Herzlichsten 250-sten, VISIONS!


Das VISIONS hat sich in den 20 Jahren seines Bestehens zu einer festen Institution unter den Musikmagazine entwickelt. Selbst als in den Neunzigern Fanzines und ähnliche Formate, die sich mit Rock- und Indiemucke beschäftigten, aus dem Boden sprossen, wie Pilze, konnte dem VISIONS keines das Wasser reichen. Und so schnell, wie diese gekommen waren, waren sie auch wieder verschwunden. Das VISIONS hat dieses "Mag-Mayhem" unbeschadet überlebt und erfreut sich mittlerweile größerer Beliebtheit, denn je.

Mit der heute (18.12.2013) erscheinenden Ausgabe wird nun ein stolzes Jubiläum gefeiert: 20 Jahre VISIONS - das sind 250 Ausgaben! Wir haben das mal zum Anlass genommen, den Kollegen ein paar Fragen zum Magazin, zum Jubiläum und der dazugehörigen Ausgabe zu stellen und Redakteur Dennis hat sich breit schlagen lassen, uns eben jene zu beantworten.

- Vielleicht hat er es auch gerne und freiwillig getan, darüber wurden wir nicht wirklich in Kenntnis gesetzt. Spielt in dem Zusammenhang aber auch eher eine untergeordnete Rolle. Unser Dank, dass er sich Zeit genommen hat, sei ihm jedenfalls gewiss! -


Happy 250-sten, liebes VISIONS!


Von damals bis heute - so sah das Cover der 7. Ausgabe ausRNR: In den Neunzigern sind Fanzines und Musikmagazine, die sich mit Rock- und Indiemusik beschäftigt haben, ja quasi aus dem Boden geschossen. Wie erklärt ihr euch, dass VISIONS diesen Boom quasi unbeschadet überstanden habt und euch seit 20 Jahren halten könnt?

Dennis: Am besten könnte das natürlich unser Herausgeber und Gründer Michael Lohrmann sagen, weil er vom ersten Tag an in den vergangenen 25 Jahren dabei war. Ich denke, VISIONS hat sich damals relativ schnell von einem reinen Amateur-Fanzine zu einem ernstzunehmenden Musikmagazin entwickelt – und die dabei entstandene Mischung aus Fan-Leidenschaft und professionellem Journalismus bis heute beibehalten.

Außerdem sind viele unserer Leser mit uns mitgewachsen, so dass wir heute von klassischen Grunge-Überlebenden, wie Pearl Jam und Soundgarden, über modernen Post-Hardcore, wie von La Dispute und Touché Amoré, bis hin zu aktuellen Indie-Künstlern, wie Casper, eine große Bandbreite an Rockmusik bedienen.

RNR: Für die Jubiläumsausgabe habt ihr 200 Seiten mehr produziert – das muss ein enormer logistischer Aufwand sein. Wie ist das abgelaufen und wie habt ihr es dennoch geschafft, rechtzeitig fertig zu werden?

Dennis: Wir haben schon vor ungefähr einem Jahr angefangen, in Interviews und mit an Plattenfirmen und Managements verschickten Fragebögen die Statements der Musiker einzusammeln – ansonsten wäre so ein großes Special nicht im Ansatz zu schaffen gewesen.

Ganz am Schluss sah es dann trotzdem so aus, wie man es sich von außen vermutlich vorstellt: Abend- und Wochenendarbeit, zu viel Pizza, zu wenig Tageslicht. Insgesamt sind wir aber gut durchgekommen – mit ordentlich Teamarbeit und Motivation klappt sowas.


250 Musiker stellen ihre Lieblingsplatte vor

 
Das Cover zur Jubiläumsausgabe (VÖ: 18.12.2013)RNR: Im Special stellen 250 Musiker ihre Lieblingsplatte vor. Die sind ja aber mitunter auch vielbeschäftigt und haben wenig Zeit. Gab's einen, auf den ihr bis kurz vor knapp warten musstet oder einen, den ihr gerne dabei gehabt hättet, der aber aus (ungeklärten) Umständen nicht im Heft erscheint?

Dennis: Schmerzlich vermissen wir beispielsweise Maynard James Keenan von Tool, auf den wir bis zuletzt gehofft hatten, an den wir aber einfach nicht herankamen. Dafür haben wir aber seinen A-Perfect-Circle-Kollegen Billy Howerdel dabei.

Insgesamt haben wir aber fast alle "unsere" großen Künstler bekommen – zu unserer freudigen Überraschung.

RNR:
 Über welchen Musiker, der mitmacht, freut ihr am meisten bzw. welche Geschichte hinter der Lieblingsplatte gefällt dir am besten und warum?

Dennis: Am Schönsten sind für uns wie für die Leser wahrscheinlich die Beiträge, in denen Künstler eine völlig unerwartete Seite von sich zeigen – etwa, wenn Fred Durst von Limp Bizkit über Jazzmusiker Chet Baker spricht oder Serj Tankian von System Of A Down über den Schmalzbarden Chris De Burgh.

Ansonsten sind wir natürlich stolz und glücklich, fast alle der ganz großen VISIONS-Namen wie Dave Grohl (NIrvana/Foo Fighters), Josh Homme (Queens Of The Stone Age), James Hetfield (Metallica) oder auch Brian Fallon (The Gaslight Anthem) dabei zu haben.

RNR: Ist es Zufall, dass der digitale Relaunch der GALORE in den Zeitraum des VISIONS-Jubiläums fällt?

Dennis: Ja, obwohl es natürlich schön ist, gerade in Richtung Jubiläumsjahr unser Schwestermagazin wieder zum Leben erweckt zu haben. Dessen Wiedergeburt hing vor allem damit zusammen, dass wir mit unserer VISIONS Rock History-APP Vol. 1 feat. Steven Wilson erste Erfahrungen in diesem Bereich gesammelt hatten, und nun die Stärken des Mediums für Galore nutzen wollten: keine Druckkosten, Mobilität, einfacher und flexibler Einkauf von Interviews etc.


 2014 wird es noch viele weitere Aktionen zum Jubiläum geben


VISIONS-Redakteur Dennis Drögemüller RNR: Was habt ihr denn sonst noch zum Jubiläum in petto, worauf eure Leser und Fans sich freuen können?

Dennis: Das Special zu den Lieblingsplatten der Künstler ist das ganz große Pfund – darüber hinaus haben wir aber auch noch eine CD mit den besten Coverversionen aus 25 Jahren Visions; Abonnenten bekommen sogar noch eine zweite solche CD und eine DVD mit den Highlights unseres diesjährigen VISIONS Westend Festivals in Dortmund.

Außerdem ist VISIONS 250 bei unserem Kooperationspartner Finest Vinyl mit drei exklusiven Vinyl-Split-Singles im Bundle erhältlich.

Und im normalen Heftteil erwartet die Leser ein besonderes Aboangebot wie auch ein Backstage-Report von einem Termin mit den Queens Of The Stone Age. Im Jubiläumsjahr 2014 wird es dann sicher noch viele weitere Aktionen geben – bleibt gespannt.



Die Ausgabe 250 ist ab dem 18. Dezember überall da erhältlich, wo es Zeitschriften gibt oder auf www.visions.de.



Text & Interview: RNR / Dennis Drögemüller
Bilder: © VISIONS




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18.12.2013
Text & Interview: RNR / Dennis Drögemüller Bilder: © VISIONS
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