Bob Wayne ? Der Nashville-Schreck




                Der Nashville-Schreck



Auch wenn die Songs seines neuen Albums erneut in Nashville aufgenommen wurden, könnte Bob
Wayne vom Country-Pop der „Music City“ kaum weiter entfernt sein. Folgerichtig findet der geläuterte Abstinenzler auch sein Publikum abseits des Mainstreams – es sind Punks, Metalheads und Rock’n’Roller, die zu seinen Shows kommen. Wir trafen den gut gelaunten Amerikaner im Frankfurter Rotlichtviertel.

Es gibt Fotos von ihm, da ist er gerade mal zwei Jahre alt und hält schon eine Gitarre. Und auch die erste bewusste Erinnerung an Musik liegt in seiner Kindheit: Es ist sein achter Geburtstag, an dem seine Mutter ihm eine E-Gitarre schenkt und ihm danach auch die ersten Griffe zeigt. Den ersten Song, den Bob Wayne beherrscht, ist „There’s A Tear In My Beer“ aus der Feder von Hank Williams. Als seine Mum ihm bald darauf zeigt, dass er mit den gelernten Akkorden D, C und G auch „Hey, Good Lookin’“, einen weiteren Klassiker des Country-Übervaters, spielen kann, macht es bei ihm Klick: „Ich lernte, dass das, was man mit der Musik sagt, das Wichtigste ist. Ich dachte ,Jetzt, wo ich diese Akkorde in der Tasche habe und ein D, ein C und ein G spielen kann, kann ich damit alles sagen, was ich will.‘ Das war das erste Mal, dass ich Musik ernst genommen habe“, erinnert er sich. Aufgewachsen ist Bob Wayne in Richland im US-Bundesstaat Washington. Eine mittelgroße Stadt in der Wüste. Country blieb bis heute seine Leidenschaft, auch wenn er ein Faible für Rock und Metal hat und ab und an sogar Aufnahmen in diesem Bereich macht – wenn auch bislang nur für sich und nicht unter dem Namen Bob Wayne. Diese zwei musikalischen Seelen sind mit Sicherheit ein weiterer Grund, warum er und der Enkel seines Jugendidols, Hellbilly-Meister Hank Williams III, seit Jahren eng befreundet sind, denn dieser brennt ebenfalls nicht nur für Country, sondern auch für härtere Töne.




Dass Bob Wayne jüngst beim Ameripolitan Award nominiert war, unterstreicht die Bedeutung, die er mittlerweile in traditionellen Country-Kreisen hat. Hinter der Ameripolitan-Bewegung (siehe DYNAMITE Nr. 3/2015) steht der Musiker Dale Watson, der mit diesem Begriff ein neues Genre „erfinden“ will, da der Country von heute nichts mehr mit seinen Ursprüngen gemein habe. Bob war bei der Verleihung vor Ort, gewonnen hat er nichts. Was ihm aber ziemlich egal ist: „Das Problem, das ich mit dem Award habe, ist, dass man Stimmen sammeln muss, um zu gewinnen. Aber ich bin kein Politiker und sammle keine Stimmen. Ich spiele Musik. Für meine Fans. Ich hätte also eine Fake-Band gründen, sie Bob Wayne & The Dipshits nennen und gewinnen können, indem ich an irgendeiner Straßenecke Werbung gemacht hätte. Jeder kann Stimmen sammeln, aber nicht jeder kann in einen Van steigen und 220 Shows auf der ganzen Welt spielen oder sich eine Akustikgitarre schnappen und einen tollen Song schreiben. Dafür müssten sie einen Award geben.“

Dennoch betont er, dass er Dale Watson sehr schätzt, immerhin zählt dessen Song „Hey Driver“ zu seinen Alltime-Top-Ten. Und er unterstützt das Ziel der Bewegung, das Erbe traditioneller amerikanischer Musik vor dem Mainstream zu retten. Denn fragt man Bob Wayne danach, was er von der Musik hält, die heute im Radio und Fernsehen unter dem Begriff Country angepriesen wird, ist seine Antwort so kurz wie eindeutig: „Das ist kein Country, es ist Pop.“ Dass dieser weichgespülte und verwässerte Sound heute so erfolgreich ist, versteht er nicht – er selbst sei jedenfalls noch nie in einen Truck gestiegen, in dem auf den langen Trips durch die Weiten Amerikas der neueste Taylor-Swift-Song gelaufen sei. Und deswegen hat er auch eine ganz eigene Theorie zur Erklärung der hohen Verkaufszahlen solcher Musik: „Ich frage mich, ob das alles vielleicht eine Verschwörung ist. Vielleicht kauft ja in Wirklichkeit niemand diese Musik und das ist alles eine große Waschanlage für Geld aus Drogengeschäften“, überlegt er und lacht schallend dabei. Er muss es wissen, hat er doch mit Alkohol und Drogen im Laufe seines Lebens durchaus seine Erfahrungen gemacht. Einige sogar. Und viele waren schmerzlich: Einer seiner Freunde ist in seinen Armen gestorben und auch er selbst wäre fast ums Leben gekommen. Um sich Drogen zu beschaffen, verkaufte er sein Equipment, zeitweise lebte er auf der Straße, pleite war er oft.


 Breakin’ The Law


Und natürlich war er auch hinter Gittern. Immer mal wieder, insgesamt ungefähr ein Jahr. Als er im Alter von 19 Jahren erneut auf Staatsurlaub war, setzte er noch einen drauf – er floh. „Wir waren auf Freigang zum Arbeiten“, beginnt der Schwank aus seinem Leben. „Unsere Aufgabe war es, Zigarettenkippen aufzusammeln.“ Hier fand er eine, dort eine zweite. Und da hinten lag noch eine dritte. Und noch ein Stück weiter noch eine. Es begann also mit einer guten Absicht. „Doch das Nächste, an was ich mich erinnere, ist, dass ich renne.“ Dabei hätte er nur noch zwei Wochen absitzen müssen. Und natürlich war er auch nicht lange auf freiem Fuß: Einige Zeit später war er mit Kumpels draußen, einen trinken. Irgendwo im Nirgendwo. Er wollte seine Freunde erschrecken, versteckte sich in einem Busch und wartete. Als ein Licht näherkam, sprang er hervor, hielt seine Bierflasche wie eine Pistole und schrie ,Freeze!‘“. Pech gehabt, es waren nicht die Kumpels, sondern die Cops. Und die sackten ihn direkt wieder ein, nachdem sie sich von ihrem Schrecken erholt hatten. Aufgrund Taten wie dieser verlor er auch sein Recht, Waffen zu besitzen. 3000 Dollar musste er zahlen, um dieses Recht zurückzubekommen. Denn als echter Amerikaner sind Schießeisen natürlich wichtig für ihn: „Ich habe viele Schusswaffen, die ich von meinem Stiefvater und meinem Großvater geerbt habe, da bin ich sentimental. Mein Vater hat viel von dem Fleisch, das wir gegessen haben, selbst gejagt. Er jagte Elche, Rehe, Fasane, Enten, Hasen etc. Ich kann mich erinnern, dass ich beim Essen oft das Schrot ausgespuckt habe, das noch im Fleisch war. Jetzt habe ich ja ein Grundstück in Alabama und ich würde gerne wieder anfangen zu jagen. Außerdem macht es mir Spaß, dort einfach auf Dosen und Flaschen zu schießen.“

Seine exzessiven Zeiten sind lange vorbei. Als er 25 Jahre alt ist, entscheidet er sich für ein Leben ohne Drogen. Und für die Musik. „Es war komisch: Ich hatte ungefähr sechs Monate keine Gitarre angefasst – und als ich es tat, sprudelten all diese verrückten Countrysongs aus mir heraus. Den ersten, den ich schrieb, war ,Devil’s Son‘; und das ist wirklich verrückt, denn zu dieser Zeit hatte ich – als Erwachsener – die Westküste noch nie verlassen, schrieb aber diesen Song darüber, nüchtern zu werden, mich Richtung Nashville aufzumachen und im sündigen Studio meines Vaters – dem Teufel – aufzunehmen. Ungefähr vier Jahre später kam ich im Tourbus von Hank III wirklich in die Stadt und ein weiteres Jahr später nahm ich mein erstes Album ,Blood To Dust‘ auf.“ Seitdem erzählt er mit seinen Songs in bester Country-Manier Geschichten. Geschichten, die oft erfunden sind, oft aber auch autobiografische Züge tragen. Nein, Bob Wayne kokettiert nicht mit dem Image des Outlaws, er hat eine durchaus reale Vergangenheit als Haudegen, Draufgänger und Außenseiter. Und er ist es geblieben, denn auch wenn Kaffee heute seine einzige Droge ist, die 180-Grad-Wende zum Missionar hat er nicht vollzogen. Er steht zu seiner Vergangenheit und verteufelt sie nicht. Im Gegenteil, an vieles erinnert er sich gerne. Es hat oft Spaß gemacht.


 DIY im Wohnmobil


Mit der Musik hat er einen Weg gefunden, seine Vergangenheit zu verarbeiten und seinen Weg zu gehen. Heute lebt er ein Leben on the road, für seine Interpretation des Country: „Ich lebe eigentlich nirgendwo, um ehrlich zu sein. Auch wenn ich ein Grundstück in Alabama gekauft habe, mitten im Nirgendwo, für 12 000 Dollar, mit einem abbruchreifen Haus, in dem man nicht leben kann. Aber ich brauche das Haus auch nicht, ich parke mit meinem Wohnmobil dort. Seit ich es gekauft habe, war ich vielleicht insgesamt eine Woche dort.“ Das Wohnmobil ist sein eigentliches Zuhause. Auch wenn er in Nashville ist, um Aufnahmen zu machen, lebt er im Camper. Und hier „produziert“ er auch seine Alben: Vor dem nächsten Gig brennt er die CDs für den Verkauf selbst, in bester DIY-Manier. Und er macht kein Geheimnis daraus, im „Booklet“ seines Albums „Driven By Demons“ steht es: „This CD was burnt in my Camper“ – der Rest des Textes auf dem einseitigen Stück Papier ist kaum lesbar, auf den Silberling selbst hat er mit einem Edding seinen Namen und den des Albums per Hand geschrieben.


Plattendeal? Nur für Europa ...


Erst seit 2011 arbeitet er mit einem Label zusammen, den Dortmunder Experten in Sachen Rock’n’Roll und Punkrock von People Like You. Doch dieser Deal gilt nur für Europa, in Amerika sorgt Bob bis heute selbst für den Nachschub und brennt weiterhin fleißig seine Alben. Auf People Like You landete er auch deshalb, weil er mit Robert Kampf, dem Betreiber des PLY-Mutterschiffes Century Media, eng befreundet ist. Als Robert und der damalige People-Like-You-Chef Tobbe zu Besuch in den Staaten sind, wird man sich so schnell einig – auch Bob kann sich nicht um alles kümmern und ist froh, zumindest Europa nicht mehr an der Backe zu haben. Bei People Like You fühlt er sich gut aufgehoben, man versteht sich auch menschlich – und das Label kümmert sich um seine Künstler. Vinyl-Versionen seiner Alben gibt es deshalb auch bislang nur in Europa, was Bob allerdings ändern will. Natürlich könnte er auch in Amerika mittlerweile ein Label haben, aber die Angebote stimmen bisher nicht und er kommt auch so klar. „Weißt du, letzten Endes ist es doch so: Es gibt in den Staaten einen Kern von Leuten, die meine CDs kaufen – sagen wir, ungefähr 3 000; wenn ich ein neues Album rausbringe,
werden sie es kaufen. Nun, 3000 mal 15 Dollar macht … wie viel?“ Bob rechnet. „Macht 45 000 Dollar. Also … warum nicht einfach alles behalten und die CDs brennen?“, lacht er. „Wen kümmert es, dass ich nicht
10 000 CDs verkaufe?! Wenn ich nur 3 000 verkaufe, habe ich genug, um die nächsten Tickets nach Europa zu kaufen – verstehst du, was ich meine?“


 Das neue Album


Mit seinem neuen Machwerk „Hits The Hits“ betritt Bob Neuland: Es ist ein Coveralbum. 13 Songs hat er sich vorgenommen und ihnen das typische Bob-Wayne-Sound-Gewand verpasst, unter ihnen Evergreens und Klassiker wie „Sweet Child O’Mine“ von Guns N’ Roses, „Come Together“ von den Beatles oder „I Shot The Sheriff“ von Bob Marley. Von Letzterem meint er „Wenn das kein Country ist, weiß ich auch nicht.“ Doch auch abwegigere Titel spielten er und seine Band ein, vergleichsweise neue Pop-Nummern wie „Skyfall“ von Adele oder den „Hit“ „All About That Bass“ von Meghan Trainor. Warum jetzt das? Und warum überhaupt ein Coveralbum? Schließlich ist es unwahrscheinlich, dass sein bewegtes Leben nicht mehr genug Stoff für weitere Eigenkompositionen bietet: „Ich habe sechs Alben in
acht Jahren auf-genommen, alle mit eigenen Nummern – ich denke, das ist ganz gut. Ich hätte auch ein weiteres so aufnehmen können, ich bin nicht durch mit eigenen Songideen.“ Doch warum keine Countrysongs? Natürlich hätte er auch bekannte Nummern seiner großen Vorbilder – Johnny Cash, Waylon Jennings oder Willie Nelson – neu interpretieren können. Doch das wollte er nicht. Aus dem einfachen Grund, dass man es eh nicht besser machen kann als die Originale. Dennoch stand Johnny Cash indirekt Pate beim Projekt, denn Bob entschied sich für den Ansatz, den Cash mit seinen späten American Recordings gewählt hat. Hier hatte der „Man in Black“ akustische Versionen bekannter Songs so unterschiedlicher Musiker wie Nine Inch Nails, Nick Cave oder Tom Petty eingespielt. Damit das Album nach Bob Wayne klingt, entschied er sich allerdings für die Begleitung durch seine Band. Und deren Besetzung ist in den letzten Jahren gleich geblieben, mit dabei ist unter anderem Andy Gibson, der auch mit Hank III unterwegs ist, Billy „Curly Bill“ Contreras, der auch schon George Jones begleitete, und Dave Roe, der Anfang der Neunziger bei den Tennessee Three einstieg, der Begleitband von Johnny Cash. Sie alle verbindet eine langjährige Freundschaft und bei den Aufnahmen steht der Spaß an erster Stelle. Deshalb hätte Bob sie auch gerne immer live dabei, doch das ist nicht immer möglich: „Ab und zu spielen Andy Gibson oder Billy Contreras live mit mir, wenn sie Zeit haben. Aber meistens sind die Kerle ziemlich beschäftigt. Ich mag es aber, mit unterschiedlichen Leuten zu jammen, alles cool also.“


 It’s the songs


Vor allem in Europa ist er deswegen oft mit wechselnder Begleitung unterwegs. Manchmal springt eine komplette Band ein, wie die Jenaer Jungs von Cowboy Bob and Trailer Trash, mal würfelt man sich einmalig schnell was zusammen, wie kürzlich auf dem Scum Bash in Rotterdam, wo Bob von Grischa von den Psychobilly-Urgesteinen Demented Are Go am Bass und Bart Bartje von Peter Pan Speedrock an den Drums unterstützt wurde. Ein Auftritt übrigens, den Bob für einen der besten hält, den er jemals spielte: Das Publikum war völlig am Ausrasten, Bob am Stagediven, drei oder vier Mosh Pits rotierten gleichzeitig vor der Bühne. Für ihn schlussendlich der Beweis: Es sind die Songs, die das bewirken – nicht, wer am Bass oder hinterm Schlagzeug die Begleitung macht. Seine Songs. Er will auf keinen Fall wie ein Egomane klingen, denn das ist er sicherlich nicht; im Gegenteil, er kümmert sich um sein Umfeld und die Menschen, die für ihn Jobs erledigen: „Ich feuere keine Leute, auch wenn sie drogensüchtig sind oder so. Dann versuche ich, ihnen zu helfen.“ Dennoch: Sein Leben on the road will er sich nicht nehmen lassen, nicht durch einen echten, festen Wohnsitz, nicht durch eine echte, feste Beziehung, nicht durch eine echte, feste und „gleichberechtigte“ Band: „Du weißt, wie das ist: Die Leute verlieben sich, wollen sesshaft werden und so weiter. Aber ich will auf niemanden warten.“«

www.bobwayne.org

 

Text: Tilmann Ziegenhain
Bilder: Evengeline Ruppert, Joe Mitchell, Tilmann Ziegenhain




Workhose Vintage Fuck Fashion
Workhose Vintage Fuck Fashion
59,90€
29,90€
Cargohose Tough schwarz
Cargohose Tough schwarz
79,90€
69,90€
Longsleeve Runner schwarz
Longsleeve Runner schwarz
44,90€
34,90€
Hose 873 Work Pant beige
Hose 873 Work Pant beige
54,90€
29,90€
01.07.2015
Text: Tilmann Ziegenhain Bilder: Evengeline Ruppert, Joe Mitchell, Tilmann Ziegenhain
auf Facebook teilen

musik country

Verwandte Artikel

Bob Wayne – Der
Nashville-Schreck

Auch wenn die Songs seines neuen Albums erneut in Nashville aufgenommen wurden, könnte Bob Wayne vom Country-Pop der „Music City“ kaum weiter entfernt sein. Folgerichtig findet der geläuterte Abstinenzler auch sein Publikum abseits des Mainstreams – es sind Punks, Metalheads und Rock’n’Roller, die zu seinen Shows kommen. Wir trafen den gut gelaunten Amerikaner im Frankfurter Rotlichtviertel.

Peter Cooper:
Cautionary Tales

Peter Cooper ist in Amerika als Journalist und Buchator aktiv. Nebenher schrieb er immer wieder Songs für bekannte Stars der Country und Western-Szene.

Joe Bonamassa: Dust
Bowl

Joe ist ein Wunderkind. Bereits mit 12 durfte er mit B.B. King spielen, mit 14 gründete er seine erste Band. Seit 2000 spielt er Soloalben ein und scheint sehr emsig zu sein.

Bob Wayne

In der Anti-Country-Hall-Of-Fame hat sich ein neuer Outlaw-Rebell eingenistet. Direkt neben dem Steckbrief von Vorzeige-Country-Outsider Hank III grinst dem Besucher ein frischgedrucktes, wütendes Konterfei an: Bob Wayne – Wanted Dead Or Alive. Die vorgeworfenen Verbrechen: Mit seiner Band(e), bewaffnet mit Banjos, Kontrabass und Fiddle, soll Bob Wayne Raubüberfälle auf diverse Traditionsbanken des Mainstream-Country verübt haben!

BOURBON BOYS - Hail
To The Chief

Man nehme eine knappe handvoll Schweden, die aussehen, als wären sie eher zufällig eben dort gelandet und seien eigentlich irgendwo aus einem amerikanischen Südstaaten-Kaff direkt aus ihren Truckerkabinen ins Ikea-Land gebeamt worden. Stimmlich genau so, wie musikalisch.

Lynyrd Skynyrd: God
& Guns

Auch wenn von der Urbesetzung nur noch ein Member mit an Bord ist, Lynyrd Skynyrd sind noch immer eine Macht im Southern Rock. Fünf Jahre nach ihrem letzten Album melden sich die Südstaatler erfolgreich zurück.

Ski‘s Country Trash:
Trash Valley

Der eigenwillige Elvis-Imitator und Johnny Cash-Fan macht neben seiner Solo-Karriere auch mit einer Band die Bühnen unsicher. Mit der hat er nun ein neues Album eingespielt.

Skull Fist: Head Öf
The Pack

Im Frühjahr machte das kanadische Quartett mit einer EP auf sich aufmerksam und war auch für einige Auftritte in Europa unterwegs. Nun liegt der erste Longplayer vor.

Wölli und die Band
des Jahres: Das ist
noch nicht alles

Als ehenmaliger Drummer der Toten Hosen war Wölli schon ziemlich erfolgreich. Nun will er es noch mal wissen und macht den Plattentitel war. Es gibt Nachschlag.

Wilsin Gil and the
Willful Sinners

Die Band der sturen Sünder stammt von der Westküste der US of A und macht Musik die unter den Sammelbegriff Americana fällt.

RNR fragt, BOURBON
BOYS antworten

Die vier Country-Rocker aus dem Land der Elche haben unserer Redaktion im Zuge ihres Albumreleases, "Hail To The Chief", bereitwillig ein paar Fragen beantwortet - zum Release, zu ihrem Zweitprojekt, der Metalband "Raubtier", zu Schweden und dessen Countryaffinität.

Sarah Blackwood: Das
gelebte
Kontrastprogramm

„Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust“ Das berühmte Zitat aus Goethes „Faust“ scheint auch auf Sarah Blackwood zuzutreffen, die kanadische Singer/Songwriterin und Sängerin der Psychobilly- und Horrorpunk-Band The Creepshow. Während sie es unter dem Pseudonym Sarah Sin mit The Creepshow richtig krachen lässt, zeigt sie unter ihrem bürgerlichen Namen ihre ruhige, emotionale Seite.

Heinrich XIII and
the Devilgrass
Pickers

Warum man die 40 km nördlich von Frankfurt in der Wetterau liegende Stadt rot auf der Landkarte markieren sollte und was das Ganze mit dem Bembel zu tun hat – der im Übrigen nichts anderes als ein mit Apfelwein, dem hessischen Nationalgetränk, gefüllter Tonkrug ist –, haben wir im Gespräch mit Henric, dem Frontmann von Heinrich XIII and the Devilgrass Pickers, geklärt.

Black Country
Communion: Black
Country

Wenn sich eine Band aus mehreren bekannten Musikern zusammenfindet, dann wird oft von einer Supergroup gesprochen. Die hier Beteiligten sehen sich als ganz normale Gruppe. Zumindest ihr Background ist interessant.

Rammstein – In
Amerika
(DVD/Blu-Ray)

Es ist schon lange kein Geheimnis mehr, dass Rammstein ein Phänomen sind das weltweit einmalig ist. Kaum eine andere deutsche und vor allen Dingen deutschsprachige Band kann international so große Erfolge vorweisen wie die Berliner.

Brian Howe: Circus
Bar

Bekannt wurde Brian Howe als Sänger von Bad Company, bei denen er 1984 einstieg und ihren Sound für die nächste Dekade prägte. Dreizehn Jahre nach seinem ersten Soloalbum kommt hier ein erneuter Alleingang.

Inneke 23 & The
Lipstick Painters:
Charcoal

In Ljubljana hat die Belgierin Inneke mit ihren Lippenstift-Malern das zweite Album aufgenommen. Darauf findet ihr wieder Country Rock der anderen Sorte.

Shelton Hank
Williams III

Shelton Hank Williams der Dritte ist der Enkel des Country-Kings Hank Williams, der Sohn von Country-Star Hank Williams Jr. und ein Mann mit zwei Seelen in der Brust. Er lebt Tradition und Moderne zugleich, liebt den Country und rebelliert gleichzeitig gegen seine Stumpfheit, kurz: Hank 3 ist ein geradezu „faustischer“ Charakter, Country-Musiker und Metal-Rocker zugleich.
Newsletter bestellen
weiter
Welche Themen interessiern dich?
Bike Auto Tattoo Musik
Stand:17 December 2018 18:44:38