Der Film, der Vater und Johnny Cash ? Jonathan Holiff im Interview





Jonathan Holiff im Interview:

Der Film, der Vater und Johnny Cash



Kann man seinen Vater mit Johnny Cash teilen? Jonathan Holiff wurde nicht danach gefragt, er musste. Sein Vater, Saul Holiff, war von 1958 bis 1975 Cashs Manager. Als er seinen Job quittiert, ist sein Sohn zwölf und ihr Verhältnis bleibt bis zum Ende schwierig. Im Alter von 80 Jahren nimmt er sich 2005 das Leben. Eine Nachricht an seine Nächsten hinterlässt er nicht – aber ein zimmergroßes Schließfach voller Erinnerungsstücke und Tonbandtagebücher. Jonathan fasst den Entschluss, aus dem Material einen Dokumentarfilm zu drehen. „My Father And The Man In Black“ ist nun mit deutschen Untertiteln erhältlich.



Wann war der Moment gekommen, an dem dir klar wurde, dass du einen Film über deinen Vater drehen würdest?

Gute Frage ... Ich war ja vorher kein Filmemacher, ich habe auch nie daran gedacht, einer werden zu wollen. Ich habe in der Unterhaltungsindustrie ja immer nur auf der geschäftlichen Seite gearbeitet, nie auf der kreativen. Im Grunde war ich selbst am allermeisten überrascht, mich plötzlich in dieser Rolle wiederzufinden. Aber der entscheidende Moment war wohl der, als ich mit einem Schlüssel und einem Notizbuch durch die kanadische Winternacht ging, um dieses Schließfach zu finden und zu öffnen. Ich dachte, ich schreibe meine Gefühle auf, quasi als Therapie. Ich wollte das, was immer ich da finde, nicht zu meiner Mutter ins Haus bringen, denn sie hatte ja gerade ihren Ehemann verloren. Sie sollte nicht alles noch einmal von vorne erleben. Aber eines Morgens fand sie mein Notizbuch auf dem Küchentisch und las es sich durch. Sie meinte, ich sollte ein Buch darüber schreiben. Ich bin zwar kein Autor, aber das Schreiben tat mir gut. Ich dachte eher, ich mache eine Fernsehdoku darüber, aber dann haben mir Kollegen in Hollywood zugeraten, einen richtigen Film daraus zu machen und die Geschichte aus meiner Perspektive zu erzählen.



Stammt die Idee, all diese Erinnerungsstücke und Tonbänder zu bewegten Bilder zu verarbeiten, von dir selbst?

Ich war mir nicht sicher, ob das alles funktionieren würde, aber wenn ich scheiterte, dann wollte ich wenigstens ganz allein dafür verantwortlich sein. Von daher habe ich, was das ganze Konzept angeht und die Art, wie die Geschichte erzählt wird, nicht viel fremde Hilfe in Anspruch genommen. Man hätte dann auch über vieles endlos diskutieren müssen, beispielsweise, ob es sinnvoll ist, Szenen nachzustellen oder nicht. Viele lehnen das ab, aber ich fand es für einige Passagen wichtig. Zum Großteil sind es ja die Tonbandtagebücher, an denen entlang die Geschichte erzählt wird. Ich hatte da ein sehr klares Bild, wie alles aussehen sollte. Ich habe mich auch von einem Film namens „The Kid Stays In The Picture“ inspirieren lassen, der die Geschichte des langjährigen Chefs von Paramount Pictures, Robert Evans, erzählt und zehn Jahre zuvor herausgekommen war. Das war das erste Mal, dass jemand Fotos in der Form animiert hat, dass die Personen daraus hervortraten.



Kennst du das Buch „House Of Cash“ von John Carter Cash, dem Sohn von Johnny und June, der darin ebenfalls sehr viele Erinnerungsstück verarbeitet hat?

Ja, das kam heraus, nachdem ich den Film schon gedreht hatte. Ich fing 2007 mit den Vorbereitungen an und habe dann 2009 produziert. Für mich war der Film das Mittel der Wahl, weil ich glaube, dass man so die ganze Atmosphäre und die Zeitumstände am besten darstellen kann. Ich wollte nicht, dass es irgendwie schäbig aussieht.



Du berichtest in deinem Film, dass du deinen Job gekündigt hast, nachdem dein Vater gestorben war und du von Hollywood zurück nach Vancouver zu deiner Mutter gegangen bist. Arbeitest du inzwischen an neuen Projekten?

Ich schreibe, aber ich bin noch nicht wieder ganz zurück nach Los Angeles gegangen. Ich pendle im Moment zwischen diesen beiden Orten hin und her. Ich habe mich noch nicht entschieden, wo ich weiter leben will. Hollywood reizte mich schon lange nicht mehr, auf der anderen Seite ist es einfach der Ort, wo es die meiste Arbeit für mich gibt. Es ist eine schwierige Entscheidung ...



Ein zimmergroßes Schließfach voller Erinnerungen



Wie muss man sich das Schließfach deines Vaters vorstellen? Ist es normal bei euch, dass man irgendwo so eine Garage oder irgendetwas mietet und dort seine ganze Sachen einlagert?

Das ist interessant und die Antwort ist: Ja, das ist hier sehr verbreitet. Eine der beliebtesten amerikanischen TV-Reality-Shows handelt nur davon, wie zwei Typen durch die USA reisen, um bei Auktionen dabei zu sein. Dort wird all das Zeug verkauft, das in irgendwelchen dieser Dinger liegen geblieben ist, weil die Besitzer verschwunden sind oder nicht mehr die Miete dafür bezahlt haben.



Du wusstest nicht, dass dein Vater so etwas hatte?

Nein, als er starb, hatte ich ihn über zehn Jahre kaum gesehen. Ich habe das nur zufällig entdeckt. Meine Mutter wusste, dass es so etwas gab, aber weil da so vieles aus dem Leben meines Vater drin war, war ihr gar nicht klar, dass darunter eben auch so besonderes Material aus seiner Zeit mit Johnny Cash war. Es lag alles Mögliche darin: Erinnerungsstücke aus der Familie meines Vaters, seine ganzen Geschäftsunterlagen, alte Lampen und Staubsauger – alles durcheinander. Und es lag so lange dort, dass niemand mehr wusste, was genau eigentlich drin war.



Was war dein erster Gedanke, als du die Tür geöffnet hast – nachdem du dich zuvor zwei- oder dreimal nicht hineingetraut hattest?

Ich bin die vergangenen Jahre durch so viele Länder getourt, habe den Film bei diversen Festivals gezeigt und immer wieder, gerade von Leuten, die keine Johnny-Cash-Fans sind, gehört, dass er eigentlich eine Parabel über gestörte Familien sei. Eigentlich können viele diesen Moment gut nachvollziehen: Vor so einer Tür zu einem Geheimnis in der eigenen Familie zu stehen. Man macht einen Schritt in das Leben von jemandem, mit dem einen sehr widersprüchliche Gefühle verbinden. Ich wollte mich nicht in dem ganzen Zeug meines Vaters verheddern, ich hatte genug damit zu tun, mich selbst zu entwirren.










Die Reaktion der Cash-Familie



Wie haben die Cash-Erben auf dieses Filmprojekt reagiert? Gab es während der Recherche Kontakt?

Wenn man die Erlaubnis einholt, egal ob man eine Biografie schreibt oder einen Film dreht, dann zahlt man einen hohen Preis dafür: Du gibst deine Unabhängigkeit ab und musst dich manipulieren lassen, damit das Bild den Erwartungen der Erben entspricht. Ich habe nicht einmal darüber nachgedacht, das zu tun, insofern ist der Film nicht autorisiert. Auf der anderen Seite bin ich Kanadier und wir stehen in dem Ruf, immer ein wenig zu höflich zu sein. Also habe ich den Manager von Johnny Cash, der den Job damals von meinem Vater übernommen hatte, über meine Pläne informiert. Aber ich habe nicht mit ihm zusammengearbeitet. Als der Film dann fertig war, habe ich ihm und der Familie Kopien geschickt und Rosanne Cash hat mir einen sehr lieben Brief zurückgeschrieben.



Der Knackpunkt: Johnny Cash und die Religion



Einer der Konfliktpunkte zwischen Johnny Cash und Saul Holiff, der in der glorifizierenden Rückschau auf Cash meist unter den Tisch fällt, den der Film aber thematisiert, ist dessen fundamentalistische und auch sehr konservative Religiosität.

Die USA und besonders der Süden sind noch immer von extremer Religiosität geprägt. Mir war klar, dass ich mich mit der Art und Weise, wie ich dieses Thema angehe, nämlich sehr unverblümt und direkt, massiver Kritik aussetzen würde. Man kann das sehr deutlich sehen: Die positivsten Kritiken kamen aus Kanada und je weiter südlich man guckt, umso kritischer wurde der Film bewertet. Ein großer Teil von Johnnys Fanbase in den USA ist extrem religiös.



Dein Vater kam aus einer jüdischen Familie. Inwiefern hat er sich mit dem Baptisten Johnny Cash über Glaubensfragen auseinandergesetzt?

Es war eher ein ideologischer Diskurs, gar nicht so sehr ein Konflikt, glaube ich. Mein Vater hatte einen anderen Hintergrund, aber er war Atheist. Er war mit Johnny Cash auf einer intellektuellen Ebene nicht einer Meinung, aber für ihn waren Werte wie Respekt und Toleranz immer wichtig. Aber ab 1971, als Johnny Cash immer enger mit Billy Graham verbandelt war, und eben auch versuchte, seine direkte Umgebung mehr oder weniger zu missionieren, war der Glaube auch ein Problem. Ich glaube nicht, dass Johnny ihn direkt bearbeitet hat, aber wenn zum Beispiel auf jeder Tour ein Priester mitfuhr und alle vor dem Konzert um sich versammelte, dann war das für meinen Vater als Atheisten sicher unangenehm und befremdlich.



Gleichzeitig muss man feststellen, dass diese Zeit – zwischen den Gefängnis-Alben der späten Sechzigern und den „American Recordings“ ab Mitte der Neunzigerjahre – die schwächste Phase im Werk Johnny Cash ist.

Ja, das sehe ich auch so. Das hat meinen Vater ebenfalls Anfang der Siebzigerjahre umgetrieben, er sah den künstlerischen und kommerziellen Niedergang kommen. Das war ihr Konfliktpunkt, denn das wollte Johnny Cash nicht wahrhaben. Die Religiosität war ein persönliches Problem, aber sein Fokus lag auf der ökonomischen Entwicklung. Man sieht das ganz gut an der Diskografie: „At Folsom Prison“ war 1968 ein großer Erfolg, danach hat Johnny Cash dann ein religiöses Album namens „The Holy Land“ aufgenommen“. Saul hat Druck gemacht, dass er ein weiteres Gefängnis-Album aufnehmen sollte. Eigentlich wollte Johnny „At San Quentin“ gar nicht mehr machen. In den Briefen, die ich fand, schrieb Johnny zu diesem Thema: „Ich will mich nicht wiederholen!“ Eigentlich ja eine sehr ehrenwerte Haltung. Aber die Geschichte, die bislang in allen Büchern und auch in meinem Film unerzählt bleibt, ist der Einfluss von June Carter. Sie war diejenige, die hinter den Kulissen alle Fäden zog, sicher die einflussreichste Person für Johnny. Das ist jetzt spekulativ, aber es scheint fast so, als ob sie zu ihm gesagt hätte: Wenn du mich willst, dann musst du auch zu Jesus Christus zurückkehren.



Ohne Johnny & Saul
kein Johnny & June






Auf der anderen Seite spielte Saul Holiff eine wichtige Rolle, um June Carter und Johnny Cash überhaupt zusammenzubringen.

Ja, zumindest auf beruflicher Ebene. Es ist ja ein Original-Telefonmitschnitt von Johnny, in dem er erzählt, dass es Sauls Idee war, June ab Dezember 1961 in die Johnny Cash Show zu integrieren und mit ihr auf Tour zu gehen. Er erzählt, dass er immer ein Fan von ihr und der Carter Family war. Sie spielten dieses Konzert in Dallas zusammen und sie blieb.



Als du all diese Souvenirs gefunden hast, waren dort auch Fotos von dir, wie du als Kind mit der Johnny-Cash-Tour unterwegs warst.

Daran hatte ich überhaupt keine Erinnerungen mehr. Als mein Vater aufhörte, für Johnny zu arbeiten, war er gerade 49 Jahre geworden und ich war zehn. Mein Vater ist dann studieren gegangen und hat nie wieder im Showbusiness gearbeitet. Von einem Tag auf den anderen waren diese ganzen Goldenen Schallplatten und alles andere aus unserem Haus verschwunden. Johnny Cash war zuhause nie mehr Thema, es war wie ausradiert und irgendwann habe ich in meiner kindlichen Wahrnehmung diese Kapitel vergessen. Es sprach keiner mehr darüber. Alles kam erst wieder, als ich seine Audiotagebücher fand. Zu diesem Zeitpunkt war ich genauso alt wie er, als er mit den Aufnahmen begann.



Das ungewöhnliche Ende der Zusammenarbeit



Kann man sagen, dass Saul Holiff rechtzeitig den Absprung hinbekommen hat?

Ich denke schon. Der Schritt war sehr ungewöhnlich: Manager kündigen einem Superstar nicht, Manager werden gefeuert. Ich habe 18 Jahre in Hollywood gearbeitet, ich weiß, wovon ich rede. Lieber wird man Mitglied bei Scientology als die Option sausen zu lassen, Millionen Dollar zu verdienen. Für diese Entscheidung hat mein Vater wirklich Respekt verdient, finde ich. Es kostete ihn zu viel seiner Identität, seine „Seele“, wie er sagte – was ironisch ist, weil er als Atheist ja gar nicht an so etwas glaubte.



Am Ende des Filmes sieht man spätere Briefe zwischen Johnny und Saul, wo die beiden sich wieder sehr freundschaftlich begegnen. Hast du durch diesen Film auch deinen Frieden mit deinem Vater machen können?

Ja, irgendwie ist es tragisch, dass man diesen Frieden erst findet, wenn der andere nicht mehr da ist. Aber ich schätze mich sehr glücklich, dass ich diese Möglichkeit hatte. Ich konnte meinem Vater vergeben und Frieden finden. Was ich mitnehme aus dieser Arbeit, ist der Ratschlag, die Probleme, die man mit seinen Eltern so hat, zu deren Lebzeiten auszuräumen. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass man später ein Schließfach voller Audiotagebücher findet ... «


www.johnny-and-saul.com
 

Text: Lars Fischer
Bilder: Courtesy Of The Saul Holiff Collection, Ramona Diaconescu/New Chapter Productions Inc.




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19.07.2015
Text: Lars Fischer Bilder: Courtesy Of The Saul Holiff Collection, Ramona Diaconescu/New Chapter Productions Inc.
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