Johnny Cash - Die versunkene Platte


Johnny CashZu jeder Zeit seines Lebens habe sein Vater mit ganzem Herzen Musik gemacht, sagt John Carter Cash. Er klopft sich dazu auf den großen Brustkorb, als bräuchte es noch einen weiteren Beweis. Der einzige Sohn von Johnny Cash und June Carter sitzt im Berliner Hotelzimmer und promotet „Out Among The Stars“. Ein Album mit Songs, die
Johnny Cash in den frühen Achtzigerjahren aufgenommen hatte – und das nie erschien.


John Carter fand die Aufnahmen im Nachlass seiner Eltern, die beide 2003 starben, und hat sie nun veröffentlicht. Ein erstaunliches Album allemal, das man Cash in dieser Phase seiner Karriere kaum zugetraut hätte. Der Sohn mag es anders sehen, aber zu Beginn der Achtzigerjahre ist Johnny Cash auf dem Tiefpunkt seiner Karriere. Auch wenn er 1980 in die Country Music Hall Of Fame aufgenommen wird – mit 48 Jahren so jung wie noch niemand vor ihm. Nach den bahnbrechenden Gefängnis-Alben Ende der Sechzigerjahre folgen kaum noch Aufnahmen, die wirklich essenziell sind. 1979 vielleicht „(Ghost) Riders In The Sky“ oder Bruce Springsteens „Highway Patrolman“ und „Johnny 99“, beide von 1983. Die Alben flachen insgesamt aber mehr und mehr ab, das Interesse an seinen beinahe ununterbrochenen Konzerttouren bleibt dennoch konstant. Musiker und Publikum scheinen gemeinsam gemütlich zu altern, neue Impulse und Überraschungen fehlen gänzlich oder verpuffen. 1986 kündigt ihm schließlich Columbia nach 28 Jahren den Plattenvertrag. Im Jahr zuvor aber erscheint das erste „Highwaymen“-Album zusammen mit Willie Nelson, Kris Kristofferson und Waylon Jennings, das endlich Besserung verspricht. Bis zum Spätwerk mit Rick Rubins grandiosen „American Recordings“ ist es noch ein ganzes Jahrzehnt.


Cash auf dem Tiefpunkt?

Zum künstlerischen Stillstand kommen gesundheitliche Probleme: Cash unterzieht sich einer Bypass-Operation und ist auch wieder drogenabhängig. 1983 geht er schließlich ins berühmte Betty-Ford-Center, um seine Sucht zu bekämpfen. Danach wird er bis zu seinem Tod nicht mehr rückfällig, aber er leidet unter verschiedenen Krankheiten und ständigen Schmerzen. Dass Aufnahmen aus diesen Jahren existieren, die mehr als „just another Johnny Cash album“ sein könnten, war eigentlich nicht zu erwarten, zumal die Archive schon gründlich durchforstet sind: Die deutsche Plattenfirma Bear Family hat das Werk der Fünfziger- und Sechzigerjahre in vier famosen CD-Boxen vorbildlich aufgearbeitet. Rick Rubin tat selbiges mit dem Spätwerk in Form der „Unearthed“-Box von 2003. Er ist es auch, der dem 1984 entstandenen „I Came To Believe“ 2006 zur Erstveröffentlichung auf „American V: A Hundred Highways“ verhilft. Das Original bleibt im Tresor. Und auch Columbia bringt mit der bislang vierteiligen „Bootleg“-Serie Unveröffentlichtes heraus – mal hörenswert, mal vernachlässigbar.


Ein Album, das alle Aspekte zeigt

Produzent Billy Sherill, gleichzeitig Manager bei Columbia in Nashville, hat die jetzt wiederentdeckten Songs in mehreren Sessions im März 1981 und zwischen April und Juni 1984 mit Cash aufgenommen. 1981 haben die beiden schon bei dem Album „The Baron“ zusammengearbeitet. Aus dieser Zeit bleiben das Duett mit June Carter („Don’t You Think It’s Come Our Time“) sowie die Aufnahme des Rick-Scott-Songs „Tennessee“ unveröffentlicht. „Zusammen mit den zehn Songs von 1984 erschien uns das aber als ein zusammenhängendes Werk“, sagt John Carter Cash, der „Out Among The Stars“ federführend veröffentlicht. „Das Bild, das diese Songs zusammen abgeben, ist ein einmaliges Statement von Johnny Cash, das die vielen Aspekte seines Charakters abbildet. Ein gutes Cash-Album zeigt immer auch seine Dunkelheit, seine inneren Kämpfe, aber auch seine große Liebe zu seiner Frau, sein Vertrauen und seinen Glauben und nicht zuletzt seinen Sinn für Humor, der so oft übersehen wird. Das lässt sich alles in diesem Album finden.“

Das andere Duett der Eheleute ist „Baby Ride Easy“, Johns Lieblingslied auf der CD: „Ein wundervoll energetisches und spirituelles Lied, das beide auch oft auf der Bühne zusammen gesungen haben. Meine Schwester Carlene hat ihnen diesen Song irgendwann mal vorgespielt und sie liebten ihn sofort.“ Carlene Carter ist eine von Junes Töchtern aus erster Ehe und somit ebenso eine von insgesamt sechs Halbschwestern von John, die er alle als seine „ganzen“ Schwestern ansieht. Carlene nimmt „Baby Ride Easy“ bereits 1980 auf, Johnny Cash und June Carter zum ersten Mal 1983, aber die Plattenfirma weiß nichts damit anzufangen. „Columbia hatte damals überhaupt keine Visionen mehr“, erinnert sich Carter Cash. „Dass mein Vater zehn Jahre später wieder Grammys gewinnen würde, hat dort keiner mehr für möglich gehalten.“


Eine kraftvolle StimmeJohn Carter Cash

Die Aufnahmen hat er schon vor einigen Jahren wiedergefunden. „Columbia wusste, dass es noch etwas geben musste, denn sie haben damals für die Sessions bezahlt. Aber sie waren in Vergessenheit geraten. Meine Eltern haben nie irgendetwas weggeworfen. Sie haben ihr Leben lang ein riesiges Arsenal an Dingen angesammelt, meine Mutter nannte das ,Klidements‘ – das war ihr Wort, das sie für all diese Klamotten erfand. Dinge, die sie liebten, die sie bei sich behalten wollten. Es war so viel, dass sie dafür einen Lagerraum in der Nähe ihres Hauses angemietet haben. Ein Kamelsattel aus Arabien war auch dabei.“ Ein Teil dieser Sammlung ist in Nashville in einem Cash-Museum zu sehen. Bereits zu Lebzeiten gab es einige Jahre das „House Of Cash“ – nicht zu verwechseln mit dem ebenfalls häufig so genannten Wohnhaus –, das aös Büro und Lager diente, später aber wieder geschlossen wurde. Das neue Projekt wird von der Familie unterstützt, nicht zuletzt weil es keine staatliche Förderung gibt. Zwischen den Souvenirs waren auch Hunderte Tonbänder. John Carter: „Es gab unendlich viele Aufnahmen. Egal, ob sie in ihrem eigenen Studio oder anderswo aufgenommen haben, sie haben immer eine Kopie in ihr Archiv gestellt. Als sie starben, wurde es notwendig, dass ich all das sichtete und katalogisierte. Wir haben dann ja auch ihr Haus in Hendersonville, Tennessee, verkauft. Alle Bänder wurden zu Sony nach New York gebracht und dort digitalisiert. Zum ersten Mal angehört habe ich mir diese Aufnahmen allerdings erst vor zwei Jahren.“

Der Albumtitel ergab sich von selbst: „Wir wollten einen Songtitel herausnehmen und ,Out Among The Stars‘ stach einfach hervor. Und wer weiß, vielleicht ist ja mein Vater irgendwo da draußen zwischen den Sternen und schaut uns zu; aufgeregt, dass diese Platte nun doch noch herauskommt.“ John Carter erinnert sich, dass er während der Aufnahmen im Studio war. Er ist damals elf, beziehungsweise vierzehn Jahre alt: „Eines Tages kam Waylon Jennings vorbei, der ja auch oft bei uns zuhause zu Gast war. Er hat dann spontan eine Version von ,I’m Moving On‘ von Hank Snow zusammen mit meinem Vater eingespielt.“ Es ist die Zeit, in der auch die Idee zur Country-Supergroup Highwaymen reift. Dennoch waren die Bänder auch für ihn eine Überraschung, wie John sagt: „Ich habe nicht erwartet, etwas von dieser Qualität zu finden. Ich wusste, dass Dad immer große Musik gemacht hat, immer mit Hingabe und Kreativität und mit ganzem Herz dabei. Aber zu dieser Zeit hat er einfach nicht mehr die Aufmerksamkeit erreicht wie zuvor. Seine Stimme klang nicht mehr wie 1969, aber eben auch noch nicht wie 1993. Diesen Johnny Cash haben nicht so viele Leute wirklich gehört und ich finde, er klingt sehr kraftvoll, wie auf den ersten Highwaymen-Aufnahmen eben auch. Gerade 1984, als er so viele Kämpfe überstanden hatte, war er von einer großen Klarheit. Er war clean und sehr fokussiert. Sein ganzes Leben kam in Ordnung und er war in bester Form. Seine Beziehung war intakt, sein Zuhause ebenfalls. Wir erleben hier eigentlich einen Johnny Cash in seinen besten Jahren, was seine persönliche Situation anging. Ich kann in meinem Herzen genau in diese Zeit zurückgehen und spüren, wie es sich anfühlte. Für mich ist das sehr wertvoll, denn ansonsten gibt es eigentlich nicht viel aus diesen Jahren, auf das man zurückblicken könnte. Wir waren damals wie beste Freunde miteinander, wir hatten Spaß und haben gemeinsam Abenteuer erlebt, wenn wir Fischen oder Jagen gegangen sind.“ In seinem fulminanten Erinnerungsbuch „House Of Cash“ beschreibt er einen solchen Ausflug ausführlich – mitsamt Beinahe-Schiffsbruch und himmlischen Beistand.


 
Die glücklichsten Jahre

Die frühen Jahre waren wild, die späten schmerzhaft. Die Zeit nach dem Entzug Mitte der Achtziger, als die meisten Aufnahmen von „Out Among The Stars“ entstehen, sei mit die glücklichste im Leben von Johnny Cash gewesen, meint sein Sohn. Vielleicht abgesehen von  einer Phase nach seiner Militärzeit in Deutschland, als er 1954 nach Nashville zog und seine erste Frau Vivian heiratete und natürlich um 1968, als nach Jahren des Werbens seine große Liebe June Carter endlich in die Hochzeit einwilligte, schränkt er ein. Und selbst der körperliche Schmerz, der Johnny Cash in den Neunzigerjahren ständig begleitet, kann seine Freude über sein Comeback mit der ersten „American Recordings“-CD nicht trüben.

Die Songs von „Out Among The Stars“ wurden größtenteils so veröffentlicht wie ursprünglich aufgenommen. „Was nicht kaputt ist, braucht man nicht zu reparieren“, so John Carter. „Wir haben versucht, möglichst viel von dem, was da war, zu behalten. Es gab ein paar Lücken, einige Soli fehlten beispielsweise. Wir haben eher hier und da ein wenig hinzugefügt anstatt etwas wegzunehmen. Schlagzeug und Bass sind durchgängig original, die meisten Gitarren auch. Marty Stuart spielte damals Mandoline und Gitarre und wir haben ihn jetzt wieder dazugeholt, damit er den Job zu Ende bringt. Er ist nur noch besser geworden über die Jahre und er war sofort gerne dabei.“ Der Chor auf „Tennessee“ ist neu, es ist der Schulchor von John Carter Cashs Kindern. Seine Frau Laura spielt Geige auf einigen Songs.

Neben den zwölf Stücken des Albums gibt es als Bonus einen Remix von „She Used To Love Me A Lot“, den Elvis Costello produziert hat. Was hätte Johnny zu dieser sehr unkonventionellen Bearbeitung gesagt? „Er hätte sie geliebt“, ist John Junior absolut überzeugt. „Er war immer sehr offen und er mochte Costello sehr, die beiden waren eng befreundet.“ Interessante Parallelität am Rande: 1981 nimmt auch Costello in Nashville mit Sherill, dem der Ruf eines Mainstream-Weichspülers vorauseilte, auf – sein erstes Country-Album „Almost Blue“ kommt damals mehr als unerwartet. Bis dahin war sein Produzent Nick Lowe, der wiederum zu dieser Zeit mit June Carters Tochter Carlene verheiratet ist.

Die humoristische Seite Johnny Cashs kommt vor allem in „I Drove Her Out Of My Mind“ zum Tragen. Ein Song, in dem der Protagonist sich umbringt, damit er seinen Trennungsschmerz nicht mehr leben muss. Eine Selbstmörder-Ballade voll tiefschwarzem Sarkasmus, irgendwo zwischen „Folsom Prison Blues“ („I shot a man in Reno just to watch him die“) von 1955 und „Delia“ in der Rubin-Version von 1993, wie sie eigentlich nur Johnny Cash singen kann.


Johnny CashFortsetzung ungewiss

Bei dem großen Archivierungseifer des Ehepaars Cash drängt sich die Überlegung auf, was noch in den Archiven schlummert und ob es von dort hervorgeholt wird. John Carter beantwortet die Frage nach weiteren Veröffentlichungen eher zurückhaltend: „Ja, es gibt noch mehr Musik, auch Unveröffentlichtes, aber es muss alles stimmen, um etwas herauszubringen. Es muss etwas sein, von dem ich überzeugt bin, das sich richtig anfühlt. Etwas Herausragendes, was noch nie zuvor gesagt wurde – oder wenn es gesagt wurde, dann muss die Zeit reif dafür sein, dass man es wiederholt. Und es würde auch nur dann sinnvoll sein, wenn es ein komplettes Bild abgibt, wenn es alle Seiten von Johnny Cash so zeigt wie dieses Album. Berührt uns das noch heute? Das ist die Frage, die man sich immer stellen muss.“

John Carter Cash leitet heute das „Cash Cabin Studio“, das in einer Blockhütte gegenüber des eigentlichen Wohnhauses in Hendersonville entstanden ist. Ursprünglich hat Johnny die Hütte 1979 als Rückzugsort bauen lassen, nach und nach rüstet er sie aber zu seinem Studio um. Dort finden viele Aufnahmen mit Rick Rubin statt und auch Teile von „Out Among The Stars“ werden schon dort eingespielt. John Carter Cash lebt auf demselben Grundstück, während von seinem Elternhaus gegenüber nur noch die Fundamente stehen. 1967 hat Johnny Cash das Anwesen am Old Hickory Lake gekauft, nachdem er eine Weile in einer WG mit Waylon Jennings gelebt hatte. Es wird das Haus seiner Jahre mit June, ein offenes Haus mit vielen prominenten Gästen und einer eigenwilligen Naturstein- und Holzarchitektur, das Braxton Dixon eigentlich für sich selbst gebaut hatte. Im Video zu „Hurt“ ist es zu sehen. Die Cashs bleiben die einzigen Bewohner: Nachdem die Erbengemeinschaft es im Jahr zuvor an Barry Gibb von den Bee Gees verkauft hatte, brennt es am 10. April 2007 bei Renovierungsarbeiten komplett nieder. Bis heute steht die Ruine dort. „Ich war unterwegs, als mich Marty Stuart anrief, um mir zu erzählen, dass das Haus abgebrannt sei“, erinnert sich John Carter. „Ich habe geweint. Das fühlte sich an wie ein Tod. Ich hatte so viele Erinnerungen daran, es war der Mittelpunkt unserer Familie, wenn wir nicht gerade auf Tour waren. Aber ein Tod bleibt bei einem und dieses Gefühl in Bezug auf das Haus verging wieder. Im Endeffekt ist eben nur etwas Materielles vergangen. So: Move on!“ Wie zum Beweis piept John Carters Handy. Eine Nachricht von einem seiner drei Kinder, die er umgehend beantwortet. Später überlegt er, was er ihnen wohl von seinem Europa-Trip mitbringen könnte. Nächste Station ist Amsterdam, da kämen Holzschuhe infrage, nur die passen nicht mehr in den Koffer. „Ich könnte sie ja einfach mit der Post hinterherschicken, das hat mein Vater auch immer so gemacht“, fällt ihm ein.


Der Sohn und sein Übervater

John Carter Cash hat seine eigenen Krisen durchlebt. „Ich habe mit mir gekämpft, bis ich wusste, wer ich war“, meint er heute. Auch er wurde Künstler und nahm Country-Platten auf, die bei Weitem nicht den Erfolg und auch nicht die künstlerische Qualität der Werke seiner Eltern erreichten. Als Dreijähriger steht er zum ersten Mal mit seinem Vater auf der Bühne und begleitet ihn auf Tourneen, bis er in die Schule kommt. Auch als Erwachsener ist er wieder Teil der Johnny-Cash-Show, bis sein Vater ab 1997 aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr touren kann. Er habe nie einen Grund gesehen, gegen seine Eltern zu rebellieren, sagt er. Aber auch John wird Anfang der Neunzigerjahre drogenabhängig und macht Ähnliches durch wie sein Vater zuvor. Die Beziehungen der beiden – und ihr starker Glaube – helfen, die Krisen zu überstehen. Jetzt fällt es dem Sohn nicht schwer, hinter dem Werk seines Vaters zurückzutreten. „Natürlich gibt es Abstürze und ich muss mich zwischenzeitlich mit anderen Projekten beschäftigen. Man muss da eine Balance finden. Ich habe einige Alben produziert und sechs Bücher veröffentlicht.“ Es ist nicht nur sein eigenes Werk, es ist auch das seiner Mutter und der Carter-Family, das immer im Schatten von Johnny Cash steht. John Carter hat die beiden späten, herausragenden June-Carter-Alben „Press On“ (2000) und „Wildwood Flower“ (posthum 2004 veröffentlicht) produziert. Beide gewinnen je einen Grammy.

„Dieses Erbe, in das ich hineingeboren wurde, ist eben auch ein Teil von mir. Es zehrt mich nicht auf – ich habe gelernt, das zu schätzen.“ Sein Vater sei im Grunde ein einfacher Mann geblieben, empfindet John Carter, „überhaupt nicht eingebildet oder größenwahnsinnig.“ Er sei eben nie „too big for his bridges“ gewesen, wie er es ausdrückt. „Und wenn er es doch mal gewesen sein sollte, dann hat ihm der Herrgott einen vor den Bug gegeben. Sagte jedenfalls meine Mutter immer.“
 

www.johnnycashonline.com



Text: Lars Fischer
Bilder: Lars Fischer, Don Hunstein/Sony Archives, John Hamilton, J.T. Phillips




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17.06.2014
Text: Lars Fischer Bilder: Lars Fischer, Don Hunstein/Sony Archives, John Hamilton, J.T. Phillips
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musik country

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