Los Straitjackets - Sing When You`re Wrestling


Fünf Typen aus Nashville, die sich hartnäckig hinter mexikanischen Wrestling-Masken verbergen und dickköpfig an der Pflege klassischer Instrumentalmusik-Traditionen festhalten, treffen im Studio auf einen Mann mit Cowboyhut, der verrückt genug ist, Stücke wie „Apache“, „Sleepwalk“ oder „Pipeline“ zu singen. Herausgekommen ist bei diesem von sympathischem Wahnsinn gezeichneten Gipfeltreffen das neue Los-Straitjackets-Album „Deke Dickerson Sings The Great Instrumental Hits“. Gitarrist Eddie Angel nahm sich Zeit für ein Gespräch.



Ihr seid nun seit zwanzig Jahren unterwegs. Denkst du, ihr hättet so lange durchgehalten, wenn ihr euch für eine Karriere als Wrestler entschieden hättet, die als Showelement mit einer Gitarre in den Ring steigen?
(lacht) Nein. Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir das nicht ein einziges Jahr überlebt hätten. Rock’n’Roll ist nicht immer ein Zuckerschlecken, aber man bricht sich doch eher selten sämtliche Knochen ...

Was also haben Rock’n’Roll und Wrestling gemeinsam?
Auf den ersten Blick nicht viel, obwohl ja die Novas mit „The Crusher“ auch schon gezeigt haben, dass diese Welten gut zusammenpassen. Die mexikanischen Wrestling-Masken, die wir tragen, und die Musik, die wir vorzugsweise spielen, sind beides Teil einer Kultur mit einem gewissen Hang zum Trash. Sie haben dieses gewisse B-Movie-Flair, deshalb haben wir uns auch entschlossen, die Masken beizubehalten. Ganz im Ernst: Ich glaube, sie haben uns auch geholfen, unseren Status zu erlangen und zwanzig Jahre lang Erfolg zu haben.

Wirklich? Sind sie nicht nur ein nettes Accessoire am Rande?
Nein. Sie vertuschen, wie langweilig wir aussehen. Nein, Spaß beiseite: Unsere Musik ist gut, aber die Leute brauchen etwas zusätzliches Amüsement, wenn sie eine Instrumentalband auf der Bühne sehen. Man muss ihnen auch etwas fürs Auge bieten. Die Masken sind eines der Showelemente, die dazu beitragen, dass man bei uns den Sänger nicht vermisst. Hinzu kommt, dass wir Musik aus einer vergangenen Ära spielen. Auch das muss man – speziell in den USA – irgendwie vermitteln. In Europa ist die Szene für Rock’n’Roll, Surf oder Rockabilly wesentlich größer und aktiver. Hier muss man mehr Basisarbeit leisten.


Starthilfe von Tarantino


Ich dachte, spätestens mit „Pulp Fiction“ seien alte Instrumental-Klassiker wieder zum Allgemeingut geworden – und das war immerhin ein amerikanischer Film.
„Pulp Fiction“ hat eine Menge zusätzliche Aufmerksamkeit auf unser Genre gelenkt. Auch in den Staaten, das ist schon richtig. Für Los Straitjackets war das besonders spürbar, da wir gerade wieder mit der Band loslegten, als der Film rauskam. Wir haben uns 1994 als Los Straitjackets neu gegründet und sind ab 1995 auf Tour gegangen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass das ein wesentlich schwierigeres Unterfangen gewesen wäre, wenn die Leute nicht ein paar Surf-Stücke vom Tarantino-Soundtrack im Ohr gehabt hätten. Dabei haben wir schon damals vornehmlich eigene Sachen gespielt.


Instrumentals haben ja nicht per se einen schweren Stand. Auf eurem neuen Album finden sich etliche Instrumentalstücke, die schon früher in Gesangsversionen aufgenommen wurden – von Künstlern wie Sammy Davis Jr. zum Beispiel. Sie konnten der Popularität der Originale aber nie das Wasser reichen.
Das ist allerdings 50 Jahre her. Damals war Instrumentalmusik tatsächlich sehr populär. Lustigerweise sind die Versionen mit Gesang, die du ansprichst, wirklich unbekannt. Ehe wir die Aufnahme entdeckten, wussten wir auch nicht, dass Sammy Davis Jr. „You Can Count On Me“, das Thema von „Hawaii Five-0“, eingesungen hat. Diese Lieder sind nie im Radio gelandet. Dabei wurden sie ja eigentlich aufgenommen, weil man wollte, dass sie Hits werden. Es ist beruhigend zu sehen, dass solche Überlegungen oft ins Leere laufen.

Nun werden die Songs eben durch euch und Deke Dickerson zu Hits werden ...
Also ich weiß nicht recht, ob ich darauf spekulieren soll. Ich lasse mich aber gerne positiv überraschen.



Zumindest schafft ihr es mit „Hawaii Five-0“ erstmals in die Karaoke-Bars.
Du spielst auf unseren kleinen Karaoke-Contest zu diesem Lied an? Ja, das ist cool. Überhaupt bin ich mit der Nummer sehr zufrieden. Mark Winchester, der Bassist meiner Rockabilly-Band The Planet Rockers, hat den Text geschrieben und Deke kam mit der brillanten Idee um die Ecke, das Stück zu einer Hommage an die Trashmen zu machen und ihm diese „Surfin’ Bird“-Note zu verleihen. Wir gehen alle immer noch total steil auf den Song. „Kawanga“ fängt eine Grundstimmung ein, die für uns essenziell ist: eine Mischung aus Spaß und Spannung.
Womit wir
wieder beim Wrestling wären. Rock’n’Roll ist in seinen besten Momenten abenteuerlich, spaßig und ein bisschen absurd. Wrestling auch. „Kawanga“ wäre definitiv mein favorisierter Kandidat für eine schicke, kleine Single.


Humor statt Klamauk


Humor ist also grundlegend für dich?
Absolut! Wir versuchen nicht, berechnet lustig zu sein und irgendwelche Gags einzubauen. Unsere Musik hat aber ihre humoristischen Momente und wenn wir die Leute zum Schmunzeln bringen, dann ist das ein Kompliment. Als ich die ersten Male Little Richard hörte, musste ich lachen. Nicht, weil das Klamauk war, sondern weil diese Musik dermaßen gute Laune machte. Das war sehr befreiend. Unsere neue Platte ist hin und wieder witzig. Wir machen uns aber in keinem Moment über die Originale lustig.
Deke Dickerson bedient locker auch Gitarren mit vier Hälsen – für ihr neues Album legten die Straitjackets ihm deswegen eine Zwangsjacke an
Ich hoffe, Deke hatte auch seinen Spaß. Auf dem Cover ist er in einer Zwangsjacke zu sehen. Ihr musstet ihn aber nicht mit Gewalt vor das Mikro zerren, oder?
Das Gegenteil war der Fall, denn es war seine Idee, diese Platte zu machen. Wir kennen uns schon seit den ersten Tagen der Straitjackets und haben ja auch schon mal eine 7“ zusammen aufgenommen. Diesmal hat er uns als seine persönliche Backing-Band ausgesucht. (lacht) Wir haben den gleichen Respekt vor den Erfindern des Rock’n’Rolls, die gleichen musikalischen Wurzeln und einen ähnlichen Humor. Wir sind gleichermaßen neugierig und verschiedenen Musikstilen gegenüber aufgeschlossen. Daher war diese größere Kooperation eigentlich überfällig. Auf jeden Fall war es ein großes Vergnügen, an diesem Album zu arbeiten.


Popcorn für Gitarristen


Da du schon andere Musikstile ansprichst: Wirklich überraschend fand ich, dass ihr „Popcorn“ neu interpretiert habt – ein Stück aus der Synthie-Pop-Steinzeit.
Frag mich nicht, wie wir darauf gekommen sind. Ich weiß es wirklich nicht mehr. Es muss einer dieser Zufälle gewesen sein, bei denen einem Gitarristen die Melodie durch den Kopf schießt und er ein bisschen herumdaddelt. Dann steigen die anderen ein und man merkt: Das macht Spaß, das passt! Ich hoffe, es läuft auch den Hörern rein, obwohl es sicher keine naheliegende Wahl war.

Habt ihr auch mit Stücken herumprobiert, bei denen das Konzept nicht aufging?
Eigentlich kaum. „Walk Don’t Run“ von den Ventures war ein ziemlicher Kampf und ich bin froh, dass es das Stück nun doch aufs Album geschafft hat. Es gab auch ein oder zwei Fälle von Songs, die wir letztlich weggelassen haben. Insgesamt lief es aber ziemlich rund. Ich denke, der Trick besteht darin, Instrumentals auszusuchen, die wie „richtige“ Lieder funktionieren. Es gibt Instrumentalmusik, in der es vor allem wichtig ist, dass Musiker sich an ihrem Instrument austoben können oder dass eine gewisse Stimmung erzeugt wird. Es gibt aber auch Instrumentalstücke mit regelrechten Strophen und Refrains, die sofort ins Ohr gehen. Die kann man natürlich am besten mit Gesang versehen. Ich denke, wir hatten ein gutes Händchen bei der Wahl. Trotzdem bin ich mir ziemlich sicher, dass einige Hörer ihre Schwierigkeiten mit dem Ergebnis haben werden. Ich schätze, das Album wird polarisieren. Warten wir’s ab.

Stimmt es eigentlich, dass du dich gerade entschlossen hattest, nicht mehr in Bands zu spielen, als es mit Los Straitjackets losging?
Ja, das ist richtig. Ich hatte mein ganzes Leben in Bands verbracht, viel Zeit und Energie investiert und immer wieder miterleben müssen, wie die Projekte dann doch gegen die Wand fuhren. Ich hatte wirklich keine Lust, das alles noch mal durchzumachen. Ich lebte damals in Texas. Dann zog ich zurück nach Nashville und hielt Ausschau nach irgendjemandem, bei dem ich mal zum Spaß ein bisschen Gitarre spielen könnte, ohne gleich zwangsläufig fest in einer Band zu sein. Irgendwo musste ich außerdem übergangsweise wohnen. Da viel mir Danny Amis ein – unser anderer Gitarrist, den ich noch von früher kannte. Wir machten dann auch zusammen Musik. Nur zum Spaß. Wir traten auf, nahmen ein Demo auf, aber es gab keinen Masterplan, damit groß rauszukommen. Was es gab, war ein Label, das die Aufnahmen herausbrachte. Im Anschluss gingen wir auf Tour und da sind wir heute immer noch. Wir sind irgendwie auf Los Straitjackets hängengeblieben. (lacht)


Irgendwann in Mexiko


Danny ist 2011 schwer an Krebs erkrankt und musste das Touren einstellen. Er zählt aber immer noch zu den Bandmitgliedern. Wie geht es ihm heute?
Es ist angesichts seiner Erkrankung okay. Danny kann mit uns an Songs arbeiten und Aufnahmen machen, aber er schafft es nicht mehr, mit auf Konzertreisen zu gehen. Er hat nicht aufgegeben, sondern plant sein Leben im Umfeld der Band. Demnächst will er nach Mexico City ziehen, er war schon immer ein riesiger Fan der mexikanischen Kultur. Er war es auch, der eines Tages mit einer Kiste voller mexikanischer Wrestling-Masken ankam und so unser Markenzeichen erfand. Übrigens gibt es in Mexiko eine wirklich aufregende Rock’n’Roll-Szene und wir haben dort sehr treue Fans. Ich erinnere mich noch, dass ich bei unserem ersten Konzert in Mexiko Bammel hatte, man würde uns die Masken übelnehmen, so nach dem Motto: Die Amis stehlen uns unsere Kultur! Das Gegenteil war der Fall. Man hat uns mit offenen Armen empfangen und wir lieben es, dort zu spielen. Anscheinend waren wir die erste Rock’n’Roll-Band, die mit Wrestling-Masken auftrat, auch in Mexiko. Das ist irre, oder?

Spielt ihr demnach eure Jubiläumsshow in Mexico City?
Das ist eigentlich eine verdammt gute Idee! Ich glaube nicht, dass wir das dieses Jahr noch hinbekommen, aber vielleicht im Sommer 2015? Dann ist Danny auch vor Ort und kann uns helfen. Ich behalte das mal im Hinterkopf. Ihr müsst übrigens nicht ganz so lange auf uns warten: Eine Europatour ist für Februar angedacht. «

www.straitjackets.com

Text: Christopher Kutzer
Bilder: Archiv Los Straitjackets




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27.01.2015
Text: Christopher Kutzer Bilder: Archiv Los Straitjackets
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musik rock-and-roll

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Stand:24 May 2016 17:34:33