New York Hardcore Tattoo


Don’t forget the Streets

Das NYHC Tattoo in der Lower East Side

Das New York Hardcore Tattoo ist – nachdem der legendäre New Yorker Punk-Club CBGB 2006 sein Dasein beendete – die neue Nummer eins unter den Must-see-Destinationen für Punk- und Hardcore-Fans im Big Apple.
 

Baz, Holly,  Uzi und Vinnie Stigma vorm Shop.
Baz, Holly, Uzi und Vinnie Stigma vorm Shop.


Wenn es bei den folgenden Namen bei euch klingelt, dann wisst ihr auf alle Fälle schon mal, wohin die Reise geht: Lars Frederiksen, Mike Valente, Jimmy Gestapo und, nicht zu vergessen, der Godfather of New York Hardcore in Person: Vinnie Stigma. Alle vier auf einmal zu treffen, ist nahezu unmöglich – aber immerhin traf ich sie alle über ein Wochenende verteilt.

Lars stammt ursprünglich aus Campbell, Kalifornien, und lebt zur Zeit in San Francisco, sofern er nicht gerade mit Rancid oder seiner zweiten Band The Old Firm Casuals tourt. Mit letzterer trat er an eben diesem Wochenende im Black ’n’ Blue Bowl auf. Backstage gaben er und Mike Valente, dem Gitarristen der Hardcore-Metalband Brick by Brick, dem TM ein Interview.

Was hat euch zur Skinhead- und Punk-Szene geführt?

Lars: Mein Bruder war ab 1979/80 Skinhead und brachte die Musik mit nach Hause. Oi!-Shit, Skinhead-Reggae oder auch Bands wie Ramones, UK Subs. Und ich komm eben aus der Arbeiterklasse, konnte mich nie irgendwo einfügen. Da fühlte ich mich von der Szene angezogen, das war was, wo ich endlich reinpasste.
Mike: Als Teenager hat man ja diese Ich-muss-raus-Phase. Damals gingen alle auf Metal-Konzerte, aber ich war nicht wie die. Irgendwann nahm mich dann ein Kumpel mit zu meinem ersten Hardcore-Konzert, das war COC und D.R.I., das muss 1986 gewesen sein – und das hat mich einfach umgehauen! Ich kam aus dem Konzert und war neu geboren. Ich wusste, ich musste ein Teil davon werden.

Lars Frederiksen von Rancid und Mike Valente von Brick by Brick unterstützten das Projekt NYHC Tattoo, als es auf der Kippe stand.

Lars Frederiksen von Rancid und Mike Valente von Brick by Brick unterstützten das Projekt NYHC Tattoo, als es auf der Kippe stand.


Mike und Lars sind superentspannte Dudes, total nett und freundlich. Wir unterhalten uns über Lars’ Söhne. Sein Älterer, er ist fünf, folgt schon den Fußstapfen seines Vaters und hört Sham 69, Ramones oder Cockney Rejects. Mike meint zum Thema Kinder: »Ich hab keine – ich hab schon genug damit zu tun, auf mich selber aufzupassen.«
Aber zurück zum Thema NYHC Tattoos. Seit 2010 gehören Mike und Lars dazu.

Mike: Jimmy und Vinnie haben den Laden 1999 eröffnet und verbrachten hier die gesamte Zeit, wenn sie nicht auf Tour waren. An dem Punkt, als sie kurz davor waren, dichtzumachen und damit eine wichtige Anlaufstelle des New York Hardcore und Punk verloren zu gehen drohte, traten Lars und ich auf den Plan und halfen ihnen wieder auf die Füße zu kommen. Im Moment läuft Jimmys Band Murphy’s Law gerade sehr gut und ich denke, es täte ihm gut in Europa zu touren, aber im Moment will er lieber ein Teil des Studios sein.

Könnt ihr eigentlich wirklich tätowieren? (Die beiden lachen, ich auch, wir wissen wohl, was jetzt kommt.)
Mike:
Nö.
Lars: Wenn du es so nennen willst. Ich bin ganz gut in Punkrock-Schriftzügen. Das kann ich, aber das war’s dann auch.

 

Lars Frederiksen mit Rancid live

Lars Frederiksen mit Rancid live


NYHC Tattoo ist ja derzeit ein Mekka auf der internationalen Hardcore-Weltkarte. Kommen hier viele Touris rein?
Mike: Ja, es kommen schon ‘ne Menge Leute, um Fotos zu machen und um Merchandise zu kaufen. Die kommen aus Japan, Frankreich, Australien. Das ist schon irre, wirklich großartig! Natürlich sind es Touris, aber nicht so Glotz-Touristen. Die Leute, die zu uns kommen, die sind wirklich aus der Szene, die leben das auch.
Lars: Im ganzen Studio geht es ja um unsere Subkultur, Punkrock, Skinhead, Hardcore, was auch immer. Überall gibt es diese beschissenen Wallmart-Tattoo-Shops, an jeder Ecke. Aber wir sind ein Bowery-Style-Shop. Ich will niemanden runtermachen, aber Tattoos sind so scheißpopulär geworden, sie sind wie Chucks. Das hat sich so sehr verändert. Als ich vor 30 Jahren damit anfing, mich tätowieren zu lassen, da war klar: Ich bin tätowiert, ich bin kein Teil eurer Gesellschaft! Aber neulich hatte ein Kumpel von mir was mit ‘nem Mädel. Sie hatte ‘nen roten Iro und die Arme zutätowiert – und die kannte die Ramones nicht! Ich mein, was soll der Scheiß? Na ja, wenn Vinnie jetzt hier wäre, würde er einfach sagen ›Ach halt doch die Klappe‹, er ist 57, er macht das schon länger als ich oder Mike, er ist der Godfather der New Yorker Hardcore-Szene.

Erzählt mal über eure ersten Tattoos.
Lars zeigt auf ein winziges Tattoo auf seinem Bein: Das hab ich mit elf machen lassen, es soll Oi! heißen. Ich war Skinhead und liebte Oi-Music. Eigentlich war es da, aber ich bin gewachsen und es hat sich verzogen. Mein Kumpel Sam kam gerade aus dem Knast und hat es mir mit einer Machine aus ‘nem Spielzeugmotor, ‘ner Kugelschreibermine und ‘ner Sicherheitsnadel gestochen.

Und du, Mike?
Mike: Ich hatte gar nicht vor, mich tätowieren zu lassen. Ein Kumpel nahm mich mit, er spielte Anfang der 80er in einer Band namens Wolfpack. Er meinte, »Komm mit, ich lass mich tätowieren.« Das war ein großartiges Abenteuer, der Roadtrip nach West-New-York, und dann mein erstes Tattoo. Ich würde es nie covern lassen, auch wenn man's kaum noch erkennen kann, aber es war halt mein erstes.

In New York war Tätowieren ja bis 1997 noch verboten. Wie lief das denn davor ab?

Lars: In der Küche einer Punkrock-WG.
Mike: Bei mir in einem Anhänger.

Rockt den Scheiß noch immer:  Vinnie Stigma mit Agnostic Front.

Rockt den Scheiß noch immer: Vinnie Stigma mit Agnostic Front.


Es wurde Zeit den Laden anzuschauen, über den wir uns die ganze Zeit unterhalten hatten. »NYHC Tattoo ist wie ein Museum!«, hatte Lars noch gesagt. Als Hardcore-Kid konnte man es damals kaum abwarten, das zu sehen. Um dorthin zu gelangen nimmt man am besten die Subway zur Lower East Side. Ein Taxi macht keinen Sinn, zur Hauptverkehrszeit kommt man zu Fuß schneller voran. Und Hauptverkehrszeit ist in Manhattan 24 Stunden am Tag. Ein paar Gehminuten von der U-Bahn-Station zur Stanton Street 127, und schon steht man vor NYHC Tattoo. Vor dem Laden hängen schwer tätowierte Leute ab, drinnen wartet bereits Vinnie Stigma, der mich den Tätowierern Baz und Holly vorstellt. Falls es noch einer Erklärung bedarf: Vinnie ist der Godfather des Hardcore, der in den 80ern die legendäre Agnostic Front gründete. Und er ist ein waschechter Lower-East-Sider.

Vinnie: Ich komm aus diesem Viertel. Ich lebe schon mein ganzes Leben lang am selben Fleck. Mein Großvater, mein Vater, ich – wir wurden alle in derselben Kirche getauft.

Ich wusste nicht, dass du religiös bist?

Vinnie: Viele behaupten, dass sie nicht an Gott glauben – dann haben sie einen Autounfall und verlieren ihren Arm. Und dann finden sie Gott, und zwar sehr schnell.

Ist dir so ein dramatisches Ereignis mal passiert?
Vinnie: Nein, ich war immer eher das nette Kind aus der Nachbarschaft, ein Punkrocker, aber kein dreckiger Punk, ich war irgendwie eher normal.

Du tätowierst tatsächlich schon seit über 40 Jahren. Wie und warum hast du damit angefangen?

Vinnie: Ach, einfach Blödheit. Wir hatten eine schlechte Tattoo-Maschine, mit der ich auch auf Rogers (Roger Miret von Agnostic Front, Anm. d. Verf.) Brust rumgekratzt habe. Wir waren halt Rebellen. Aber vor allem seh ich mich als Musiker, das ist das, was ich mache. Und den Tattoo-Shop hab ich zusammen mit Lars und Mike. Seit das CBGB weg ist, brauchen die Kids eine Anlaufstelle und hierher kommen Leute aus Frankreich, Schottland, Japan oder Polen und überall her. Und sie kommen her, weil sie wissen, dass sie hier einen Bruder oder eine Schwester finden, eine Familie, unsere Community. Du weißt, du kommst hier rein und hier benimmt sich keiner wie ein arrogantes Arschloch mit Lederhosen und zu vielen Tattoos. Ich mag es nicht, wenn Leute sich in einer fremden Umgebung unsicher und unbehaglich fühlen. Ich musste da nie durch, ich bin Vinnie Stigma, aber ich mag es auch nicht, wenn ich das bei anderen sehe. Auch bei Konzerten, wenn ich da jemand allein in der Ecke stehen sehe, geh ich hin und fang ein Gespräch an: »Hey, wer spielt denn gerade? Waren Madball schon dran?« oder so. Ich mag es nicht, wenn Leute sich zurückziehen, weil sie sich unsicher fühlen, und da glaub ich an unsere Community, unsere Brotherhood. Die Leute müssen gar nicht erst mich ansprechen, ich spreche sie an.

Wie nah ihr New Yorker euch seid, ist mir schon im Black ’n’ Blue aufgefallen. Wenn du von Brüdern und Schwestern sprichst, dann meinst du das auch so?
Vinnie: Ja, das ist New York. Anfang der 80er, als wir anfingen zu touren, gab es überall diese Rassismusproblematik. Nur in New York nicht. Wir leben zusammen, sind zusammen aufgewachsen, sind in dieselbe Kirche gegangen, dieselbe Schule, unsere Familien kennen sich. So etwas wie Rassismus gab es in der New Yorker Hardcore-Szene nicht. Nie!

Lass uns mal über Agnostic Front sprechen. Beinahe 32 Jahre gibt es euch schon. Hättest du gedacht, dass die Band so lange bestehen bleibt?
Vinnie: Ja, eigentlich schon. Roger ist nicht nur mein Partner, er ist auch mein Bruder. Er war da als mein Kind geboren wurde, als meine Mutter starb, und ich war für ihn da. Wenn er morgen anruft, mach ich mich auf den Weg. Wir sind wie Soldaten füreinander.

»Wir machen hier ganz gute Tattoos«, meint Baz. Stimmt offensichtlich.

»Wir machen hier ganz gute Tattoos«, meint Baz. Stimmt offensichtlich.


Ich hab euch schon oft live gesehen und bin jedes Mal beeindruckt. Ihr habt es immer noch drauf!
Vinnie: Und weißt du warum? Weil wir daran glauben. Wenn du nicht daran glaubst, lass es bleiben! ’ne Menge Bands – ich nenne keine Namen, gibt bloß wieder Ärger – die sind ausgestiegen, weil sie tief in ihrem Herzen gar nicht mehr dabei waren. Es ist, wie wenn du nicht mehr trainieren gehst; dann gerätst du außer Form. Mit Hardcore ist es dasselbe. Wenn du nicht mehr drin bist, dann verlierst du das Gefühl dafür, du verstehst die jungen Bands nicht mehr. Ja, sie sind anders, sie sind jung, sie sind nicht so wie früher. Aber jetzt ist eben nicht mehr früher! Kommt halt mal klar damit. Wäre es denn besser, wenn da gar niemand mehr wäre? Akzeptiert die Jungen, zeigt ihnen wo's lang geht, führt sie, kümmert euch. Aber die ältere Generation, die sich mal abgemeldet hat, die fühlen sich wie eine Elite und das mag ich gar nicht. In der Tattoo-Szene ist das ganz ähnlich. Und ich hab zwei Dinge zu sagen zu denen, die irgendwann mal ausgestiegen sind. Zum einen: Willkommen zurück, schön, dass ihr wieder dabei seid, wir haben euch vermisst. Das ist das eine. Und das andere: Wo zur Hölle wart ihr? Was war euer beschissenes Problem? Warum habt ihr euch verpisst? Eure Familie verlassen? Ihr wollt zurück? Okay, aber diesmal vielleicht nur unter Vorbehalt.

Was hat dich dazu veranlasst, 1998 das Studio zu gründen?
Vinnie: Ich musste noch etwas anderes in meinem Leben machen außer Gitarre spielen. Und einen Tattooshop wollte ich schon immer haben. Auch wenn ich kein Tattoo-Künstler bin. Für viele ist das ein Problem und ich höre ständig »Der ist ja gar kein richtiger Tätowierer!«. Da sag ich: Na und? Ich hab schon tätowiert, bevor du geboren wurdest, also was ist dein scheiß Problem?

Und wie seid ihr, Holly und Baz, im NYHC Tattoos gelandet?
Baz: Ich hab um die Ecke gewohnt, mich hier tätowieren lassen, und ein Mädel, das hier arbeitete, sah mal Zeichnungen von mir und sagte: »Du wärst ein guter Tätowierer«. Sie hat mir gezeigt, wie man tätowiert und ich hab dann auch in ein paar Shops gearbeitet, aber ich wollte dann auf alle Fälle hier arbeiten, wegen Vinnie, er ist ein toller Kerl. Und das hier, das ist halt echt der coolste Shop, mit seinen Punkrock-Wurzeln. Hier ist man unter Freunden, hier urteilt keiner über dich. Und wir machen hier gute Tattoos, das ist vielleicht auch nicht ganz unwichtig.

Holly, du stammst aus Boston, arbeitest etwas über drei Jahre hier und stichst am liebsten Tattoos in Black and Grey.
Holly: Ich bin seit ein paar Jahren in der Punkrock-Szene, und als es so weit war, eine Ausbildung zu machen, wollte ich unbedingt hierher. Hab natürlich nicht gedacht, dass das funktioniert. Aber jetzt werden sie mich nicht mehr los.
Vinnie: Und jetzt tätowiert sie mich!
 
Plötzlich kommt Skam Dust rein und fragt nach einem Verlängerungskabel. Draußen stehen Typen mit Kameras. Skam Dust und Jap Zulu drehen gerade ein Video. Kurz danach schaut die Crew von Strength Approach aus Italien vorbei und es wird etwas eng im Laden. So geht’s zu im NYHC Tattoos – ohne großes Bohei schauen hier Leute von Muse, Green Day, Rancid oder Agnostic Front vorbei.

Der Laden ist vollgestopft mit Artwork und Postern, aber auch mit Tonnen von Hardcore-Stickers und anderen Juwelen, die ihn zu einer Art Museum machen. Auf einer Art Altar stehen die Schuhe von Ray »Raybeez« Barbieri, mit dem Titel eines Albums seiner Band »Warzone« als Widmung: »Don’t forget the struggle, don’t forget the streets!« Da kriegt man einfach Gänsehaut, wenn man auch jemals nur das Geringste mit dieser Szene zu tun hatte.


Text: Aga Hairesis
Bilder: Aga Hairesis




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10.01.2014
Text: Aga Hairesis Bilder: Aga Hairesis
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