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TätowierMagazin 27.02.2009
Text: Gerald Merkel Bilder: Petra Arnold
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musik sonstiges

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Tricky


Von der Umklammerung eines Genres hat sich der »Godfather of Trip Hop« längst befreit. Trotz aller Unverkennbarkeit seiner Musik bleibt als Konstante Unberechenbarkeit, geboren aus Spontaneität, Experimentierfreude und einem Schuss Genie. Seine Tattoos entstehen auf dem gleichen Weg, ungeplant und überraschend – auch für ihn. Das Phänomen Tricky lässt sich in Teilen über seine Wurzeln erklären. Wer kann schon mit einer großflächig tätowierten Urgroßmutter aufwarten?


Trickys Tattoos
Trickys Tattoos bilden eine Landkarte, sie erinnern ihn an die Orte, die er bereist hat. Besonders Japan gehört offensichtlich dazu und wird in Zukunft auch weiter ein Thema Trickys sein.


Seit seinem Debüt Maxinquaye und der Mitwirkung an den ersten beiden Massive Attack-Alben hat Adrian Thaw aka Tricky oben genannten Titel inne. Sein aktuelles Werk Knowle West Boy hat 13 Jahre später mit dieser Kategorisierung wenig zu tun und trägt trotzdem oder gerade deshalb unverkennbar seine Handschrift. Der als schwieriger Interviewpartner und unruhige Geist verschrieene Tricky sorgt auch in diesem Punkt für eine positive Überraschung: Aufgeräumt, freundlich, redselig und – gemessen an seiner Vorliebe fürs Inhalieren gehaltvollen Dunstes – relativ sortiert präsentiert er sich bei Interview und Shooting.

Tricky Tattoo
Tricky hat ein Faible für »dieses Old School Ding« …


Beim Thema Tätowierungen kommt man bei Tricky mit den üblichen Standards nicht weit: »Eine Menge der Tattoos ließ ich mir auf Tourneen stechen. Ich war zum Beispiel in Japan, auf dem Fuji Festival. Ich liebe die traditionellen japanischen Kirschblüten-Motive und habe sie mir dort stechen lassen. Ebenso der Drache. Der Schriftzug auf meinem Bauch ist aus Russland. Die Ohren hab ich mir ebenfalls dort machen lassen, ein anderes Motiv ist aus Kanada.« Motive so bunt gemixt und international wie der musikalische Output des in Los Angeles lebenden Briten mit jamaikanischen Wurzeln. Mit der weiteren Gemeinsamkeit, dass seine Tattoo-Sammlung ein genauso stimmiges Gesamtbild ergibt wie seine Musik. Seine Arbeit im Studio beschreibt er als spontan und intuitiv.

Tricky Tattoo
… Es stört ihn nicht wenn seine Tattoos nicht perfekt ausgearbeitet sind, solange sie für ihn einen Sinn ergeben.


»Normalerweise läuft es so, dass ich jemanden sehe, der ein Tattoo hat, das mir gefällt und ich ihn frage, wo er das her hat und ob er gute Tätowierer in der Nähe kennt. Wenn es die Zeit erlaubt, gehe ich dann einfach hin und lasse mir eins stechen. Ich habe keine Ahnung von »großen Namen«, weiß nicht, wo besonders gute Tätowierer sitzen, die ich dann gezielt aufsuche. Genauso wenig könnte ich jetzt die Namen der Tätowierer, bei denen ich war oder ihre Studios aufzählen. Im Prinzip könnte ich mich also auch heute tätowieren lassen. Vorrausgesetzt ich hätte die Zeit und treffe jemanden, dessen Tattoos ich gut finde. Und mit Hilfe der Tour-Promoter ist es in der Regel einfach diese Leute dann auch zu finden. Das ist einer der Vorteile, wenn du als Künstler gute Arbeit machst: Die Leute helfen dir gern Dinge zu bekommen.«

Tricky Tattoo
Manche machen einen großen Bogen um sie, Tricky pflanzt sie sich straight ins Genick: Die 13


Die Gefahr mit dieser Philosophie zu Schnellschüssen zu kommen, die er dann später bereut, sieht Tricky nicht: »Ich war nie wirklich unzufrieden mit den Tour-Tattoos. Für mich ist das eine Art Landkarte, die mir zeigt, wo ich schon überall auf der Welt war. Mein Verhältnis zu Tattoos ist vermutlich auch sehr speziell. Meine Urgroßmutter hatte viele Tätowierungen. Alles sehr Old School, keine wirklich Guten. Aber ich denke, es gibt einen Platz für sowas. Es sollte etwas ... unglaubliches auf meinem Körper sein. Ich komme von diesem Old School-Ding, das bezieht auch Knast-Tattoos mit ein. Für mich passt sowas. Es gehörte in meiner Jugend eben auch einfach dazu, dass Leute die man kannte mal im Gefängnis waren. Es war Teil meiner Kultur, meines Aufwachsens. Als ich selbst im Gefängnis war, war es trotzdem ein großer Schock für mich, obwohl ich immer wusste, dass es eines Tages passieren könnte.«

Den vollständigen Artikel und alle Bilder findet ihr in der März 09 Ausgabe …


Text: Gerald Merkel
Bilder: Petra Arnold


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Stand:24 October 2017 02:14:00