Cagiva Raptor ? Italobike wird zum Cafe Racer


HWC Cagiva RaptorCagiva Raptor. Ach ja, die gab es ja auch mal. HWC hat das rare Italobike zum Cafe Racer umgebaut

Nein, so etwas hatten wir noch nicht gesehen. Eine Cagiva Raptor, dieses aggressiv gestylte Italobike mit seinem Gitterrohrrahmen und dem drehmomentstarken 1000-ccm-V2-Motor von Suzuki, ist im Original schon höchst selten. Zum ungewöhnlichen Einzelstück wird aber auch dieses Gerät erst durch einen fachgerechten Umbau. So wie bei diesem Bike: Custom-Painting, Höckersitzbank, V-Rod-Scheinwerfer …
HWC Cagiva Raptor
Vor längerer Zeit hatte Matthias in einer Motorradzeitschrift den Bericht über eine Cagiva Raptor 1000 gelesen und festgestellt, dass dieses eigentümliche Nakedbike genau sein Bike war. Noch konnte er sich die Raptor  nicht leisten, aber als später eine gebrauchte Cagiva angeboten wurde, erfüllte er sich einen Traum. Als dann ein Unfall die Maschine lahmlegte, fiel der Startschuss für die ersten Umbauten. Die beste Adresse, die Matthias für dieses Vorhaben genannt wurde, war die von HWC. Henryk Willms aus Ilberstedt, Designer und Konstrukteur der TÜV-geprüften und patentierten »Zero Down Tube Machine Series«, traute sich auch an diese eigenwillige Italienerin heran. Nach kleineren Umbaumaßnahmen gab Matthias Henryk nunmehr grünes Licht für einen Komplettumbau.
HWC Cagiva Raptor
Vorgabe war der Wunsch nach einem Cafe Racer, modern gestylt und bezahlbar, aber freie Hand sollte Henryk schon haben, der uneingeschränkten Kreativität wegen. Rahmen mit Schwinge, Gabel und Motor blieben unangetastet, doch bei den übrigen Details legte Henryk richtig los. Er mattierte die Räder, fertigte Bodyparts wie Heck und Bugspoiler aus Aluminium, entwickelte einen stylischen Frontfender, ergonomische Handschaltarmaturen und die Auspuffanlage für den Ixil-Schalldämpfer.
HWC Cagiva Raptor
 

Der M-Lenker wurde verstärkt, ein Gitterrohr-Kennzeichenträger gebaut und aus Blech und Draht eine passgenaue Tachohalterung auf dem Tank angefertigt, die so professionell aussieht, als gehöre sie ab Werk dahin. Was nun noch fehlte, war ein einzigartiges Farbkleid, das von »Jahn« als Airbrush-Arbeit ausgeführt wurde: Auf tiefem Schwarz gepaart mit mattiertem Silber und Blattgold ist dort zum Beispiel die Queen auf einem Geldscheinsymbol zu sehen, das für den »Verfall der wahren Werte« steht. Außerdem das Bild eines alten Cafe Racers, der  die Grundidee des Umbaus vorgegeben hatte. Ein wenig modern ist die Cagiva dabei geblieben, und bezahlbar übrigens auch. Bravo, HWC.


Text: Dirk Mangartz
Bilder: Volker Rost




14.12.2012
Text: Dirk Mangartz Bilder: Volker Rost
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