Born Free Show in Kalifornien


Born Free Show in KalifornienWir treffen Mike Davis und Grant Peterson eine Woche vor ihrer großen Show auf dem monatlichen Long Beach Cycle Swapmeet. An ihrem Ministand verteilen die beiden Veranstalter der »Born Free«-Show Flyer, verkaufen letzte Tickets für die Bike-Verlosung, beantworten Fragen und haben ein paar Merchandise-Shirts und Aufkleber am Start. Wir sind extra früh angereist, wollen den Hype um BF – wie die Show allseits genannt wird – besser verstehen. Und uns mitziehen lassen von der Begeisterung, die Grant und Mike in der amerikanischen Motorradszene entfacht haben. Nach einem Jahr Vorbereitungszeit befinden sich die beiden nun auf der Ziellinie, die Anspannung ist riesig. Und völlig unnötig, denn ihre Show ist in kürzester Zeit zum Selbstläufer geworden. Dabei sind die Eckdaten für uns erstmal ziemlich ernüchternd: Born Free findet an einem Samstag statt, dauert exakt sieben Stunden, die Bikeshow setzt sich aus 33 Motorrädern zusammen, 170 Aussteller werden mit ihren Ständen vor Ort sein, etwa 10.000 Besucher werden erwartet, der ganz große Teil von ihnen auf zwei Rädern. Das sind Zahlen, die uns auf den ersten Blick nicht unbedingt vom Hocker hauen, da gibt es größere Shows weltweit. Und doch haben Grant und Mike offensichtlich in ein Wespennest gestochen, als sie vor fünf Jahren zum ersten Mal ein kleines Vintage-Motorradtreffen auf einem Parkplatz veranstalten.

Der Name der Veranstaltung Born Free Show in Kaliforniensetzt sich zusammen aus »The BORN Loser«, dem Internet-Blog von Mike, und FREEdom Machine&Accessories, der Firma von Grant. Es ist ein geschickter Schachzug, ihre Veranstaltung über Blogs und Netz publik zu machen, ohne zu viel zu verraten. Hier ein paar Bildchen, da ein paar Sticker, hübsche Videos, die durchs weltweite Web geistern, Neugier schüren, aber nicht alles preisgeben. Am Ende ist der Parkplatz nach einer Stunde komplett überfüllt und die Hot-Dog-Würstchen reichen nicht mal bis mittags. Voller Erfolg, Born Free 2 findet ein Jahr später auf einem größeren Gelände statt, mit selbem Ergebnis. Im dritten Jahr zieht die Veranstaltung in den Oak Canyon um, etwa 50 Meilen südwestlich von Los Angeles im Orange County gelegen. Bis heute findet BF hier statt, und bis heute hält sich die große Neugierde, die im Vorfeld des Events entsteht. Wie eine Fieberkurve steigt sie im Laufe der Monate an, arbeitet auf das große Finale hin. So findet zum Beispiel dieses Jahr die erste PreParty zur Show im März statt, über drei Monate vorm Stichtag. Zahllose weitere Partys und Events folgen. Dazu die große Geheimnistuerei um die Bikeshow. 32 Invited Builders, also eingeladene Customizer, wurden im letzten Herbst bekannt gegeben. Sie bauen je ein Motorrad für die Show und machen auch die zu vergebenden Pokale unter sich aus. Erstmalig werden dafür 2013 auch ein Europäer (Mattias Andersson, LeBeef, Schweden) und ein in Japan ansässiger Customizer (Masa Sugihara, Luck Motorcycles, Kyoto) eingeladen. Der 33. Platz für die Bikeshow wird per Wildcard vergeben. Auf der letzten PreParty am Abend vor BF dürfen die Besucher einen Favoriten aus sechs Bikes bestimmen. Ganz vorne in der Gunst der Biker ist die weiße Knuckle von King Kustoms aus Chicago, die einen Tag später auch als beste Knucklehead der Show gekürt werden wird. Aber das ist noch Zukunftsmusik, als wir auf dem SwapMeet in Long Beach stehen und Mike und Grant uns ihre Story erzählen. Der Teilemarkt ist trotzdem unser Auftakt in die BF-Woche, die an jedem Tag mit einem neuen Highlight glänzt.

Born Free Show in KalifornienMontags treffen wir uns zur PreParty in Downtown Los Angeles, die kleine Bude »Petrol Moto« hat geladen, Dienstag hängen wir in der Cycle Lodge ab, einer der coolsten Garagen von SoCal. Mittwoch geht’s zum »Vintage Dirt Track«-Race auf dem Industry Speedway, Donnerstagnachmittag PreParty bei einer der neuesten Schrauberbude Califs, dem »CutRate«-Shop. Von da zur legendären DicE-Party in Alex’ Bar in Long Beach und schließlich Freitagabend zur Showclass-Party in Cook’s Corner, einem Insider-Treff etwa sechs Meilen vom Oak Canyon gelegen. Im Laufe dieser intensiven Tage, in denen wir auch einen Blick auf halbfertige Invited-Bikes für die Show werfen dürfen (hier schraubt man ernsthaft bis zur letzten Minute), bei Mooneyes vorbeischnuppern, die Jungs von Loser Machine besuchen, viele Fotografen treffen oder die Redakteure der diversen Szenemagazine, wird uns bewusst, dass das alles schon wichtiger Teil des Events ist. Jeden Tag sind es mehr Menschen, mehr Bikes an den HotSpots Südkaliforniens. Die Entfernungen, von denen uns berichtet wird, werden immer größer, aus dem ganzen Land reisen sie an, tausende von Meilen für den großen Tag. Außerdem aus Kanada, aus Brasilien und in großer Zahl aus Japan. Klar, das liegt gerade mal sechs, sieben Flugstunden entfernt und den Südkalifornien-Spirit weiß man dort wohl am meisten zu schätzen. Und auch die ersten Europäer treffen wir, sogar vier, fünf Deutsche darunter. Als Freitagabend die letzte Party vorm großen Tag steigt, quellen uns schon die Augen über. Es müssen über 500 Motorräder sein, die sich rund um Cook’s Corner quetschen und einen Vorgeschmack auf das geben, was am nächsten Tag passieren soll.

Born Free Show in Kalifornien»Seid früh da«, haben uns alle geraten. Und so stehen wir kurz nach sieben am Eingang zum Veranstaltungsgelände. 38 Grad verspricht uns der Wetterbericht, kein Lüftchen wird wehen, das hier ist schon beinahe Wüste. Wir verschaffen uns einen Überblick über die Moppeds in der Bikeshow und bekommen leichte Panikanfälle. Ja stimmt, es sind gerade mal 33 Bikes, die hier stehen, aber die Qualität ist überwältigend. Boardtrack-Panhead neben Honda-Turbolader-Digger, schmalste Knuckle von Welt neben Chopperdaves Superfast-Racer, Alurahmen-Harley neben den zwei Meter hohen Auspuffrohren eines PreUnit-Triumph-Choppers, Vierzylinder-Cafe Racer konkurriert mit Beachcruiser-S&S und die zwei Vergaser der coolen Pan übertönen das Kreischen der filigranen Sporty daneben. Zeitlich unmöglich für uns, sie alle im Einzelporträt zu fotografieren, am Ende werden wir eine Handvoll Bikes auswählen, die wir euch in den nächsten Ausgaben näher vorstellen werden. Was nichts daran ändert, dass alle anderen es ebenso wert gewesen wären. Ein fader Beigeschmack bleibt bei der Show allerdings. Es gibt feste Regeln für die »Invited Builders«, die Motorräder müssen voll fahrfähig sein und bis 12 Uhr mittags am Vortag auf dem Gelände eintreffen. Elf Bikebuilder waren zu spät gekommen und wurden direkt von ihren Mitstreitern mit sechs zu fünf Stimmen von einem Contest disqualifiziert, nämlich dem, bei den die Bikebuilder selbst den Besten unter ihnen bestimmen. Besonders pikant an der Disqualifikation ist, dass diese »Builders Trophy« der einzige Pokal ist, der an einen Bargeldpreis – immerhin 15.000 Dollar – gebunden ist. Und da Customizer in den USA nur selten in Kohle schwimmen, eher von der Hand in den Mund leben, war gerade dieser Preis besonders begehrt. Yaniv Evan von Powerplant Choppers aus LA kommentiert das ganze Trara lakonisch: »Scheiß drauf, dann hole ich mir eben den »Peoples Choice«-Award, ist eh der geilste Pokal, weil er vom Publikum gewählt wird.« Und während wir noch überlegen, ob sowas fair ist, bricht die Hölle über uns herein. Wir hören fernes Grollen und Motorenkreischen, es ist etwa neun Uhr und ein Strom an Motorrädern rollt an.
 
Um zehn Uhr beginnt Born Free offiziell, aber die Masse an Zweirädern wird schon vorher Born Free Show in Kalifornienzum Wahnsinn. Bikes über Bikes entern das Gelände, schon am Einlass werden den Fahrern die Wege zu den verschiedenen »Parking Lots« gewiesen, die coolen Karren nach rechts ins Infield des Eventgeländes, weniger kühle Hocker und Serienbikes nach links auf einen riesigen Parkplatz. Eine Ausnahme können wir beobachten: Top-Customizer Shinya Kimura fährt zwar auf einer Serien-Honda zum Einlass, wird aber auf den zweiten Blick zu den guten Hobeln gesteckt, Starbonus sozusagen. Wir stehen lange am Eingang, beobachten die einfahrenden Bikes, bekommen den Mund nicht mehr zu, sind fassungslos ob der Masse an Motorrädern, bei mindestens jedem dritten Bike entfährt uns ein »haste die gesehen« oder «scheiße, wie geil«. Wir haben schon vieles erlebt, waren auf allen großen Shows der Welt, aber die Qualität, die sich hier auf den Parkplätzen tummelt, ist atemberaubend. Über Stunden ist der Strom an Motorrädern ungebrochen, gegen elf ist die Schlange an Bikes vorm Einlass über drei Meilen (fast fünf Kilometer) lang, tausende von Motorrädern sind es, so weit das Auge reicht. Es ist schlicht nicht möglich, sie alle zu sehen innerhalb von den wenigen Stunden, die Born Free dauert. Aber selbst kleine Blicke genügen. Es ist eine Demonstration von Individualismus – auf Bobbern, Choppern, Cafe Racern, auf Elektrobikes und Trikes, auf Serienmotorrädern und Baggern. Auf Harleys und dem Rest der Motorradwelt, auch wenn der im Vergleich zum Milwaukee Iron gering ausfällt. Was übrigens auch die Company bemerkt hat. Harley-Davidson ist erstmals Großsponsor der Born Free-Show und zeigt damit ein mehr als deutliches Interesse an der riesigen Szene der Selbstschrauber.

Und noch was fällt auf, wir hatten es schon angesprochen. Viele der anwesenden Born Free Show in KalifornienAussteller kommen aus Japan. Customizer, Teilemanufakturen, Künstler, dazu massenhaft Besucher aus Fernost – die Nippon-Szene liebt SoCal und macht ihre Aufwartung. Da passt es auch, dass Mooneyes der zweite große Sponsor neben Harley ist. Und Shige Suganuma, japanischer Eigner des Teilespezialisten aus Santa Fe Springs, ist es auch, der kurz vor Toresschluss den »Best of Show«-Pokal vergibt. Scott Jones’ Panhead gewinnt den Titel und damit verbunden eine Einladung zur Mooneyes-Show im Dezember nach Yokohama. Neben ihm grinst Powerplant-Yaniv auf der Bühne vor sich hin. In der Hand hält er den »Peoples Choice«-Award. »Hab ich euch doch gesagt«, schreit er uns von oben aus zu. Sein Siegerbike könnt ihr übrigens auf Seite 18 in dieser Ausgabe bewundern. Es werden noch weitere Pokale vergeben, eines der Invited Builder-Bikes wird gar unter den Besuchern verlost – das ist alles schön und nett, aber an sich nicht wichtig, denn wir haben unser Fazit schon gezogen. Die eigentliche Show hier im Canyon ist der Parkplatz. Dort, wo die geilsten Karren des Landes stehen, man einfach abhängt, Benzin quatscht und für ein paar Stunden auf den Rest der Welt scheißt. Das ist die Quintessenz von Born Free, nichts anderes. Und vielleicht ist am Ende genau das das Geheimnis dieses unheimlichen Erfolges. Dass Kalifornien, die Wiege unserer Umbaukultur, einfach reif für eine Show wie diese war. Dass die Garage-Builder und Hinterhöfler eine Heimat brauchten, dass dieser Gegenentwurf zu Daytona, Sturgis und allem anderen genau zur rechten Zeit kam. Und dass in SoCal das fortgeführt werden musste, was die Custom-Urväter in den 50er Jahren genau hier gestartet hatten.

Und während wir noch sinnieren, ist der Spuk um Punkt 17 Uhr tatsächlich vorbei. Alle packen zusammen und fahren wieder nach Hause, tausende Kilometer, irgendwohin. Mike und Grant verabschieden sich herzlich von uns. Sie werden ein bisschen frei machen – und dann überlegen wie es weitergeht mit ihrer Show. Denn der Canyon, der ist eigentlich längst zu klein geworden.

www.bornfreeshow.blogspot.com
 



Text: Katharina Klimpke
Bilder: Benjamin Grna






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23.08.2013
Text: Katharina Klimpke Bilder: Benjamin Grna
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