Bike & Music Weekend - In Geiselwind steppte wieder der Bär


Business as usual in Geiselwind? Ja und nein – auf jeden Fall lassen sich die Biker das Feiern nicht vermiesen. Auch wenn man sich bei Fehlzündungen in diesem Jahr öfter umsieht als sonst...

Vom 4. - 7. August 2016 steppte am Autohof Strohofer in Geiselwind an der A3 zwischen Würzburg und Nürnberg wie in jedem Jahr der Bär. Mit einer Rekordbesucherzahl hatte – trotz des schönen Wetters – in diesem Jahr keiner so richtig gerechnet. Zwar war das Bike & Music Weekend 2016 zum fünfzehnten Mal zu Gast auf dem Autohof Strohofer in Geiselwind, doch besonders beworben wurde dieses halbe Jubiläum nicht. Auch nicht das zehnjährige Jubiläum des „Burnout-Weltrekord“-Erfolgs mit Eintrag in das Guiness-Buch der Rekorde. Das trotzdem tausende Motorrad- und US-Car Fans nach Geiselwind strömten ist nicht nur ein Erfolg des Konzepts aus Show- und Konzert, sondern der pure Wille, sich das Leben nicht vermiesen zu lassen. Dass an den ersten beiden Tagen die Polizei auch mal auf dem Gelände präsent war, wurde diesmal wohlwollend zur Kenntnis genommen, auch wenn es für die Jungs und Mädels in Blau wohl reichlich verstörend war, aus allen Ecken und Richtungen Knallen und Donnern zu hören, während Gummiqualm über dem Gelände waberte.

Nach dem Ende der Outdoor-Shows um 23.00 Uhr wurde es in der Konzerthalle richtig lebendig: „Murder One“ als Hommage an den gerade erst verblichenen Lemmy Kilminster, „Stahlzeit“ mit ihrer flammenden Rammstein-Show und die klassischen Hard-Rocker „Saxon“ passten für das Biker-Publikum perfekt. Noch immer heißt es in Geiselwind „Harleys rule“, auch wenn viele Streetfighter und normale Bikes hier einen Stop übers Wochenende machten. Mit gleich zwei Sieger-Bikes räumte „Famous Fabricator“ Christopher Marschka bei der Bikeschow-Prämierung mächtig ab. Dabei hat der Selfmade-Customizer noch nicht einmal einen Motorradführerschein … weshalb Überlegungen zur TÜV-Konformität ihn auch nicht sonderlich tangieren.
 
 


Der 2016er Event wird auch als Abschied von Stuntprofi Rainer Schwarz in Erinnerung bleiben: Hier in Geiselwind zeigte Rainer seine extremsten Pyro-Shows und ließ die Showmeile buchstäblich brennen. Nach seiner Night-Show-Performance überreichten im die Knight Riders eine Erinnerung und auch Thomas „Rosti“ Voll dankte Rainer: RR-Customizing war für den Aufbau mehrerer Buell- und V-Rod Stuntbikes federführend. Der Pokal „weiteste Anreise“ ging dieses Jahr an eine Gruppe Harley-Rider aus Norwegen: Die Mitglieder des „Inat Inherred“ MC rollten satte 5000 km über Ost- und Süd-Europa an – einer von ihnen seit Albanien ohne Starter! Die Knight Rider Crew gab natürlich Starthilfe für die norwegische Electra Glide. Doch die meisten Besucher kamen Sonntags ohne fremde Hilfe „auf die Bahn“, nachdem das Brüllen von Donald Potiers „Predator“-Jet das offizielle Programm beendet hatte. Ein super Wochenende, dessen Besuch sich nach wie vor immer lohnt.

Text: Horst Rösler
Bilder: Horst Rösler




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20.11.2016
Text: Horst Rösler Bilder: Horst Rösler
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Stand:13 December 2018 07:31:42