Fein zugelegt


Vorstellung: Triumph Sprint GT
Nach knapp 50.000 verkauften Sprint-Modellen kommt nun die vierte Version des
Tourensportlers auf den Markt: größer, stärker, schwerer – besser?

Schöner hätte das Wetter kaum sein können: Als wir zur Präsen­tation der neuen Triumph Sprint GT in Schottland eintreffen, herrschen Sonnenschein und sommerliche Temperaturen. Fünf Jahre nach Einführung der Sprint ST, soll die neue GT alle ­bisherigen Kritikpunkte aus der Welt räumen. Auch wenn GT für Grand ­Tourismo steht, sollen die sportlichen Gene der ST erhalten geblieben sein.
 
Der Auftrag für die Ingenieure lautete, die sportliche, aber tourenorientierte ST noch alltagstauglicher und ­bequemer zu machen. Die Sitzposition des Fahrers blieb unverändert, der Beifahrer darf sich nun über einen niedrigeren Sitzplatz, tiefere Fußrasten und stabile Griffe am Heck freuen. Unter der Sitzbank bietet sich jetzt genügend Stauraum für alle möglichen Kleinigkeiten, und seitlich an der Verkleidung befindet sich ein abschließbares Fach mit dem Bordwerkzeug.

Der markante „Underseat-Auspuff“ der ST musste leider weichen. Dafür bekam die GT einen klassischen seitlichen Schalldämpfer verpasst, der nicht nur den Schwerpunkt weiter nach unten bringt, sondern auch noch die Leistung erhöht. Auspuff und Einspritz-Mapping sorgen für fünf Mehr-PS und ein um fünf Newtonmeter gestiegenes Dreh­moment. Außerdem liegt das maximale Moment von 108 Nm jetzt schon bei 6.300 / min an und nicht erst bei 7.500 / min wie bisher. Der gestiegene Druck im Fahrbetrieb wird dazu genutzt, den sechsten Gang um sieben Prozent zu verlängern, um auf Autobahn-Etappen das Drehzahl-Niveau und den Spritverbrauch zu senken.

Weil bei der ST teilweise die Stabilität bei voller Beladung und hohen Geschwindigkeiten bemängelt wurde, bekam die GT gleich mehrere Veränderungen, um diesen Punkt zu verbessern: Das sportliche Leichtmetall-Heck musste einem etwas längerem Exemplar aus Stahl weichen, die schöne Leicht­metall-Schwinge wuchs um knapp acht Zentimeter in der Länge, und der ­Radstand erhöhte sich von 1.457 auf 1.565 mm. In Verbindung mit einer ­größeren Batterie, der serienmäßigen Gepäckbrücke samt Koffern, ABS, größeren Sozius-Fußrastenauslegern und ­einigen anderen Details stieg das fahrfertige Gewicht auf 268 Kilogramm. Ausstattungsbereinigt bleiben ohne ­Koffer und ABS noch elf Kilogramm Gewichtszunahme übrig.

Der Leichtmetall-Brückenrahmen blieb unverändert. Dafür wurden die 43er Showa-Gabel komplett überarbeitet und die Dämpfercharakteristik für mehr Stabilität beim Bremsen angepasst. Das neue Federbein bietet außer einer komfortableren Abstimmung auch die Möglichkeit, die Federvorspannung ­bequem per Handrad den geforderten Bedürfnissen anzupassen. Komplettiert wird das Serien-Paket von...


Den vollständigen Bericht lesen Sie in REISE MOTORRAD 2010/4.

Text: Andreas Güldenfuß
Bilder: Triumph


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REISE MOTORRAD 09.06.2010
Text: Andreas Güldenfuß Bilder: Triumph
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Stand:19 April 2014 04:43:32