Hysterese im Interview


Es gibt kein ruhiges Hinterland! Aus dem beschaulichen Schwabenland, aus Tübingen kommen Hysterese und setzen mit ihrem neuen selbstbetitelten Album Maßstäbe. Was für ein gutes Album! Begeisterte mich die erste Platte schon voll und ganz, so legen Helen (Gesang und Gitarre), Haug (Gesang und Bass), Kai (Schlagzeug) und Moritz (Gitarre) hier noch mal eine Schippe drauf.

Dem melancholischen, aber druckvollen Sound sind sie treu geblieben, die Umsetzung wirkt nur noch eine Spur ausgereifter. Helen und Moritz singen sich wechselseitig Wut und Frustration vom Hals. Während die verschiedensten Einflüsse aus dem treibenden Punk aufblitzen. Dass die vier Wipers, Masshysteri, Gorilla Angreb und den einen oder anderen Pop Tunes gefrönt haben, ist unbedingt zu vermuten. Nach einer aufregenden Release Tour, einem ranzigen deutschen Lauchmärchen und einem grandiosen New Direction Festival standen mir alle vier Rede und Antwort.
dennisdegenerate
 
Hallo zusammen, habt ihr das New Direction gut überstanden?
Haug: Hey, Dennis, danke der Nachfrage, das NDF war von vorne bis hinten wieder ein komplett rundes Ding, vor allem war das Line Up dieses Jahr unglaublich gut! Ich für meinen Teil hatte nen Riesenspaß, habe aber auch leicht reden, hinter nem Distro hocken und ab und an auf die Bühne gehen, hat ja nichts so stressiges an sich. Einzig das Plattenkisten schleppen hat mir an dem Wochenende des Leben schwer gemacht, ansonsten, beide Daumen hoch!
Moritz: Ich fand das NDF aus Tonperspektive dieses Jahr ziemlich hart. Weiß auch nicht warum, ich mache immer den Ton, aber dieses Jahr war‘s fieser Stress! 1000 Bussies für den starken Support gehen raus an Amin und Martin, ohne euch wär’s nicht gegangen!
 
Wir haben vor drei Jahren ein Interview zusammen geführt. Was hat sich, außer der neuen Platte für euch getan, was hat sich verändert, zum Positiven, oder Negativen?
Moritz: Arg viel hat sich eigentlich nicht geändert: Kai ist jetzt der vierte Hysterese-Drummer, aber auch schon eine ganze Weile am Start. Wir mussten aus unserem riesigen Probenbunker raus, weil er eingestampft werden soll. Wir sind tüchtig gereist und in Ungarn hat sich jemand ein Hysterese Fan Tattoo stechen lassen, woohoo!
 
 
 
Also auch keine Pläne wegzuziehen, kein Drang nach Berlin zu gehen? Als Schwaben ja schon fast wie der Auszug ins gelobte Land, haha. Was hat Tübingen zu bieten und was mögt ihr dort, oder eben nicht?
Moritz: Gesetz den Fall es kommt nicht anders, werde ich hier über kurz oder lang wegziehen. Wohl weniger wegen Bandsachen, als einfach weil ich hier mit dem Meisten durch bin. Ein-zwei Sachen halten mich noch. Tübingen ist total süß und kuschelig und allen scheint die Sonne aus dem Arsch. Ich kann schon nachvollziehen, dass diese pittoreske Mini-Luxus-Bürger-Öko-Enklave einen ziemlichen Sog entwickeln kann, der manche für immer gefangen hält: Versonnenes Lächeln, pisswarmes Bier auf dem Holzmarkt schlürfen, abertausende Provinzstudenten wimmeln überall (außer in den Ferien, dann ist es wie ausgestorben).
Underground-Rockmusik technisch geht’s eigentlich seit Jahren Berg ab, hab ich das Gefühl: Die meisten Leute, die noch vor fünf Jahren viele Konzerte von Screamo über Anti-Folk bis Cow-Punk gemacht haben, haben aufgehört oder sind weg. Ich mache seit fast acht Jahren den Ton im Epplehaus und muss sagen, dass mich dort eigentlich immer weniger interessiert. Sven macht im Garagenbereich immer wieder gute Sachen, überlegt aber ständig aufzuhören. Haug bringt ab und zu coole Bands an den Start und dann gibt’s noch Kai von Danger! Danger! mit seiner superguten Radiosendung namens Moshtrocity. Wie auch immer: Aus der Nähe betrachtet ist Tübingen recht trüb, hier ist ziemlich tote Hose und es wird bis auf wenige Ausnahmen schlimmer. Viele Sachen kommen hier auch überhaupt erst gar nicht an. Im „coolsten“ Klub der Stadt zahlst du acht Euro Eintritt für Hamburger Rapmusik von 1998.
 
Welchen Stellenwert hat die Band für euch im Alltag und wie sprecht ihr euch ab? Lässt sich euer Alltag immer mit Touren und Aufnehmen verbinden?
Helen: Scheinbar geht das bei allen Hand in Hand. Ich denke die Kontinuität der Shows, die gespielt werden, sprechen für sich. Und dann hat der oder diejenige noch die ein oder andere Band nebenher, läuft also.
Kai: Da ich zur Zeit das Arbeiten anderen überlasse, lässt sich die Band auf jeden Fall sehr gut in meinen Alltag integrieren!
 
Die neue Platte begeistert mich wiedermal, von vorne bis hinten. Wie leicht fiel es euch diesmal die Songs zu schreiben, welche Auswahlkriterien habt ihr getroffen? Hattet ihr, vielleicht ähnlich dem letzten Mal, Songs im Ohr oder Ideen, die euch beeinflusst haben?
Moritz: Zwei Faktoren zur Entstehung der Platte: Ideen für Songs vom ersten Album, waren ja noch teilweise von David. Die Drums aufgenommen hat aber schon Jo, der dann für Kai Platz gemacht hat. Für die Tour Anfang 2013 ist wiederum Martin eingesprungen und die zweite Platte hat wieder Kai eingespielt. Die vielen Wechsel an den Drums haben das Ganze auf jeden Fall verlangsamt. Dann fallen mir in einem Jahr einfach nur eine begrenzte Anzahl an Riffs ein, die mir gefallen. Die Auswahl ist aber im Prinzip nicht so streng: Es muss grob in die Stimmung passen, schlicht genug sein, dass wir es alle spielen können und genug Raum für Gesang lassen. Dann fühlen alle hin und schauen ob's passt. Die Linien denkt sich hauptsächlich Helen aus, darauf schreibe meistens ich den Text, der dann wieder von Helen beschnitten wird. Thematisch geht’s um unangenehme bis richtig beschissene Sachen.
Haug: Ich denke jede/r hat, wenn ein Riff ankommt etwas Bestimmtes im Ohr, das uns jeweils beeinflusst. Interessant wird es dann den anderen mitzuteilen, was die jeweilige Person für Verbesserungsvorschläge hätte. Da geht’s teilweise schon recht nerdig zugange, würde ich behaupten. Im Großen und Ganzen denke ich, dass die Songs, wenn man begonnen hat sie zu bearbeiten, recht leicht von der Hand gingen. Der Faktor Zeit hat das Songwriting wohl eher dadurch negativ beeinflusst, dass wir eigentlich nie regelmäßig proben konnten und wenn, dann mussten wir das Set für eine der Live Shows an den Start bekommen. Als mal wieder Zeit war, um sich dem neuen Album zu widmen, hat es sich für mich immer so angefühlt als würden wir wieder komplett neue Songs bearbeiten. Da sich die elf Songs auf der neuen Platte eben in einem so langem Zeitraum entwickelt haben, hatten wir absolut keinen durchgehenden Flow. Was aber am Schluss dabei rausgekommen ist, klingt für mich dann doch ganz schön ok.
 
Ganz schön OK ist tief gestapelt. Moritz, sammelst du Gedanken im Notitzbuch, fallen dir konkrete Geschichten zu den jeweiligen Textpassagen ein, was inspiriert dich zu den Texten? Kannst du da Beispiele an konkreten Texten nennen, zum Beispiel zu „Zero“ oder „Life Ends“?
Helen: „Zero“ handelt von meiner Oma und ihrer Lebenssituation aber auch allgemein von Isoliertheit und sinnloser Hoffnung.
Moritz: Die ErzählerInnen von Life Ends sitzen schier wortwörtlich Wochen, Monate, Jahre nur da und starren vor sich hin. Aus irgendeiner beschissenen Depro-Lähmung heraus können sie sich einfach nicht rühren und dann kommt harter Hass auf. Eigentlich ein klassischer Prokrastinationssong, schamlos von beispielsweise den Idle Hands geklaut. Aber ja: Die meisten Texte haben persönlichen Anlass. Manchmal notiere ich was irgendwo, manchmal geht’s einfach los. 
 
Wenn ihr in dem Song „Angst“ „maledom mentality, aesthetics of brutality/it's based on brutality, forehead's made of stone, building identity, victim of society/outcast society, loud and growling voice” singt, dann sprecht ihr mit Sicherheit von diversen Bands, die eben das verkörpern. Wollt ihr darauf mal genauer eingehen?
Moritz: Ich denke dabei nicht unbedingt nur an Bandleute: Es geht mir um eine Art AngstbeißerIn: so bullig und brutal wie möglich auftreten, um nicht Gefahr zu laufen durch irgendwas verletzt zu werden. Die mächtige, laute Schutzschicht lässt aber auch nichts durch, was nötig wäre um Intimität aufkommen zu lassen und das ist bedauernswert. Im Prinzip geht's um Nähe beziehungsweise keine Nähe aus Angst zuzulassen. Wer die jetzt hat, sei mal dahin gestellt. Ich glaube das Problem ist ziemlich universell.
 
Das Cover der aktuellen LP ziert ein Bild des Luftschiffs Hindenburg, während es gerade in Flammen aufgeht. Ein Bild das kollektiv im Gedächtnis von mehreren Generationen verankert sein dürfte, strahlt es doch irgendwie eine Ästhetik, eine Faszination des Scheiterns aus. Außerdem ist es auch das Cover einer Led Zeppelin Platte. Was hat euch bewogen, das Motiv zu wählen und was steckt alles dahinter?
Moritz: Das ist offensichtlich der prächtige, dicke deutsche Stolz, der da in Flammen aufgeht. Ein riesiger Nazi-Luftpimmel endet im Inferno und es würde mich nicht wundern, wenn das Motiv noch einige Dutzend Platten zieren würde. Ein bisschen weniger konkret betrachtet entwickelt das Motiv, wie du gesagt hast, eine gewisse poetische Schönheit: Dekadente Überheblichkeit, ein Versuch, dann die Katastrophe, das infernale Spektakel, das Gaffer-Heer, das Medienevent. In dem Bild steckt ziemlich viel Information über Menschen, finde ich.
 
Ihr habt eine Bandcamp Seite, eine Facebookpräsenz gibt es weiterhin nicht. Im Interview vor drei Jahren habt ihr geäußert, dass der Quatsch keine Not tut. Hat sich eure Haltung in Bezug zur Nutzung von sozialen Medien geändert? Haugs Label „Erste Theke Tonträger“ findet man inzwischen.
Moritz: Ich verstehe einfach immer noch nicht was das soll. Sinnloses soziales Rauschen wird ständig lauter, während tatsächlich überall Entfremdungsgefühle zunehmen – der Soziologe Hartmut Rosa hat in letzter Zeit tolle Sachen dazu geschrieben. Ich bin nicht sicher, vielleicht scheint es auch nur so, als ob das zusammenhängt. Aber selbst wenn nicht: Ich glaube viele versuchen mit Facebook Entfremdungserscheinungen zu kompensieren. Ich denke das geht nicht und ist ein Fehler.
Helen: Ich habe kein Profil und glaube, dass ich auch zukünftig kein Interesse daran haben werde, weil ich schlichtweg keinen Nutzen darin sehe. Ich kann aber verstehen, dass es zum Beispiel für Konzertveranstalter durchaus Sinn macht Facebook und andere soziale Plattformen zu nutzen. Ich finde es an sich aber fraglich, wenn Leute hochfrequent jeden Atemzug und Toilettengang offenbaren müssen – was soll das denn?
Haug: Ich halte es auch nach wie vor nicht für nötig, die Band auf so einer Plattform zu präsentieren. „Erste Theke Tonträger“ findest du inzwischen unter anderem, weil dadurch vor allem die Kommunikation mit meinen Bands erleichtert wird. Ich denke drei Platten hätte es ohne die Facebook-Präsenz nicht gegeben. Aber für Hysterese brauch ich das nicht. Was es da zu tun gibt mach ich per Telefon und E-Mail.
 
Du sprichst gerade dein Label „Erste Theke Tonträger“ an. Wie hat sich das in den letzten Jahren entwickelt?
Haug: Das hat sich zu meiner vollsten Zufriedenheit entwickelt, 23 Veröffentlichungen in vier Jahren. Ganz schön krass, wenn ich mir das nochmal so vor Augen zu führe. Angefangen hat der ganze Wahnsinn mit dem Hysterese Demo Tape und der „Extreme Probleme“ LP der Derby Dolls, die einfach kein anderes Label machen wollte. Von da an hieß es „Leinen los“. Platten rausbringen ist wie mit Tattoos anfangen: Machste eins, machste das zweite hinterher und hast dabei schon das dritte im Kopf. Wer Bock hat kann gerne mal im Online Shop vorbei schauen (www.erstetheke.de) oder auf Bandcamp in alle Veröffentlichungen Reinhören (www.erstetheketontraeger.bandcamp.com). Am Anfang hätte ich auch nie gedacht das ich mal Platten von Bands aus anderen Kontinenten mache. Na ja, so schnell kann’s geh’n.
 
Hast du ein Lieblingsrelease?
Haug: Ein bestimmtes Lieblingsrelease hab ich in dem Sinne nicht. Jede Veröffentlichung hat so ihre eigene kleine Entstehungsgeschichte, die eine etwas problematisch, die andere völlig ohne Probleme. Die zwei Dinge, die mir wichtig sind: Die Band und ich müssen mit dem Ergebnis zufrieden sein. Ich mag jede meiner Platten, sonst hätte ich sie nicht rausgebracht.
 
Was kommt neues, hast du irgendwelche Koops mit anderen?
Haug: Zu diesem Zeitpunkt kommen die Lumpy and the Dumpers (asozialer Garagen Lo Fi Hardcore Punk aus St. Louis) Collection LP, auf der alle Veröffentlichungen vereint sein werden, ob ursprünglich 7“, Tape oder nur schäbige Demo Aufnahme. Zeitgleich müsste die Cold Circuits (düster, vertrackter Post Punk aus San Francisco) 12“ endlich aus dem Presswerk kommen. Danach geht’s weiter mit der Rats Rest (Melancholischer Straßenpunk aus den Staaten, nicht unähnlich zu No Hope For the Kids) Debüt 7“ und Gotobeds (perfekte Melange aus dem genialen Black Lips Songwriting und der Lässigkeit der Parquet Courts aus Pittsburgh) und dann schauen wir mal was als nächstes kommt. Reicht eigentlich auch vollends für dieses Jahr, haha. Ne Koop hatte ich bereits die ein oder andere mit Franz von Sabotage Records und mit Peter von P. Trash. Im Moment helfe ich meinem Freund Jon aus Australien bei seiner ersten Platte, welche die Lumpy and the Dumpers Australien Pressung wird. Es ist immer wieder schön, mit welchen Menschen man über die Musik und das ganze DIY Netzwerk in Verbindung kommt.
 
Ich nehme an, dein größter Lohn ist der Tausch cooler Platten mit anderen Labels?
Haug: Der größte Lohn ist eine zufriedene Band und ein zufriedener Haug. Die ganze Tauscherei hält meinen Distro und Mailorder aktuell. Und ich kann nicht leugnen, dass es auch meiner Plattensammelleidenschaft zugute kommt. 
 
„Sabotage Records“ und „Taken By Surprise Records“ haben die neue Platte rausgebracht. Erzählt mal bitte, war das vor dem Songs schreiben schon klar, dass die Platte da rauskommen wird? Die beiden Labels passen ja wie die Faust auf’s Auge.
Haug: Wann genau das klar war, keine Ahnung mehr, ich glaube aber nicht vor dem Ende des kreativen Prozesses.
 
Wie kam die Connection zu dem amerikanischen Label Dirt Cult zustande? Die bringen euer Album jetzt in den Staaten raus.
Haug: Mit Chris war ich schon seit geraumer Zeit in Kontakt, da er bei der ersten Low Culture Europa Tour (geniale Band auf „Dirtnap Records“ mit „Marked Men“ Personal) von einem unseren besten Freunden gefahren wurde und er Chris bei dieser Tour unsere erste LP vorgespielt hat. Irgendwann haben wir Kontakt zueinander aufgenommen, Platten mit unseren Labels getauscht und es ging darum, ob er nicht unser erstes Album in Nordamerika rausbringen möchte, dieser Plan hat sich irgendwann etwas verlaufen. Nachdem das Master für die neue Platte bei mir war, hab ich Dave von den „Crusades“ aus Kanada dieses vorab geschickt, weil er es unbedingt hören wollte. Ich glaube noch am gleichen Tag hat er mich angehauen, ob er es Chris schicken könne. Den Rest könnt ihr euch denken. Jetzt schaut es so aus, dass beide Platten im Frühjahr 2015 auf Dirt Cult erscheinen werden.
 
Das hieße ja, dass einer US-Tour nicht im Wege stünde, oder?
Haug: Im Prinzip nicht, die Fühler sind ausgestreckt, ich denke das wird 2015 was.
 
Ihr wart gerade erst auf Plattenrelease-Tour in Europa unterwegs, wie war’s? Ihr habt unter anderem auch ein paar Shows mit Tragedy gespielt, oder?
Moritz: Ich glaub am besten fand ich Brno, fahrt da mal hin. „Minus Apes“ haben zu ihrer Abschiedshow den Kastanienkeller in Berlin zerlegt – das war auch ziemlich cool. „Boredom“ haben sich rührend um uns gekümmert und in dieser Berggrotte in Graz zu spielen, war irre. Niemand musste ins Krankenhaus, nach 6 Tagen waren die Platten ausverkauft, ich glaube wir können uns nicht beschweren.
Kai: Urlaubstour trifft‘s recht gut: Fast nur kurze Strecken und kaum ein schlechtes Konzert. Dazu mit Philipp und Didi das Fahrer-Duo schlechthin! Ich hab davor mit Moritz gemutmaßt, dass es unsere bis jetzt beste Tour werden würde und das wurde sie definitiv.
 
 
 
 
Gibt es ein paar Geheimtipps, welche sich euch auf der Tour, oder in den letzten Monaten aufgetan haben? Könnt ihr mir eure aktuelle Top-Five nennen? Gerne nicht auf Punk beschränkt, was euch eben berührt.
Moritz: Yeah, Listen! 1. The War on Drugs – Lost in the Dream 2. Sacrilege – Behind the Realms of Madness 3. Short Days – Endless Winter. Live: Torso, Static Means, P.U.F.F. Noch nicht gehört, aber hart gespannt: die neue White Lung und die neue Cloud Nothings. Papier: James Tiptree Jr. und David Shrigley!
Haug: Da kann ich dir ‘n Ohr abkauen, Top-Five geht nicht, in nicht genauer Reihenfolge würde ich sagen: Altered Boys, Blotter, Glue, Recide, Long Knife, Gas Rag, Hoax, Crazy Spirit, Lumpy and the Dumpers, Ausmuteants, Buck Biloxi and the Fucks, Hank Wood and the Hammerheads.
 
http://hysterese.bandcamp.com/  direkt reinhören
 

Bilder: Fabian Reichenbach, Christian Kock




28.11.2014
Bilder: Fabian Reichenbach, Christian Kock
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