Kennt ihr das? Hin und wieder passiert es, dass man sich in Diskussionen mit Menschen wiederfindet, die einfach nicht verstehen können oder wollen, was an Tattoos denn nun besonders schön, individuell oder - meinetwegen - sinnvoll sein soll. Kostet nur Geld, tut weh und macht ja momentan jeder. Kennt ihr diese "Argumente"? Da freut man sich doch, wenn man solchen mit fundiert wissenschaftlichen Erkenntnissen begegnen kann:

Dass Tätowierungen nämlich so alt sind, wie die Menschheit selbst. Und wer das nicht glauben mag, den verweist doch einfach an Nina Jablonski.
Die gute Frau ist Antropologin an der der Penn State Universtiy und hat herausgefunden, dass die menschliche Körperbemalung zeitlich mit dem Verlust unseres Fells einhergegangen ist. Immerhin stolze 1,5 bis 2 Millionen Jahre.
Und ähnlich, wie es auch andere Antropologen bereits über die
Herkunft der europäischen Tattoos über die Cook-Inseln bestätigt haben, verfolgten bereits die ersten Hautbilder und Körperfärbungen das Ziel, erstens die eigene Attraktivität zu steigern, also, das andere Geschlecht zu beeindrucken, und zweitens, die Gruppenzugehörigkeit zu signalisieren.
Im Grunde unterscheidet es sich also gar nicht so wirklich von der heutigen Motivation, sich tätowieren zu lassen...
Text: RNRBilder: © tattoo-designs-tips.com