Der Tiger von Hinckley


Vorstellung: Triumph Tiger Explorer
Triumph hat Maß genommen. Mit geschärften Krallen und deutlich muskulöser geht der neue Tiger auf die Jagd, die Konkurrenz immer im Visier.

Es ist Triumphs unverhohlener Frontalangriff auf einen Markt, der fast ausschließlich von einem Modell und einer Marke dominiert wird. Zeit, das zu ändern, müssen sich die ­britischen Strategen vor mehr als fünf Jahren gedacht haben, als die ersten ­Entwürfe für die Tiger Explorer in den Köpfen der Designer und Ingenieure ­geboren wurden. Aber wie immer im ­Leben, will gut Ding auch Weile haben, und erst jetzt kann der Tiger die Krallen ausfahren und sein neues Revier erforschen. Wie er sich dabei schlägt, konnten wir bei einer ersten Testfahrt in ­Erfahrung bringen.

Mit der Explorer knüpft Triumph an das Design der kleineren Tiger 800 XC an. Die Ähnlichkeit ist verblüffend, die Verwechselungsgefahr von vorn jederzeit gegeben. Dabei ist das Auftreten der Explorer wuchtiger, kantiger und noch martialischer. Der dominante Tank vermittelt einen kopflastigen Eindruck, der sich bei der ersten Platzprobe aber nicht bestätigt. Lenker und Armaturen sind gut erreichbar, und dank einer verstellbaren Sitzbank müssen auch Fahrer mit kürzeren Beinen keine Umfaller an der Ampel befürchten. Wer es noch niedriger braucht, kann sich aus dem Zu­behör-Programm eine flachere Sitzbank bestellen.

Die Ergonomie passt jedenfalls schon mal. Genauso wie die Bedienung des Multifunktionsdisplays. Kein lästiges Ge­fummel an schlecht erreichbaren Knöpfen während der Fahrt, um Informatio­nen abzurufen. Das wird ab sofort lässig mit dem linken Daumen vom Lenker aus erledigt. Hier hat die Elektronik-Abteilung einen guten Job gemacht. An der rechten Armatur befindet sich der Knopf für den Tempomat. Da die ­Explorer auf eine elektronische „Ride-by-wire“-Drosselklappensteuerung statt eines klassischen Seilzugs setzt, kommt der Fahrer in den Genuss des entspannten Cruisens, wenn einmal auf langen Touren die Gashand entlastet werden muss. Immerhin lässt sich dieser Luxus gut versteckt hinter der verstellbaren Windschutzscheibe bis …


Mit eingeschalteter Traktions-kontrolle auch auf Schotter problemlos zu beherrschen (links). Sichere Bedienung.


Den vollständigen Bericht lesen Sie in REISE MOTORRAD 3/2012.

Text: Christian Heim
Bilder: Triumph


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REISE MOTORRAD 10.04.2012
Text: Christian Heim Bilder: Triumph
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Stand:21 October 2014 07:17:26