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20 Jahre On The Road - Texabilly Rockets


Texabilly RocketsEigentlich hatte sich Rui alias Wildcat Shaker während der Tour zum 20-jährigen Bestehen seiner Band auf einen ruhigen Sommerabend in der Nähe von Heidelberg gefreut, als sein Labelchef Andy Widder ihm neben einem Extragig auch noch spontan ein Interview fürs DYNAMITE organisierte. Doch der Chef der portugiesischen Band nahm’s locker und entpuppte sich als witziger und charmanter Gesprächspartner ...

Als du im Jahre 1993 deine Band ins Leben gerufen hast, führten hierzulande Musiker wie ABBA, Ace Of Base, U2, Whitney Houston, Pet Shop Boys und Phil Collins die Albumcharts an.
... ja, die waren auch in Portugal ganz groß. Außerdem gab’s noch diesen, na ja, kräftigen Kerl, der so theatralisch gesungen hat. Wie hieß der? (überlegt) Meat Loaf!

Stimmt, ich erinnere mich.
Wahrscheinlich war’s das Gleiche in ganz Europa! Genau deswegen haben wir damals angefangen, Rock’n’Roll zu spielen! (lacht) Versteh mich nicht falsch, ich respektiere die Musik und den Erfolg dieser Leute, aber anhören muss ich sie mir deswegen nicht, oder? (lacht) Ich habe mich schon früh gegen Mainstreammusik entschieden. Ich fand Musik, die alle hören, noch nie interessant. Ich mochte Teddy Boy, Punk und Psychobilly und als ich als Teenager zum ersten Mal die Stray Cats gehört habe, wusste ich: Das ist meine Musik!

Das war ja einfach.Texabilly Rockets
Nein, leider nicht. In Portugal war es damals nicht leicht, an Rock’n’Roll- und Rockabillyplatten heranzukommen. Immer wenn einer meiner Freunde nach England oder Deutschland kam und ein paar Kassetten oder LPs mitgebracht hat, hat er die anderen eingeladen und wir haben nächtelang diese Sachen angehört. Neobilly war damals das große Ding: Restless, Robert Gordon, Levi Dexter. Aber auch die Cramps fand ich spitze. Mit 18 habe ich angefangen, in einer Band zu spielen. Das war 1987. Oh Mann! Wie lang ist das her? (rechnet) 30 Jahre? Nein, aber fast – 
26 Jahre? Kann das sein? Bin ich schon so alt? (lacht)

Der Vater als Förderer

Hast du damals schon gesungen und Bass gespielt?
Nein, damals habe ich nur Bass gespielt. E-Bass. Für einen Kontrabass hatte ich einfach nicht das Geld. Weißt du, was ich also gemacht habe?

Gearbeitet?
Auch, klar.

Und?
Ich habe meinen Vater angepumpt.

Und?
Er hat nein gesagt.
Texabilly Rockets
Ach.
Was wohl jeder Vater tun würde, wenn sein Sohn vom Leben als Rock’n’Roller träumt. (lacht) Aber ich habe nicht locker gelassen. Ich habe ihn immer wieder gefragt. Eines Tages hat er mir dann Geld gegeben und ich konnte mir einen gebrauchten Kontrabass kaufen. Den habe ich 13 Jahre lang gespielt, ich habe ihn noch immer, benutze ihn aber nicht mehr. (lacht) Aber ich kann mich einfach nicht davon trennen.

Diese Band waren aber noch nicht die Texabilly Rockets?
Nein. Wir haben Rock’n’Roll gespielt, aber unser Sänger hat portugiesisch gesungen. Mit dieser Band war ich acht Jahre lang in ganz Portugal unterwegs. Aber mir war immer klar, dass richtiger Rock’n’Roll nur mit englischem Gesang funktioniert. Und weil ich schon immer in einer Band singen wollte, habe ich parallel die Texabilly Rockers gegründet.



 

Von Rockern und Raketen


Vor den Texabilly Rockets gab’s also die Texabilly Rockers?
Genau. Damit hatte ich endlich eine Band, bei der ich singen und Bass spielen konnte. 2004, also rund zehn Jahre nach der Gründung der Band, war außer mir kein Originalmitglied von 1993 mehr dabei. Wir waren faktisch eine andere Band und das wollte ich zum Ausdruck bringen, deswegen habe ich den Namen geändert. Obwohl die Musik gleich geblieben ist. Für Außenstehende ist der Unterschied winzig und vielen ist es bis heute nicht aufgefallen. Manche denken, wenn wir statt „Rockers“ als „Rockets“ angekündigt werden, dass es sich um einen Druckfehler handelt. (lacht) Egal, für mich hat sich das wie ein Neubeginn angefühlt.

Trotzdem wäre das heutige Jubiläum erst in elf Jahren fällig.
Wenn man’s genau nimmt schon, deswegen: Nicht weitersagen! (lacht)

Wie kam’s in diesem relativ kurzen Zeitraum zu so vielen Umbesetzungen?
Manche hatten aus beruflichen Gründen keine Zeit mehr, manche haben geheiratet, andere hatten ganz einfach keine Lust mehr auf Touren und Gigs am Wochenende. Seit wir im Jahr 2000 unser erstes Album für Part Records aufgenommen haben, touren wir einmal jährlich einen bis zwei Monate in ganz Europa.

Macht das nach dieser Zeit noch Spaß?
Ja! Touren und live spielen sind für mich das Größte! Für einen Musiker gibt’s nichts Besseres. Überhaupt nichts!

Spielst du lieber auf Festivals vor großem Publikum oder eher in kleinen Clubs?
Ich mag kleine Läden lieber. Man hat einen ganz anderen, viel intensiveren Kontakt zum Publikum. Die direkte Reaktion der Leute auf uns und unsere Musik ist mir total wichtig.

Wie ist’s mit Songwriting?
Na ja, ein notwendiges Übel. Daheim sitzen, Texte überlegen. Das macht mich fertig. Wie das Proben. Oder Soundchecks. Ich hasse das. Am liebsten würde ich nur auf die Bühne gehen, spielen und wieder verschwinden. Wie ein Rockstar! (lacht)

Wie vereinbarst du Musik und Beruf?
Ich arbeite im Callcenter eines Telekommunikationsunternehmens. Ein echt mieser Job mit noch mieserer Bezahlung (lacht), aber ich kann mich nicht beschweren. Ich verdiene genug zum Leben und die Leute sind echt kulant. Die haben mir noch nie Steine in den Weg gelegt, wenn ich auf Tour gehen wollte. Das ist echt cool, gerade in Zeiten, in denen es mit Arbeit nicht so rosig aussieht.
Bekommst du persönlich viel von der Krise des Kapitalismus mit, die Portugal ja im Klammergriff hält?
Ja, schon. In Portugal geht alles den Bach runter. Es ist ein wunderbares Land mit einer wahnsinnigen Geschichte, aber das Leben wird dort immer schwieriger. Wenn ich das merke und es anfängt, mich depressiv zu machen, konzentriere ich mich auf die guten Seiten des Lebens: auf Freunde, das Feiern, die Musik. Für mich funktioniert das. Ich kann mich nicht beschweren.

Ich bin auf sehr unterschiedliche Namen für eure Musik gestoßen, u. a. „Wild Rockabilly“, „Roots Rock’n’Roll“, „Hillbilly Bop“, „Countrybilly“ ...
Also ich nenn’s Rock’n’Roll! Aber im Grunde ist es völlig egal, wie man unsere Musik nennt. „Wild“ als Bestandteil finde ich natürlich sehr treffend (lacht), aber ob man uns nun als Rock’n’Roll-, Rockabilly-, oder Countryband bezeichnet, juckt mich überhaupt nicht. Wenn mir jemand sagt „Hey, ihr seid ’ne Spitzenpunkband“, dann sind wir eben eine Punkband. Solange den Leuten gefällt, was wir machen, können sie die Musik nennen, wie sie wollen. Mein Eindruck ist, dass man sich, wenn man sich auf eine Genrebezeichnung festlegt, selbst limitiert. Deswegen überlasse ich es gern anderen, unserer Musik einen Namen zu geben.

Backingband für Ray Campi

Wie kam es, dass ihr beim Walldorf Weekender 2013 als Band von Ray Campi auftreten durftet?
Andy Widder von Part Records hat gefragt, ob wir als Backingband für Ray spielen würden und wir haben ohne zu zögern zugesagt. Ray Campi ist seit vielen Jahren mein ganz großes Vorbild und die Chance, einmal mit ihm zu spielen, konnten wir uns einfach nicht entgehen lassen! Ray ist klasse, ein sehr lustiger, netter und bodenständiger Mensch. Wir hatten einen Riesenspaß an den Geschichten, die er erzählt hat – und mit 79 Jahren hatte er einige auf Lager!

Ich bin gespannt, wie’s ist, wenn du 79 bist.
Ja, ich auch! (lacht)

20 Jahre habt ihr auf dem Buckel, vielleicht werden’s ja noch mal 20?
Keine Ahnung, so weit im Voraus plane ich nicht. Ich lebe gern von Tag zu Tag. Ich weiß nicht, wo die 20 Jahre geblieben sind (lacht) und wie viele es noch werden, weiß ich viel weniger!

Wie habt ihr 20 Jahre Texabilly Rockets gefeiert?
Mit einer Tour, einem neuen Album und einem großen Konzert in Lissabon. Dafür konnten wir viele ehemalige Bandkollegen gewinnen und so war es eine Reise durch 20 Jahre portugiesische Rock’n’Roll-Geschichte. (lacht)

Welche Bands hörst du aktuell bzw. kannst du empfehlen?
Die Mean Devils aus Lissabon. Da spiele ich übrigens Kontrabass! (lacht) Ganz toll finde ich Mystery Trio aus Brasilien. Mann, was für ein Sound – und das ohne Schlagzeug! Genau wie 1955, als alles anfing!

Hörst du auch portugiesische Bands? Was ist z. B. mit Madredeus?
(verzieht das Gesicht) Das ist Fado-Pop (Fado ist traditionelle, sehr schwermütige Musik aus Portugal. Üblicherweise wird sie von einzelnen Musikern gespielt, die sich selbst z. B. auf Gitarre oder Akkordeon begleiten, Anmerkd. d. Red.), in Portugal hört das kein Mensch. Sind die hier beliebt?

Na ja, es gibt durchaus ein paar Fans ...
Aha.

Wie sieht’s mit den Tédio Boys aus?
Die waren super, aber leider gibt’s die Band nicht mehr.

Portugiesische Sprache, schwere Sprache. Deutsches Publikum, gutes Publikum

Xutos Y Potapes?
Wer?

Ähem, (deutlicher) Xutos Y Potapes?
Von denen habe ich nie gehört, darf ich mal (greift sich mein Stichpunktpapier)?
Ach, du meinst Xutos Y Potapes (sagt etwas, das wie „Schutusch-ie-pottapesch“ klingt – d.
 Verf.) (lacht)! Die konnte ich nie leiden, keine Ahnung, ob es die noch gibt. (lacht immer noch)

Und Moonspell?
Eine Metalband aus Portugal. Sehr nette Leute und großartige Musiker. Ihre Geschichte ist unserer ähnlich. In Portugal hat sich anfangs niemand für die Band interessiert, aber im Ausland ist man auf sie aufmerksam geworden. Als sie da in der Presse aufgetaucht sind, war es in Portugal plötzlich cool, Moonspell zu hören. Ich verstehe das nicht. Wieso brauchen die Leute die Bestätigung aus dem Ausland, um zu wissen, dass es coole Bands in ihrem Land gibt? Dazu kommt die Musiklobby in Portugal, die sich ständig selbst feiert, sich gegenseitig hochleben lässt. Presse und Fernsehen kreisen um die immer gleichen zehn bis zwölf Bands und der Rest, so wie z. B. wir, interessiert nur eine Minderheit. Das ist ein Grund dafür, dass ich so gern nach Deutschland komme. Da weiß ich, dass man auf unsere Musik steht. Die Leute sind interessiert, hier haben wir Spaß! Uns gibt es seit 20 Jahren und in unserem Heimatland kennen uns weniger Leute als in Deutschland. Das finde ich enttäuschend. Man sieht uns immer gern als Exoten, als Relikte aus einer anderen Zeit. Kannst du dir vorstellen, dass wir in Interviews regelmäßig nach unseren Tattoos, Kleidern und Frisuren gefragt werden und ob wir auch Autos aus den Fünfzigern fahren? Wir sind ein paar Mal im portugiesischen Fernsehen aufgetreten, haben unsere Songs gespielt und werden dann so was gefragt? Unfassbar.

Schön zu hören, dass es euch hier so gefällt, obwohl das deutsche Musikpublikum – nicht ganz zu Unrecht – als etwas tanz- und bewegungslahm gilt.
Na ja, keiner tanzt so gut wie die Portugiesen! (lacht) Was mir an Deutschland gefällt, ist die Ernsthaftigkeit, mit der die Leute bei der Sache sind. Sie fordern Zugaben und wollen sich nach den Shows unterhalten, uns kennenlernen. Sie sind neugierig, stellen Fragen und geben sich Mühe, mit uns zu kommunizieren. Ich fühle mich hier nicht nur als Musiker, sondern auch als Mensch sehr willkommen.

 

www.facebook.com/texabillyrocketsofficial



Text: Christian Schäfer
Bilder: Swen Heim (live), Catarina Espiga




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27.09.2013
Text: Christian Schäfer Bilder: Swen Heim (live), Catarina Espiga
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musik rock-and-roll

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Stand:21 November 2017 05:05:20