Cover-ups



Früher war nicht alles besser, aber die Motivauswahl für ein Cover-up wesentlich einfacher. Zur Wahl standen Panther, blaue Trauben oder ein Henker mit schwarzer Kapuze. Schon war das alte, ungeliebte Tattoo überdeckt. Heute haben sich einige Tätowierer auf Überdeckungen spezialisiert und kommen zu Ergebnissen, die nicht einmal mehr ahnen lassen, dass sich unter dem schönen Tattoo eine schäbige Gurke versteckt.


·1· Tattoo-Gurken werden zur Nebensache

Cover-ups, Überdeckung alter TätowierungenCover-ups, Überdeckung alter TätowierungenWas viele Laien bei Cover-ups überrascht, ist, dass das neue Tattoo meist nicht über die alte Tätowierung platziert wird. Der Tätowierer legt den neuen Bildschwerpunkt neben die zu überdeckende Tattoo-Gurke. Das hat große Vorteile: Das neue Motiv muss die alte Tätowierung nur noch im Randbereich überdecken, wodurch der Tätowierer das zentrale Bildelement frei gestalten kann. Hier wird er wahrscheinlich helle Farben einsetzen, die einen guten Kontrast zu den zu überdeckenden dunklen Stellen bilden. Der Randbereich bildet dann ganz stimmig den dunklen Rahmen oder Hintergrund.


·2· Aus alt wird neu


Cover-ups, Überdekcung und Auffrischung alter TattoosCover-ups, Überdekcung und Auffrischung alter TattoosCover-ups, Überdekcung und Auffrischung alter TattoosDas Motiv gefällt immer noch, leider war die einstige Ausführung miserabel. Dass bei diesem Koi nur die Outlines vorhanden waren, erleichterte dem Cover-up-Spezialisten Tim Pangburn (Art Machine Productions, Philadelphia, US) die Arbeit. So blieb ihm noch genug untätowierte Haut, um den einst düster wirkenden Karpfen mit den hellgrünen Schattierungen freundlich wirken zu lassen.


·3· Jugendsünden verschwinden

Cover-ups, JugendsündenCover-ups, JugendsündenDie Namen von Expartnern und Liebesschwüre gehören zu den am häufigsten zu covernden Tattoos: »Forever« gibt es in der Liebe nicht immer, aber auch nicht bei Tattoos. Durch die schönen Verläufe von Dunkel- zu Hellblau hat Marcel Schulze (Free Your Mind, Köln) die fleckig-schwarzen Outlines so gut kaschiert, dass der Betrachter nichts mehr von der verflossenen Liebe ahnt.





Den vollständigen Artikel gibt es in der der April/Mai 2012-Ausgabe  von TattooStyle.


Text: Heide Heim
Bilder: TS-Archiv


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TattooStyle 05.04.2012
Text: Heide Heim Bilder: TS-Archiv
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Stand:20 June 2013 04:45:44