Bristol Sessions - Der Urknall der Country-Musik


Im Juli und August 1927 machten die Carter Family und Jimmie Rodgers ihre ersten kommerziellen Plattenaufnahmen. Damit legten sie den Grundstein der modernen Country-Musik. Mit dem „Birthplace of Country Music Museum“ wurde diesen „Urknall der Country-Musik“ genannten Bristol Sessions jetzt ein würdiges Denkmal gesetzt – aber in Bristol und Umgebung wird die Tradition auch aktiv fortgeführt.

Eigentlich wollten Maybelle und Sara Carter gar nicht. Denn auch wenn die beiden Cousinen gemeinsam noch so wunderschön Musik machten, war es doch schwer zu glauben, dass damit wirklich Geld zu verdienen wäre. Saras Mann Alvin Pleasant, genannt A.P., erzählte aber, dass es 50 $ für jede gute Aufnahme gäbe. Das hatte er herausbekommen, nachdem er eine kurze Ankündigung unter der Anzeige eines Händlers für Victrola-Plattenspieler gesehen hatte: „Die Victor Co. wird in Bristol von Montag an zehn Tage lang eine Aufnahmemaschine haben, um Platten aufzunehmen – Nachfragen in unserem Geschäft.“ Außer den unsicheren Aussichten kam noch hinzu, dass die 18-jährige Maybelle im achten Monat schwanger und der kleine Joe von Sara und A.P. noch nicht entwöhnt war. Doch A.P. war so überzeugt, dass der allgemeine Widerstand aufgegeben wurde und sein Bruder Ezra, gleichzeitig Maybelles Ehemann, sein Essex-Automobil zur Verfügung stellte. Es wurde an diesem 31. Juli 1927 eine mühselige, holperige Fahrt mit geplatztem Reifen, Flicken und wiederholtem Aufpumpen. Maces Springs, die Heimatgemeinde der Carters, liegt am Rande der Clinch Mountains, die wiederum Teil der Appalachen sind. Die Gegend heißt wegen des kargen Bodens auch Poor Valley. Von dort waren es knapp 40 Meilen auf unbefestigten Straßen durch die hügelige Landschaft. Irgendwann spät abends kamen sie dann müde und erschöpft in Bristol an und übernachteten bei A.P.s Schwester Virgie.


Hillbilly auf dem Vormarsch


Bristol liegt genau auf der Grenze zwischen den Bundesstaaten Tennessee und Virginia. Direkt durch die State Street führt sie, beim Überqueren der Straße wandert man also von einem Staat zum andern. Und genau wegen dieser zentralen Lage der Stadt hatte Ralph S. Peer, der für die Victor Talking Machine Company arbeitete, sie sich als einen Stützpunkt ausgesucht. Denn an der Musik aus diesen Berggegenden war er interessiert: Die Plattenindustrie hatte neben der „Race Music“ der Schwarzen inzwischen auch die mittlerweile als Hillbilly bezeichnete Musik der Weißen als Einnahmequelle entdeckt. Und wollte man der einfachen Bevölkerung Plattenspieler wie das neue Modell Victor Orthophonic verkaufen, musste man ihnen auch Platten nach ihrem Geschmack anbieten. Und jetzt hatte man eine neue elektronische Aufnahmemethode entwickelt, die mobile Studios und die subtile Aufnahme von leiseren Saiteninstrumenten erlaubte.


Kalkulierte KommerzialisierungIm Zuge der Bristol Sessions machte auch die Carter Family ihre ersten professionellen Aufnahmen


Ralph S. Peers Geschäftsprinzip war vor allem das Publishing, also die Songverwertung. Und deshalb war er besonders an ganz neuer oder bearbeiteter Folk-Musik interessiert; etwas, wofür man ein Copyright beanspruchen konnte – das, was heute als reine Quelle der Country-Musik gefeiert wird, war auch Ergebnis kalkulierter Kommerzialisierung. Aus diesem Grund interessierte sich Ralph S. Peer konsequenterweise wenig für die eigentlich vorherrschende instrumentale Musik, die in den Bergregionen besonders zum Tanz gespielt wurde. Die Lieder sollten mit Gesang sein, eine verständliche Story erzählen und durften natürlich für die Plattenaufnahme eine bestimmte Länge nicht überschreiten. Und genau das war A.P. Carters Stärke. Er sammelte eben nicht puristisch wie ein akademischer Forscher, sondern wie ein kreativer Songwriter. Das alte Material wurde neu bearbeitet, anders zusammengestellt, ergänzt durch eigene Verse. Alte Balladen mit vielen Strophen wurden radikal zusammengekürzt und die Story so auf das Wesentliche konzentriert. Außerdem wurde das Material in eine einfache Song-Struktur eingepasst, wie beispielsweise Intro, Strophe, Refrain, Instrumental, Strophe, Refrain. Neben der erwähnten Balladentradition war der weiße Gospel die Hauptinspirationsquelle der Carters. Von dieser Linie wichen sie kaum ab. Es gab später leichte Blues-Einflüsse, aber keine Anpassungen an populäre Trends. Mit heutigen Auslegungen des Begriffs „Copyright“ wäre A.P.’s Methode übrigens schwer zu vereinbaren gewesen, denn er bediente sich auch bei Liedern, deren Autor durchaus bekannt war.
Den nächsten Tag, den 1. August, nutzten die Carters erst einmal zur Vorbereitung, bis sie sich abends in ihrer feinsten Kleidung zu dem Gebäude der Taylor-Christian Hat Co. in der State Street begaben, wo Ralph S. Peer sich im Erdgeschoss und im ersten Stock eingemietet hatte. In einem großen Raum des ersten Stocks waren Decken aufgehängt, hinter denen aufgenommen wurde. Nur das Horn, in das man singen sollte, guckte hervor. Zwischen 18.30 Uhr und 21.30 Uhr wurden vier Lieder aufgenommen: „Bury Me Under The Weeping Willow“, „Little Log Cabin By The Sea“, „The Poor Orphan Child“ und „The Storms Are On The Ocean“. Am nächsten Morgen verlängerte man die Session um zwei Lieder: „Single Girl, Married Girl“ und „The Wandering Boy“. Die Carter Family hatte von Anfang an einen typischen, wiedererkennbaren Sound: die Alt-Stimme von Sara, ihre Autoharp, dazu der rhythmusbetonte Gitarrenstil von Maybelle. Oft sang Maybelle die zweite Stimme. Und A.P. hatte die Angewohnheit, manchmal mit seiner wirkungsvollen, leicht zitternden Bassstimme zusätzlich einzustimmen, wenn es ihm oder zum Lied gerade passte. „Hereinbassen“ („bass in“) nannte er das.



Jimmie Rodgers: Father Of Country Music


Im Ganzen nahm Ralph S. Peer in diesen Tagen 19 Musiker oder Musikergruppen mit 76 Liedern auf. Darunter waren auch Ernest Stoneman, Blind Alfred Reed oder Uncle Eck Dunford. Am 4. August spielte Jimmie Rodgers zwei Lieder ein: „The Soldier’s Sweetheart“ und „Sleep, Baby, Sleep“. Der an Tuberkulose erkrankte Eisenbahnarbeiter, der keiner mehr sein durfte und deshalb so viel über dieses Leben sang, spielte solo. Kurz zuvor hatten seine Begleitband und er sich getrennt. Jimmie Rodgers wurde mit der Zeit ein Plattenstar und der „Father Of Country Music“ beeinflusste die ganze nachfolgende Country-Generation von Ernest Tubb über Gene Autry bis Hank Snow. Ende 1917 war es auch für die Carters so weit: Am 2. Dezember und dann am 20. Januar erschienen auf zwei Platten die ersten vier Lieder der Carter Family. In der Folge veränderten Plattenverkäufe, Tantiemen, neue Aufnahmen und Auftritte das Leben der drei Carters nicht nur materiell. Vor allem Sara mit drei kleinen Kindern bekam das zu spüren. Denn in all der Zeit vernachlässigte A.P. Heim und Familie, um nach neuen Liedern zu forschen. Seine Kreise wurden immer weiter und auch die schwarzen Gegenden ließ er dabei nicht aus. Hierfür reiste er mit Lesley Riddle, einem befreundeten schwarzen Musiker. Nach einer unglücklich endenden Liebesgeschichte mit einem Cousin von A.P. trennte Sara sich von ihrem Mann. Aber obwohl ihr der ganze „Firlefanz“ eigentlich sowieso keinen Spaß machte, konnte sie dazu bewegt werden, noch weiter aufzunehmen und aufzutreten.


Das Erbe der Carter Family


Der Einfluss der Carter Family war durch ihre Beliebtheit sofort und direkt, aber daraus entstand auch etwas Langfristiges. Maybelles Gitarrenstil, der gleichzeitig Rhythmus und Melodie spielte, und unzählige der Lieder, wie „Keep On The Sunny Side“, „Worried Man Blues“ oder „Wildwood Flower“, sind in ihrer Carter-Form so sehr Allgemeingut der Country- und Folk-Szene geworden, dass manche sie sicher für Traditionals halten. Diese Lieder sind zeitlos, da sie ganz einfach von persönlichen Gefühlen, Tragödien und Erlebnissen handeln. Außerdem überzeugt auch heute noch die aufrichtige Ernsthaftigkeit dieser Musik, in der ganz direkt von Liebe, Leben, Tod und Gott gesungen wird. Sie ist das dringend benötigte Gegengift angesichts einer Country-Musik, in der besonders der Frauen-Country Gefühle gerne süßlich-poppig schauspielert. Und dass Sara und Maybelle die ersten singenden Hillbilly-Frauen waren, hat sicher auch Tore geöffnet für nachkommende Frauen-Generationen.In den Siebzigern eröffnete Janette Carter, Tochter von A.P. und Sara Carter, in Virginia den Carter Family Fold. Bis heute wird hier das musikalische Erbe durch Konzerte gepflegt
Während Maybelle weiter mit ihren drei Töchtern June, Helen und Anita auftrat, die selbst zu individuellen Stars wurden, und später von der Folk- und Folkrockszene der Sechziger als Vorbild wieder ins Rampenlicht geholt wurde, wurde es um Sara und A.P still. Sara lebte mit ihrem zweiten Mann in Kalifornien. A.P. war mit den Kindern in Maces Springs geblieben. In den Siebzigern aber wurde auch hier an das Erbe angeknüpft, indem A.P.’s Kinder mit der „Carter Family Fold“ eine scheunenartige Veranstaltungsstätte errichteten. Vor allem Tochter Janette kümmerte sich darum, aber auch nach ihrem Tod finden weiter die familienfreundlichen Konzerte statt. Dazu gibt es das „Carter Family Museum“.



Die Sessions bekommen ein Museum



In Bristol entstand die Organisation „Birthplace of Country Music“ (BCM), die verantwortlich für viele Musikaktivitäten in der Stadt ist. Jedes dritte Wochenende im September gibt es das Musikfestival „Rhythm & Roots Reunion“, 2014 waren unter anderem Dale Watson, Sturgill Simpson oder Billy Joe Shaver unter den Headlinern. Unter dem Titel „Border Bash“ gibt es von Mai bis August am ersten und dritten Freitag kostenlose Straßenkonzerte. Und dieses Jahr hat man zusätzlich noch mit einem Gratis-Festival auf dem Uni-Gelände begonnen. Der Gipfel der Aktivitäten der BCM war am 1. August 2014 mit der Eröffnung des „Birthplace of Country Music Museum“ in dem in den Zwanzigerjahren erbauten Goodpasture-Gebäude erreicht: 20.000 qm ständige Ausstellungsfläche gibt es, dazu Kino-, Vortrags- und Musikräume und ein Archiv. Interaktiv können die Besucher nicht nur alle veröffentlichten Bristol-Sessions-Stücke hören, sondern auch einen neuen Sound mixen oder an der Sing-Along-Station mitsingen. Ergänzt wird das alles durch Sonderausstellungen, bis zum 28. Februar 2015 gibt es eine über die Carter Family.

Im kürzlich eröffneten Museum erfahren die Besucher alles Wissenswerte rund um die legendären SessionsPünktlich zur Eröffnung wurde auch der Gewinner des Wettbewerbs im Rahmen der Bristol-Sessions-Tribute-CD „Orthophonic Joy“ bekanntgegeben. Er wird mit einem Song beteiligt sein. Da Grammy-Gewinner Carl Jackson im Jahre 2003 schon die erstklassige Tribute-CD „Livin’, Lovin’, Losin’“ für die Louvin Brothers produziert hat, kann man auf das wohl im Frühjahr 2015 erscheinende Ergebnis mit Künstlern wie Marty Stuart oder Dolly Parton gespannt sein. „Man muss seine Geschichte kennen“, hat Country-Star Vince Gill gesagt, der auch an dem CD-Projekt beteiligt ist. Wie dankbar in Zeiten der Standardisierung Angebote angenommen werden, diese Geschichte kennenzulernen oder an sie erinnert zu werden, hat auch Regisseurin Beth Harrington feststellen können, als sie im Frühjahr und Sommer 2014 mit ihrer neuen Carter-Family-Doku „The Winding Stream“ durch US-Kinos tourte. Dem DYNAMITE gegenüber hat sie ihre Erlebnisse so zusammengefasst: „Es war befriedigend zu sehen, wie eine große Bandbreite an Zuschauern, von Leuten in großen Städten bis zu Leuten in ländlichen Aufführungsorten, den Film schätzte. Die Carter Family ist ein großer Teil unseres nationalen amerikanischen Erbes, aber er ist so alltäglich geworden, dass seine Rolle mit der Zeit fast vernebelt wurde.“


Demnächst soll mit ?Orthophonic Joy? ein Tribut-Album für die Bristol Sessions erscheinen. Auch die beiden Grammy-Gewinner Vince Gill und Carl Jackson sind am Projekt beteiligt/unten: Ralph Peer, der Mann hinter den Bristol Sessions (Aufnahme aus den Dreißigerjahren)Mit all seinen Aktivitäten und dem musikalischen Erbe des laut Johnny Cash „allerwichtigsten Ereignisses der Geschichte der Country-Musik“ im Rücken will Bristol sich ganz offensichtlich neben Nashville als zweites historisches Country-Zentrum in Tennessee etablieren. Und die Zukunft sieht rosig aus, denn im Frühjahr 2014 wurde dank einer Schenkung ein neben dem Museum liegendes Gebäude erworben, sodass es noch weiter wachsen kann. Schöne Aussichten für alle Freunde traditioneller Musik also. «


www.birthplaceofcountrymusic.org
www.carterfamilyfold.org


Text: Martin Abraham
Bilder: Malcom Wilson, Neil Staples, Peermusic, BCMM/VML




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21.01.2015
Text: Martin Abraham Bilder: Malcom Wilson, Neil Staples, Peermusic, BCMM/VML
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musik country

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