Brian Setzer - Deep Impact on Rockabilly


Brian SetzerSeit über 30 Jahren treibt der Mann den Rockabilly vor sich her: Mit den Stray Cats hat Brian Setzer das Revival in den Achtzigern entscheidend geprägt, mit dem Brian Setzer Orchestra den Big-Band-Sound modernisiert und mit seinem Know-how die Kultklampfen aus dem Hause Gretsch für den Rock’n’Roll des 21. Jahrhunderts fit gemacht. Jetzt bringt der Amerikaner sein neuestes Werk auf den Markt.

Keiner weiß, wie sich die Rockabilly-Szene in den Achtzigern regeneriert hätte, wenn es Brian Setzer nicht gegeben hätte. Unbestreitbar aber ist, dass er ihr zumindest gehörig in den Hintern getreten hat – und es bis heute tut. Auch der spätere Lebensweg der guten alten Gretsch-Gitarre wäre vermutlich ohne diesen Ausnahme-Musiker anders verlaufen. Seinen Anfang nimmt das Ganze, als der Amerikaner sich Ende der Siebzigerjahre mit seinen Kumpels Leon Drucker und James McDonnel – besser bekannt als Lee Rocker und Slim Jim Phantom – zusammentut und die Stray Cats ins Leben ruft. „Wenn es mit der Musik auf diese Weise nicht geklappt hätte, wäre ich sicherlich Musiklehrer geworden. Ich liebe es, Dinge zu vermitteln und die Gitarre hätte auf jeden Fall im Mittelpunkt gestanden. Gitarrenlehrer zu sein ist etwas, das ich mir auch für die Zukunft noch vorstellen kann.“

Der Rest ist inzwischen Pflichtlektüre an der Rock’n’Roll-Highschool: Die drei machen sich auf den Weg nach England, um sich hier durch unzählige Live-Auftritte erste Sporen zu verdienen und ihre ersten Alben zu veröffentlichen. Dabei bringen sie ihre amerikanischen Einflüsse in die europäische Szene und nehmen den dortigen Spirit und unzählige Impressionen in sich auf. „Wir waren auch zuhause schon recht erfolgreich zu der Zeit und tourten an der Ostküste zwischen New York und Virginia. Aber in Großbritannien gab es eine viel größere Rockabilly-Szene und die hat uns mit offenen Armen aufgenommen. Die Leute dort waren wirklich der Hammer! So muss es damals Eddie Cochran und Gene Vincent auch ergangen sein. Großbritannien brachte uns den Durchbruch. Im Gegenzug gaben wir der Szene dort eine Art Authentizität, weil wir aus den USA kamen. Die Leute mochten die moderne Art, wie wir Rockabilly spielten. Es gab dort eine Menge tolle Bands in der Szene, aber unser Stil passte damals einfach in die Zeit. Das war nicht nur in England so, sondern in Europa allgemein. Unser erstes Gold-Album haben wir tatsächlich aus Finnland.“

Danach geht es zurück in die USA, wo sie den eingeschlagenen Erfolgsweg fortsetzen. Im Gepäck haben die drei aus Long Island nicht nur die Erfahrung aus unzähligen Auftritten in Europa, sondern nun auch den Flair einer international erfolgreichen Band, was dem Erfolg der Jungs zuhause zusätzlichen Auftrieb gibt. 1984 kommt es dann jedoch zur ersten Trennung der Band. Lee und Jim wollen sich in Kalifornien niederlassen, Brian möchte an der Ostküste bleiben. Aufgrund dieser unterschiedlichen Interessen und wegen anderem „Kinderkram“, wie Setzer es heute nennt, bricht die Band auseinander und er beginnt seine Solo-Karriere. Mit seinem Debüt „The Knife Feels Like Justice“ versucht er sich zunächst am amerikanischen Mainstream-Rock.


Rebellion gegen den Rockabilly

„Das war eine bewusste Entscheidung. Ich wollte damals beweisen, dass ich mehr kann und auch andere Musikstile drauf habe. In einer gewissen Weise war das meine Rebellion gegen den Rockabilly. Ich wollte etwas ganz anderes machen und finde, auf dem Album sind ein paar ziemlich gute Songs. Vielleicht war es etwas zu Viel des Guten. Am Ende bin ich dann zum Rockabilly zurückgekehrt.“ Mit seinem zweiten Album „Live Nude Guitars“ geht es zurück zu den Wurzeln und spätestens seitdem ist klar, dass Brian Setzer und der Rockabilly untrennbar miteinander verbunden sind. Die Stray Cats finden von 1988 bis 1994 wieder zusammen, um vier weitere erfolgreiche Alben zu veröffentlichen und währenddessen entwickelt er das Brian Setzer Orchestra, seine eigene Interpretation von Rockabilly im Big-Band-Sound – oder umgekehrt. Wie man es auch betrachtet, die Gitarre und Brians virtuoses Spiel prägen diese Kombination und bringen ihm nach Startschwierigkeiten mit dem dritten Album Millionen-Verkäufe und gleich zwei Grammys ein. Mittlerweile bringt es das Brian Setzer Orchestra auf zahlreiche Veröffentlichungen. Daneben produziert der Herr in unregelmäßigen Abständen weiter Solo-Alben, bei denen es mal in Richtung Tribute an alte Sun-Stars geht und mal um die guten alten Rockabilly-Gitarren-Instrumentals. Mit seinen Veröffentlichungen ist stets eine regelmäßige Bühnenpräsenz verbunden, die den Mann rund um die Welt und glücklicherweise auch immer wieder zurück nach Europa führt.


Das neue AlbumBrian Setzer

Pläne für eine Europa-Tour zum neuen Album „Rockabilly Riot! All Original“ gibt es bislang noch nicht, sind aber in Arbeit. Setzer hat zwölf neue Rockabilly-Stücke komponiert, die er auf seinem neuesten Werk zum Besten gibt. „Das Album hat sich langsam entwickelt. Es begann mit dem Stück ,Vinyl Records‘. Meine Tochter hörte irgendwelchen Classic Rock auf ihrem Pad und es klang fürchterlich. Der Sound war echt übel und so habe ich ihr gezeigt, wie es sich eigentlich anhören sollte, indem ich eine alte Led-Zeppelin-Schallplatte aufgelegt habe. Sie war total begeistert und zu Weihnachten bekam sie dann von mir eine Stereoanlage mit Plattenspieler geschenkt. Seitdem kaufen sie und ihre Freunde in der ganzen Gegend Vinyl-Platten. Daraus ist die Song-Idee entstanden: She plays vinyl records. Das war der Ball, der das ganze Album ins Rollen brachte.“

Für die Aufnahmen suchte Brian sich die besten Musiker zusammen. Mark Winchester, seit den Achtzigern erfolgreicher Bassist in verschiedenen Bands in Nashville, hatte sich eigentlich gerade von der Musik zurückgezogen, um sich dem Privatleben zu widmen. Brian konnte ihn ebenso für das Projekt begeistern wie Kevin McKendree (Piano) und Daniel Glen (Drums). Nachdem ihm das gelungen ist, ist sich Setzer auch sicher, die Musiker für die kommenden Touren gewinnen zu können. „Wir haben das Album in Nashville produziert, weil die Jungs aus meiner Band von hier sind und weil es hier alles gibt, was man braucht. Früher waren es mal L.A. oder London, aber heute ist es Nashville. Die besten Musiker, die beste Ausrüstung, Original-Instrumente, einfach alles. Nashville ist so etwas wie die Heimat dieser Musik.“

Setzer gibt sich nach wie vor nicht mit dem Erreichten zufrieden, sondern entwickelt seinen Stil konsequent weiter. Er nennt es Neo Rockabilly und trifft damit den Nerv. Seine Songs klingen frisch und neu, aber irgendwie trotzdem vertraut. „Neue Lieder müssen nicht wie alte Platten klingen. Ich meine, manche Bands wollen genau das und mir gefällt das auch, aber ich selber schreibe lieber neue Stücke und spiele sie im modernen Rockabilly-Stil.“


 

Brian SetzerIm Auftrag des Rockabilly

Mit seinem Brian Setzer Orchestra hat er eindrucksvoll bewiesen, dass ihm nicht nur an der Entwicklung der Musik selbst sehr gelegen ist. Setzer ist auch bemüht, neues Publikum anzusprechen und schreckt dabei in keiner Weise davor zurück, Szene-grenzen zu überschreiten. „Die Rockabilly-Szene in den Achtzigern war riesig in den USA, aber alles spielte sich an den Küsten und in den großen Städten ab. Hier gab es eine große Szene und viele Events, aber sie hat es nie in die Mitte und den Süden der USA geschafft. Dort standen die Leute mehr auf Hard Rock und Heavy Metal. Keine Ahnung, warum das so war. Wenn ich heute mit der Big Band Rockabilly spiele, kommen dreimal so viele Leute und wir füllen sogar in Texas ganze Stadien. Die Menschen hören dann Rockabilly, ohne dass es ihnen bewusst ist. Ihnen gefällt die Musik, aber man muss sie irgendwie zu ihnen transportieren. Jemand, der morgens um fünf Uhr aufsteht und zur Arbeit geht, hängt nicht bis in die Nacht in Clubs rum und besucht Konzerte irgendwo in der Nachbarstadt. Für die Leser des DYNAMITE ist es vielleicht nicht so leicht zu verstehen, aber in der normalen Welt da draußen ist Rockabilly nicht zu sehen, die Leute bekommen davon nichts mit. Meistens kennen sie auch die Namen kleinerer Bands nicht, wenn die irgendwo auftreten. Wenn das Ganze aber eine Nummer größer und berühmter wird und man ihnen den Rockabilly dadurch näherbringt, gewinnt man sie für die Musik.“


The Man And His Gretsch

Setzer sieht sich nicht auf die Rolle als Aushängeschild und Mann fürs Rampenlicht beschränkt. Auch an der technischen Front mischt er mittlerweile intensiv mit. Bezeichnend ist natürlich, dass der Gitarrist sein Instrument stets in den Mittelpunkt seines Wirkens stellt. Dabei schwört Brian seit Jahren auf die Werkzeuge aus dem Hause Gretsch. Die markante, halb-akustische Gitarre dürfte jedem, der sich mit Rockabilly beschäftigt, optisch und akustisch vertraut sein. Modell 6120 kam Mitte der Fünfzigerjahre in den USA auf den Markt. Nachdem es die Firma Gibson mit ihrem Modell Les Paul vorgemacht hatte, bemühte man im Hause Gretsch zur Markteinführung den Country-Musiker Chet Atkins als Zugpferd für die Promotion. Diese Zusammenarbeit war viele Jahre erfolgreich. Chet half bei der Weiterentwicklung des Instruments und begründete nicht zuletzt auf dieser Gitarre seinen Nashville-Sound. Das Arbeitsgerät überzeugte und landete damit schnell in den Händen der damaligen Rockabilly-Musiker. Unter anderen waren es Musiker wie Eddie Cochran oder Duane Eddie, die die Gretsch zu einer Ikone des Rockabilly machten und als solcher ging es mit ihr wirtschaftlich Ende der Sechziger deutlich bergab. Besitzerwechsel im Unternehmen und ein sich ändernder Musikmarkt ließen Gretsch letztlich auch vor der Stratocaster des Konkurrenten Fender in die Knie gehen.

Mit der Auferstehung des Rockabilly in den Achtzigern ging es auch mit Gretsch wieder aufwärts. Heute gehört man komplett zum Hause Fender und erfreut sich wieder großer Beliebtheit. Irgendwie ist es da nur konsequent, dass es heute Brian Setzer ist, dem man ein eigenes Signature-Model widmet und mit dem man eng an der Weiterentwicklung der Gitarre tüftelt. „Die Leute bei Gretsch arbeiten permanent daran, die Instrumente zu verbessern. Ich bin nur der Typ auf der Bühne, der darauf spielt, aber hier muss sich die Gitarre ja letztlich beweisen. Wenn ich dann sage, wo es hakt oder wo man etwas Neues probieren sollte, dann versuchen sie es umzusetzen und das Instrument zu optimieren. Auf diese Weise haben wir beispielsweise den Tonabnehmer von TV Jones komplett überarbeitet. Manche Dinge entwickeln die Techniker in den Laboren und die werden dann von mir in der Praxis getestet. Andere Sachen kommen eben von mir und stoßen wieder eine neue Verbesserung an. Ein bisschen Trial and Error ist natürlich immer dabei. Die meisten Leute spielen heute Rockabilly auf einer Gretsch, aber wenn man das auf einem Modell von 1959 versucht, wird das nicht mehr wirklich funktionieren. Ich kann die Entwicklung der Gitarre also wirklich beeinflussen. Das Signature-Model hat eine Menge von mir und ist kein Marketing-Ding. Ich würde niemals einfach meinen Namen irgendwo draufschreiben.“

Brian Setzer privat

Trotzdem gibt es für Setzer auch ein Leben außerhalb der Musik. Privat lebt auch er nicht auf einer Rockstar-Insel. „Ich führe ein ziemlich normales Leben auf dem Land. Ich liebe meine Hunde und Tiere überhaupt, fahre Motorrad und meinen Hot Rod. Ich gehe ganz normal einkaufen und koche mit meiner Frau, schaue mir Konzerte von Bands oder Sport an. Keine Ahnung, ob mich die Leute immer erkennen, ich denke schon. In großen Städten wie L.A. ist es schon ziemlich extrem, obwohl man doch meinen sollte, dass sie dort Stars und Berühmtheiten gewöhnt sind. Bei mir in Minnesota ist es viel entspannter. Man erkennt mich und grüßt und das war es. So mag ich es auch, ich stehe nicht auf den ganzen Glamour. Dann reicht es auch, wenn ich mir die Haare zurückkämme. Montags morgens brauche ich keine Bühnen-Tolle, haha.“

Auf die Frage nach einem Vergleich zu seinen musikalischen Vorbildern wird Setzer nachdenklich. „Eddie Cochran starb leider viel zu früh und was mit Gene geschah, passiert eben, wenn man sich zu sehr mit Whiskeytrinken beschäftigt. Damit habe ich zum Beispiel schon lange komplett aufgehört. Aber ansonsten vergleiche ich mich nicht mit denen. Ich bin nur Brian Setzer, ein einfacher Typ mit einem eigenen Gitarren-Stil. Damit bin ich auch absolut glücklich. Das ist auch mein Tipp an alle: Hört nicht auf die anderen, insbesondere nicht darauf, was ihr im Internet lest und hört. Macht euer Ding und spielt, was immer ihr spielen wollt!“

Wenn man schon die Chance hat, sich mit Brian Setzer zu unterhalten, darf die Frage nach einer möglichen Zukunft der Stray Cats natürlich nicht fehlen. Zumindest eine kurzfristige Zusammenarbeit scheint jedoch leider nicht auf dem Plan zu stehen. „Ausschließen würde ich das nicht. Allerdings kann ich nur eines nach dem anderen machen und ich habe da noch so meine Pläne. Und wenn ich Slim Jim treffe, reden wir über Streiche und Blödsinn, den wir als Kinder gemacht haben. Wir reden nicht über Musik und unsere jeweiligen Projekte, sondern darüber, wie wir Eier auf vorbeifahrende Autos geworfen haben. Über die Stray Cats sprechen wir dabei eigentlich nie.“
 

www.briansetzer.com



Text: Johnny Hellstorm
Bilder: Russ Harrington




20.10.2014
Text: Johnny Hellstorm Bilder: Russ Harrington
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musik rock-and-roll

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