The Return to Rock´n´Heim


Der Hockenheimring, eigentlich bekannt durch legendäre Formel 1-Rennen, ist seit 2013 auch als Festival Location in Erscheinung getreten. Der große deutsche Veranstalter Marek Lieberberg (MLK) hat hier neben Rock am Ring ein weiteres Mammut-Festival aus der Taufe gehoben.

Während beim Start 2013 noch ca 40.000 Besucher gezählt wurden, gab es trotz des besseren und größeren Line Ups 2014 „nur“ 35.000 Gäste. Man kann es wohl auf das Wetter schieben, denn das hatte es im Vergleich zum Vorjahr diesmal ganz schön fies gemeint. Herbstliche Temperaturen und das Mitten im August, hatten wohl viele Kurzentschlossene abgeschreckt. Schade eigentlich, denn so eine Dichte an internationalen Top Acts, bekommt relativ selten geboten.
Placebo beim Rock'n'Heim

Am Freitag startete das Festival mit Iamfire, auf der Evolution-Bühne gefolgt von der Kyle Gass Band, dem Deutsch-Rocker Wirtz und dem australischen AC/DC-Verschnitt Airbourne, ehe der Abend auf dieser Bühne punkrockig mit den deutschen Donots, Billy Talent und den sympathischen Beatsteaks, endete. Auf der zweiten Bühne namens „Revolution-Stage“ wurde mehr dem Hip Hop gefrönt, so traten hier u.a. die südafrikanischen Comedy-Rapper Die Antwoord und als Headliner Outcast auf.

Rund 35.000 Besucher waren bei durchwachsenem Wetter auf dem Hockenheimring





Der Samstag startete auch direkt richtig laut mit den Stoner-Newcomern Bombus und den Retrorockern Kadaver. Das Highlight waren dann allerdings Korn, welche alles in Schutt und Asche legten, gefolgt von den Düsseldorfern Broilers und dem amerikanischen Dub Step DJ Skrillex, der einen fulminalen Abschluss hinlegte. Nicht zu verachten war allerdings auch wieder die zweite Bühne, auf der am Samstag u.a. Alligatoah, der Pfälzer Grammy(!) Gewinner Zedd und Herr Nasal aka. Jan Delay, ihr Bestes gaben.

A Day To RememberDas Sonntag-Wetter meinte es dann aber doch noch gut mit den Festival-Wütigen. Kein Regen, viel Sonne und angenehme Temperaturen mit über 20 Grad, sorgten zum Abschluss für beste Festival-Stimmung. Eröffnet wurde heute von den Indie Rockern Cage The Elephant, bevor die Punk-Core Rocker A Day To Remember abgefeiert wurden. Besonders zu erwähnen, gab es hier einen Clown, welcher mit einer T-Shirt Kanone bewaffnet, Shirt-Pakete ins Publikum abfeuerte.Mit Imagine Dragons und Placebo ging es Indie-lastig weiter, bis als Headliner die britischen Eletctro-Rock Urgesteine The Prodigy die Bühne enterten und einen grandiosen Abschluss bildeten. In der Zwischenzeit, und wer es weniger laut und mehr tanzbar wollte, konnte auf der Revolution Stage Egotronic, den Fanta 4 und als Abschluss Deichkind lauschen.

Deichkind






Nicht nur für feinste Ohren Beschallung wurde bei Rock n Heim gesorgt - jede Menge Essens-Stände mit kulinarischen Feinheiten gab es ebenso zu besuchen, genauso wie ein üppiges Rahmenprogramm. Vom Bungee-Jumping bis zum Karaoke Auto, konnten die Besucher sich zwischen den Bands vergnügen.



Fazit: Ein tolles Festival, welches in der badischen Provinz die nächsten Jahre mit Sicherheit noch Fuß fassen wird, wenn die Anzahl der Top-Acts weiterhin so gehalten werden kann.

Wir freuen uns jedenfalls auf den 14. Bis 16. August 2015, wenn es wieder heißt – The Return To Rock´n´Heim.

www.rock-n-heim.com




Text: Boris Erbrecht
Bilder: Andreas Bradt (byterocker.de)




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19.08.2014
Text: Boris Erbrecht Bilder: Andreas Bradt (byterocker.de)
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musik hard und heavy

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