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BIKERS NEWS 24.09.2010
Bilder: Rost
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AdP Februar 2008

Rockermord-Prozess Die Ereignisse um den „Rockermord-Prozess“ in Münster riefen natürlich alle bürgerlichen Medien auf den Plan. Danke für eure zahllosen Zusendungen von Presse-Artikeln. Sie waren so bunt und durchwachsen, wie unsere Presse-Landschaft.
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Erste Bilanz


Nach einem guten Vierteljahr reden wir mit den Hells Angels und den Bandidos über eine erste Bilanz ihres Friedensschlusses

BIKERS NEWS: Am 26. Mai hatten Vertreter des Hells Angels MC und des Bandidos MC in aller Öffentlichkeit einen schriftlichen Abschluss der beiderseitigen Konflikte unterzeichnet. Wie bewertet ihr diese Vereinbarung heute?

Michael (Bandidos): Wir hatten aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt. Der Vertrag wurde über einen längeren Zeitraum gut vorbereitet, und das hat sich gelohnt, denn es steht die gesamte Mitgliedschaft beider Clubs dahinter. Das ist der Grund, warum die Lage bis heute stabil geblieben ist. Mit anderen Worten: Es funktioniert.

BIKERS NEWS: Was sagt ihr zu den Reaktionen der Behörden auf den sogenannten „Hannover-Vertrag“?
Django (Hells Angels): Die Reaktionen besonders der Polizeibehörden haben uns nicht überrascht. Wenn man die Kommentare liest, trieft aus jeder Zeile die Enttäuschung darüber, dass der sogenannte „Rockerkrieg“ nicht fortgeführt worden ist.
Das hat manchen Behörden offenbar nicht ins Konzept gepasst.Und es wirft ein bezeichnendes Licht auf die rechtsstaatliche Einstellung vieler Beamten, die von einem klaren Ja zur freiheitlich demokratischen Grundordnung erschreckend weit entfernt sind. Das zeigt uns jetzt, drei Monate später, auch die Realität.

BIKERS NEWS: Wie beurteilt ihr das Verhalten der deutschen Medien?

Django: Wie zu erwarten, reagierte die Mehrzahl skeptisch. Das ist okay. Einige wenige machten sich im besten journalistischen Sinn die Mühe, unsere Beweggründe zu erfragen, im Gegensatz zu jenen anderen, die sich nur allzu willig von den Behörden instrumentalisieren ließen. Wir erlebten keine großen Überraschungen.

Michael: Die Zeitungen und TV-Sender können mit dem Thema „Rockerkrieg“ sehr gutes Geld verdienen. Je reißerischer eine Überschrift oder die beschriebene Tat sind, desto größer die Auflage. Die Medien geben ja auch zu, dass wir ein beliebtes Thema sind. Nur leider übersteigt die Phantasie einiger Journalisten die Realität, was die Leser aber häufig so nicht bemerken. Die nehmen alles für wahr, was mal in der Zeitung stand.


Sozialrassismus: Die Entrechtung von MC-Mitgliedern



BIKERS NEWS: Nach der Innenminister­konferenz im Mai des Jahres trat eine Reihe von Maßnahmen seitens der Polizeibehörden gegen MCs in Aktion. Wie wirkt sich das aus?

Michael: Die Schikanen begannen schon Anfang des Jahres und haben sich bundesweit nach der Innenministerkonferenz deutlich gesteigert. Restriktive Maßnahmen und Kontrollen erleben wir seit Jahrzehnten, mal mehr, mal weniger. Was allerdings derzeit abläuft, hat ein bisher nicht bekanntes Ausmaß angenommen.
Wir glauben nicht, dass die politisch Verantwortlichen wissen, was derzeit geschieht oder dass sie solche Auswüchse angeordnet haben.

Django: Die öffentlich sichtbaren Groß­kontrollen sind dabei nur die Spitze des Eisbergs. In einigen Gegenden, wie natürlich Berlin, dazu München, Bremen, Oldenburg und erstaunlicherweise ganz besonders in Ostfriesland, tritt etwas zutage, das man getrost als „sozialen Rassismus“ bezeichnen kann.
Wir sind ja einiges gewohnt, aber dass Polizisten bei Nachbarn auftreten und diese über die angeblich gefährliche Wohnnähe zu Rockern informieren, dass Polizeibehörden bei Firmen die Entlassung von langjährigen Mitarbeitern erzwingen, weil die der Rockerszene angehören, dass Schulkinder von ihren Lehrern aufgefordert werden, Anti-Rockerposter zu malen und dass dergleichen in Tageszeitungen publiziert wird, oder dass, wie in Bremen, die Schikanen nicht einmal mehr vor einer Beerdigung Halt machen, wirft ein bezeichnendes Licht auf den demokratisch-moralischen Zustand in manchen Polizeiführungen. In der Praxis findet derzeit die Entrechtung von MC-Mitgliedern statt, und zwar auf breiter Front des alltäglichen Lebens.

BIKERS NEWS: Das sind schwere Vorwürfe. Könnt ihr das belegen?

Django: Natürlich können wir das. Wir haben eine ganze Reihe von Anwälten beauftragt, sich mit diesen Vorfällen zu beschäftigen. Das ist ein schwieriges und auch teueres Unterfangen, denn die Flut von Vorverurteilung, Diskriminierung, Provokationen bis hin zur Volksverhetzung schwillt stetig an und wird inzwischen so unverfroren angewandt, als wären die entsprechenden Paragraphen des Gesetzes praktisch außer Kraft gesetzt.

Michael: Ein Teil der Medien zieht bedauerlicherweise mit und verschärft die Situation auf ihre Weise noch.


„Alles zielt auf ein bundesweites Verbot aller MCs“


BIKERS NEWS: Wie erklärt ihr euch den Eifer der betreffenden Polizeibehörden?

Michael: Das ist doch klar: Alles zielt auf ein bundesweites Verbot aller MCs. Diese Sucht zum Verbot ist anscheinend unausrottbar. Für den Sinn und Nutzen eines solchen Verbots interessiert sich dabei niemand. Die Hauptsache scheint der pure Aktionismus zu sein.

Django: Anscheinend wollen einige Politiker und Polizeibehörden der Welt beweisen, wie man es richtig macht. Am deutschen Wesen soll mal wieder die Welt genesen, und dieser altbekannte Spruch passt genau auf die politische Einstellung dieser Herren. Wir gehen davon aus, dass in naher Zukunft etwas Großes kommt. Die Folgen werden unabsehbar sein. Der Hass, der momentan wächst, macht uns dabei die größten Sorgen.

BIKERS NEWS: Ihr sprecht die Auswirkungen innerhalb der Clubs an. Wie sieht das im Alltag aus?

Django: Es zeigen sich negative, aber auch positive Tendenzen. Es wird, wenn überhaupt, sehr lange nicht mehr möglich sein, Absprachen mit Behörden zu treffen, weil man deren Wort nicht mehr trauen kann. Das Misstrauen gegenüber Ex-Membern ist enorm gestiegen. Auslöser ist der kokainsüchtige Dealer aus Kassel, der mit einem Buch voller Lügen und Übertreibungen in die Bestsellerlisten aufgestiegen ist. Es ist schwer zu glauben, dass sich eine erst 28 Jahre alte Reporterin dazu herabgelassen hat, bei diesem miesen Spiel die Regie zu führen. Wir können nur hoffen, dass ihr das alles nicht eines Tages außer Kontrolle gerät.

Michael: Auf der anderen Seite ist der Zusammenhalt innerhalb der Clubs, aber auch die Annäherung zwischen einzelnen Clubs noch gestiegen. Wir erleben einen überdurchschnittlichen Zustrom vor allem an jungen Leuten und ebenso Unterstützung aus der Bevölkerung. Anscheinend haben viele Bürger ein sehr viel besseres Gespür für Rechtmäßigkeit als die Gesetzeshüter, die sich das eigentlich mit besonderer Sorgfalt auf ihre Fahnen schreiben sollten.

BIKERS NEWS: Wie reagiert die Szene auf die schikanöse Situation?

Michael: Die bundesdeutsche Szene reagiert, bis auf einige Ausnahmen, eher abwartend. Ich denke, mit dieser Einschätzung sind wir uns einig. Aber wir erfahren reihum, dass viele auch kleinere Clubs zur Solidarisierung bereit sind, weil sie wissen, dass es sie früher oder später ebenfalls erwischen wird. Wenn irgendein Politiker oder Polizeiführer das bestreitet, wird er nur höhnisches Gelächter ernten. Die Heuchelei ist längst durchschaut. Es geht nicht um Vorbeugung oder Verfolgung von Straftaten, sondern um die Vernichtung unserer ganzen Lebensart. Für solche Polizisten ist schon die aufrechte Körperhaltung verdächtig.


… weiter geht’s in der aktuellen Ausgabe der BIKERS NEWS 10-10



26. Mai 2010: Frank Hanebuth (Hells Angels MC) und Peter (Bandidos MC) reichen einander öffentlich die Hand

Bilder: Rost


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Stand:22 October 2019 16:45:06 Warning: fopen(cache/925b04d71b6de9f02ce286617a9ba0cb.html): failed to open stream: No such file or directory in /var/www/vhosts/rockandroad.de/httpdocs/index.php on line 163 Warning: fputs() expects parameter 1 to be resource, boolean given in /var/www/vhosts/rockandroad.de/httpdocs/index.php on line 164 Warning: fclose() expects parameter 1 to be resource, boolean given in /var/www/vhosts/rockandroad.de/httpdocs/index.php on line 165