Mars Attacks ? Outer Space Rockabilly


 Auch nach dem 15-jährigen Jubiläum im Februar hat die Band immer noch Träume; in Japan zu spielen, zum BeispielMars Attacks haben einen beeindruckenden Werdegang inklusive weltweiter Auftritte und gemeinsamer Live-Shows mit alten amerikanischen Haudegen wie Sonny Burgess und Billy Lee Riley hingelegt. Gerade erschien mit „Blood And Thunder“ der sechste Longplayer der Herren – wir sprachen mit Leadgitarrist Martin über ein beeindruckendes Stück Rockabilly.

DYNAMITE: Ihr habt im Februar euer 15-jähriges Bandjubiläum ganz im Stillen begangen. Das eine oder andere Bier werdet ihr aber hoffentlich doch in die Hand genommen haben, oder?
Martin: Wir sind für jeden Grund dankbar, auf etwas anzustoßen.

DYNAMITE: Ihr seid fast noch in Originalbesetzung, nur Drummer David hat 2005 Mops ersetzt. Wie hat sich die Band damals gefunden und wie hält man es so lange zusammen aus?
Martin: Mops und ich spielten damals, 1998, gemeinsam in einer Rock’n’Roll-Band und wollten auf dem damaligen Höhepunkt der Hepcat-Bewegung eine „authentische“ Rockabilly-Band auf die Beine stellen. Roland hatten wir mal bei seiner damaligen Band singen gehört und waren beeindruckt. Oliver hatte damals von Rhythmusgitarre auf Kontrabass umgesattelt und war in kürzester Zeit ein super Bassist geworden. Dann hatten wir gemeinsam die erste Session im Februar 1998 und blieben am Ball. Als dann Mops 2005 eine Familie gründete, kam David ins Spiel. Wie man’s so lange zusammen aushält? Ich glaube, ein wichtiger Punkt bei uns war und ist, dass wir ständig neue Ziele haben, bewusst oder auch unbewusst. Und ich glaube, wir haben nie den Fehler gemacht, dasselbe Album zweimal aufzunehmen und nur mal die Songnamen ein bisschen auszutauschen. Auch wenn wir uns – zum Glück – nie um 180 Grad gedreht haben, haben wir uns doch ständig ein bisschen verändert und entwickelt.

Wenig Schlaf, viel Bier

DYNAMITE: Ist ausgiebiges Touren eher förderlich für den Zusammenhalt einer Band oder eher hinderlich?
Martin: Das kann man sicher nicht so allgemein sagen. Wenn die nötigen Freiräume vorhanden sind, ist es wohl eher förderlich. Aber es kann auch ziemlich anstrengend sein, wenn man ein paar Tage hintereinander wenig Schlaf hat, auf engstem Raum hockt, viel Bier und dann vielleicht noch gerade ein paar Clubs hat, die nicht gut besucht sind. Aber das ist zum Glück eher die Ausnahme. Man lernt dazu bei Konzert- und Tourplanung …

Am 16. März feierten die Jungs im Lindauer Club Vaudeville Release-PartyDYNAMITE: Kann man dabei noch Familie haben und Freundschaften pflegen oder bleiben einem am Ende doch nur Drogen und scharenweise Groupies?
Martin: Das klingt ja ziemlich nach Schwarz-Weiß-Malerei. (lacht) Familie und Freunde sind sehr gut möglich, wir sind ja nicht pausenlos unterwegs. Unsere Drogen sind Bier und Gin Tonic – wenn ich jetzt gesagt hätte, unsere Droge ist die Musik, wär’s ja kitschig. (lacht) Über die  scharenweisen Groupies unterhalten wir uns später …

Wenn der Booker zweimal klingelt ...

DYNAMITE: Vor Australien hattet ihr eine ganze Reihe USA-Touren. Kommen die Anfragen von dort oder stellt ihr euch eure eigene Tour zusammen?
Martin: Meist ist es so, dass ein Festival bei uns anfragt. Leider ist es auch meist so, dass ein solcher Gig alleine die Kosten nicht trägt. Das gilt natürlich besonders für solche weiten Reisen. Wir versuchen dann, über unsere Connections eine Tour daraus zu machen, die sich trägt. Unsere ersten beiden Touren gingen aus vom „Rockin’ 50s“-Festival in Green Bay. Da herum haben wir uns unsere Touren gebaut. Wenn es gut war, kommen die Booker wieder und buchen einen für neue Gigs. Speziell in den USA haben wir in zwischen eine ganze Reihe guter Kontakte. Außerdem haben wir inzwischen dazugelernt. Wir würden nicht mehr unbedingt montags abends irgendwo auftreten. Da machen wir dann lieber ein bisschen Sightseeing und verbinden Touren mit Urlaub. Australien war schon lange ein Wunsch von uns. Als dann die Anfrage zum „Garter Belts & Gasoline“-Festival kam, haben wir uns schnell unsere Tour zusammengebaut. Wir haben jetzt wieder die Anfrage für dieses Jahr, aber wir möchten nicht mehr zwei Jahre hintereinander auf dem gleichen Festival spielen. Wir wollen ja die Leute nicht langweilen. Australien ist außerdem extrem aufwendig aufgrund der Entfernung und der Zeitverschiebung. Deshalb heben wir uns das für 2014 auf.

DYNAMITE: Und was kommt tatsächlich kurzfristig als nächstes?
Martin: Dieses Jahr werden wir erst einmal das neue Album promoten. Wenn du so weit weg spielst, brauchst du kein nagelneues Album. Wenn den Leuten die Musik gefällt, kaufen sie auch ältere Sachen. In Europa, vor der eigenen Haustür quasi, wollen wir jetzt unser neues Album „Blood And Thunder“ richtig bekannt machen.

Neues Album „Blood And Thunder“

„Unsere Drogen sind Bier und Gin Tonic – wenn ich jetzt gesagt hätte, unsere Droge ist die Musik, wär’s ja kitschig“DYNAMITE: „Blood And Thunder“, euer sechstes Werk, ist gerade erschienen. In der Vor-Phase zu diesem Interview hast du angekündigt, die Scheibe werde „innovativer als üblich“. Was meinst du damit, worauf darf sich der geneigte Hörer freuen?
Martin: Wir haben mehr Einflüsse zugelassen. Auf unser Songwriting, auf die Instrumen-tierung und auch auf die Aufnahmearbeit. Konkret gibt es z. B. einige Songs,
die einen Blues/Rhythm’n’Blues-Einschlag haben. Nicht zuletzt durch Davids Mundharmonika auf drei Songs und meiner Slidegitarre/Bottleneck auf zwei Songs. Dann gibt’s einen tollen Jiver, der unbedingt ein Saxofon brauchte. Natürlich kam auch die altbewährte Trompete wieder zum Einsatz. Ein paar Songs entsprechen einfach nicht dem „normalen“ Schema, sind innovativer arrangiert. Einfach frischer Wind, aber immer noch mit Liebe zum Detail und der nötigen Wärme und dem Live-Feeling aufgenommen, die unsere Musik braucht. Vier der Songs wurden etwas aufpoliert, darunter Rolands Ballade, „I Gave You My Life“, zu der wir auch ein Video gemacht haben mit Gastmusiker und einem tollen Produzenten. Wobei ich auch gleich sagen muss, dass die Ballade nicht der typische Song fürs Album ist – also keine Angst, kein Schmusealbum. Ich meine damit, insgesamt ist das Album sehr, sehr fetzig und abwechslungsreich geworden. Mit einem verdammt guten Sound, das muss ich auch noch sagen! Zu guter Letzt sind noch genug  Songs im „klassischen“ Mars-Attacks-Rockabilly-Stil drauf, um auch den Puristen noch Freude zu bereiten. (lacht) Roland, Oliver und ich haben die Songs geschrieben, ein einziges Cover ist unter den 15 Songs zu finden.
 

DYNAMITE: Muss man den Rockabilly neu erfinden, um ihn lebendig zu halten?
Martin: Irgendwie schon. Es ist schon eine Kunst, ihn neu zu erfinden und doch zu bewahren. Unterm Strich ist einfach vieles Geschmackssache. Bei uns heißt das Ganze dann „Outer Space Rockabilly“.

DYNAMITE: Wie nahe muss man andererseits an den Wurzeln bleiben, um die Authentizität zu bewahren?
Martin: Man muss wohl seine musikalischen Wurzeln kennen und spielen, was man wirklich spielen mag und kann, um für sich authentisch zu sein. Ob das dann authentisch im Sinne von „nahe am Original“ ist, ist wieder eine andere Frage. Aber um jeden Preis „nahe am Original“ zu bleiben, ist mitunter nicht sehr authentisch.

Wandelnde Leichen und moderner Rockabilly

DYNAMITE: Im letzten Jahr hielt die Welt den Atem an, als „Zombies From Outer Space“ auf die Leinwände der Republik kam. Ihr habt zu dem Streifen einen Song beigesteuert. Wie dicht wart ihr an der Produktion?
Martin: Ehrlich gesagt nicht sehr dicht dran. Wir haben uns mal bei einem Konzert von uns getroffen, und wir haben ihnen gerne einen unserer „Spacesongs“ zur Verfügung gestellt.

DYNAMITE: Der Film hat einen Bodycount von 12 zzgl. 12 Alien-Zombies. Genug für einen anspruchsvollen Zombie-Streifen?
Martin: Wir waren zwar zur Premiere geladen, haben’s aber leider nicht geschafft, da wir gerade in Vorbereitung auf die „Blood And Thunder“-Sessions waren. Soll heißen, ich hab den Streifen nie ganz gesehen, hoffe aber, das bald nachholen zu können. Wir haben uns sehr gefreut, einen Teil dazu beitragen zu können. Schließlich passt das Konzept perfekt zu unserem Thema.

DYNAMITE: Gibt es eine Verbindung zwischen wandelnden Toten und dem heutigen Rockabilly? Wie beurteilt ihr die Entwicklung unserer Musik?
Martin: Das ist aber böse… (lacht). Meinst du damit ein paar ältere Herren, die eventuell nicht mehr unbedingt auf die Bühne sollten oder dass unsere Musik schon um die 60 ist?

DYNAMITE: Letzteres natürlich!
Martin: Ich persönlich finde die Qualität der Bands hat sich sehr gesteigert in den letzten zehn oder fünfzehn Jahren. Es gibt jetzt sehr viele sehr gute Bands, darunter auch einige, die immer wieder interessante neue Alben veröffentlichen. Die Szenen sind näher zusammengerückt, dadurch gibt’s auch gegenseitige Einflüsse. Es gibt sehr viele Möglichkeiten, die Musik live zu sehen. Also hoch von der Couch – support your local club! Dass die Anzahl der Festivals geradezu explodiert ist und damit leider einige Clubs gelitten haben, ist ein anderer Aspekt ...

DYNAMITE: Wie werdet ihr euren Rockabilly in Zukunft weiterentwickeln? Wohin führt der Weg?
Martin: Da gibt’s keinen Masterplan. Das entwickelt sich live, wenn neue Songs „getestet“ werden.

Die Szene im Wandel

DYNAMITE: Abgesehen von der Musik, was glaubst du, wie sich die Szene selbst weiter verändern wird? Auf der einen Seite wird über Nachwuchsmangel geklagt, auf der anderen Seite gibt es Retro-Design bei KIK und C&A und irgendeine Form von Rock’n’Roll taucht in den Hitparaden auf. Geht die Reise eher Richtung Mainstream oder Richtung Abgrund? Oder gibt es doch irgendetwas dazwischen?
Martin: Hier in Westösterreich haben wir zum Glück doch einiges an Nachwuchs! Klar gibt’s durch irgendwelche Mainstream-Acts, die ein bisschen auf Rockabilly machen – auch wenn’s nur optisch ist – einige Mitläufer. Aber wenn von denen ein paar auf die Szene-Konzerte kommen und ein paar da hängenbleiben, ist das ja auch nicht schlecht. Und wenn nicht jeder gleich jede Band und alles kennt, ist das ja auch nicht so schlimm. Soll heißen, ich bin Optimist und sehe die Zukunft der Szene positiv. Generell ist ja in Mitteleuropa alles etwas offener geworden – finde ich gut.

DYNAMITE: Durch eure internationalen Touren habt ihr einen kleinen Überblick über die verschiedenen Ausprägungen der Szene ...
Martin: Das ist doch das Interessante daran! Dass dich die Musik in fremde Länder bringt, dass man reisen kann und überall Leute kennenlernt. Wenn man 15 Jahre lang in den gleichen fünf Clubs spielen würde, würde sich wohl für Band und Publikum bald Langeweile einstellen. Das ist übrigens eine der tollen Sachen an der Szene: dass sie gut vernetzt und fast überall zu finden ist.

DYNAMITE: Wo seht ihr den Unterschied zwischen der deutschsprachigen und den internationalen Szenen? Was ist das verbindende Element? Über die Musik hinaus?
Martin: Von Finnland bis Australien, Portugal bis Amerika – überall wird gern Party gemacht. Und wie du sagst, vor allem die Musik.

DYNAMITE: Was wäre aus euch geworden ohne die Musik?
Martin: Reiche, langweilige alte Säcke ... (lacht)

DYNAMITE: Danke für das Gespräch, Martin.

www.marsattacksrockabilly.com


Text: Johnny Hellstorm
Bilder: Marco Mathis, Tobias Köstl, Mars Attacks


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Text: Johnny Hellstorm Bilder: Marco Mathis, Tobias Köstl, Mars Attacks
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musik rock-and-roll

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