Vorstellung: Kawasaki Z1000SX (ABS)
Zusätzlich zur Z1000 bringt Kawasaki die Variante SX. Mit Vollverkleidung und optionalem Koffersystem bereichert sie ab Januar 2011 das Sporttourer-Segment. In der andalusischen Herbstsonne konnten wir bereits erste Eindrücke sammeln.
Für das Modelljahr 2010 kam die Neuauflage des beliebten Naked Bikes Z1000 auf den Markt (siehe RM 2/2010). Sie wurde von Grund auf neu entwickelt, glänzt mit sehr gutem Fahrverhalten und potentem Motor. Für 2011 stellt Kawasaki diesem Modell die Variante SX zur Seite. Ohne Abstriche an den vorhandenen guten Eigenschaften vorzunehmen, wurde sie auf mehr Komfort ausgelegt und besitzt nun Sporttourer-Qualitäten. Da die ZRX nicht mehr im Programm ist, schließt jetzt die Z1000SX die Lücke zwischen der „kleinen“ Versys und der mächtigen 1400GTR. Ein konsequenter Schritt, denn, abgesehen von einigen Cruisern, sind das die einzigen rundum reisetauglichen Modelle im Kawa-Programm.
Um die Allround- und Tourentauglichkeit zu erhöhen, bekam die Tausender eine schnittige Vollverkleidung. Sie bietet guten Schutz und hält die heiße Motorluft von den Beinen des Fahrers fern. Die Neigung des Windschilds kann manuell und ohne Werkzeug in drei verschiedenen Positionen arretiert werden. Dazu muss mit der einen Hand der Entriegelungsknopf unterhalb des Cockpits gedrückt werden, mit der anderen bringt man die Scheibe in die gewünschte Stellung. Dies ist nur im Stand und nicht während der Fahrt möglich.
Im Gegensatz zur Z1000 fasst der Tank der SX 19 anstatt 15 Liter Treibstoff. Er ist oben breiter und etwas länger. Das Zündschloss wanderte deshalb ganz nach vorn auf die Gabelbrücke. Das Cockpit ist dem der ZX-6R Ninja recht ähnlich und zeigt analog mit einem großen Rundinstrument die Drehzahl an, das LCD-Display gibt Auskunft über die Geschwindigkeit, den Benzinstand, die Uhrzeit, die Gesamt- sowie die Tageskilometer (Trip 1 und 2).
Platz nehmen
Bereits im Stand vermittelt die SX ein angenehmes Gefühl. Die relativ schmale Konstruktion erlaubt sicheren Bodenkontakt und einen guten Knieschluss. Die Sitzposition ist mit der auf der Z1000 nahezu identisch. Sie fällt ein klein wenig niedriger aus, und der Lenker ist um zehn Millimeter schmäler; das passt alles ergonomisch recht gut. Der Sitz ist dick gepolstert, die Körperhaltung nur leicht nach vorne geneigt, ziemlich entspannt und komfortabel.
Schon auf den ersten Kilometern wird der anfängliche Eindruck bestätigt. Leichtfüßig wedeln wir durch die Innenstadt von Marbella, gewinnen auf der Schnellstraße zügig Abstand vom Verkehr, um dann das einsame, kurvige Hinterland in Angriff zu nehmen. Die SX erfordert...

Schlanke Taille: Die schmale Konstruktion erlaubt guten Knieschluss und sicheren Bodenkontakt.
Den vollständigen Bericht lesen Sie in REISE MOTORRAD 1/2011.Text: Anton SacherBilder: Kawasaki