Die vergessenen Helden des Big-Beat - Sputniks


SputniksIn der DDR gelten die Big-Beat-Bands als üble Verbrecher und jeder Auftritt als Aufruf zu politischem Widerstand. Die SED fährt harte Geschütze zur Gegenwehr auf – das bekommen auch die Sputniks zu spüren. Die 1962 gegründete Band wird umbenannt, verboten, neu gegründet. Nun erscheint mit „50 Years Later“ ein Album mit allen Aufnahmen der „Beatles des Ostens“ – und damit ein vertontes Stück deutsch-deutscher Rock’n’Roll-Geschichte.


Die Geschichte der Sputniks ist untrennbar mit der bürgerlichen Enge der Nachkriegszeit verbunden. Ein gepflegtes Äußeres soll die Jugend haben, höflich und zurückhaltend sein – und zwar im Westen wie im Osten. Während die westlichen Anhänger der „Hottentottenmusik“ nur gegen den Widerstand der Eltern und Lehrer zu kämpfen haben, macht die SED im Osten Jagd auf alles, was nach „kapitalistischer Dekadenz“ und ihrer „Hotmusik“ riecht. Hier begibt sich auf dünnes Eis, wer Rock’n’Roller sein will: Die „ohrenbeleidigenden Jazzverfälschungen aller Art“, wie Ulbricht sie nennt, können höchstens heimlich auf den West-Frequenzen von Radio Luxemburg oder den Soldatensendern von AFN und RIAS gehört werden. Während Westjugendliche ihre Freizeit
im Plattenladen verbringen, gemeinsam vorm Kofferradio hocken oder auf der Kirmes Eddie Cochran & Co. lauschen, bleibt im Osten nur die Heimlichkeit – und das Selbermachen. In dieser ambivalenten Zeit, zwischen Rebellion und Repression, gründet der Ost-Berliner Schlagzeuger Henry „Cott’n“ Kotowski seine Telstars. Mit Bernd Emich am Bass sowie Gerd Hertel und Achim Döring an den Gitarren sorgt Cott’n für ausverkaufte Säle. Bald gelten die Telstars im legendären Treptower Twistkeller nicht nur als Hausband, sondern als „Beatles des Ostens“: Bei ihren Auftritten stehen die Leute bis auf die Straße Schlange. So werden die Telstars zum Vorreiter der Big-Beat-Bewegung – dieser Begriff ist die offizielle Bezeichnung für den DDR-Rock’n’Roll.

Rein westlich orientierte Rock’n’Roll-Kapellen sind undenkbar – und ebenso unmöglich ist es, bei Auftritten auf die gängigen Titel von Chuck Berry oder Bill Haley zu verzichten, denn genau die will das Publikum hören. Also versucht die SED es mit bestmöglicher Kontrolle: Vor Auftritten müssen Bands sogenannte AWA-Kontrollbögen abliefern (die AWA war das Ost-Pendant zur GEMA, Anm. d. Red.), die mindestens zu 60% aus sauberen Ost-Titeln wie „Sag Mir, Wo Du Stehst“ von Hartmut König zu bestehen haben. Maximal 40% West-Einfluss sind zugelassen. Diese Regel gilt als das wohl am häufigsten verletzte Gesetz der DDR: Live spielen die Bands, was das Publikum will. Wenn ein Kontrolleur auftaucht, sind mit dem Veranstalter Codes ausgemacht, damit die Band schnell auf einen der genehmigten Ostschlager umschwenken kann.

Neben den Repressalien versucht die SED, ihr Image als Spaßbremse aufzupolieren: „Wir sind doch nicht gegen Schlager, wir sind gegen westlichen Kitsch“, sagt Walter Ulbricht auf der Bitterfelder Kulturkonferenz im April 1959, „beweisen wir doch, dass wir bessere Schlager komponieren können als der Westen.“ Also setzt die Obrigkeit verstärkt auf die Ausbildung systemkonformer Künstler, die in dem Nachwuchsstudio der Plattenfirma AMIGA sogar eigene Aufnahmen machen können.


Plattenvertrag? Nur gegen Namensänderung

So beginnt sich das große Plattenlabel auch für den handgemachten Gitarrensound von Cott’n und seiner Band zu interessieren: 1963 steht plötzlich der Übertragungswagen des Labels vor der Tür und macht einen Live-Mitschnitt der Telstars-Show. Mit diesem Material wird 1964 die erste Single veröffentlicht. Cott’n erinnert sich im DYNAMITE-SputniksInterview: „Aus einem kleinen Club heraus entdeckt und von AMIGA groß rausgebracht zu werden, das war wie von null auf hundert!“ Was auffällt: Beide Titel sind instrumental und die Band nennt sich nun Die Sputniks – nach dem bekannten Satelliten also, dem Stolz der sowjetischen Raumfahrt. Cott’ns englischer Gesang kam bei der SED-Obrigkeit schlecht an – um bei AMIGA veröffentlicht zu werden, muss die Band ab sofort nicht nur auf Texte verzichten, sondern auch einer Umbenennung zustimmen. „Egal, der Name passte zu uns“, sagt Cott’n knapp 40 Jahre später dem Tagesspiegel – Hauptsache, sie durften weiterspielen.

So beginnt die kurze, aber heiße Erfolgsphase der Sputniks: Sie geben Gastspiele in diversen TV-Produktionen und wirken auch im Programm von „Hallo Dr. Watson“ mit, das im Friedrichstadtpalast aufgeführt wird. Dazu kommen umjubelte Auftritte in Osteuropa. Außerdem komponieren sie Filmmusik für die DEFA und dürfen sogar Studioproduktionen aufnehmen. Als Hertel und Döhring 1965 zum Dienst in der Nationalen Volksarmee antreten müssen, werden sie durch Peter Nehls an der Gitarre und Benno Pennsler am Bass ersetzt. Später schließt sich auch Michael Fritzen der Band an, die mit ihrer instrumentalen Surf-Schiene weiterhin großartige Erfolge feiert und zur Entwicklung der Big-Beat-Kultur beiträgt. Allein in Ostberlin gibt es nun über 300 der sogenannten „Gitarrengruppen“. Doch Rock’n’Roll wäre nicht Rock’n’Roll, wenn alles friedlich vor sich ginge: Im Osten wie im Westen lassen Jugendkrawalle nicht lange auf sich warten.

Ihren Höhepunkt erreichen die Unruhen im September 1965: Bei einem Konzert der Rolling Stones auf der West-Berliner Waldbühne kommt es zu Ausschreitungen. Auch bei einem Sputniks-Konzert im Oktober desselben Jahres finden in Karl-Marx-Stadt handfeste Auseinandersetzungen zwischen Rock’n’Roll-Fans und DDR-Ordnungshütern statt. Die Sputniks müssen sich in einem offenen Brief in der Parteizeitung Neues Deutschland rechtfertigen, doch statt sich reumütig zu zeigen, drehen sie den Spieß kurzerhand um und lassen durchblicken, dass es organisatorische Missstände gab: „Es ist wohl klar, dass bei Veranstaltungen, zu denen Hunderte von Jugendlichen kommen, keine organisatorischen Fehler auftreten dürfen, die die Durchführung der Veranstaltung gefährden, verzögern oder gar unmöglich machen.“


Das Ende der Liberalität

Danach „wurde von staatlicher Seite her versucht, uns vor den politischen Karren zu spannen“, erinnert sich Cott’n im DYNAMITE-Gespräch. Doch die Sputniks lehnen ab, denn Cott’n hat eine klare Antwort, wenn es um die politische Relevanz seiner Musik geht: „Da war kein rebellischer Hintergrund. Die Politik hatte für uns keinen Stellenwert. Wir wollten einfach nur Musik machen!“ Genau das dürfen sie aber schon bald nicht mehr: Die DDR-Führung nimmt die Krawalle zum Anlass, ihre Haltung gegenüber der Beat-Bewegung und vor allem gegenüber den mittlerweile unkontrollierbaren Fanmassen grundlegend zu ändern.

Auf die Big-Beat-Bands prasseln willkürlich verhängte Auftrittsverbote und Restriktionen nieder – die Sputniks bilden hier keine Ausnahme. Dass die Zugpferde der Big-Beat-Szene offiziell nur instrumental unterwegs sind und mit textlicher „Propaganda“ nichts zu schaffen haben, hilft nicht: Auch bei ihren Konzerten tauchen zunehmend Spitzel auf, für jeden nicht genehmigten Titel müssen sie empfindliche Bußgelder zahlen und im Dezember 1966 steht die Band schließlich vor dem Aus. „Wir sind offiziell im Zuge der Kulturreform vom 11. Plenum verboten worden, was einem Berufsverbot gleich kam“, erzählt Cott’n im Interview. Das 11. Plenum des SED-Zentralkomitees im Dezember 1965 war ursprünglich als Wirtschaftsgipfel geplant. Tatsächlich jedoch sorgt es in der Jugend- und Kulturpolitik für einen wahren Kahlschlag: Honecker wirft Künstlern und Kreativen u. a. Nihilismus und Pornografie vor; das führt nicht nur zur Zwangsauflösung etlicher Gitarrengruppen, sondern auch zum Verbot von Filmen, Theaterstücken und Büchern. Mit diesem Vorgehen beendet das Plenum die Phase der Liberalisierung, die für das kurzzeitige Aufblühen des Ost-Rock’n’Rolls gesorgt hatte.
 

SputniksAuf der Flucht vor der Zensur

Für Musiker wie Cott’n beginnt nach diesem Verbot eine Zeit der Wanderschaft von Band zu Band, immer auf der Flucht vor der Zensur. Dabei zeigt er weder damals noch heute die Attitüde eines glühenden Revolutionärs: Er will einfach nur Musik machen. „Ich wollte einfach mehr wissen und das Internationale kennenlernen. Aber das hat man damals nicht verstanden in der Ostzone“, sagt er dem DYNAMITE. Nach der Auflösung der Sputniks wechselt er zunächst zur Uwe-Schikora-Band in Dresden, doch auch hier schlägt bald das staatliche Verbot zu. Es folgen die Klaus-Lenz-Big-Band und Tourneen mit Etta Cameron und Manfred Krug. 1969 gründet er das Henry-Kotowski-Sixtett. Mit dabei: Harry Jeske und Peter Meyer von den späteren Puhdys und Herbert Dreilich von Karat. Außerdem kann Cott’n Soloerfolge als Schlagersänger verzeichnen. Es folgen das Peter & Cott’n-Duo, Gastspiele bei Modern Soul und im Gerd-Michaelis-Chor und 1978 die Gründung von Cott’n & Co., der ersten DDR-Country-Band.

1984 schließlich verlässt Cott’n die DDR und siedelt nach München über. Hier tingelt er wieder durch verschiedene Bands, aber für den Lebensunterhalt reicht das meist nicht: „Ein paar Tiefen waren natürlich dabei und da musste ich Sachen machen, die mir nicht so von der Hand gingen.“ Dazu gehören Episoden in der Gastronomie und als Lehrer in einer Musikschule. „Aber Musik war immer mein Ding, eigentlich war ich mein Leben lang Musiker“.

Ein Jahrzehnt später und fünf Jahre nach dem Mauerfall kehrt Cott’n nach Berlin zurück und seine Sputniks sitzen ihm immer noch als fixe Idee im Hinterkopf. 1996 ist es dann endlich so weit: Mit der Maxi-Single „RE-Entry“ melden sich die Sputniks zurück –
Cott’n und Bernd Emich übertragen ihren Originalsound mit neuer Besetzung auf Songs von Limp Bizkit bis Megadeath. Dem Instrumentalen bleiben sie ebenfalls treu: „Ich war immer ein textunsicherer Typ. Das Instrumentale ist meine Leidenschaft.“ Dabei versucht er nach wie vor, den Spuren der Shadows und Ventures zu folgen. Nachdem die offizielle Veröffentlichung von „RE-Entry“ sogar im Fernsehen übertragen worden war, verschwinden die Sputniks jedoch wieder in der Versenkung. Erst 2002 erscheint „Big Beat III – Surf, Twang & Rock’n’Roll“ als erstes richtiges Album –
und damit wohl als spätestes Debüt der Musikgeschichte, denn immerhin ist die Bandgründung zu diesem Zeitpunkt knapp 40 Jahre her.

Es beginnt eine neue Phase der Erfolgs: Obwohl Emich im Jahr 2002 verstirbt, gehen die Sputniks zum ersten Mal jenseits des Eisernen Vorhangs auf Tour. Dabei sorgen sie 2005 auch für einen Überraschungsmoment auf dem weltgrößten Heavy-Metal-Festival in Wacken. Wie immer singen die Sputniks kein einziges Wort – nur für ihre Version des Motörhead-Songs „Ace Of Spades“ holen sie sich Unterstützung von Onkel Tom, dem Sänger der Thrashmetal-Combo Sodom, und werden dafür von über 35.000 Zuschauern gefeiert.

Der heiß ersehnte Plattenvertrag kommt trotzdem nicht zustande. Stattdessen arbeitet die Band mit der Schlagersängerin Nicole Freytag zusammen und beginnt, Musik für Filme zu komponieren – etwa für die Schweizer Comedy-Produktion „Tell“ oder die Pastewka-Parodie „Neues vom Wixxer“. Cott’n hat besonderen Spaß an diesem Betätigungsfeld: „Mein Traum war immer, Filmmusik zu schreiben.“ Bald sind auch wieder Besetzungswechsel nötig: „Dieter ,Rübe‘ Kopf, ein sehr guter Gitarrist, ist vor ein paar Jahren verstorben – das war schwer für die Band. Dann habe ich Micha gefunden und er ist anders, aber wirklich zauberhaft“, schwärmt er im Gespräch. Außerdem macht sich bei Cott’n als mittlerweile letztem Original-Mitglied das Alter bemerkbar, wie er lachend bemerkt: „Bei den Ur-Sputniks habe ja ich Schlagzeug gespielt. Dann hab ich gemerkt: Singen und Schlagzeug – puh! Das war zu viel.“ Kein Problem für das Multitalent: „Gitarre habe ich sowieso immer nebenbei gemacht.“


50 Jahre auf der Bühne

Den Traum vom neuen Album gibt Cottn’n dabei nie auf: „Sony/BMG haben da ja so einige Jubiläumssachen gemacht. Ich habe Jörg Stempel, den letzten AMIGA-Chef, einfach mal angerufen und ihm Material geschickt. Er war damals auch Fan von uns“, erklärt er dem DYNAMITE. Als die Sputniks im Herbst 2013 ihr Konzert zum 50-jährigen Bühnenjubiläum geben, steht jedoch noch nicht fest, wann das neue Album erscheint –
es fehlt nach wie vor die Hand eines Managements, die auch im Bereich Marketing dringend nötig wäre. Mit den Regeln zur DDR-Zeiten haben sich die Sputniks gut arrangiert und für volle Säle gesorgt, aber an diesem Abend bleibt die Mehrzweckhalle in Berlin-Marzahn wegen mangelnder Werbung halb leer. Hier hat sich vor allem die alte Twistkeller-Generation versammelt, Fan-Nachwuchs ist kaum dabei – die Sputniks sind in Vergessenheit geraten,
wie es scheint.

Ihr Elan ist jedoch ungebrochen – auf der Bühne und im Studio. Nach wie vor probiert Cott’n dabei viel Neues aus und hört auch privat nicht nur Rock’n’Roll: „Rockabilly hab ich immer gern gemocht. Das hat mich auch geprägt, dieses Handgemachte. Aber ich bin für alles aufgeschlossen, was gut gemacht ist. Nur mit Hip-Hop und elektronischer Kacke hab ich nichts am Hut“, sagt er kopfschüttelnd. So entstehen Surf-Versionen moderner Popsongs, wie sie auf „50 Years Later“ etwa mit einem Shakira-Cover zu hören sind: „Als ,Objection‘ erschien, hat es etwas Altes von damals gehabt. Und da dachte ich: Hey, da können wir ja was draus machen, was zu uns passt!“ Heute genießen die Sputniks bei der Titelauswahl schließlich alle Freiheiten: „Es gibt da auch noch unveröffentlichte Sachen, die Sony/BMG (als Nachfolger von AMIGA, Anm. d. Red.) übernommen hat“, erklärt Cott’n. Diese sind nun zusammen mit dem bereits veröffentlichten Material auf der ersten CD des neuen Doppelalbums zu hören. Daneben findet sich Filmmusik wie das Mission-Impossible/Bond-Medley und natürlich enthält „50 Years Later“ auch bekannte Sputniks-Titel – „neu arrangiert und ein bissel anders rübergebracht.“

Etwas ganz Neues dagegen sind die Duette, die Cott’n mit seiner Tochter Simone beim Jubiläumskonzert zum ersten Mal live singt und die auch auf dem neuen Album veröffentlicht werden. Als Musiker mit Leib und Seele freut es Cott’n besonders, dass seine Tochter beruflich in seine Fußstapfen tritt: „Auf meine Tochter bin ich wirklich stolz: Ich habe ja drei Kinder, die anderen haben aber mit Musik nichts am Hut. Meine Tochter ist die Einzige, die nach mir kommt“, sagt er im Interview.


Rebell, Träumer, Realist

Eins ist nach 50 Jahren Sputniks klar: Henry Kotowski ist kein Revolutionär und kein Redenschwinger – egal, ob im politischen Sinne oder wenn es darum geht, mit werbewirksamen Worten seine Musik anzupreisen. Darum geht es ihm auch gar nicht – für ihn zählt nach wie vor die Musik, wie er gegenüber dem DYNAMITE verdeutlicht: „Ich bin stolz drauf, in der Zeit musikalisch groß geworden zu sein, als es noch richtigen Rock’n’Roll gab.“ Aufgewachsen ist Cott’n in einem Land, in dem er für die Realisierung seiner musikalischen Träume kämpfen musste. Heute, in einer Zeit, in der sich viel um den richtigen Klick, Share und Like dreht, wirkt er manchmal ein bisschen verloren, aber seinen Optimismus hat er sich bewahrt: „Ich bin mittlerweile der einzige – nicht Überlebende, aber einzige –, der die Sputniks damals inspiriert und weitergeführt hat. Ich find’s schön, dass es heute noch gespielt und nicht vergessen wird. Es macht Spaß, da noch etwas zu zeigen oder eine Botschaft zu hinterlassen“, sagt er. Mit seinem Durchhaltevermögen, vorbei an Grenzen und staatlicher Kontrolle einen eigenen Weg zu gehen, ist er auf jeden Fall ein gutes Vorbild.
 

www.facebook.de (Sputniks)



Text: Sabine Wirsching
Bilder: Sabine Wirsching, Strauss, Archiv Sputniks




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28.07.2014
Text: Sabine Wirsching Bilder: Sabine Wirsching, Strauss, Archiv Sputniks
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musik rock-and-roll

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Stand:11 December 2018 21:14:26