich 1979 im Alter von 13 Jahren zum ersten Mal „Rockabilly Rebel“ von Matchbox im deutschen Radio gehört habe, war ich sofort und endgültig vom Rock’n’Roll-Virus infiziert. Nie im Leben hätte ich damals gedacht, dass ich nur elf Jahre später mit Graham Fenton, Bob Fish und Charlie Gracie zusammen in meiner Wohnung sitzen würde, um gemeinsam mit einer Carrera-Rennbahn zu spielen. Mein absolutes Highlight ist allerdings, dass all das möglich ist, ich also von meiner Lieblingsbeschäftigung meine Familie ernähren kann – trotzdem schön, dass wenigstens meine Frau ein geregeltes Einkommen hat – und dass der Erlebnisfaktor meines Lebens so extrem ist, dass selbst das Bier auf dem Sofa beim Fußballspiel zum Entspannungshighlight wird.

 
THe LennerockersDie Eroberung der Insel

Ihr habt ja schon jahrzehntelang enge Freunde in England (Sandy Ford, Bob Fish, Graham Fenton u.v.m.) und tourt auch regelmäßig dort – wie kam das zustande?
Die regelmäßigen Touren in England waren eine sehr langatmige Geburt, da die Briten ja in vielerlei Hinsicht sehr speziell sind. Schon 1989 hatte uns Bob Fish (Johnny and the Roccos) dem alteingesessenen britischen Konzertagenten Paul Barrett (Rock’n’Roll Enterprises, der auch Crazy Cavan, Matchbox sowie viele US-Altstars betreut) empfohlen. Zu dieser Zeit hatten wir bereits einzelne Gigs in Weymouth und Manchester, aber den Stein so richtig ins Rollen brachte unser Song „High Class Lady“, der 1995 auf der CD „Wild Wild Wild“ erstmals veröffentlicht wurde. Matchbox-Sänger Graham Fenton hat die Scheibe einem befreundeten DJ von der Isle of Wight mitgebracht und von dort aus hat sich der Song schnell über ganz England verbreitet. „High Class Lady“ wurde zeitweise sogar zur meistgespielten Nummer bei den Record Hops. Am 24. März 2002 haben wir dann auf dem „Ready Teddy Go“-Weekender in Cleethorps gespielt, seitdem kann Paul uns jedes Jahr für bis zu 20 Gigs buchen.

Weltrekord-Konzerte

Auf der „Best Of“-Scheibe von 2011 habt ihr euren Hit „High Class Lady“ nochmals remastered wiederveröffentlicht. Warum?
Der Song hat uns viele Türen geöffnet, unter anderem zur Rock’n’Roll-Szene in England sowie in die  internationale Line-Dance-Szene – der Tanz dazu heißt „My New Life“ – von Kanada über Singapur bis Australien. Außerdem wird „High Class Lady“ von etlichen Bands bei Live-Shows und CD-Produktionen gecovert. Für unseren Pianisten eine verdiente Anerkennung als kompetenter Songwriter. Da wir sowohl in der Rock’n’Roll- als auch in der Country-Szene unterwegs sind, schaffte es der Song, sich über Jahre hinweg in verschiedenen Bereichen durchzusetzen.

Im Jahre 2003 wurde sogar ein Weltrekord aufgestellt: Das höchste Konzert der Musikgeschichte fand in einer eigens für die Lennerockers gecharterten Boeing 757-300 in 11948,16 Metern Flughöhe statt. Wie kommt man denn auf solche Ideen?
Der Initiator unserer Fanreisen nach Mallorca und Bulgarien sowie der Mittelmeerkreuzfahrt und unseres Weltrekordes war die Agentur „Vision of Events“ aus Großburgwedel. Die hatten den Kopf voller verrückter Ideen und suchten nach einer Band, die bekloppt genug war, dabei mitzumachen. Wir sind mit denen auf Trikes und Bikes durchs Land gefahren, haben uns im Wellness-Hotels pflegen lassen und in der Boeing 757-300 gespielt. Dann ging es bergab zu einem Konzert 502 Meter unter Tage ins Kali- und Salzbergwerk Merkers. Auch die Fahrrad-Rikscha-Rallye in Bulgarien ist unvergessen. Wir haben die Dinger so lange durch den Matsch geprügelt und zerlegt, bis uns niemand mehr Fahrradrikschas vermieten wollte. Die Animateure des Hotels, in das wir damals eingefallen sind, veranstalten noch immer jährlich eine Rikscha-Rallye. Wir haben diese Zeit in vollen Zügen genossen, aber irgendwann haben wir beschlossen, die Kaspereien zu reduzieren, um uns wieder mehr auf unsere Musik konzentrieren zu können. Die spätere Fanreise nach Malta (2010) mit ausschließlich englischen Fans wurde von „Holiday Rock“ veranstaltet. War auch super! Es ist nicht auszuschließen, dass wir irgendwann wieder Bock auf so etwas haben. Wir werden es rechtzeitig bekanntgeben, aber jetzt ist erst einmal unser Jubiläumsjahr dran.

Wer schreibt bei euch die Texte und Songs?
Wir haben bis jetzt 110 eigene Kompositionen auf Tonträgern veröffentlicht. Die meisten Songs schreibt mein Bruder Teddy, gefolgt von Butti und mir. Am Anfang hat auch Schotti einige Nummern abgeliefert, aber das macht er ja jetzt bei unseren Kollegen von den Panhandle Alks. Die haben uns dafür den Chuck geschickt. Toller Tausch!

Das eigene Festival

Jedes Jahr findet kurz vor Weihnachten eure eigene Veranstaltung, das „Wild West Rockabilly Special“ in Pullman City im Harz statt. Warum veranstaltet ihr als Band selbst ein Rockabilly-Festival – und dann noch so weit weg von zu Hause?

Das „Wild West Rockabilly Special“ in Pullman City Harz fand jetzt schon zum achten Mal statt. Eigentlich sollte das eine einmalige Veranstaltung werden, aber da alle, die damals vor Ort waren, so viel Spaß in den Backen hatten, gab es bereits im Folgejahr die zweite Auflage. Mittlerweile ist das Festival zu unserem offiziellen Saisonabschluss geworden, wo man mit Fans, Freunden und guten Bands kurz vor Weihnachten noch mal so richtig die Sau rauslassen kann. Das ist auch einer der Gründe, warum wir den Weekender so weit weg von zu Hause veranstalten. Pullman City ist für die Nummer die optimale Location: Die tolle Atmosphäre mit Weihnachtsmarkt in der Mainstreet, der Yukon-Saloon für den nächtlichen Absacker, die Ausstattung und Größe der gemütlichen Music-Hall, die Ferienhäuser und die großen Parkplätze – alles Dinge, die für diesen Ort sprechen. Wir fühlen uns einfach wohl im Wilden Westen. Feiern bis der Medizinmann kommt, ohne dass sich irgendwelche Nachbarn gestört fühlen könnten. Wir organisieren sogar einen Fanbus von unserer Homebase Hohenlimburg für alle, die nicht selber fahren wollen oder können. Die gebuchten Bands sind unsere eigenen Favoriten, damit wir auch selber ordentlich was zu gucken und zu feiern haben. Crazy Cavan & The Rhythm Rockers, Matchbox, Linda Gail Lewis, Jets, Danny And The Wonderbras, Bobcats, Restless, Boppin’ B, Sandy Ford, Johnny Red, Ronnie Nightingale, Rip Masters etc. – alle schon dagewesen.

... und noch ein Satz zum Schluss ...
Dank des Lennerocker-Lebens wurden aus Idolen Kollegen, aus Kollegen Freunde der Familie. Das geht weit über das gegenseitige Schreiben von Weihnachtskarten hinaus. Ich freue mich jetzt schon darauf, dass wir dieses Jahr mit Sandy Ford in Österreich eine Schnapsbrennerei besichtigen werden –
und nicht nur gucken, sondern austrinken!
 

www.lennerockers.de


Text: Anreas Widder
Bilder: Archiv Lennerockers, Jochen Wilms (live)




26.03.2014
Text: Anreas Widder Bilder: Archiv Lennerockers, Jochen Wilms (live)
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musik rock-and-roll

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