Megan Massacre von New York Ink


Megan Massacre ist der neue Star der Tattoo-Soap New York Ink! Die 1,52 Meter kleine New Yorkerin ist nicht erst seit ihrem TV-Debüt ein Szene-Star. Auch als Model und ernstzunehmende Tattoo-Künstlerin ist Megan Massacre seit einer Weile bekannt. Die Power-Frau sprach während ihres Deutschlandurlaubs exklusiv nur mit uns.

Megan Massacre. Star der neuen Tattoo-Soap New York Ink

»Die Kunden hatten Angst sich von mir tätowieren zu lassen, weil ich aussah wie eine 14-Jährige.«


Wie und wann hast du denn mit dem Tätowieren begonnen?

Während des College arbeitete ich nebenbei in einem Möbelgeschäft. Ich saß aber eigentlich nur rum und zeichnete. Eines Tages fragte mich eine Kollegin, ob ich sie zu einem Tattoo-Shop in der Nähe fahren könne, weil sie versuchen wolle da als Piercerin zu arbeiten. Sie stellte sich vor und erwähnte wie gut ich zeichne. Die Tätowierer kamen zu mir und sagten: Beweise es! Also zeichnete ich einige Motive die sie mir vorgaben. Sie waren beeindruckt und fragten ob ich je ein Tattoo gestochen hätte. Natürlich nicht, aber ich nahm die Herausforderung an. Sie bereiteten alles vor und ließen mich noch am selben Tag ihren Azubi tätowieren. Seitdem habe ich nichts anderes mehr gemacht.

Megan Massacre. Star der neuen Tattoo-Soap New York Ink

Die Balance zwischen tätowierter und untätowierter Haut geben Nicoles Tätowierungen die Leichtigkeit.


Wie würdest du denn deinen Stil beschreiben?
Viele Künstler entwickeln ihren eigenen Stil und bleiben dann dabei. Ich versuche mich aber immer weiterzuentwickeln und probiere Neues. Anfangs war mein Stil New School mit krassen Farben und Cartoon-Einfluss. Nach drei Jahren zog ich nach Philadelphia und begann bei Deep Six Laboratory zu arbeiten. Dort habe ich von meinem Freund Paul Acker sehr viel über Porträts und Realismus gelernt. Also hat sich auch mein Stil in diese Richtung entwickelt. Die letzten paar Jahre war ich dann bei Wooster Street Social Club und habe gelernt Traditional-Tattoos zu schätzen. Auch mit Black & Grey beschäftige ich mich seitdem. Aktuell mische ich all diese Elemente und experimentiere mit diesen Stilen innerhalb eines Motivs. Ich finde es einfach langweilig immer wieder dasselbe Motiv im selben Stil zu stechen. Konstant fühle ich mich eher zu düsteren aber trotzdem süßen Motive hingezogen.



KONTAKT
Megan Massacre
www.meganmassacre.com




Den vollständigen Artikel und alle Bilder findet ihr in der März-Ausgabe 2012


Text: Mathias Schneider
Bilder: Mathias Schneider


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TätowierMagazin 24.02.2012
Text: Mathias Schneider Bilder: Mathias Schneider
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