Rockabilly Rasputin - Johnny Legend


Johnny Legend
Johnny Legend veröffentlicht mit „I Itch!“ nach 16 Jahren Abstinenz ein neues Album – und die neuen Studioaufnahmen lösen mehr als nur ein zuckendes Jucken im Fuß aus. Johnny wusste schon immer, wie man was loskitzelt und lässt als Wegbereiter des Neo-Rockabilly, Filmproduzent und Wrestling-Manager seit knapp 40 Jahren die Puppen tanzen.

Januar 1974: Rockabilly ist seit 1957 aus den Charts verschwunden, R’n’R im Mainstream angekommen und der elektronische Bass hat sich über den Beat bis zur Discomusik durchgedrückt. In den USA erhitzt der unvollständige Truppenabzug aus Vietnam die Gemüter und Hippies und ihre Musik prägen nach wie vor das Straßenbild Kaliforniens. Während sich in Washington eine politische Ära ihrem Ende zuneigt – Präsident Nixon tritt nach der Watergate-Affäre noch im August zurück –, endet im Westen der USA eine Ära ganz anderer Art: Nach über 15 Jahren des Boykotts ist erstmals wieder eine TV-Kooperation zwischen „American Bandstand“-Moderator Dick Clark und Jerry Lee Lewis geplant. 1958 hatte Clark geschworen, dem Killer niemals wieder einen Fernsehauftritt zu gewähren, nachdem dieser seine junge Cousine geheiratet hatte. Doch durch seine vielen erfolgreichen Country-Hits ist Jerry Lee Lewis wieder ein gefragter Mann. Für Anfang 1974 mietet sich daher der Sender ABC für zwei Tage in den „Hullaballoo“-Club im Westen Hollywoods ein, um den Killer „in concert“ aufzunehmen. Dick Clark soll moderieren. Das Ereignis lockt Fans und Szenegrößen an, unter ihnen auch Johnny Legend.


Jerry Lee Lewis gibt den Anstoß

Legend ist zu diesem Zeitpunkt 25 Jahre alt, hat bereits diverse B-Movies produziert und als Schauspieler einige Nebenrollen gespielt. Doch er ist außerdem auch Musiker auf Erfolgskurs. Aufgewachsen in Hollywood, ist Johnny Stammgast im „Moulin Rouge“, das später in „Hullaballoo“ umbenannt wird. Er sieht dort Größen wie Petula Clark und steigt später als „Battle of the Bands“-Gewinner mit seiner Band The Seeds of Time ab 1966 regelmäßig selbst auf diese Bühne. An diesem 8. Januar 1974 wartet er mit anderen Fans auf ein Treffen der beiden Kontrahenten Lewis und Clark. Doch es läuft anders als erwartet. Dick Clark hat sich mit einer Ausrede kurzfristig beim Sender abgemeldet und so zieht der Killer die TV-Aufzeichnung leicht gereizt allein durch. Wohlwissend, dass das Konzert aufgezeichnet wird, vermeidet Jerry Lee zwar das F-Wort, lässt aber gelegentlich seinem Missmut über das Wegbleiben von Clark freien Lauf. Ein paar kleine Kommentare auf Kosten des Abwesenden und ein fester Griff in den Schritt, bevor er „I’m The Meat Man“ singt. Nichts davon schafft den Weg in die Fernsehausstrahlung. Aber Johnny Legend erinnert sich noch heute an die Spannung, die in der Luft hing: „Nach dem Konzert standen wir noch auf dem Parkplatz rum und quatschten. Ich unterhielt mich gerade mit Ronny Weiser, als Dick Clark über den Parkplatz schlich. Ronny rief ‚Hey Dick, wie fand’ste Jerry Lee?‘ und Dick grinste nur gequält. Er sei gerade erst angekommen und hätte Jerry Lee noch nicht gesehen, sagte er. Na, das war vielleicht ein Idiot!“

Ronny Weiser hatte 1972 das Label Rollin’ Rock gegründet und eine erste Platte veröffentlicht. Er und Johnny werten die Eindrücke des Abends in den nächsten Stunden gründlich aus. Zuerst in Norm’s Restaurant in der Nähe vom Hullaballoo, dann bei Ron zu Hause. Über Jerry Lee, Studioaufnahmen, Musik und Bands gibt es so viel zu bequatschen, dass Legend kurzerhand für einige Tage direkt zu Weiser zieht. Irgendwann in den nächsten Tagen kommt auch Ray Campi vorbei und man schaut sich am 18. Januar die Ausstrahlung des Konzerts an. Im Vergleich zur Live-Performance ist die Fernsehshow nur ein müder Abklatsch. Nichts mehr mit Punk, alles weichgespült! Es ist Zeit, mit dem Zeitgeist zu brechen! Die Idee, eine neue Band zu gründen, ist schnell gefasst, schließlich kannten sich Ronny und Johnny bereits von einem Gene-Vincent-Projekt: „Seit Ende der Sechzigerjahre arbeitete Gene Vincent an seinem Comeback in Los Angeles mit einer Band, die eher nach ,Cream‘ als nach den alten Aufnahmen der Fifties klang. Das gefiel weder Ronny noch mir. Deshalb machte Ronny im Spätsommer 1971 erst mal Tonaufnahmen von Genes Stimme und ich kümmerte mich darum, meinen Musikern die alten Hits von Vincent beizubringen. Doch leider, leider ist Gene im Oktober 1971 an einer Magenblutung gestorben“, erinnert sich Johnny Legend im Interview.


Comeback mit Kontrasbass

Um dem Sound der alten Zeiten zu huldigen, soll der Kontrabass anstelle des allgegenwärtigen E-Bass ins Line-up. Als Johnny vorschlägt, diesen nicht nur bei den Studioaufnahmen, sondern auch live auf der Bühne zu verwenden, sind die anderen skeptisch. Denn so ein E-Bass ist schneller im Auto verstaut und verursacht keine Feedback-Tonprobleme auf der Bühne. Als Johnny später auch mit Dorsey Burnette über dieses Thema spricht, bekommt er zu hören: „Man Johnny, wo lebst du denn? Wir leben in modernen Zeiten und nicht in der Vergangenheit! Du kannst den Kontrabass heute nicht mehr auf die Bühne bringen. Nee, ich möchte keinen Schritt zurückgehen. Weder für so eine Liveband noch für Plattenaufnahmen. Das ist doch Quatsch, Junge!“ Aber Legend ist ein Dickkopf und kann sehr überzeugend sein. 20 Jahre nach Elvis’ Debüt bei Sun Records und der Geburt des authentischen Rockabilly-Sounds finden sich 1974 Sänger diverser Bands mit einem Schlagzeuger zusammen, um die Rollin’ Rock Rebels zu gründen: Johnny Legend (Vocals, Gitarre, Harp), Ray Campi (Vocals, Bass, Gitarre), Billy Zoom (Vocals, Gitarre), Colin Winsky (Vocals, Gitarre), Tony Conn (Vocals, Gitarre) und Jim Roup (Drums).
 
1981 landete Johnny Legend erstmalig in Finnland in den Charts.

Filmproduzent und Schauspieler

In den ersten Jahren erscheinen ihre Songs natürlich auf Ronnys Label. Obwohl die Liveshows ziemlich frantic sind, lässt der Erfolg vorerst noch auf sich warten. Johnny will sich nicht auf die Musik beschränken und ist weiterhin immer auch als Filmproduzent und Schauspieler aktiv. „(Young, Hot ’n Nasty) Teenage Cruisers“ von 1977 macht in allen Subkulturen der Metropolen Furore. Denn neben seinem Band-Kumpel Tony Conn spielt B-Movie-Porno-Königin Selena eine Rolle. Die verschiedenen Medien-Ebenen und Subkultuen wachsen auch in Europa immer mehr zusammen. Für Johnny Legend ist das ein Segen. Als er mit den Rollin’ Rock Rebels 1981 erstmals in England tourt, ist er in der Szene längst ein Begriff. Dort trifft er Musiker wie Tim Polecat und Levi Dexter, die in den nachfolgenden Jahren neben den Stray Cats und Shakin’ Stevens das Revival der Szene richtig in Fahrt bringen. Bereits 1981 bringt K-Tel International Legends Alben „Rockabilly Rumble“ und „Soakin’ The Bone“ in Finnland in die Top 10. Im gleichen Jahr sorgt K-Tel dafür, dass diese Platten über Sub-Labels auch in Schweden, England, Holland und Frankreich erscheinen. Die Achtziger bringen für Johnny Legend viel Neues und viel Erfolg. Er erobert Europa mit Softpornos, Horrorfilmen und Rockabilly-Musik. Endlich kann er hier höchstpersönlich seine originalen Filmrollen mit Betty Page vorführen und danach seinen Song „3-D Daddy“ live zum Besten geben. Von 1988 bis 2002 tourt er mit der Band The Sundowners Berlin von den Berlin Independence Days bis nach Amsterdam.
 


Showelemente aus Hollywood

In den ersten Jahren baut Johnny auf der Bühne immer auch Showelemente aus Hollywood und von Wrestling-Star Freddie Blassie ein, den er managt. Eines dieser Elemente ist ein Trickmikrofon, aus dem eine Flüssigkeit austritt, wenn man es irgendwo dagegen schlägt. Johnny verwendet natürlich Filmblut. Nur blöd, dass das Mikro schnell verstopft ist und kein Filmblut mehr spritzen will. Das hält den zottelbärtigen Wilden nicht davon ab, das Ding so lange gegen seine Stirn zu kloppen, bis echtes Blut spritzt. Mitte der Neunziger wird es ruhiger um Johnny Legend in Europa. In den USA ist er weiter im B-Movie-Geschäft aktiv und erhält 1999 sogar eine Rolle in der Verfilmung der Andy-Kaufman-Biografie „Man on the Moon“ mit Jim Carrey. Die Verbindung zu Kaufman ist viel intensiver, als es Legends Mini-Rolle als „white haired guru“ erahnen lässt: Seine Schwester war die Lebensgefährtin von Kaufman. Anfang der Achtziger hängt er deshalb ein paar Mal mit Kaufman und seinen Freunden (Danny deVito, Robin Williams und anderen) ab, bevor dieser 1984 an Krebs stirbt. Ja, Johnny Legends Netzwerk ist ein schier endloses Namedropping aus allen Bereichen des Entertainments. Für viele kaum nachvollziehbar, doch für Johnny sind Musik, Film und Wrestling alles eins. Sein ganzes Schaffen ist so vielseitig wie er bunt gekleidet. Seine Musik hingegen it frantic, flashy und rough – doch eigentlich „nur“ Rockabilly! Sein neuestes Album knüpft dabei eher an den fetten Sound seiner Singles wie „Night Of The Sadist“ von 1991 oder „Pipeline“ aus dem Jahre 1994 an, als an seinen letzten, braven Longplayer „Bitchin‘“ von 1998.

„Vor einigen Jahren schrieb mich ein Finne über das Internet an, ob ich Interesse hätte, wieder bei ihnen im Land zu spielen. Mika Railo meinte, er könne eine passende Band zusammenstellen, Shows ranholen, die Logistik usw. regeln. Das klang alles so fantastisch, dass ich gar nicht hätte ablehnen können. Klar hatte ich Bock, denn immerhin war ich seit 1981 nicht in Finnland gewesen und hatte dort die größten Chart-Erfolge. Mit Mikas Fightin’ Fin-A-Billies war ich einige Tage im Tonstudio und wir konnten 2013 die ersten Meilensteine fürs Comeback in Europa ausrollen“, kommentiert der 65-Jährige seinen jüngsten Streich. Unter den neu eingespielten zwölf Songs für Bluelight Records befinden sich unter anderem frische Remakes von seinem „Mexican Love“ und „3-D Daddy“. Sicher trägt auch seine neue europäische Band aus Finnland dazu bei, an die Stilistik der Skandinavier anzuschließen, anstatt wie mit den Sundowners eher dem Retrosound der Fifties und Sixties nachzuhängen. Dass in den frühen Achtzigerjahren die Stray Cats und Shakin’ Stevens vor allem in England eine enorme Welle auslösten, ist heute etablierte Musikgeschichte. Dass aber auch ein paar Kalifornier einen deutlichen Anteil am Ursprung dieser Geschichte haben, ist im öffentlichen Bewusstsein noch nicht angekommen.


www.facebook.com/Johnny.Legend1


Story: Johannes-Sebastian Strauss
Fotos: Marc Berry

Der Bart ist noch genau so lang wie 1994Diskografie (Alben):
Are You Hep To Me?
Honeymoon Records 1979, LP

Rockabilly Rumble
Rollin’ Rock Records 1980, LP

Soakin’ The Bone
Rollin’ Rock Records 1980, LP

Johnny Legend Greatest Hits, Vol. None
Rollin’ Rock Records 1992, LP

Bitchin’
Dionysus 1998, CD/LP

Aktuelles Album:
I Itch
Bluelight Records 2014, CD/LP


 


 



Text: Johannes-Sebastian Strauss
Bilder: Marc Berry




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16.12.2014
Text: Johannes-Sebastian Strauss Bilder: Marc Berry
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