15th Anniversary - People Like You Records


Erfolgreiche Jagd in Country-Gefilden: Bob Wayne
Wie kaum ein anderes Label prägt People Like You Records die Szene. Vor 15 Jahren in einem Dortmunder Plattenladen gegründet, ist das Label heute breiter aufgestellt denn je und hat nicht nur einige der bekanntesten Psychobilly-Bands unter Vertrag, sondern überrascht immer wieder mit ausgefallenen Acts, die nicht wirklich in eine der viel zitierten Schubladen passen. Anlässlich des Jubiläums sprachen wir mit den ehemaligen und aktuellen Köpfen hinter People Like You.

Die Geschichte von People Like You Records beginnt wie der Werdegang vieler Labels, die abseits der Major entstanden sind. Am Anfang ist da die Begeisterung für die Sache, für die Musik. Und der Wunsch, über das reine Konsumieren hinaus selbst Teil dieser Sache zu sein – der Punk-, Rock’n’Roll- oder Sonstwas-Szene. Und wenn man darüber hinaus bereits ohnehin in der einen oder anderen Form mit dem „Musikbusiness“ verbunden ist und Kontakte hat, ergibt das eine das andere – meistens mehr oder weniger zwangsläufig, oft aber auch zufällig. Auch das Label People Like You, das heute die Alben genreprägender Bands wie den Meteors oder Mad Sin rausbringt, hat eine Vorgeschichte. Und die beginnt vor 15 Jahren in einem Dortmunder Plattenladen. Dessen Betreiber Andre Bahr hatte bereits zuvor, seit seinem 16. Lebensjahr, viel mit Musik zu tun und arbeitete unter anderem als Booker, Tourfahrer für Rockabilly- und Psychobilly-Bands und Einkäufer im Alternative-Bereich bei der Elektronik-Kette Saturn. 1992 dann eröffnet er mit seiner Frau seinen eigenen Laden „Outcast Records“. Schon bald entwickeln sich die Räumlichkeiten zu einem der Treffpunkte der Dortmunder Punk-Szene; zu einem Drehpunkt, der bald weitere Kreise zieht als die Schallplatten, die hier zu haben sind. Auch Bands kommen auf einen Abstecher, nicht zuletzt weil Andre aus seiner Zeit als Tourfahrer über einen weitreichenden, musikalisch aktiven Freundes- und Bekanntenkreis verfügt.


Welcome To The Beginning

Und so schauen eines Tages auch die Generators aus L.A. vorbei. Sie sind auf Europatour. Und wie Andre sind auch sie Vinyl-Fanatiker. Im Gegensatz zu ihrem amerikanischen Label, das ihr Album „Welcome To The End“ nur im CD-Format veröffentlichten will. Irgendwann wird der Entschluss gefasst, dass Andre eine Vinyl-Version machen soll. Und Andre macht. Das Label heißt damals noch wie der Plattenladen, Outcast Records. Doch schon bald ist ein fetzigerer Namen gefunden. Einer, an den man sich gleich erinnert, sollte es sein, einer, der hängenbleibt. Das war das Ziel, das mit I Used To Fuck People Like You In Prison Records erreicht wurde – denn so lautet der Vor- und Zuname des Labels in seiner vollen Länge. Er geht zurück auf einen Abend in einer mexikanischen Billard-Kneipe in Los Angeles. Dort fing Andre den Satz auf, der während eines Streits zweier Gäste fiel.

Die ersten Tage des neuen Labels werden noch mehr oder weniger im Alleingang bewältigt, doch schon nach kurzer Zeit bekommt Andre Unterstützung durch Tobbe Falarz. Bereits zuvor hatte dieser im Plattenladen an der Kasse ausgeholfen und jeden Samstag das Vinyl unter die Leute gebracht. Und auch unter der Woche, im „normalen“ Leben, verdiente er seine Brötchen mit Musik; und zwar beim Vertrieb Fire Engine, bei dem er schon mit 16 Jahren als Lagerist aushalf und sich nach dem Zivildienst erst um den Einkauf, später dann um die hauseigenen Labels kümmert. Hier kreuzen sich dann die Wege von Tobbe und Andre, da letzterer oft bei Fire Engine Platten für seinen Laden einkauft. Doch auch privat dreht sich bei Tobbe alles um Punk und Rock’n’Roll: Zu dieser Zeit ist er bereits selbst als Musiker aktiv, sitzt hinter der Schießbude und lässt die Sticks rotieren. Erst bei The Revolvers, danach bei District und 2nd District. Als Andres rechte, gleichberichtigte Hand ist Tobbe dann auch beim neuen „Projekt eigenes Label“ tätig. Und das entwickelt sich für beide schnell zum Fulltime-Job, sodass der Plattenladen zwischenzeitlich schließen muss, denn den Stammkunden fehlt Andres enzyklopädisches Wissen. Outcast Records besteht zunächst unter der Leitung von Andres Freundin weiter, beschränkt sich allerdings auf den Verkauf von Klamotten. Vor circa vier Jahren macht der Laden dann komplett dicht.
 


Trennung vom Namensgeber

Doch um ein Label erfolgreich zu führen, braucht es mehr als die Begeisterung und den Enthusiasmus einiger Punk- und Rock’n’Roll-Fanatiker. Und so trägt ein weiterer glücklicher Umstand zum Erfolg des Dortmunder Labels bei: Die Tatsache, dass im Haus von Outcast Records auch Century Media untergebracht ist. 1988 gegründet, hat das Label heute einige der erfolgreichsten Metal- und Hardcore-Bands im Repertoire – kein Major, aber ein ernstzunehmendes Mittelgewicht. Obwohl People Like You eine eigenständige Firma war und ist, ist Century Media von Beginn an mit im Boot, auch finanziell. Andre und Tobbe nutzen die Büros, man teilt sich das Lager, kann aber selbstständig die inhaltliche Arbeit des Labels bestimmen; Century-Media-Mitarbeiter, mit denen die beiden auch freundschaftlich verbunden sind, stehen darüber hinaus in der einen oder anderen Form zur Seite – Sozialkapital oder Netzwerk nennt man sowas in Managerkreisen. Für People Like You die Chance, von Infrastruktur und Erfahrung zu profitieren. Klar, dass an manchen Stellen aber auch die ein oder andere Meinungsverschiedenheit auftaucht. Als der damalige Vertrieb SPV pleite geht, trennen sich People Like You und der Namensgeber Andre. Und das wohl nicht ganz einvernehmlich, doch sind die Details ebenso unbekannt wie für die Arbeit des Labels von Bedeutung, dessen Steuermann fortan allein Tobbe ist. Andre gründet mit I Hate People Records vor rund vier Jahren sein zweites Label. Doch auch wenn Meteors-Frontmann P. Paul Fenech gleich zu Beginn bei seinem alten Bekannten das Best-of mit dem passenden Namen „The Worst Of PPF 666“ veröffentlicht, steht I Hate People unter keinem guten Stern und liegt momentan auf Eis.
 
Im Plattenladen Outcast Records: Label-Gründer Andre Bahr 1998

Querschnitt der Subkultur

Ein Schicksal, von dem das erste von ihm ins Leben gerufene Label weit entfernt ist. Was natürlich vor allem mit dem dem inhaltlichen Teil der Arbeit zu tun hat, der musikalischen Ausrichtung also. „Wir wollen kein Label, das auf Nostalgie aufbaut, sondern immer die aktuellen Strömungen der subkulturellen Szene widerspiegelt – das fanden wir spannend“, kommentiert Tobbe. Konzentrierte man sich anfangs zunächst auch auf den damals angesagten Stoner-Rock, ging der Fokus dann immer mehr in Richtung Punk und Psychobilly: „Wichtig war uns aber vorrangig die musikalische Qualität und richtige ,Rock’n’Roll-Attitüde‘“. Heute, im Jahr seines Jubiläums, ist People Like You vergleichbar bunt aufgestellt – ungewöhnlich für ein Label, dessen Output nach wie vor subkulturelle Nischen bedient. Neben den erwähnten Schwergewichten in Sachen Psychobilly hat Tobbe in seiner Rolle als PLY-Mastermind einige Kapellen ins Boot geholt, die den Rahmen von Punk, Rock’n’Roll und Psychobilly sprengen: Mit Buster Shuffle hat man eine Band am Start, die mit ihrem Cockney-Ska-Pop über enge Szenegrenzen hinweg abgefeiert wird. Mehr noch: Die Ska-Szene hat die Madness-Inkarnation des 21. Jahrhunderts zunächst gar nicht wahrgenommen – bis die Engländer 2012 auf dem Rosslauer This is Ska überzeugend auf sich aufmerksam machten. Und auf der Familienfeier der Freaks, dem Punk- und Psychobilly-Festival Back To Future im wilden Osten, hatten Buster Shuffle das Publikum bereits ebenfalls im Griff. Doch auch im Country-Gefilde wildert People Like You erfolgreich: Mit Bob Wayne hat man einen authentischen Musiker der Outlaw-Tradition, der nicht nur auf Metal-Festivals besteht, sondern mittlerweile auch in seriöseren Country-Kreisen Beachtung findet. Ihn als Johnny Cash des 21. Jahrhunderts zu bezeichnen, wäre sicher übertrieben. Aber er verkörpert genau das Bild, was die Rock’n’Roll-Szene heute vom Man in Black hat. Der richtige Künstler zur richtigen Zeit. Ein Erfolgsrezept.


Mit den Broilers Richtung Gold

Der bekannteste, erfolgreichste Act aus dem Hause People Like You heißt aber natürlich Broilers. Als Oi!-Band gestartet, wurden die Brathähnchen erst kürzlich für ihr Album „Santa Muerte“ mit dem Goldstatus geehrt. Eine Auszeichnung, die auch an das Label geht, der bisher größte Erfolg für People Like You. Für Tobbe der Zeitpunkt, den Hut zu nehmen: „People Like You ist das führende Label in Sachen Rock’n’Roll. Meine Vision ist erfüllt, ich brauche jetzt neue Aufgaben. Ich habe diesen Punkt auch gleich gespürt – ich musste nicht lange nachdenken“, kommentiert er seine Entscheidung. Das Label, das er 15 Jahre lang gestaltete, will Tobbe trotzdem weiter verfolgen. Man kennt sich schließlich, ist nicht nur beruflich verbunden.

Noch nicht mal kurzfristig scheint Tobbe aufs Labelmachen verzichten zu können, so der Anschein. Mit Feral Media hat er bereits ein neues Projekt am Start, bei dem man von Produktion über Merchandise bis Management alles an Know-how bietet, was Musiker und Labels brauchen. Auch P. Paul Fenechs neues Label Mutant Rock Records, benannt nach einem Song der Meteors, gehört zu Feral Media. Hier will Fenech mit Tobbe und seinem Team vor allem Neben- und Soloprojekte rausbringen – was mit dem neuen Solo-Album „I, Monster“ jüngst bereits geschehen ist. Der Umstand, dass Tobbe beim Song „Monster Walkin’“ dann auch noch selbst die Sticks schwingt, ist dabei mehr als eine Notiz in den Linernotes, verdeutlicht er doch viel besser als jedes Bild oder jede fetzige Überschrift, wie man hier die Sachen angeht.


Das Personalkarussell dreht sich

In einem kurzen Intermezzo übernimmt Felix Bundschuh, der bereits seit einiger Zeit bei People Like You arbeitet, Tobbes Posten; das Label hatte er ursprünglich als Praktikant kennengelernt. Doch nach einigen Monaten wechselt er bereits zu einer anderen Firma. Warum kündigt man den Job als Boss eines der bekanntesten Rock’n’Roll-Labels? Für Felix war klar, dass mit Tobbes Ausstieg eine Ära zu Ende geht. Nachdem die angefangenen Projekte zu Ende gebracht sind, fällt er den Entschluss, den er bis heute nicht bereut – auch wenn sich ab und zu Wehmut bei ihm einstellt: „Tobbe war viel mehr als nur mein Chef, sondern eher mein großer Bruder im Geiste; jemand, der mich gepusht und gefördert hat, wo es nur ging – auf ihn lasse ich nichts kommen! Als er von seinem Amt zurücktrat, gingen natürlich allerhand Gefühle durch mich durch, die letzten Endes aber immer auf dasselbe hinausliefen: Unser gemeinsames Kapitel ist hiermit geschlossen. Ohne ihn wollte ich das Label einfach nicht mehr weitermachen, der Musikbranche bin ich allerdings treu geblieben und wende jetzt mein Wissen in einem neuen Job an, der mich zurzeit extrem glücklich macht.“

Bei PLY nimmt mit Melanie Schmidt nun erstmals eine Dame die Sache in die Hand. Und auch das neue Gesicht des Labels kann auf einen reichen Erfahrungsschatz in Sachen Musik zurückblicken: Über 15 Jahre arbeitet sie bereits bei Century Media, davor war sie bei der Musikzeitschrift Visions tätig. Und auch wenn Melanie im Gegensatz zu Tobbe kein Instrument spielt, sind sich die beiden einig darüber, was die Aufgabe von und die Arbeit beim Label ausmacht. Doch wozu eigentlich Labels heutzutage? Die Technik kostet nur noch einen Bruchteil dessen, was sie in den Fünfzigern oder Sechzigern kostete – jeder kann in eigenen Keller oder gar Wohnzimmer Aufnahmen machen. „Gegenfrage“, wirft Melanie ein, „warum geht man denn zum Beispiel essen?“ Bis zu einem gewissen Grad ginge das, sind die beiden sich einig. Doch ein Label ist eben gerade nicht ein Studio, sondern im besten Falle ein Mädchen für alles. Als eine Art leitender Manager kümmerte sich Tobbe und kümmert sich nun Melanie als kreative One-Man-Show um einen großen Teil des Rattenschwanzes, der an einer professionellen Band hängt. Von Grafik und Produktion eines Albums, bis hin zur Budgetverwaltung. Doch die eigentliche, inhaltliche Arbeit des Labels ist eben die klassische eines A&R, der – möglichst erfolgreichen – Suche nach talentiertem Nachwuchs also. „Es darf kein Retorten-Scheiß sein“, meint Melanie. „Es braucht Patina!“ Doch die Band muss nicht nur rein musikalisch überzeugen, sondern auch auf der Bühne. Und bereit sein, das auch regelmäßig zu tun – zu spielen eben, auf Touren. Erst dann kommt die eigentlich Hürde, nämlich der Band Aufmerksamkeit zu verschaffen. „Einen Spotlight draufsetzen“, wie Tobbe es formuliert. „Fünf Jahr dauert es im Schnitt, bis eine Band es in ein Magazin schafft.“ Dazwischen lägen zum Teil „99 Prozent Rückschläge. Die Band löst sich auf, jemand wird drogensüchtig oder stirbt oder oder.“

Trotz all dieser Widrigkeiten am Ball zu bleiben, die Band gegebenenfalls auch proaktiv zu fragen, ob sie nicht mal was veröffentlichen will, Karriereförderer zu sein, das ist in den Augen der PLY-Macher das, was sie machen, und warum Labels gerade heute wichtig sind. Eine Serviceleistung. Eine Serviceleistung, die die Bands Geld kostet, die sich aber lohnt. Denn People Like You ist es gelungen, sich als Marke zu etablieren. Und das kommt auch den kreativen Bedürfnissen der Bands entgegen. Denn wenn die beispielsweise den Wunsch äußern, mit diesem oder jenem Produzenten zusammenzuarbeiten, dann kennt den wahrscheinlich einer aus dem Team des Dortmunder Labels. Oder kennt jemanden, der jemanden kennt. Im Manager-Sprech heißt das Sozialkapital oder Netzwerk. Wahrscheinlich ist es das, was man Szene nennt.


www.peoplelikeyourecords.com


Story: Tilmann Ziegenhain
Fotos: Archiv People Like You

 
Zur Person
 
Melanie SchmidtName: Melanie Schmidt
Alter: 41 Jahre
Ausbildung: ich sage es mit Devin Townsend: „laugh, love, live, learn“
Beruf: Product Manager, A&R, Labelmanager
Familienstand: music is my boyfriend
Wohnort: Ruhrpott



Name: Tobias „Tobbe“ Falarz
Alter: Noch nicht zu alt, um in den Arsch zu treten!
Ausbildung: Mehrere ... unter anderem aber auch Straßen-Abitur!
Beruf: Sozialarbeiter für Musiker
Familienstand: zufriedenstellend
Wohnort: Ruhrpott
 



Text: Tilmann Ziegenhain
Bilder: Archiv People Like You




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03.12.2014
Text: Tilmann Ziegenhain Bilder: Archiv People Like You
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Stand:20 January 2019 00:35:41