Kat Men - Slim Jim Phantom im Interview


Rockabilly-Supergroup: Darrel Higham und Slim Jim Phantom sind beide treibende Kraft der Kat MenSechs Jahre hat es gedauert, bis der wohl bekannteste Steh-Trommler der Szene, Ex-Stray-Cat Slim Jim Phantom, mit seinem aktuellen Projekt Kat Men einen neuen Silberling vorlegte. Was er in der Zeit getrieben hat, wie es mit den Kat Men weitergeht und was den Mann sonst noch so umtreibt, wollten wir von ihm selbst hören.

Jim, es heißt, du hast Darrel Higham auf einem Festival kennengelernt und ihr habt beim spontanen Jammen entschieden, eine Band zu gründen und quer durch Europa zu touren. Stimmt das, war es wirklich so einfach?

Stimmt, Darrel und ich haben uns auf einem Festival in Wisconsin getroffen. Da gab es eine Jam Night und wir haben zusammen gespielt. Wir haben schnell gemerkt, dass wir sowohl musikalisch als auch menschlich auf einer Wellenlänge liegen. Ich hatte ohnehin vor, wieder auf Tour zu gehen und brauchte einen guten Gitarristen. Darrel hatte ebenfalls Lust, mal wieder zu touren und so kam dann eines zum anderen. Der Festival-Organisator hat uns quasi zusammengebracht.

Ein Jahr später habt ihr euer erstes Album veröffentlicht – mit dem einfachen Namen „KatMen“. Was war der Beweggrund für dieses Album, worum ging es euch dabei?
Das Album haben wir hauptsächlich gemacht, um zu sehen, ob wir auch zusammen Songs schreiben und aufnehmen können. Wir gingen in Gilby Clarkes Studio in Los Angeles. Die Zusammenarbeit war eine tolle Erfahrung – und es erlaubte uns, noch mehr auf Tour zu sein und uns als Band zu entwickeln. Und nun promoten wir gerade unser zweites Album – „The Kat Men Cometh“. Es ist auf Decca Records in Großbritannien erschienen und ich hoffe, dass es demnächst überall erhältlich sein wird. Und wenn es sein muss, machen wir sogar noch ein drittes Album ...

Priorität Imelda May und Stray Cats

Darrel hat sich dann irgendwann der Band von Imelda May zugewandt und die Stray Cats haben sich noch einmal zusammengetan. War zu diesem Zeitpunkt klar, dass Kat Men eine Pause einlegen oder war das Bandprojekt damit eigentlich erledigt?
Imelda ist Darrels Frau und sie haben schon immer zusammen Musik gemacht. Sie fing zu dieser Zeit an, mit ihrer Band erfolgreich zu sein und die Stray Cats begaben sich wieder auf Tour. Trotzdem war klar, dass wir auf jeden Fall ein zweites Kat-Men-Album zusammen machen wollten. Es war lediglich eine Frage des Timings, schließlich sind immer eine Menge Pläne in Einklang zu bringen. Dieses Jahr war der richtige Zeitpunkt.

Welchen Stellenwert haben Kat Men für euch?
Kat Men sind das Projekt, an dem wir derzeit arbeiten. Trotzdem werden wir alle auch weiterhin unsere anderen Projekte haben und auch mit anderen Musik machen.

Ihr spielt unterwegs mit wechselnden Musikern. Al Gare ist aktuell bei euch am Bass. Ist er vollständigesAuge in Auge mit einer lebenden Legende: DYNAMITE-Autor Johnny Hellstorm im Gespräch mit Slim Jim Bandmitglied oder noch immer Gastmusiker?
Al Gare ist ein offizielles Bandmitglied der Kat Men. Er spielt daneben auch in Imeldas Band. Vor Al hatten wir Jonny Bowler als Bassisten mit auf Tour. Er spielt ansonsten bei Guana Batz und bei Nick 13 – alles gute Freunde und hervorragende Musiker.

Das zweite Album hat eine Weile gebraucht, bis es das Licht der Welt erblickte – sechs Jahre, um genau zu sein. Was darf der geneigte Hörer erwarten?
Das zweite Album hat ein bisschen länger gedauert. Wir haben auch mehr Zeit im Studio verbracht. Darrel hat ein paar Songs geschrieben und ich ebenfalls. Wir haben ein paar davon bei unseren letzten Gigs in Europa getestet und jetzt war einfach die Zeit gekommen, die Stücke aufzunehmen. Die Platte enthält ein paar „Mainstream“-Stücke und natürlich jede Menge Rockabilly. Klassisch, aber eben auch in unterschiedlichen Stilen.

Ein gleichberechtigtes Trio

Kann man sagen, wer der Kopf bei Kat Men ist?
Wir arbeiten eng zusammen und sehen zu, dass wir unsere jeweiligen Zeitpläne und Projekte unter einen Hut bekommen. Zum aktuellen Album kam erst Darrel mit ein paar Songs rum, dann habe ich welche beigesteuert. Darrel kümmert sich auch ums Geschäft, weil unser Headquarter in England ist und er dort lebt, ich gebe dafür die Interviews. Jeder tut, was er kann.

Ihr startet mit der Europa-Promotion von „Kat Men Cometh“ in Großbritannien. Wo können wir euch hier sonst noch live erleben? Wie sieht es mit Auftritten in Deutschland aus?
Wir hoffen, dass die Scheibe sehr bald auch in Deutschland veröffentlicht wird. Und dann kommen wir natürlich her, um so viel zu spielen wie möglich. Ich habe schon viele, viele Male in Deutschland gespielt und dabei stets die Hingabe und Liebe bewundert, die die Leute hier unserer gemeinsamen Musik und unserem Stil auf Konzerten entgegenbringen. Die Leute hier haben ein tiefes Verständnis von Rockabilly-Musik und wir hatten immer großartige Konzerte hier!

Wenn man euren Tour-Plan so sieht, kann man sehen, dass ihr euch die Seele aus dem Leib spielt. Was treibt dich dabei an?
Die Liebe zur Musik treibt mich an. Es ist das Einzige, was ich je getan habe, der einzige Beruf, denn ich kann.

Wie ist das Leben auf Tour? Wie hat es sich gegenüber früheren Zeiten verändert?
Das Leben auf der Straße ist immer noch hart. Die ganze Zeit von zuhause weg und unterwegs zu sein, zehrt an jedem. Die Show am Abend ist dann immer das Highlight. Heutzutage gehe ich es etwas ruhiger an als früher. Ich habe meinen Teil des Wahnsinns gehabt. Jetzt sollen mal schön die jüngeren Typen das wilde Leben vorantreiben.
 

Macht es einen Unterschied, ob ihr in Europa oder in den USA spielt?
Das europäische Publikum ist ein bisschen wilder und deutlich modebewusster. Insgesamt ist die Szene in Europa größer. In den USA konzentriert sich alles rund um die Festivals. Allerdings ist es bei den Stray Cats tatsächlich anders. Hier gibt es viel mehr Zuschauer und die Leute kommen von überall her, um uns zu sehen. Für die kleineren Rockabilly-Bands ist es ungleich schwerer. Die amerikanische Szene ist ziemlich zerstreut.

Wie geht es jetzt mit den Kat Men weiter?
Kat Men werden jetzt erst mal weiter ihr zweites Album promoten.

Sechs Jahre lang, bis Nummer drei erscheint?
Unser nächstes Album wird definitiv nicht wieder sechs Jahre brauchen.

Offiziell ist die aktuelle Kat-Men-Scheibe noch nicht in Deutschland erschienen und auch Auftritte sind vorerst nicht geplant – Slim Jim hofft, dass sich das bald ändertMal von den aktuellen Themen abgesehen, welche Pläne hast du sonst noch in der Schublade?
Ich werde weiterhin mit unterschiedlichen Künstlern zusammenarbeiten und das ganze Rockabilly-Ding weiter nach vorne bringen. Es macht mir einfach Spaß, mitten drin zu sein.

Bald Neues von HeadCat?

Gibt es Pläne, das HeadCat-Projekt weiter auszubauen, das du zusammen mit Lemmy Kilmister auf die Beine gestellt hast?
In der Tat, ich hoffe, dass wir im nächsten Jahr ein neues HeadCat-Album und ein paar Shows machen werden.

Nächstes Jahr ist nicht mehr lange hin. Gibt es schon Einzelheiten? Wird man HeadCat in Deutschland zu sehen bekommen?
Nein, so weit sind wir noch nicht. Wir haben darüber gesprochen, dass wir ein neues Album machen wollen, aber wir werden den Faden erst im nächsten Jahr wieder aufnehmen. Ich hoffe, dass es uns dann auch mit HeadCat nach Deutschland treibt.

Weißt du, wie es Lemmy geht und wann er wieder im Einsatz sein wird?
Ich habe vor ein paar Tagen mit ihm gesprochen, da hörte er sich großartig an.

Freizeit eines Rockstars

Abseits deiner Projekte, wenn du mal nicht unterwegs bist. Was machst du?
Wenn ich frei habe, dann treffe ich mich mit meinen anderen Rockstar-Freunden zum Mittagessen, verbringe Zeit mit meinen Kindern und mit meiner superheißen Freundin. Wir schauen uns andere Bands an oder hängen am Strand rum. Das Leben ist gut, wenn man in L.A. ist ... Wenn Zeit ist, fahre ich mit meiner 1961er Corvette durch die Gegend. Die habe ich mir vor 30 Jahren in L.A. gekauft. Ich mochte schon immer Autos.

Hast du nur Musiker in deinem Umfeld? Wie kommst du mit den Sterblichen klar, die normalen Nine-To-Five-Jobs nachgehen müssen?
Klar, die meisten Freunde kommen aus dem Musikgeschäft. Ich denke, jeder sucht sich Leute, die irgendwie dasselbe machen wie man selber. Aber mit den Nine-To-Five-Leuten komme ich auch gut zurecht.

Was sagen deine Kinder zu Daddys Tour-Leben?
Sie sind damit aufgewachsen und kennen es nicht anders. Ich glaube, sie haben kein Problem damit.

Gibt es für dich noch andere Musik neben dem Rockabilly? Unterstützt du kleinere Bands?
Ich gehe zu den Gigs von Freunden. Ich lebe in der Nähe des Sunset Strip und schaue mir gerne junge Bands an, die hier in der Gegend spielen. Ich mag jede Form von Live-Musik, genau genommen mag ich jede Form von Musik, wenn sie gut gespielt ist.

Kein Interview mit SJP ohne diese Frage: Es gab schon einmal eine Wiedervereinigung der Stray Cats. Wird es wieder eine geben, wenn auch nur für ein paar Konzerte?
Ich hoffe doch, dass die Stray Cats noch mal zusammen auftreten werden. Ich liebe diese Band und die Jungs sind meine ältesten Freunde. Zusammen sind wir die beste Rockabilly-Band aller Zeiten!

Hört sich nicht nach einem konkreten Plan an. Weißt du, was die anderen beiden momentan treiben?
Ich bin sicher, dass sie an irgendwelchen Musikprojekten arbeiten. Die beiden sind immer unterwegs und haben es echt drauf. Einen konkreten Plan hatten wir nie.

Wie geht es weiter, wird man SJP irgendwann mal hinter dem Drum-Kit Platz nehmen sehen?
Ich habe vor 35 Jahren angefangen, stehend Drums zu spielen. Ich werde immer an den Drums stehen. Schließlich erwarten die Leute das von mir.
 

www.katmen.co.uk


Text: Johnny Hellstorm
Bilder: Kat Men, Johnny Hellstorm




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28.11.2013
Text: Johnny Hellstorm Bilder: Kat Men, Johnny Hellstorm
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musik rock-and-roll

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Stand:26 September 2016 07:17:15