The Meteors


Das omnipräsente Gerücht, P. Paul Fenech wäre ein arroganter Sack, der sich nicht mit jedem unterhält, sollte man nicht eins zu eins übernehmen. Doch ein dankbarer Gesprächspartner, wenn es um die wirklich interessanten Themen geht, ist er auch nicht. Darum muss durchaus mal die Frage gestellt werden, wieso man sich überhaupt mit ihm austauschen sollte. Trotzdem gebührt ihm Respekt für 30 Jahre The Meteors, denn immerhin ist Fenech der Pionier des Psychobilly, den er seitdem lebt.

DYNAMITE: Wie jedermann weiß, bist du ein sehr beschäftigter Mann. An welchem Projekt arbeitest du im Moment?
PPF: Ja, das stimmt, ich habe gerne viel zu tun und beschäftige mich mit vielen Dingen. Im Augenblick arbeite ich an drei verschiedenen Projekten, einmal das neue Meteors-Album natürlich. Es heißt „Doing The Lords Work“. Dann das TLRD-Album „Badlands Mud“ und noch ein experimentelles Projekt, das Album „Murder Gospel“ der The Murder Brothers. Dann gibt es noch die beiden Studios In Heaven (GB) und MaDDog (D), in denen es auch immer was zu tun gibt, und obwohl ich in Großbritannien meine Leute sitzen habe, arbeite ich da auch immer wieder selbst gerne. Zum Beispiel wurde dort auch einiges der „Doing The Lords Work“ aufgenommen. Zudem werde ich nächstes Jahr ein neues Studio in Milano eröffnen und das erfordert eine Menge logistischer Organisation. Also ja, ich bin sehr beschäftigt und es gibt noch viele andere Sachen, die ich mache.

DYNAMITE: Du machst seit 30 Jahren Musik, bist ständig auf Tour und hast unzählige Songs geschrieben. Ich denke, dass Musik mehr als nur eine Leidenschaft für dich ist. Kannst du erklären, was Musik für dich bedeutet?
PPF: Ich empfinde für Rock’n’Roll immer noch die selbe Liebe wie am Anfang. Nicht nur die Musik, sondern auch das Leben, die Meteors und das, was die Dinge zusammenhält, sind noch genauso aktuell und vital wie in den ersten Tagen, als es begann. Die Gitarre für die Könige zu spielen, ist eine große Ehre, die von Leidenschaft getragen wird und dem Glauben, dass es niemals aufhören wird.


Psychobilly: Black Metal des Rock’n’Rolls?


DYNAMITE: Als du 1980 anfingst, war euer Musikstil zusammen mit der Show total schockierend. Heutzutage schockiert Black Metal und die Kerle mit ihren Corpse Paintings, die Kirchen niederbrennen. Glaubst du, dass es zwischen den Meteors und Black Metal Parallelen gibt? Ich meine, ob Psychobilly vielleicht das Black Metal des Rock’n’Rolls ist?
PPF: Ich habe keine Ahnung, was Black Metal ist. Aber da wir zuerst da waren sieht es wohl eher so aus, als ob sie uns verdrängen wollten. Was natürlich unmöglich ist, da wir ja immer noch hier sind. Na und da ich selbst Kirchenbesitzer bin, kann ich nur sagen, das einzige schwarze Metall, das bei mir brennt, ist der Lauf meiner Browning-Pistole!

Das komplette Interview könnt ihr in der DYNAMITE 01/12 nachlesen ...

Text: Daniel Bockmeyer
Bilder: Ralf Weite, AJ MacLeod, The Meteors


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DYNAMITE 25.11.2011
Text: Daniel Bockmeyer Bilder: Ralf Weite, AJ MacLeod, The Meteors
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