Classic-Test Tweesmann-Yamaha 860


Tweesmann Yamaha 860Vor rund 30 Jahren tickten die Uhren im Enduro-Sport noch anders: Anstatt mit dem Hubraum zu sparen, gab es Klassen über 750 ccm und sogar eine Klasse bis 1300 ccm – und um die Meisterschaft nicht kampflos den BMWs zu überlassen wurde viel gebastelt.

Ende der 70er Jahre, genauer 1978,  kehrten die Münchner Motorradbauer nach sieben Jahren Abstinenz wieder mit einem Werksteam in den Gelände-Sport zurück. Sechs Fahrer sollten verpflichtet werden, um den Triumph für BMW klarzumachen und den Weg für die Markteinführung der G/S zu ebnen. Doch so einfach wollte man es den Münchnern nicht machen, zahlreiche Eigenbauten tauchten auf und machten das Starterfeld in der Klasse über 750 ccm etwas bunter.

Auch der Münchner Wurst-Magnat Kurt Distler sah seine Chance in der großen Klasse und hatte große Lust dabeizusein: Für ein Engagement im Werksteam fehlte ihm aber die Zeit – also musste er selbst nach einem geeigneten Untersatz schauen. Bei Köbi Gassner in der Schweiz ließ er sich zwei Yamaha XS 650-Motoren auf 860 Kubikzentimeter aufbohren und optimieren. Alles was schwer und unnötig war wie Lichtmaschine, Zündung und Ausgleichwellen flog raus. Eingebaut wurde eine leichte Kröber-Magnetzündung. Am Ende standen zwei identische Motoren mit rund 70 PS bereit. Das Ergebnis dieses Paralleltwin-Packets seht ihr hier ...

Den kompletten Artikel findest Du in der dirtbike Ausgabe 5/09!

Tweesmann Yamaha 860
Volle Kraft voraus: so ein Klassiker macht schon Spaß, aber die Angst fährt mit: es könnte
ja was passieren ...


Tweesmann Yamaha 860
Der Motor stammt aus einer aufgebohrten XS 650, alles überflüssige flog raus ...

Text: Andreas Güldenfuß
Bilder: Volker Rost




31.07.2009
Text: Andreas Güldenfuß Bilder: Volker Rost
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