TätowierMagazin 14.12.2012
Text: Diana Ringelsiep Bilder: Tamboly, www.tambolydesign.com
TätowierMagazin 01/13 bestellen
TätowierMagazin Abonnieren
auf Facebook teilen

musik rock-and-roll

Verwandte Artikel

The Bones

The Bones aus Karlskrona, Schweden, gehören schon seit Langem zu den besten Bands, wenn es um leidenschaftlichen Punk’n’Roll geht. Nachdem es lange still um die Band war, kommen sie nun mit Studioalbum Nummer fünf um die Ecke, um wieder Vollgas zu geben. Gitarrist und Sänger Beef Bonanza hat uns ein bisschen hinter die Hitmaschine blicken lassen.

Tattoo-Fans
berichten...

...was hinter ihrer Tätowierung steckt In unserer Rubrik »Tattoo-Stories« wollen wir auch zeigen, was hinter diesen Tattoos steckt. Wir lassen einige Tattoo-Fans zu Wort kommen, die uns etwas über die persönliche Bedeutung ihrer Tätowierungen erzählen

Fair Warning:
Brother´s Keeper

Freunde melodischen Hardrocks bekommen mit der neuen Fair Warning-CD wieder ordentliches Futter für die Ohren.

Axel Rudi Pell: The
Crest

Auf dem 13. Album von Axel Rudi Pell ist keine einzige Doublebass-Nummer zu hören. Darauf ist der Gitarrist stolz. Die Band um den Saitenhexer legt wert darauf melodische Songs zu spielen, die im Schnittbereich von Hardrock und Melodic Metal liegen. Da passt zu viel Geballer nicht dazu. Dafür liefert der amerikanische Sänger Johnny Gioeli, der nun schon seit zwölf Jahren mit ARP zusammen arbeitet. Auch der Rest der Mannschaft gehört seit dieser Zeit zum Team und sorgt somit für stabile Verhältnisse.

Ratgeber: Cover-up
(TS 02_10)

Ein Tattoo ist für die Ewigkeit – zumindest in der Theorie. Wenn man sich aber in der Wahl des Tätowierers geirrt hat und das neue Tattoo keine Zierde ist sondern aussieht, als hätte man es mal eben in der Mittagspause im Knast eingeritzt bekommen, dann ist eben »für immer« eine viel zu lange Zeit …

Iron Maiden:
Somewhere Back In
Time

Mit einem besonderen Best of-Album haben Iron Maiden das passende Produkt zur laufenden Tour heraus gebracht.

Dick Brave

Vor sieben Jahren ist er nach zweijähriger Blitzkarriere von der Bildfläche verschwunden, um nach einem Zwischenauftritt bei der Hochzeit der US-Pop-Sängerin Pink 2006 Anfang dieses Jahres überraschend wieder aufzutauchen und eine Clubtour anzukündigen, die innerhalb kürzester Zeit ausverkauft war. Kurz vor Teil zwei dieser Konzerttournee traf DYNAMITE den Sänger, um ihm ein paar Fragen zu den kommenden Gigs und dem aktuellen Album zu stellen.

Heathen: Evolution
Of Chaos

Heathen gelten leider noch immer als die unterbewertetste Bay Area-Band im Thrash Metal. Gegründet wurde die Truppe bereits 1984. Das aktuelle Album ist aber erst ihr drittes reguläres.

Bring me the Horizon

Fünf junge Kerle aus Sheffield in England erobern die Musikwelt im Sturm. Die Briten sind gerade mal Anfang Zwanzig, können aber schon drei Alben vorweisen, die weltweit Top Seller sind. Ausverkaufte Tourneen rund um den Erdball …

Slaves To Gravity:
Scatter The Crown

Die britische Band formierte sich im Sommer 2006. Im März 2008 erschien ihr erstes Album auf dem eigenen Label Gravitas Records in Great Britain. Nun ist es auch hier erhältlich.

JOHNNY DEATHSHADOW:
Blood & Bones

"Keine Angst, die wollen nur spielen! ... in Eurem Blut!" So verkündet zumindest der Pressetext der Hamburger Death-Rock-Newcomer. Na gut, wir nehmen die Herausforderung mal an und schauen uns das Werk der vier knochigen Jungs mal an.

Havanna Heat Club:
Specially Made For
Your Satisfaction

Im Monat November erscheinen einige essenzielle Alben für die Liebhaber von geilem Punk´n´Roll. Eines davon bringen die Berliner Havanna Heat Club an den Start.

Tricky

Von der Umklammerung eines Genres hat sich der »Godfather of Trip Hop« längst befreit. Trotz aller Unverkennbarkeit bleibt eine Unberechenbarkeit, geboren aus Spontaneität, Experimentierfreude und einem Schuss Genie.

Motive März-April
2010

In jeder Ausgabe die angesagtesten Motive in den unterschiedlichsten Stilrichtungen: von Oldschool bis Realistik, von Biomechanik bis Tribal! In TattooStyle 2/2010 stellen wir euch Motive aus dem Bereich Japanische Blüten, Film, Tattoos auf Tattoos, Horror und Schmetterlinge vor; in einer Extra-Rubrik »Small Stuff« finden all jene Anregung, die nicht gleich ein ganzes Backpiece wollen.

Lights

Es macht Sinn, dass die kanadische Musikerin Lights, deren etwas sperriger bürgerlicher Name Valerie Anne Poxleitner lautet, Björk als einen ihrer wichtigsten Einflüsse nennt. Ebenso wie die selbstbewusste Isländerin verfolgt auch Lights konsequent ihren eigenen Weg

Judas Priest:
Nostradamus

Drei Jahre haben sich Judas Priest Zeit gelassen für ihr Konzeptalbum über den Propheten Nostradamus. Nun ist es endlich als Doppel-CD erschienen.

Die Mannequin

Die Band aus Toronto um Frontfrau Care Failure spielt rotzigen Rock, irgendwo zwischen Punk und Grunge und ist jung und hungrig. Verdammt hungrig! Speziell die 20jährige Gitarristin und Sängerin lässt jeden Bühnenboden brennen.

Journey: Revelation

Neuer, Sänger, neues Album. Im 35. Jahr ihres Bestehens will es die Legende Journey noch mal wissen.
Newsletter bestellen
weiter
Welche Themen interessiern dich?
Bike Auto Tattoo Musik

The Bones und ihre Tattoos


Endlich: Fünf Jahre nach der letzten Platte sind die Rock ’n’ Roller aus Schweden mit einem neuen Album zurück. Wir haben mit den vier Musikern aus Karlskrona über ihre Tätowierungen gesprochen. The Bones nutzten die Gelegenheit, um mit einigen Rockstar-Klischees aufzuräumen.

The Bones

Back in Black: Spooky, Beef, Boner und Andi von The Bones melden sich mit einem neuen Album zurück!


Hallo zusammen! Ihr habt vor kurzem euer neues Album »Monkeys With Guns« auf People Like You Records herausgebracht. Wie sieht das Feedback aus, das ihr bisher bekommen habt?
Beef: Fucking great! Wirklich, wir haben großartiges Feedback von allen Seiten bekommen. Es sieht ganz danach aus, dass die Leute auf ein neues The-Bones-Album gewartet haben. Wir haben durchweg coole Reviews erhalten und das Publikum war von den allerersten Shows an in der Lage, die neuen Songs mitzusingen.

Beef von The Bones
Die Motörhead-Leidenschaft ist Beef auf den Leib geschrieben.


Was glaubt ihr, welchen der neuen Songs ihr noch in zehn Jahren live spielen werdet?
Beef: Oh, das ist wirklich schwer zu sagen … Ich glaube, dass einige von ihnen das Zeug dazu haben, noch in zehn Jahren gut anzukommen. »Shooting Blanks« zum Beispiel oder »Wendy«. Vielleicht sogar noch einige mehr.

Der Titel eures ersten Albums war »Screwed, Blued & Tattooed«, was so viel wie »Verkorkst, Besoffen & Tätowiert« bedeutet. Sind diese Eigenschaften noch immer charakteristisch für eure Band?
Beef: Noch immer verkorkst. Noch immer blau. Noch immer tätowiert. Das ist einfach unsere Art und Weise zu leben und kein Kostüm, das wir nach Lust und Laune ablegen.

Wie wichtig sind Tattoos für ein Rockstar-Image?
Beef: Wir geben einen Scheiß auf Image. Wir wurden quasi so geboren, waren bereits tätowiert, bevor es die Band überhaupt gab. Wenn es also Leute gibt, die glauben, dass wir nur tätowiert sind, weil wir Rock ’n’ Roll machen, dann scheißen wir auf die.
 

Boner von The BonesBoner von The Bones
Wer hätt’s gedacht: Boner ist Hardcore-UNO-Fan! 


Boner, du trägst ein Herz mit einem Dolch auf deinem linken Unterarm, auf dem Banner darüber steht »Whatever«. Machst du dich damit über die Leute lustig, die immer zwanghaft auf der Suche nach einer Bedeutung ihrer Tätowierungen sind?
Boner: Nein, das sollte meiner Meinung nach wirklich jeder machen können wie er will.

Spooky, du hast mir einmal erzählt, dass du bei deinem ersten Tattoo erst 14 Jahre alt warst. Wie kam es dazu?
Spooky: Oh ja, das war Mitte der 80er und ich wollte unbedingt ein Tattoo auf meinem Oberarm haben. Misfits war damals noch eine großartige Band, also entschied ich mich für das Bandlogo, den »Crimson Ghost«, und fälschte die Unterschrift meiner Mutter. Damit ging ich dann zu einem Tätowierer namens K. Fong in Malmö und das hat geklappt. So bekam ich mein erstes Tattoo.

Wie haben eure Eltern damals reagiert, als ihr die ersten Male mit Farbe unter der Haut nach Hause kamt?
Beef: Naja, ich würde sagen, sie haben sich ziemlich schnell daran gewöhnt. Sie hatten ja keine andere Wahl.

Ihr habt alle die Abkürzung »B.B.F.L.« tätowiert, die für »Bones Brothers For Life« steht. Wie lange habt ihr die schon und was bedeutet euch dieses Freundschafts-Tattoo?
Beef: Richtig, das ist unser Brüder-Tattoo. Nur Bandmitglieder und einige wenige enge Freunde tragen es, und das bereits seit Jahren. Die letzte Person, die eins bekommen hat, war meines Wissens einer unserer Stalker aus Stuttgart. Es war sein erstes Tattoo überhaupt und jetzt muss er sein Leben lang damit herumlaufen. Haha!

Außerdem habt ihr ein »Viva 13«-Tattoo, sogar euer Tourmanager hat eins. Weshalb habt ihr euch für diesen Songtitel entschieden, um die Bones-Familie zu markieren?
Beef: Wahrscheinlich, weil wir immer am Ende doch irgendeine Art von Glück haben, auch wenn es oft Unglück ist …

Andi, Bassist von The BonesAndi, Bassist von The Bones
Paradox: Andi ist Bassist und trägt ein Harfen-Tattoo auf seinem rechten Oberarm. »TCB« auf seinem linken Oberarm ist keine Krankheit, sondern das Kürzel für »Taking care of Business«.


Andi, du bist der Bassist der Band, aber unter deinem Bones-Tattoo prangt eine große
Harfe. Wie kam es zu diesem Motiv?
Andi: Ich bin in Irland gewesen und habe da eines Abends diese riesige Guiness-Harfe gesehen, die in einer Bar an der Wand hing. Das war wie eine Offenbarung, also habe ich sie fotografiert und später meinem Stamm-Tätowierer Max von »Tattoos To The Mäx« in Bad Ischl in Österreich gezeigt – Bäm! Da ist sie.

Boner,  du trägst eine UNO-Karte auf dem Bein. Hast du ein Spiel verloren oder was steckt dahinter?
Boner: Nein, aber ich bin in der Tat der Präsident der UNO-Society in Karlskrona. UNO rockt!

Beef, auf deinen Fingerknöcheln hast du »LOVE« und »PAIN« stehen. Warum?
Beef: Warum eigentlich nicht? Liebe und Schmerz sind ein Teil meines Lebens. Ob präsent oder nicht, warum sollte es mich kümmern, was irgendwelche Leute darüber denken? Wenn ich mich tätowieren lasse, dann mache ich das nur für mich allein und sonst niemanden.

Und was ist mit dem »Rebel«-Schriftzug auf deinem Hals – ein Kontrast zu den Knöcheln?
Beef: Nein, ich wurde als Rebell geboren und werde als Rebell sterben. Da steckt weder tiefgehende Poesie noch sonst eine besondere Bedeutung dahinter, es ist bloß ein Statement.

Spooky von The BonesSpooky von The Bones
Auf seinen Armen geht Spooky so langsam der Platz für neue Tattoos aus. Dafür sind die Unterschenkel noch jungfräulich.


Ihr habt auch einige Band-Tattoos. Spooky, du hast neben dem Misfits-Tattoo, für das du damals die Unterschrift deiner Mutter fälschen musstest, außerdem ein beachtliches »Ace Of Spades«-Tattoo am Hals. Was macht Motörhead so wichtig für dich, dass du dich für diese Stelle entschieden hast?
Spooky: Motörhead ist einfach eine grandiose Band. Es gibt keinen Grund, das zu verstecken.

Als wir uns das letzte Mal über Tattoos unterhalten haben, habt ihr mir von einem Fan aus Österreich erzählt, der eure Porträts auf den Oberschenkel tätowiert hat. Ihr habt das zwar als riesiges Kompliment gesehen, fandet es aber auch ein bisschen gruselig, eure Gesichter so nah an seinem Penis zu wissen … Hat es in den vergangenen zwei Jahren noch weitere erwähnenswerte Fan-Tattoos gegeben?
Beef: Wir bekommen unglaublich viele Fotos von The-Bones-Tattoos zugeschickt – die ganze Zeit. Das ist ein großes Kompliment für uns und natürlich wäre theoretisch jedes Einzelne von ihnen es wert, hier genannt zu werden.
 


KONTAKT

www.bonesrocknroll.com




Text: Diana Ringelsiep
Bilder: Tamboly, www.tambolydesign.com


TätowierMagazin 01/13 bestellen
TätowierMagazin Abonnieren
auf Facebook teilen

Stand:12 August 2020 11:30:23 Warning: fopen(cache/4ca051ff7ee74704601e5bd6964e881d.html): failed to open stream: No such file or directory in /var/www/vhosts/rockandroad.de/httpdocs/index.php on line 163 Warning: fputs() expects parameter 1 to be resource, boolean given in /var/www/vhosts/rockandroad.de/httpdocs/index.php on line 164 Warning: fclose() expects parameter 1 to be resource, boolean given in /var/www/vhosts/rockandroad.de/httpdocs/index.php on line 165